In Produktionsanlagen, Maschinen und Vorrichtungen gehören Einstell- und Positionieraufgaben zum Alltag. Führungen werden nachjustiert, Druckköpfe ausgerichtet, Rollen verstellt oder Bauteile für unterschiedliche Formate neu positioniert. Häufig erfolgt die Fixierung solcher Einstellungen noch über Schraubklemmungen. Das kostet Zeit und birgt die Gefahr, dass Klemmkräfte unterschiedlich ausfallen.
Mit den neuen Druckspannern K2550 und K2551 bietet KIPP eine Alternative für Anwendungen, bei denen Positionen regelmäßig verändert und anschließend mit konstanter Spannkraft sicher verriegelt werden müssen. Die Spannelemente eignen sich für Schiebe- und Winkeleinstellungen an Flachstangen und Rundwellen. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau, in der Automatisierungstechnik sowie im Vorrichtungsbau.
Anwendungen reichen von der Positionierung von Druckköpfen über die Verstellung von Rollen und Führungen bis hin zur Ausrichtung von Robotik-Komponenten. Auch bei Drehtischen sowie Hebe- und Fördersystemen unterstützen die Druckspanner reproduzierbare Einstellvorgänge. Statt einer klassischen Schraubklemmung genügt eine Hebeldrehung von rund 90 Grad, um die gewünschte Position zu fixieren.
Konstante Spannkraft vermeidet Über- und Unterspannungen
Ein zentrales Merkmal der Druckspanner ist der integrierte Federmechanismus. Er sorgt für eine konstante Spannkraft und reduziert die Gefahr von Über- oder Unterspannung. Für zusätzliche Sicherheit beim Verriegeln verfügen die Systeme über ein hörbares Klicksignal sowie eine Sichtanzeige. Anwender erhalten damit unmittelbar eine Rückmeldung über den Verriegelungszustand.
Der Druckspanner K2550 ist in insgesamt zwölf Varianten verfügbar. Hebel aus Thermoplast oder Edelstahl sowie unterschiedliche Bolzendurchmesser ermöglichen die Anpassung an verschiedene Einbausituationen. Die Spannkraft beträgt bis zu 400 N. Für Anwendungen mit höheren Belastungen steht der Druckspanner K2551 in zwei Ausführungen zur Verfügung. Er erreicht eine Spannkraft von bis zu 1100 N und ist mit Edelstahlgehäuse und Edelstahlhebel ausgestattet.
Kontaktfläche in zwei Varianten
Beide Baureihen sind wahlweise mit glatter Kontaktfläche oder mit diamantbeschichteter Oberfläche erhältlich. Während die glatte Ausführung das zu spannende Element möglichst schonend behandelt, bietet die Diamantoberfläche eine erhöhte Haltekraft. Die eigentliche Klemmung erfolgt über einen Kolben, der beim Betätigen des Hebels ausgefahren wird. Die entstehende Reibungskraft verhindert ein Verrutschen der fixierten Stange oder Welle.
Ergänzend bietet KIPP mit den Klemmringen K2552 passendes Zubehör an. Die eloxierten Aluminium-Klemmringe dienen der Verbindung und Ausrichtung von Wellen und Achsen und sind für Wellendurchmesser von 10 bis 25 mm verfügbar. Insgesamt stehen 16 Varianten zur Auswahl.
Das HEINRICH KIPP WERK ist Hersteller im Bereich Spanntechnik, Normelemente und Bedienteile. Das Unternehmen produziert am Standort Deutschland mit einem großen Maschinenpark.
Das Produktprogramm umfasst mehr als 65.000 Teile, die durch das Logistikzentrum schnell verfügbar sind. KIPP ist somit ein zuverlässiger Partner für Industrie, Anlagen- und Maschinenbau.
Produkte entwickelt KIPP komplett im Haus und prüft sie in der Qualitätssicherung. Durch die hohe Fertigungstiefe können Standard-Elemente, Baugruppen sowie Einzelteile als Sonderlösungen realisiert werden. Bei der Entwicklung von KIPP Bedienteilen wird besonders auf Ergonomie und Stabilität geachtet.
Das HEINRICH KIPP WERK besteht seit 1919 und legt seit 1950 den Schwerpunkt auf selbst entwickelte Spannwerkzeuge wie den klassischen KIPP Klemmhebel. Das Unternehmen beschäftigt 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern präsent.
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