Für Kreuzungen rät der Unfallforscher, Ampelschaltungen für Schienenfahrzeuge und Autos voneinander zu trennen: „Abbiegende Autos und geradeaus fahrende Straßenbahnen dürfen nicht gemeinsam Grün haben.“ Sicherer sei es, wenn die Straßenbahn auf eigenen Trassen seitlich und nicht – wie vielerorts üblich – in der Straßenmitte fahren. Wo Fußgänger Gleise überqueren müssten, würden sogenannte Z-Gitter für mehr Sicherheit sorgen – also zwei hintereinander aufgestellte, seitlich versetzte Barrieren, durch die sich die Personen „durchschlängeln“. Brockmann: „Um da durchzukommen, müssen Fußgänger den Körper eindrehen. Dann schauen sie automatisch in Fahrtrichtung der Bahn.“ Bei direkt aufeinanderfolgenden Fußgängerampeln seien einheitliche Phasen wichtig, da „Fußgänger meistens nur eine Ampel fokussieren“. Und dann die Tram übersehen können.
Redakteur: Claudius Maintz
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