Tay-Sachs, Morbus Sandhoff und GM1 sind sehr seltene, schwer verlaufende Erkrankungen, die bei betroffenen Kindern zu massiven Einschränkungen und häufig zu einer stark verkürzten Lebenserwartung führen. Für die Familien bedeutet die Diagnose eine enorme körperliche, emotionale und psychische Belastung. Die Selbsthilfegruppe Hand in Hand begleitet diese Familien, vernetzt Betroffene und schafft wichtige Unterstützungsangebote.
Ein zentraler Bestandteil der Vereinsarbeit ist die jährliche Familienkonferenz in Würzburg. Dort treffen sich betroffene Familien und Patient:innen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland zum Austausch, zur gegenseitigen Stärkung und zur Information über aktuelle Forschungsstände, Studien und mögliche Therapieansätze. 2025 nahmen 38 betroffene Familien und damit insgesamt über 170 Personen an der Konferenz teil.
Besonders wichtig ist dem Verein die Begleitung der Kinder und deren Geschwister. Professionelle Betreuer:innen kümmern sich während der Konferenz liebevoll um die Kinder, basteln, spielen und sorgen mit besonderen Programmpunkten – wie dem Auftritt eines Zauberers oder Puppenspielers – für unbeschwerte Momente.
Das Preisgeld der Town & Country Stiftung fließt in die Kosten für das Kinderprogramm sowie in die Zuschüsse zu dem Eigenbetrag der Familien, damit niemand aus finanziellen Gründen auf die Teilnahme verzichten muss.
Stellvertretend für die Stiftung übergab Stiftungsbotschafter Dietmar Jonas, Town & Country Haus Franchisepartner und Mitglied des Stiftungsrats, die Urkunde und lobte das Engagement der Ehrenamtlichen: „Die Arbeit Ihrer Selbsthilfegruppe Hand in Hand zeigt, wie wichtig Begegnung, Wissen und gegenseitige Unterstützung für Familien mit schwerkranken Kindern sind. Hier entstehen Hoffnung, Halt und neue Perspektiven. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gern mit dem Town & Country Stiftungspreis.“
Mit großer Freude nahmen die Ausgezeichneten die Zuwendung entgegen: „Unsere Familien stehen täglich vor enormen Herausforderungen. Die Familienkonferenz gibt ihnen einen Raum, in dem sie verstanden werden, Kraft schöpfen und sich gegenseitig Halt geben können. Die Unterstützung hilft uns, diesen wichtigen Ort der Begegnung und Hoffnung für alle zugänglich zu machen“, so Folker Quack, Vorsitzender und Sprecher des Selbsthilfe-Vereins.
Über den Town & Country Stiftungspreis
Seit 2013 steht der Town & Country Stiftungspreis für Chancengleichheit und Gemeinschaft. Deutschlandweit unterstützt die Stiftung dieses Jahr 300 Projekte mit jeweils 1.000 €, um die wertvolle, oft ehrenamtliche Arbeit für sozial, geistig oder körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Zwölf besonders herausragende Projekte werden im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala am 9. Mai 2026 mit zusätzlichen 5.000 € ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus.
Erstmalig wird auf der Town & Country Stiftungsgala auch ein Sonderpreis vergeben. Unter dem Motto „Jung trifft Alt – Begegnung, die verbindet“ werden zwei Projekte, die auf kreative Weise intergenerative Begegnung stiften und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen ermöglichen, mit 10.000 € auf dem 1. Platz und 5.000 € auf dem 2. Platz gefördert.
„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ – diesem Leitsatz folgt die gemeinnützige Town & Country Stiftung seit ihrer Gründung durch das Unternehmerpaar Gabriele und Jürgen Dawo im Jahr 2009. Neben der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich die Stiftung für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von zu Wohnzwecken selbstgenutzten Einfamilienhäusern, für Bildungsprojekte im Bereich Natur- und Umweltbildung, für Kunst und Kultur sowie für bürgerschaftliches Engagement.
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Anger 55/56
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