Dabei möchte sie die Wurzeln ihres Glaubens und die Erfahrungen der Vergangenheit nicht aus dem aus dem Blick verlieren, heißt es in einer Mitteilung zum Kirchenjubiläum.
Drei Leitmotive: Bibel, Engagement, Innovation
Das Jubiläum als „Mut für morgen-Kirche“ soll an drei Leitmotiven ausgerichtet werden: Bibel, Engagement und Innovation. Gemäß ihrem Bibelverständnis glauben Adventisten – wie andere Christen auch – an die Wiederkunft Christi. Zudem betonen sie die Hingabe und Treue zu Gott und halten sich an den biblischen Ruhetag (Sabbat). Zentrale Anliegen des adventistischen Einsatzes für die Gesellschaft sind die Gesundheit, die Bildung und soziales Engagement. Bereits in der Vergangenheit setzten Adventisten innovative Ideen in die Tat um. Auch in Zukunft sollen neue Ideen gefördert werden, um die Arbeit der Kirche für die Menschen in einer modernen Welt zu stärken.
Erste adventistische Gemeinden in Solingen und Vohwinkel
Am 8. Januar 1876 fand die erste adventistische Taufe in Deutschland zwischen Solingen und Vohwinkel statt. Im gleichen Jahr wurden die beiden ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) gegründet. In der Frühzeit der Freikirche spielten kleine Gruppen von Gläubigen eine wichtige Rolle. Aus ihnen entstanden häufig Kirchengemeinden. Gegenwärtig hat die Freikirche in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder, die sich in 560 Adventgemeinden versammeln. Mittlerweile wird die Bedeutung von Kleingruppen für das geistliche und soziale Miteinander in den Gemeinden zunehmend wiederentdeckt.
Weitere Informationen über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland finden sich unter www.adventisten.de. Informationen über das 150-jährige Freikirchenjubiläum gibt es unter www.adventisten.de/mut. Kleingruppen können unter der Website www.kleingruppe.de gefunden werden.
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