Das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) hat auf Anfrage von auto motor und sport bestätigt, dass es „Zufahrtverbote für gewisse Fahrzeugtypen für spezielle Sicherheitsbereiche gibt“. Ein Ministeriumssprecher sagte dem Magazin: „Grundsätzlich stellen aus Sicht der militärischen Sicherheit alle Sensoren eines Fahrzeugs, die für eine Ausspähung geeignet sind, eine Bedrohung dar. Darunter fallen Kamera- und Radarsysteme, Mikrofone sowie selbstständige und fernsteuerbare Datenübertragungssysteme. Aus diesem Grund muss bei Bedarf die Zufahrt zu sicherheitsempfindlichen Bereichen eingeschränkt werden.“ Details zu den Maßnahmen und Orten wollten beide Ministerien nicht mitteilen.
Verschiedene Medien hatten Ende Januar über Planungen Polens berichtet, chinesischen Autos den Zugang zu Militäranlagen sowie das Parken in deren Nähe zu versagen. Die Behörden des Nachbarlandes befürchten, dass sensible Informationen auf Servern in China gespeichert und genutzt werden könnten.
Redakteur: Claudius Maintz
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