Mit großem Atem zur Uraufführung

Der März steht an der Oper Leipzig ganz im Zeichen einer außergewöhnlichen Welt-Uraufführung. »Coming Up for Air«, die neue Oper des Komponisten Bernd Franke mit einem Libretto der britischen Künstlerin Jessica Walker, wurde inspiriert von Sarah Leipcigers gleichnamigem kanadischen Roman und feiert am 14. März 2026 Premiere im Opernhaus. Bereits am 5. März gibt es eine Kostprobe des internationalen Auftragswerks in Form eines Probenbesuchs. »Coming Up for Air« erzählt von einer jungen Frau, deren Tod Millionen von Menschen das Leben retten wird – und davon, dass Wissenschaft und Kreativität stärker sind als der Tod. Ausgehend von der geheimnisvollen Figur der Inconnue de la Seine entfaltet sich eine Geschichte über Erinnerung, Weitergabe und Hoffnung. Drei Lebenslinien, drei Zeiten und drei Orte verbinden sich zu einer großen Erzählung über den Atem als Ursprung des Lebens. Das Gewandhausorchester wird dirigiert von Matthias Foremny, die Regie führt Florentine Klepper. Librettistin und Autorin werden beide zur Premiere in Leipzig erwartet.

Wiederaufnahmen mit großen Stimmen

Neben dieser zentralen Uraufführung prägen große Wiederbegegnungen den Opernmonat März. Mit »Madama Butterfly« ab 20.3. und »Tristan und Isolde« ab 29.3. stehen zwei Werke auf dem Spielplan, die von Liebe, Verlust und existenziellen Entscheidungen erzählen. In »Madama Butterfly«  ist Ekaterina Sannikova als Cio-Cio-San zu erleben, die bereits in Mailand, Wien und St. Petersburg große Erfolge feierte. Für »Tristan und Isolde« kehrt Elisabeth Teige zurück, die als Elisabeth in Bayreuth und als Turandot an der Semperoper Dresden triumphierte. Am Pult steht der Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, Ivan Repušić.

Sonderthemen im März

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, rücken in Verbindung mit einer Lesung der Autorin und Aktivistin Tupoka Ogette weibliche Perspektiven und Empowerment in den Mittelpunkt des Spielplans. Mit »Charmes« steht am 13.März ein besonderer Liederabend von Olena Tokar auf dem Programm, mit Werken von Alma Mahler-Werfel, Clara Schumann und Kompositionen der tschechischen Legende Vítězslava Kaprálová. In Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum eröffnet die Oper Leipzig bereits am 3. März eine Ausstellung über Albert Lortzing und die Leipziger Stadt- und Operngeschichte vor dem Hintergrund der 1848er Revolution – schon im Vorfeld des Festivals »Lortzing 26«. Dafür feiert die Musikalische Komödie am 20. März auch die Wiederaufnahme von Lortzing beliebtester Spieloper »Zar und Zimmermann«.

Zum Abschluss des Monats richtet sich der Blick nach vorn: Am 26. März stellt die Oper Leipzig für Presse und Publikum die kommende Spielzeit 2026/27 vor. Save the date!

Kartenwünsche können online unter oper-leipzig.de erfüllt werden oder über den Besucherservice der Oper Leipzig Di – Fr 10:00 bis 18:00 Uhr, Sa 12:00 bis 18:00 Uhr, sowohl an der Kasse im Opernhaus als auch telefonisch unter + 49 (0)341-12 61 261.

http://www.oper-leipzig.de  

Premiere Oper Leipzig
Sa 14.03.2026 | 19:00 | Opernhaus

COMING UP FOR AIR

Welt-Uraufführung | Oper in drei Akten | Libretto von Jessica Walker nach dem Roman von Sarah Leipciger

Kompositionsauftrag von der Oper Leipzig, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Drei Welten, drei Gewässer, drei Leben verschmelzen zu einem Atem: Anouk, eine junge Schriftstellerin, ringt um jeden Atemzug, denn sie ist an Mukoviszidose erkrankt. Der Kampf um Atem, führt sie auf einen Weg in die Vergangenheit, in ein anderes Land, zu einer anderen Frau. Gebannt rekonstruiert sie die mysteriöse Geschichte der »Inconnue de la Seine«, der geheimnisumwobenen unbekannten Toten aus der Seine. Als Anouk in diese französische Tragödie eintaucht, erkennt sie die Verbindungen zwischen ihrem Leben, dem der Unbekannten und dem eines norwegischen Puppenmachers.

Dieser, vom Verlust seines ertrunkenen Sohnes gezeichnet, entwickelt eine Puppe, mit der die Mund-zu-Mund-Beatmung erlernt werden kann. Für das Gesicht der Puppe wählt er die Totenmaske der »Inconnue de la Seine« – ihr Lächeln soll fortan Leben retten. Diese Oper verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke, der musikalische sowie gesellschaftliche und topographische Grenzen auslotet, erschuf eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon.

Musikalische Leitung Matthias Foremny
Inszenierung Florentine Klepper
Bühne Dirk Becker
Kostüme Anna Sofie Tuma
Video Philipp Ludwig Stangl
Dramaturgie Marlene Hahn

Besetzung (premiere)
L’Inconnue Samantha Gaul
Anouk Gabrielė Kupšytė
Nora Marie-Luise Dreßen
Pieter Franz Xaver Schlecht
Madame Debord Ulrike Schneider
Axelle Paquet Maya Gour
Nicolas Einar Dagur Jónsson
Laurent Tardieu Randall Jakobsh
Anouk’s Doctor / Dr. Miller Sejong Chang
Dr. Wolf Matthias Stier
Mme Paquet Kamila Dziadko
Chor der Oper Leipzig
Komparserie der Oper Leipzig
Gewandhausorchester

Kostprobe vor der Premiere Do 05.03.2026 | 18:30 | Konzertfoyer und Opernhaus

Premiere Sa 14.03.2026 | 19:00 | Opernhaus
Weitere Aufführungstermine:
So 22.03.2026 | 17:00 | Opernhaus
Fr 27.03.2026 | 19:30 | Opernhaus
Sa 04.04.2026 | 19:00 | Opernhaus
So 19.04.2026 | 17:00 | Opernhaus

Einführung jeweils 30 Min. vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer des Opernhauses

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Über Oper Leipzig

Die Oper Leipzig steht in der Tradition von über 330 Jahren Musiktheater in Leipzig: 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Leipziger Balletts. Neben dem heutigen, 1960 erbauten Opernhaus am Augustusplatz gehört die Musikalische Komödie im Stadtteil Lindenau zur Oper Leipzig, eine Spezialspielstätte für Operette und Musical mit eigenen Ensembles. Der mit über 720 Beschäftigten größte kulturelle Eigenbetrieb der Stadt umfasst insgesamt fünf ihn tragende Säulen: Oper, Musikalische Komödie, Leipziger Ballett, die Sparte der Jungen Oper und Vermittlung 360° und das Handwerk der Kostüm- und Theaterwerkstätten, die für sämtliche städtischen Bühnen produzieren.

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