Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung
Der im Oktober 2025 veröffentlichte Masterplan des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention gibt einen Startschuss für eine intensivierte Präventionsarbeit in Bayern. Im Zentrum steht der Leitgedanke „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Prävention wird hierbei als ganzheitlicher Ansatz verstanden, der direkt in den alltäglichen Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger ansetzen soll, um die Lebensqualität langfristig zu sichern.
Die zweistündige Konferenz begann mit einer Begrüßung durch Ana Valeria Martinez, stellvertretende Leitung des Gesundheitsamtes Donau-Ries, und Julia Lux, Geschäftsstellenleitung der Gesundheitsregionplus Landkreis Donau-Ries. Anschließend hielt Landrat Michael Dinkelmeier ein Grußwort. In diesem betonte der Landrat die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung. „Prävention und Gesundheitsförderung schaffen die Voraussetzungen für ein gesundes Aufwachsen und Älterwerden aller Menschen in unserer Region. Aber sie gelingt nur dann, wenn sie als Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird. Ich danke allen Akteuren, die sich gemeinsam mit uns auf den Weg machen, sich für mehr Prävention und Gesundheitsförderung einzusetzen“, so Landrat Dinkelmeier. Im Anschluss folgte der fachliche Einstieg mit der Vorstellung des Masterplans Prävention. Julia Lux erläuterte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Hintergrund und die Ziele des Masterplans. Dabei ging Lux auf 10 Ziele, die die Prävention strukturell stützen sollen, sowie 10 Ziele, die die Gesundheit konkret stärken sollen, ein. Während die ersten 10 Ziele vonseiten des Freistaates verfolgt werden, sollen die anderen 10 Ziele gemeinsam mit regionalen Partnern erreicht werden. Den Kern der Veranstaltung bildete anschließend eine interaktive Ideenwerkstatt, in der die Teilnehmenden gemeinsam erste Ansätze entwickelten, um die Ziele des Masterplans auf die Region zu übertragen.
Die in der Ideenwerkstatt erarbeiteten Impulse bilden nun die Grundlage für das weitere Vorgehen. Um diese Ansätze zu konkretisieren und in die Praxis umzusetzen, wird im Nachgang der Konferenz eine neue Arbeitsgruppe die Ergebnisse aufgreifen und weiterbearbeiten. „Für eine erfolgreiche Umsetzung ist die Vernetzung regionaler Akteure essenziel“, erläutert Julia Lux. „Ich freue mich, dass so viele verschiedene Akteure an der Kick-off-Veranstaltung teilgenommen haben und wir nun auch gemeinsam an der weiteren Umsetzung arbeiten“, so Lux weiter.
An der Präventionskonferenz beteiligten sich u.a. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Landratsamt, Beratungsstellen, der Ärzteschaft, Apotheken, Krankenkassen, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Wohlfahrtsverbände, Nachbarschaftshilfen, sowie dem Bayerischen Landessportverband, Bezirk Schwaben, Hebammen-Kreisverband, Kreisjugendring und der Volkshochschulen.
Die Präventionskonferenz bildete damit den Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsregionplus, um die bayerische Präventionsstrategie im Landkreis wirksam zu etablieren.
Weitere Informationen rund um den Masterplan Prävention finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/.
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