Man muss nicht hübsch und smart sein, um in der Welt das Richtige zu tun: Mit einem fantasievollen Elfen-Märchen „Es war einmal in Irland…“ (ISBN 978-3-95716-212-0) wendet sich Christine Richter an Junge und jung Gebliebene. Im fernen Irland, der Heimat von Elfen, Kobolden und Trollen, lebt Kiki – eine etwas andere Elfe. Denn sie ist nicht hübsch und sanft, sondern klein, kurzsichtig und extrem tollpatschig. Aber sie hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Kein Wunder, dass sie von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Kiki legt sich mit gefährlichen Trollen und anderen Bösewichten an, rettet Tiere des Waldes und macht schließlich einen armen Waisenjungen glücklich. Alles ist möglich in der geheimnisvollen, düsteren und magischen Welt der Elfen und Trolle in Irland. Ein Ausflug zur Elfen-Verwandtschaft in Island entführt die Leser zu einem weiteren magischen Ort, der mit den Fabel-Figuren bevölkert ist. Hinter jedem Baum lauert eine Überraschung. Da kommen rotzfreche Dialoge ebenso zum Zuge wie Abenteuer und Spannung in einer vielschichtigen Traum- und Phantasiewelt.
Wer hat nicht als Kind den „Struwwelpeter“ gelesen? Doch heutzutage kennt kein Kind mehr das Tintenfass als Hilfsmittel zum Schreiben. Und man schreckt heute auch kein Kind mehr mit dem „Schneider mit der Scher“. Auch der „Suppenkasper“, gemeint sind Hunger und Abmagerung, spielt bei uns kaum eine Rolle. Viele unserer Kinder haben aber ein Problem mit Bewegungsarmut und Übergewicht, sie sitzen heute stundenlang vor dem Fernsehapparat. Da ist der „Hanns-Guck-in-die-Luft“ heute mehr ein „Hanns-Guck-auf-den-Bildschirm“.
Die neuen Unsitten und Gefahren unserer Zeit hat Klaus Günterberg in „Der Cyber-Peter“ (ISBN 9783944224-756) anschaulich beschrieben und der Karikaturist Christian Habicht in seinem unnachahmlichen Stil illustriert. Da geht es um das Handy in Kinderhand, um Lärm und Gewalt, um das Rauchen und den Alkohol, um Graffiti, um Bewegungsarmut und Fastfood, um Bummelei und um die Gefahren im Straßenverkehr.
Mit spitzer Feder vermittelt der Klaus Günterberg, im Hauptberuf Arzt in Berlin, in bebilderten und spannungsgeladenen Balladen sein Anliegen – Erziehung und Gesundheit – sehr überzeugend. Manche Verse lassen sogar erwarten, dass sie, wie die von Heinrich Hoffmann im Struwwelpeter, eines Tages im Volksmund als Spruchweisheit haften bleiben. Da ist ein Buch zum Vorlesen und Lesen entstanden, das Kindern und Heranwachsenden die Folgen manchen Fehlverhaltens zeigt, das aber auch Erwachsenen ein großes Lesevergnügen bereitet.
Den Ort Elgersburg gibt es wirklich – ein ehemaliger Kurort, malerisch am Nordrand des Thüringer Waldes gelegen. Zahlreiche Sagen und Legenden, die in der Gegend erzählt werden, und die trutzige Burganlage in der Ortsmitte inspirierte Herbert Schida zu 12 gereimten Mittelalter-Geschichten, die unter dem Titel „Bruder Reinhold und Graf Bertel – Elgersburger Geschichten aus dem Mittelalter“ (ISBN 978-3-95716-261-8) im Verlag Kern erschienen sind. Die Geschichten sind frei erfunden – aber höchst unterhaltsam und humorvoll präsentiert.
Die Protagonisten sind der Graf Bertel und der Mönch Reinhold. Seinem Rang entsprechend neigt der Graf zu autoritärem und machbewusstem Gehabe, doch es zeigt sich, dass er immer etwas zu großspurig auftritt. Der Mönch tritt, wie es seinem Stand entspricht, bescheiden auf, doch er ist pfiffig und gewitzt. Unter diesen Vorzeichen erleben die beiden miteinander allerlei Episoden, die mit 36 Aquarellen der Wiener Malerin Rosa Bauer illustriert werden.
Herbert Schida, gebürtiger Thüringer, pflegt seinen Sommer-Wohnsitz in Elgersburg, wo er als Mitglied der Elgersburger Ritterschaft ebenso bekannt ist wie als Künstler und Romanautor. Die Wintermonate verbringt er in seiner Wahlheimat Wien. Er hat das Buch für Kinder ab etwa 10 Jahren geschrieben, es erfreut aber durchaus auch Erwachsene und lässt sich gut in geselliger Runde vortragen.
Mehr Kinderbücher gibt es beim Verlag Kern zu finden unter verlag-kern.de/shop/. Alle Bücher können in unserem Online-Shop schnell, bequem und portofrei (innerhalb Deutschland) direkt ab Verlag bestellt werden. Natürlich kann man die Titel des verlag-kern.de auch im Buchhandel vor Ort und online bestellen.
Unser Verlagsprogramm umfasst viele Genres: Romane, Erzählungen, Krimis, Biografien, Ratgeber, Sachbücher, Reiseliteratur, Lyrik und Geschenkbücher.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden „Wahre Geschichten aus Leidenschaft geschrieben”. Hier schildern Menschen authentisch ihre Erfahrungen mit dem Geschäft der Ausbeutung der Gefühle europäischer Frauen und Männer in einigen islamischen Ländern (Bezness). Außerdem finden sich hier ungeschönte, persönliche Berichte über soziale Konflikte, Gewalterfahrung und sexuellen Missbrauch.
Alle Titel gibt es auch als E-Books, zum Beispiel über reinlesen.de.
Der Verlag Kern wurde 2006 von Evelyne Kern in Bayreuth gegründet. Seit Anfang 2015 arbeitet er unter der Leitung von Ines Rein-Brandenburg in Ilmenau. Er bietet vor allem neuen, unbekannten Autoren die Möglichkeit, ihr Manuskript professionell gestaltet auf den Markt zu bringen.
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