Das Projekt bringt Kinder aus Porta Westfalica und der Epumbu Primary School in Namibia zusammen und eröffnet einen lebendigen kulturellen Dialog über Kontinente hinweg. Durch gemeinsames Malen, Tanzen, Musizieren, Kochen und Erzählen erleben die Kinder Kunst als universelle Sprache, die unabhängig von der Herkunft verbindet. Ziel ist es, das kulturelle Verständnis zu fördern, Vorurteile abzubauen und Empathie, Respekt sowie Offenheit zu stärken. Gleichzeitig werden Kreativität, Selbstbewusstsein, Teamgeist und Ausdrucksfähigkeit der Kinder gezielt gefördert.
Ein erster Höhepunkt hat in Namibia bereits stattgefunden: Bei den „Cultural Heritage Days“ an der Epumbu Primary School erlebten Kinder, Lehrkräfte und Eltern zwei Tage voller Musik, Farben und Begegnung. Auch kulinarisch begegneten sich die Kulturen – namibische Gerichte wie Milipap trafen auf deutsche Klassiker wie Kartoffelsalat. Statt eines einseitigen Lernens stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt.
Mit dem Preisgeld aus dem Stiftungspreis werden Angebote wie kreative Workshops, eine offene Lagerfeuerküche sowie ein Kinder-Kunst-Kulturfestival ermöglicht. Darüber hinaus soll eine digitale Plattform aufgebaut werden, die den Kindern auch nach dem Festival den Austausch miteinander erlaubt. Insgesamt nehmen rund 200 Kinder aus Namibia und Porta Westfalica an dem Projekt teil. Begleitet werden sie von dem namibischen Künstler Alfeus Mvula, der als Projektmanager und kultureller Brückenbauer den Aufbau einer nachhaltigen Schulpartnerschaft unterstützt.
Stellvertretend für die Stiftung übergab Stiftungsbotschafter Martin Prust, Hausbauberater bei der Massivhaus Meyer GmbH & Co.KG, die Urkunde und lobte das Engagement der Ehrenamtlichen: „Das Projekt schafft Begegnungen, die Kindern über zwei Kontinente hinweg Offenheit und gegenseitige Neugierde vermitteln und ihre Kreativität fördern. Dieses Engagement verdient große Anerkennung, denn es legt wichtige Grundsteine für Weltoffenheit und Toleranz.“
Mit großer Freude nahmen der Pinocchio für Afrikas Kinder e. V. die Zuwendung entgegen: „Die Unterstützung der Town & Country Stiftung ist für uns nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit. Sie ermöglicht es uns, Brücken zwischen Namibia und Deutschland zu bauen und für die Kinder einen Austausch zu eröffnen, der das interkulturelle Verständnis stärkt“, so Birgit Meier-Mundhenke, Vorsitzende des Vereins.
Über den Town & Country Stiftungspreis
Seit 2013 steht der Town & Country Stiftungspreis für Chancengleichheit und Gemeinschaft. Deutschlandweit unterstützt die Stiftung dieses Jahr 300 Projekte mit jeweils 1.000 €, um die wertvolle, oft ehrenamtliche Arbeit für sozial, geistig oder körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Zwölf besonders herausragende Projekte werden im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala am 9. Mai 2026 mit zusätzlichen 5.000 € ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus.
Erstmalig wird auf der Town & Country Stiftungsgala auch ein Sonderpreis vergeben. Unter dem Motto „Jung trifft Alt – Begegnung, die verbindet“ werden zwei Projekte, die auf kreative Weise intergenerative Begegnung stiften und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen ermöglichen, mit 10.000 € auf dem 1. Platz und 5.000 € auf dem 2. Platz gefördert.
„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ – diesem Leitsatz folgt die gemeinnützige Town & Country Stiftung seit ihrer Gründung durch das Unternehmerpaar Gabriele und Jürgen Dawo im Jahr 2009. Neben der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich die Stiftung für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von zu Wohnzwecken selbstgenutzten Einfamilienhäusern, für Bildungsprojekte im Bereich Natur- und Umweltbildung, für Kunst und Kultur sowie für bürgerschaftliches Engagement.
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