Die Eröffnungsveranstaltung, die unter dem Motto der diesjährigen „FIRST LEGO League (FLL) Unearthed“-Herausforderung stand unter dem und den Titel Unearthed Showdown trug, brachte sieben Teams der Klassen 5 bis 10 zusammen. Vier ISD-Teams traten gemeinsam mit drei Gastteams der Frankfurt International School in einem rasanten Wettbewerb an, der technische Präzision mit Zusammenarbeit und Innovation verband.
Inspiriert durch den offiziellen FLL-Rahmen erweiterte die ISD das Format, um eine inklusivere und dynamischere Erfahrung zu ermoglichen. Zusätzlich zu den Roboter-Performance-Runden stellten sich die Teams einer live durchgeführten Mystery Build Challenge, bei der sie unter Zeitdruck aus einem begrenzten Satz von LEGO-Steinen zweckmäßige Designs konstruieren mussten. Eine bei den Zuschauern beliebte Fastest Lap Challenge forderte die Schülerinnen und Schüler auf, ihren Code auf maximale Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit zu optimieren.
Es wurden fünf Auszeichnungen verliehen: Top Robot Performance (Beste Roboterleistung), Engineering Excellence Award (Preis für technische Spitzenleistung), Coolest Robot Design (Coolstes Roboterdesign), Speed Champion (Geschwindigkeits-Champion) und Judge’s Choice Award (Wahl der Jury). Die Teams wurden anhand strukturierter Bewertungsraster bewertet, die kreatives Anbau-Design, Programmiereffizienz, Ausrichtungstechniken und Teamwork beurteilten.
Die eindrücklichsten Momente spielten sich jedoch zwischen den Runden ab. Man sah Schülerinnen und Schüler, wie sie ihren Code debuggten, Anbauten optimierten, Ausrichtungssysteme neu kalibrierten und ihre technischen Entscheidungen souverän erklärten. Die Teammitglieder wechselten ihre Rollen, unterstützten sich gegenseitig und passten sich schnell an Rückschläge an – ein Beweis für Resilienz und Problemlösung im realen Leben.
Die Veranstaltung wurde von Jurorinnen und Juroren aus der ISD-Gemeinschaft und studentischen Freiwilligen unterstützt, die für einen reibungslosen und professionellen Ablauf des Wettbewerbs sorgten.
Als zukunftsweisende Ergänzung entwickelte eine Schülerin der 12. Klasse im Fach Design an der ISD ein KI-gestütztes Bewertungstool, das aufgezeichnete Roboterläufe mithilfe von Google’s Gemini 3 Pro analysierte. Das Tool wurde mit denselben Bewertungskriterien wie die der menschlichen Juroren programmiert und lieferte wertvolle Einblicke in das Potenzial und die aktuellen Grenzen der KI-unterstützten Bewertung, wobei die anhaltende Bedeutung des menschlichen Urteils bei komplexen Leistungsbeurteilungen hervorgehoben wurde.
Als erster von einer Schule organisierter Robotik-Wettbewerb dieser Art in der Region, signalisiert die Veranstaltung das Engagement der ISD, authentische MINT-Erfahrungen über traditionelle Formate hinaus zu erweitern. Zukünftige Wettbewerbe werden unter neuen Themen fortgesetzt, wobei geplant ist, noch mehr Teams und Schulen an der ISD willkommen zu heißen.
Im Kern zeigte der Wettbewerb weit mehr als nur Roboter – er stellte Kreativität, Zusammenarbeit und das Selbstvertrauen in den Vordergrund, das wächst, wenn Schülerinnen und Schüler Raum zum Entwerfen, Testen, Verfeinern und Wiederholen bekommen.
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