Positives Fazit zur Halbzeit

Halbzeit. Wie beim Fußball auch, heißt das für den Verein Region Vogelsberg und das LEADER-Förderprogramm im Vogelsbergkreis ein Resümee der ersten sowie ein Blick auf die zweite Halbzeit. Daher kommen Mitglieder des Vereins und des Beirats im Sitzungssaal des Vogelsbergkreises in Lauterbach zusammen, um die Ergebnisse der vorgeschriebenen externen Evaluation zu thematisieren, die seit Mitte 2025 ausgearbeitet wurde. Erstellt wurde sie von Sven Lachmann, Gesellschafter im Institut für Regionalmanagement und Diplom-Geograph, der die Ergebnisse aus Befragung und Interviews vorstellt.

„Nicht nur in der ersten Hälfte der Förderperiode haben wir im Vogelsbergkreis in Sachen LEADER einiges bewegt“, sagt Landrat Dr. Jens Mischak, der gleichzeitig Vorsitzender des Vereins Region Vogelsberg ist. „Seit über 30 Jahren haben die Fördermittel von EU, Bund und Land an vielen Stellen für Investitionen gesorgt.“ Im Rahmen der Evaluation detailliert auf die aktuelle Förderperiode zu schauen, Zwischenbilanz zu ziehen ist ausgesprochen wichtig und gibt wichtige Impulse für die restliche Förderperiode sowie die Zeit danach. „Das LEADER-Programm wird im Vogelsberg gut genutzt, es sind noch einige Projekte in der Pipeline, die auf vielfältige Weise die Region nach vorne bringen“, sagt Dr. Mischak. Ein Punkt, den auch der LEADER-Beiratsvorsitzende Edwin Schneider in seiner Begrüßung aufgreift. Denn, wie er ausführt, geht es dabei auch darum zu schauen, wie vorhandene Gestaltungsspielräume am besten genutzt werden können, und wie man gegebenenfalls neue eröffnen kann.

Anschließend ist es an Sven Lachmann, die Ergebnisse der Evaluation vorzustellen. Seit Juli 2025 hat er unter Vereins- und Beiratsmitgliedern sowie bei Mitarbeitern des LEADER-Teams in Workshops und Interviews Informationen gesammelt. Dabei zeigt sich, dass die LEADER-Region im Vogelsberg etabliert ist und in der laufenden Förderperiode bereits eine Vielzahl von Projekten erfolgreich unterstützt und gefördert wurde. Gleichzeitig wurden organisatorische Strukturen dort angepasst, wo in der laufenden Periode Handlungsbedarf erkannt wurde. Positiv bewertet wird auch die Mischung aus Vereinen, Unternehmen und Kommunen, die sich im Auswahlverfahren mit ihren Projektvorhaben im LEADER-Entscheidungsgremium durchsetzen.

Gleichzeitig zeigen einige der Ergebnisse, dass bei zusätzlichen innovativen Projekten noch Luft nach oben ist, führt Lachmann aus. Beispielsweise sind auch das Hotel- und Gastronomiegewerbe, Jugendprojekte sowie etwa Vorhaben zur Anpassung an den Klimawandel unterrepräsentiert. Ebenso könnte ein gesteigerter Wettbewerb der Projektideen, die im LEADER- Entscheidungsgremium vorgestellt und priorisiert werden, sich zusätzlich positiv auswirken.

„Gleichwohl können wir in unserer LEADER-Region auf einen Erfahrungshintergrund bauen, der eine Vielzahl an Projekten begünstigt“, kommentiert der Landrat und Vereinsvorsitzende die Ergebnisse. Der Mittelabfluss ist hoch, und die Wirkung vor Ort spürbar. Gleichwohl gibt es für die Arbeit vor Ort immer Verbesserungspotenzial, so etwa bei der Verbindung von LEADER-Beirat und dem Verein Region Vogelsberg, der sich die Bewerbung für die kommende Förderperiode zum Vorsatz gemacht hat, heißt es abschließend.

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