In dieser Podcast-Folge geht es nicht nur um ein Produkt, nicht nur um eine Anwendung. Es geht um das generelle Thema, wie man empfindliche Technik vor Staub, Flüssigkeiten und Gasen schützen kann. Neben dem planen Gehäuse selbst sind es vor allem die Zonen, in denen Bauteile miteinander verbunden werden – und die Punkte „als Schwachstelle“, an denen etwas angebracht werden muss: Sobald die Außenhaut u.a. durch Bohren „verletzt wird“, ist Dichtigkeit DIE Herausforderung.
Dafür gibt es aber eine Vielzahl von Lösungen, wie Benjamin Hartinger im „Bossard Expert Talk“ ausführlich erläutert. Dabei versteht er es, technisch ins Detail zu gehen und gleichzeitig verständlich-nachvollziehbar verschiedene Aspekte wie spezifische Anforderungen, konkrete Umweltbedingungen und generelle Vorgaben an Verbindungselemente wie Haltekraft, Klemmbereich, Beschichtungen oder auch Setzprozesse miteinander zu verbinden.
Ein Podcast-Augenmerk gilt den IP (Ingress Protection)-Schutzklassen, die nach DIN 60529 gekennzeichnet sind und in denen „fast alles geregelt ist“ – und deren Einhaltung mit entsprechenden Tests belegt werden muss. Dabei betrifft die erste Zahl nach dem IP die Dichtigkeit gegenüber festen Stoffen (Staub etc.) und die zweite gegenüber Flüssigkeiten.
Benjamin Hartinger: „Da wir in der Verbindungstechnik davon ausgehen, dass ein Produkt gegenüber festen Stoffen automatisch dicht ist, wenn es das gegenüber Flüssigkeiten ist, steht bei uns hier meist ein x bei IPx7 oder IPx8 – den Standard-Schutzarten, die erfüllt werden müssen, um in ein Gehäuse für empfindliche Technik zum Beispiel eine Blindnietmutter zu setzen.
Aber wie nun sorgt man im Einzelfall für die nötige Dichtigkeit eines Bauteils? „Idealerweise holt man sich bereits beim Design-In bzw. beim Modell-Update die entsprechende Erfahrung und Expertise ins Boot“, empfiehlt der Bossard-Experte. Gemeinsam mit Spezialisten aus der Verbindungstechnik könne man jeden Aspekt, jedes Problemfeld beleuchten – und „sich an den individuellen Rahmenbedingungen und Ansprüchen sukzessive bis zur besten Lösung, die auch wirtschaftlich sein sollte, entlang hangeln“.
Angesichts der Vielzahl von Applikationen hat Bossard ein umfassendes Sortiment an Verbindungs-, Befestigungs- und Verschlusslösungen mit den nötigen IP-Schutzklassen, u.a. sind dies:
- Tubtara® Blindnietmuttern
- POP® Vgrip® Blindniete
- PEM® IFH-Bolzen™
- Southco® Kompressionsverschlüsse
Ein Sonderfall stellen schließlich die bigHead® Verbindungselemente dar, denn hier wird nicht gebohrt, sondern aufgeklebt oder eingebettet – eine vor allem im Leichtbau gerne und immer häufiger gewählte Alternative. „Letztlich geht es immer darum, dass es passt, schützt und dichthält. Und dafür sorgen wir“, so Benjamin Hartinger.
Direkt zur Podcast-Folge „Dichtigkeit in der Verbindungstechnik“: https://open.spotify.com/episode/13b4PpVdhQ6JXpxU9FW34V?si=dff7f590028f49b4&nd=1&dlsi=cc35872fb76447eb
Mehr Informationen zu Tubtara® Blindnietmutter: https://www.bossard.com/de-de/produktloesungen/produktkategorien-und-marken/niettechnik/tubtara/
Mehr Informationen zu POP® Vgrip® Blindniete: https://www.bossard.com/de-de/produktloesungen/produktkategorien-und-marken/niettechnik/pop/
Mehr Informationen zu PEM® IFH-Bolzen™: https://www.bossard.com/de-de/ueber-uns/bossard-deutschland/webnews/25n26-pem-ifh-gegen-eindringen-von-wasser/
Mehr Informationen zu Southco® Kompressionsverschlüsse: https://www.bossard.com/de-de/produktloesungen/marken/zugangs-und-verbindungsloesungen-und-bedienelemente/southco/
Mehr Informationen zu bigHead® Verbindungselemente:https://www.bossard.com/de-de/ueber-uns/bossard-deutschland/webnews/25n43-bighead-in-der-e-mobilitaet/
Zum Artikel in der Webnews: https://www.bossard.com/de-de/ueber-uns/bossard-deutschland/webnews/26n15-podcast-folge-29-dichtigkeit/
Die Bossard Gruppe ist eine führende strategische Partnerin für industrielle Verbindungs- und Montagelösungen für OEM-Kundinnen weltweit und verfügt über ausgewiesene Kompetenz in Engineering- und Logistikdienstleistungen.
Bossard wurde 1831 in Zug gegründet. Heute zählen lokale und multinationale Unternehmen auf Bossards Kompetenz, um ihre Produktivität zu steigern – mit Erfolg. Dieses Konzept, das auch ein Versprechen an ihre Kundinnen ist, nennt Bossard Proven Productivity. Dazu gehört unter anderem die Optimierung von Prozessen und die Reduktion von Lagerbeständen, um die Effizienz und Produktivität nachhaltig zu steigern. Zudem gilt Bossard beim Aufbau intelligenter Produktionsstätten im Sinne von Industrie 4.0 als Pionierin.
Mit rund 3’000 Mitarbeitenden in weltweit 33 Ländern erzielte die Bossard Gruppe im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 986,4 Mio. CHF. Bossard ist an der SIX Swiss Exchange kotiert.
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