„Wer nach dem Medizinstudium als Landärztin oder Facharzt im Öffentlichen Gesundheitsdienst – zum Beispiel im Gesundheitsamt – anderen Menschen helfen möchte, kann von den Quotenregelungen profitieren“, weiß Dr. Stahl. Denn bis zu 7,8 Prozent der hessischen Medizinstudienplätze werden für genau diese Bewerber vorgehalten, ergänzt sie.
Das seit 2022 angebotene Programm der Landesregierung will qualitativ hochwertige hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichern und den ÖGD stärken, heißt es weiter in der Pressemitteilung.
In einem zweistufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren steht nicht nur der Notenschnitt des Abiturs im Mittelpunkt. „Auch die persönlichen oder fachspezifischen Fähigkeiten spielen eine Rolle. Wer etwa eine einschlägige Ausbildung oder Berufserfahrung vorweisen kann, sich beispielsweise ehrenamtlich bei Hilfsorganisationen engagiert, oder einen passenden Freiwilligendienst absolviert hat, kann seinen Hut in den Ring werfen“, beschreibt Dr. Stahl einige Bewerbungsvoraussetzungen.
Ist das Auswahlverfahren abgeschlossen und der Studienplatz durch das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege (HLfGP) vergeben, unterstützen die drei beteiligten hessischen Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Marburg die Studenten gezielt. Sie bereiten besonders auf die spätere Tätigkeit vor, und bieten ab dem Studienstart im Oktober 2026 ein begleitendes Schwerpunktcurriculum an.
Info-Veranstaltung am 3. Februar
Weitere Informationen sowie das Bewerbungsportal finden Interessierte auf https://hlfgp.hessen.de/medizin-studieren. Am Dienstag, 3. Februar, bieten die Universitäten ab 19 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung an. Die Zugangsdaten sind ebenfalls auf der Webseite zu finden.
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