Mittelpunkt stehen die praktische Umsetzung der neuen EU-Maschinenverordnung, Cybersecurity, funktionale Sicherheit und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz – immer mit dem Ziel, Innovation und Compliance erfolgreich miteinander zu verbinden.
Maschinen entwickeln sich heute von rein mechanischen Produkten zu intelligenten, vernetzten Systemen. Software übernimmt zunehmend sicherheitsrelevante Funktionen, Künstliche Intelligenz trifft Entscheidungen in Echtzeit und digitale Zwillinge beschleunigen Entwicklung und Validierung. Damit wächst zugleich die Verantwortung der Hersteller, Sicherheit, Cybersecurity und regulatorische Anforderungen von Beginn an ganzheitlich in ihre Entwicklungsprozesse zu integrieren.
Mit dem Geltungsbeginn der EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 im Januar 2027 beginnt für den europäischen Maschinenbau eine neue Ära. Erstmals werden digitale Technologien wie KI, autonome Funktionen und softwarebasierte Sicherheitslösungen darin regulatorisch berücksichtigt. Gleichzeitig greifen weitere europäische Rechtsakte wie der Cyber Resilience Act (CRA) und, abhängig von der jeweiligen Anwendung, der AI Act zunehmend ineinander. Unternehmen müssen ihre Produkte deshalb technologisch weiterentwickeln und ihre Entwicklungs-, Risikobewertungs- und Konformitätsprozesse an die neuen Anforderungen anpassen. Genau hier setzt die Machinery Roadshow an. Sie vermittelt Orientierung, schafft Transparenz und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie sich regulatorische Anforderungen effizient in marktfähige Innovationen übersetzen lassen.
„Die Zukunft des Maschinenbaus entscheidet sich an der Schnittstelle zwischen Innovation durch Digitalisierung und KI sowie einem effektiven Wertbeitrag durch mehr Flexibilität und ein schnelleres Go-to-Market. Dabei geht es auch um die Verlässlichkeit der neuen Technologien wie KI und Digital Twins. Die Anforderungen an Sicherheit, Cybersicherheit, Qualität und Transparenz müssen gewährleistet werden. Als unabhängiger Wegbegleiter möchten wir Unternehmen dabei unterstützen, diese Transformation erfolgreich zu gestalten. Die Machinery Roadshow bringt die relevanten Akteure zusammen, fördert den offenen Wissensaustausch und zeigt konkrete Wege auf, wie Innovation, Sicherheit und Verlässlichkeit gemeinsam gedacht werden können. Mit der Machinery Roadshow etablieren wir ein internationales Forum für den Austausch über sichere, effektive und zukunftsfähige Maschinen – zunächst in Europa, anschließend auch in den USA und Asien“, sagt Patrick Vollmer, CEO von TÜV SÜD.
Orientierung in einem komplexen regulatorischen Umfeld
Unter dem Leitmotiv „Engineering the Future“ vereint die Machinery Roadshow führende Experten aus Industrie, Wissenschaft, Behörden und Prüforganisationen. Sie verbindet regulatorische Einordnung, technische Lösungsansätze und konkrete Industrieanwendungen zu einem ganzheitlichen Austauschformat. Den Auftakt bildet die Veranstaltung in München. Bereits 2027 wird TÜV SÜD das Konzept international fortführen und die Machinery Roadshow auch in den USA und in Asien ausrichten. Damit entsteht eine globale Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu den Zukunftsthemen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Im Mittelpunkt des Programms stehen die entscheidenden Zukunftsthemen des Maschinen- und Anlagenbaus: die neue EU-Maschinenverordnung, Cybersecurity und der Cyber Resilience Act, Künstliche Intelligenz und funktionale Sicherheit, digitale Zwillinge und Simulation, Risikobeurteilung und Konformitätsbewertung sowie humanoide Robotik. Ergänzt wird das Programm durch Kundenberichte, Panel-Diskussionen und interaktive Breakout-Sessions zu Cybersecurity sowie KI & Digital Twins.
Zu den Referenten gehören unter anderem Prof. Dr. Thomas Klindt (Noerr), Patrick Vollmer (TÜV SÜD) sowie Fachleute von Microsoft, Intel, Allianz Global Corporate & Specialty, Quantum Systems, Twinzo, Embotech, QuantPi und der Technischen Universität München (TUM) und zahlreiche weitere Experten von TÜV SÜD.
Von der Regulierung zur erfolgreichen Umsetzung
Ein besonderer Mehrwert der Veranstaltung liegt in ihrem konsequenten Praxisbezug. Renommierte Unternehmen und TÜV SÜD-Experten zeigen anhand konkreter Projekte, wie sich regulatorische Anforderungen wirtschaftlich umsetzen lassen und gleichzeitig Innovationspotenziale entstehen.
Diskutiert werden unter anderem folgende Fragestellungen:
• Wie verändert Künstliche Intelligenz die Verantwortung von Herstellern?
• Welche Auswirkungen haben Cybersecurity-Anforderungen auf Maschinen und industrielle Anlagen?
• Wie lassen sich Functional Safety und Cybersecurity gemeinsam betrachten?
• Welche Rolle spielen digitale Zwillinge bei Entwicklung, Simulation und Konformitätsbewertung?
• Wie können Unternehmen regulatorische Anforderungen frühzeitig in ihre Entwicklungsprozesse integrieren und dadurch Time-to-Market verkürzen?
Gerade diese Verbindung aus regulatorischem Know-how, technischer Expertise und konkreten Industrieerfahrungen macht die Machinery Roadshow zu einer neuen Wissensplattform für den europäischen Maschinenbau.
TÜV SÜD als Partner für den Maschinenbau der nächsten Generation
Mit der Machinery Roadshow unterstreicht TÜV SÜD seine Rolle als unabhängiger Partner für sichere, innovative und international wettbewerbsfähige Maschinen. Als weltweit erste notifizierte Stelle für die neue EU-Maschinenverordnung verfügt TÜV SÜD über umfassende Expertise bei Prüfungen, Zertifizierungen und Konformitätsbewertungen für moderne Maschinen und Industrieanlagen. Ergänzt wird dieses Portfolio durch Leistungen in den Bereichen Functional Safety, Cybersecurity, Industrial AI und Digitalisierung. So begleitet TÜV SÜD Unternehmen entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von der Entwicklung bis zum globalen Marktzugang. Angesichts der zunehmenden Verschmelzung von Safety, Security und Artificial Intelligence wird diese ganzheitliche Betrachtung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Hersteller.
Internationale Plattform für Austausch und Networking
Die Machinery Roadshow findet am 23. November 2026 im Haus Algorithmus von TÜV SÜD in München statt und wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt. Zielgruppe sind Maschinenhersteller, Entwickler, Betreiber, OEMs, Technologieunternehmen, Investoren, Behörden und Verbände. Neben dem Fachprogramm bietet die Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und zum direkten Austausch mit führenden Experten aus Industrie und Regulierung.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 30.000 Mitarbeitende sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. tuvsud.com/de
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