Stabile Position in der Nische

Flachbeutel, Schutzhüllen, Geschenktaschen oder Abdeckblätter für sensible Elektrotechnikbauteile: Das Spektrum der HERA Papierverarbeitung in Schotten-Rainrod ist breit gefächert und doch sind die Produkte meist recht unscheinbar. „HERA hat hier im südwestlichen Vogelsbergkreis vor vier Jahren seine neue Heimat gefunden – und hat sich bestens bei uns im Kreis eingelebt und etabliert“, sagt Landrat und Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak bei seinem Besuch im Unternehmen.

Zu diesem wird er gemeinsam mit Schottens Bürgermeister Benjamin Göbl, der Vogelsberger Wirtschaftsförderin Kathrin Janisch sowie Susen Neumann vom Arbeitgeberservice der KVA – Kommunales Jobcenter, von Geschäftsführer Jens Vonderheid und Verkaufsleiter Björn Lehmer begrüßt.

„Das Unternehmen blickt auf eine langjährige Geschichte in der Papierverarbeitung zurück. Denn gegründet wurde es im Jahr 1946“, berichtet Jens Vonderheid. Und es ist sich – mit Anpassungen und Neuausrichtungen – im Wesentlichen treu geblieben. Zum Beispiel spielen sogenannte Flachbeutel in verschiedenen Größen eine wichtige Rolle in der Produktion. Diese erinnern in ihrer Form etwa an Briefumschläge. „Wir produzieren und drucken auch schon in kleinen Losgrößen bis hin zu Millionenauflagen und bieten Formate zwischen 32 und 610 Millimetern an, kleben aber auch Taschen in DIN-A-0 in Handarbeit“, berichtet Geschäftsführer Vonderheid.

„Manche Produkte sind über die Jahrzehnte auch der Digitalisierung zum Opfer gefallen. Zum Beispiel haben wir Taschen für Mikrofiche oder Röntgenfilmtaschen hergestellt“, führt Vertriebsleiter Lehmer aus. „Andere Produkte erleben plötzlich eine Renaissance, denn wer hätte gedacht, dass wir noch immer Hüllen für Schallplatten herstellen?“, merkt er an. Gleichzeitig wird der Kreis der Anbieter für hochspezialisierte Papiertaschen kleiner, was dem Unternehmen mit seinen rund 60 Mitarbeitern zugutekommt, erklärt Vonderheid.

Maßgeblich im Geschäftskundenbereich

Meistens finden Kleinteile mit wenig Volumen einen Platz in den Papiertaschen von HERA. „Vom Einsatz in der Industrie, über den Reparaturbeutel beim Juwelier oder Uhrmacher, bis hin zum Einsatz als Trennblatt in einer Brennstoffzelle reicht die Spanne. Und auch als Verpackung für den Lebensmittelbereich werden unsere Produkte eingesetzt“, sagt Lehmer und berichtet, dass man maßgeblich im Geschäftskundenbereich in der DACH-Region aktiv ist.

Ausbildungsbetrieb in zwei Bereichen

In der Verwaltung sowie im technischen Bereich bildet das Unternehmen eigene Azubis aus. „Aktuell eine Auszubildende im industriekaufmännischen Bereich, einen zum Industriemechaniker und einen Maschinen- und Anlagenführer“, sagt Vonderheid. Im Produktionsbereich arbeitet HERA im überschneidenden Schichtsystem. „Wir bieten unseren Mitarbeitern allerdings viele Zeitmodelle an, um flexibles Arbeiten zu ermöglichen und freiwerdende Stellen schnell wieder zu besetzen“, merkt der Geschäftsführer an.

Erfolgreiche Ansiedlung

„Mit dem Umzug in den Vogelsbergkreis haben wir ein ganz spannendes Unternehmen hinzugewonnen“, kommentiert der Landrat. Über Jahrzehnte hinweg hat das Unternehmen gekonnt auf Herausforderungen, wie etwa Preissteigerungen bei Rohstoffen, wirtschaftliche Krisen oder Innovationsprozesse, die Produkte überflüssig werden lassen haben, reagiert und sich einen stabilen Platz erarbeitet. „Die HERA Papierverarbeitung hat sich so einen stabilen Platz in einem besonderen Segment erarbeitet – eine echte Erfolgsgeschichte“, macht er abschließend deutlich.

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