Warum öffentliche Aufträge als attraktiv gelten
Öffentliche Aufträge gelten in der Baubranche aus mehreren Gründen als besonders attraktiv. Ein zentraler Vorteil ist die hohe Zahlungs- und Finanzierungssicherheit. Staatliche Auftraggeber verfügen in der Regel über stabile Haushaltsmittel und sind rechtlich gut abgesichert. Dadurch ist das Risiko von Zahlungsausfällen gering. Viele öffentliche Projekte werden zudem über mehrjährige Programme finanziert, etwa im Bereich Infrastruktur oder Verkehr. Das schafft Verlässlichkeit und macht diese Aufträge auch für Banken attraktiv, da sie die Bonität und Finanzierbarkeit von Bauunternehmen positiv beeinflussen.
Ein weiterer Pluspunkt ist das große Ausschreibungsvolumen. Die öffentliche Hand zählt zu den größten Auftraggebern im Bauwesen und vergibt regelmäßig umfangreiche Projekte, etwa für Straßen, Brücken, Schulen oder soziale Einrichtungen. Diese Großprojekte bieten Bauunternehmen eine hohe Planungssicherheit über mehrere Jahre hinweg und ermöglichen eine verlässliche Auslastung ihrer Kapazitäten sowie eine bessere Steuerung der Projektpipelines.
Nicht zuletzt spielen öffentliche Aufträge eine wichtige Rolle für die strategische Positionierung von Bauunternehmen. Viele große sowie mittelständische Firmen sehen sie als Stabilitätsanker, insbesondere in wirtschaftlich schwächeren Phasen. Staatliche Investitionsprogramme können konjunkturelle Schwächen ausgleichen und sorgen für eine kontinuierliche Nachfrage. Entsprechend bewerten Banken und Ratingagenturen solche Projekte häufig positiv, da sie eng mit der hohen Zahlungsfähigkeit öffentlicher Auftraggeber verbunden sind. Insgesamt tragen öffentliche Aufträge damit wesentlich zu Stabilität, Planbarkeit und finanzieller Sicherheit in der Bauwirtschaft bei.
Öffentliche Auftraggeber im Blick
Der Geschäftsbereich Government Services spielt bei der PORR Group (ISIN: AT0000609607) eine wichtige Rolle und bündelt entsprechende Aktivitäten in Deutschland, Italien, Belgien, Polen und Rumänien. Er umfasst Leistungen, die eng an öffentliche Auftraggeber und staatliche Institutionen angebunden sind. Dazu zählen insbesondere infrastrukturbegleitende Dienstleistungen, baunahe Services sowie spezialisierten Einheiten wie die PORR Government Services, die im Auftrag der öffentlichen Hand tätig sind. Der Fokus liegt weniger auf klassischem Hoch- oder Tiefbau, sondern auf unterstützenden, oft langfristig angelegten Services rund um staatliche Bau-, Infrastruktur- und Sicherheitsprojekte.
In der Vergangenheit hat sich dieser Bereich als stabilisierender Ertragsfaktor erwiesen. Während der Hochbau im deutschen Markt zuletzt rückläufig war, trug Government Services wesentlich zur Ergebnisverbesserung des Segments DE bei. So konnte das Betriebsergebnis 2024 trotz sinkender Produktionsleistung mehr als verdoppelt werden – ein Effekt, der laut Geschäftsbericht ausdrücklich auch auf die positive Entwicklung von Government Services zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge des Segments stieg dadurch deutlich von 0,6 auf 1,5 Prozent.
Generalsanierung des Europäischen Patentamts in Wien
Öffentliche Aufträge sind für PORR ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells. Insbesondere Projekte im Bereich Verkehrswege, Bahn- und Tunnelbau zählen zu den großen, langfristig wirkenden Aufträgen mit hoher strategischer Bedeutung. Diese Infrastrukturprojekte werden vielfach von Bund, Ländern oder der EU vergeben und sorgen für stabile Auslastung über mehrere Jahre hinweg, was sowohl Planungssicherheit als auch verlässliche Erlöse für das Unternehmen bedeutet. Ebenso wichtig sind öffentliche Gebäudeprojekte wie Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, Verwaltungsgebäude und Justizbauten, da sie nicht nur hohe Volumina aufweisen, sondern auch die regionale Wirtschaftsentwicklung und gesellschaftliche Infrastruktur stärken.
Ein exemplarisches Beispiel für einen solchen öffentlichen Auftrag ist die Generalsanierung des Europäischen Patentamts (European Patent Office, EPO) in Wien durch die PORR. Für dieses Projekt wurde das bestehende Gebäude am Rennweg komplett entkernt und zu einem klimapositiven Bürogebäude umgebaut – also einem Bauwerk, das über seine Lebenszeit mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Dafür setzte man unter anderem auf Geothermie, eine großflächige Photovoltaikanlage und Energierecycling. Diese Sanierung untermauert nicht nur die bautechnische Kompetenz der PORR, sondern auch ihre Ausrichtung auf nachhaltiges und zukunftsweisendes Bauen im öffentlichen Auftrag.
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PORR
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