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	<title>Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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	<title>Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>80 Jahre Weltverband der Bibelgesellschaften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[80-jähriges Bestehen]]></category>
		<category><![CDATA[bibelverbreitung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bibelgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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		<category><![CDATA[United Bible Societies]]></category>
		<category><![CDATA[Weltverband der Bibelgesellschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus Anlass des Jubiläums wurde die wegweisende Erklärung „The Bible for Tomorrow: A Global Commitment to Future Christian Generations“ vorgestellt („Die Bibel für morgen: Eine</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/08/80-jahre-weltverband-der-bibelgesellschaften/" data-wpel-link="internal">80 Jahre Weltverband der Bibelgesellschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Aus Anlass des Jubiläums wurde die wegweisende Erklärung „The Bible for Tomorrow: A Global Commitment to Future Christian Generations“ vorgestellt („<a href="https://cms.ibep-prod.com/app/uploads/sites/18/2026/05/Erklarung-Die-Bibel-fur-morgen.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Die Bibel für morgen: Eine globale Verpflichtung für künftige Generationen von Christen</a>“). Dies geht aus einer Presseinformation der Deutschen Bibelgesellschaft (Stuttgart) hervor. Die Erklärung formuliert sechs zentrale Aufgaben, denen sich die Bibelgesellschaften verpflichtet fühlen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Geistliche Ausrichtung: Gottes Führung durch die Heilige Schrift, das Gebet und den Heiligen Geist suchen.</li>
<li>Universeller Zugang: Die Verfügbarkeit der Bibel über Sprachen, Formate und sozioökonomische Kontexte hinweg erweitern.</li>
<li>Tiefgehende Auseinandersetzung: Zum Nachdenken, zur Nachfolge und zur lebenslangen Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift anregen.</li>
<li>Kulturelle Relevanz: Unterstützung vielfältiger Ausdrucksformen der Heiligen Schrift, einschließlich digitaler, akustischer und gebärdensprachlicher Formate.</li>
<li>Partnerschaft mit den Kirchen: Weltweite Befähigung der Kirchen zu einem wirksamen, konfessionsübergreifenden Dienst, um die Bibel zu verbreiten.</li>
<li>Ganzheitliche Mission: Verknüpfung der Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift mit Mitgefühl, Gerechtigkeit und Dienst.</li>
</ul>
<p><b>Die Bibel für kommende Generationen</b></p>
<p>Auch wollen die Bibelgesellschaften den Glauben kommender Generationen stärken, heißt es in der Presseinformation. Inzwischen engagieren sich zahlreiche Bibelgesellschaften weltweit mit speziellen Programmen für Kinder und Jugendliche, in Partnerschaften mit Gemeinden sowie durch strategische Schwerpunktsetzungen für die Zukunft.</p>
<p>„Während wir 80 Jahre gemeinsamen Engagements feiern, danken wir Gott für seine Treue und für die unzähligen Menschen, die seit Beginn unserer globalen Bibelbewegung im frühen 19. Jahrhundert dazu beigetragen haben, die Bibel über Sprachen, Kulturen und Generationen hinweg zugänglich zu machen. Diese Erklärung ist nicht nur ein Rückblick auf unsere Vergangenheit, sondern entwirft auch eine Vision für die Zukunft. Wir sind überzeugt, dass die Bibel auch künftig Hoffnung, Wahrheit und Orientierung für junge Menschen und für alle bietet, die in einer komplexen Welt nach Sinn suchen. Gemeinsam mit Kirchen und Partnern weltweit erneuern wir unsere Verpflichtung zu der uns anvertrauten Vision: die Bibel für alle“, so Dirk Gevers, Generalsekretär der United Bible Societies.</p>
<p><b>Jubiläumsfeier der Bibelgesellschaften in Jakarta</b></p>
<p>Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen einer internationalen Konferenz in Jakarta/Indonesien statt. Vertreterinnen und Vertreter von nahezu allen Bibelgesellschaften weltweit kamen dort zusammen, darunter auch Delegierte der Deutsche Bibelgesellschaft.</p>
<p>Neben dem offiziellen Programm bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten für Begegnung, Zusammenarbeit und gegenseitige Inspiration. Vorträge, Workshops und „Geschichten der Hoffnung“ aus aller Welt ebenso wie gemeinsame Gottesdienste und kreative Austauschformate stärkten die Verbundenheit der Teilnehmenden. Zugleich wurde deutlich: Die Bibelgesellschaften verstehen sich als Teil einer weltweiten Bewegung, die der Kirche und allen Menschen dient, die Gottes Wort suchen. Auch nach 80 Jahren bleibe der gemeinsame Auftrag lebendig: Menschen weltweit mit der Bibel zu erreichen und kommenden Generationen Hoffnung, Orientierung und Glauben weiterzugeben.</p>
<p>Mehr über den Weltverband der Bibelgesellschaften unter <a href="http://www.die-bibel.de/ubs" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.die-bibel.de/ubs</a> und <a href="https://unitedbiblesocieties.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://unitedbiblesocieties.org/</a></p>
<p><b>Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG)</b></p>
<p>Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine eigenständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. Außerdem verantwortet sie die <i>Gute Nachricht Bibel</i> und die <i>BasisBibel</i> sowie biblische Kinderbücher und Verständnishilfen für die Bibel. International ist die DBG für die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen zuständig. Die Weltbibelhilfe der DBG unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift. Zu den Mitgliedern der jährlich tagenden DBG-Vollversammlung gehört auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Mehr Informationen unter <a href="http://www.die-bibel.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.die-bibel.de</a>.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Adventistischer Pressedienst Deutschland APD<br />
Sendefelderstr. 15<br />
73760 Ostfildern<br />
Telefon: +49 4131 9835-533<br />
<a href="http://www.apd.info" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.apd.info</a></div>
<div class="pb-contacts">
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<div class="pb-contact-item">Thomas Lobitz<br />
Chefredakteur<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/08/80-jahre-weltverband-der-bibelgesellschaften/" data-wpel-link="internal">80 Jahre Weltverband der Bibelgesellschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>350. Todestag des Kirchenlieddichters Paul Gerhardt</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/06/05/350-todestag-des-kirchenlieddichters-paul-gerhardt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul-Gerhardt-Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paul Gerhardt wurde am 22. März 1607 in Gräfenhainichen bei Wittenberg geboren.1 Nach dem Studium der Theologie in Wittenberg war er zunächst Hauslehrer in Berlin. 1651</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/05/350-todestag-des-kirchenlieddichters-paul-gerhardt/" data-wpel-link="internal">350. Todestag des Kirchenlieddichters Paul Gerhardt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Paul Gerhardt wurde am 22. März 1607 in Gräfenhainichen bei Wittenberg geboren.<sup>1</sup> Nach dem Studium der Theologie in Wittenberg war er zunächst Hauslehrer in Berlin. 1651 wurde er Propst in Mittenwalde (Mark Brandenburg) und 1657 Pfarrer an der St. Nikolai-Kirche in Berlin. 1667 wurde er seines Amtes enthoben, weil er als überzeugter Lutheraner dem sogenannten Toleranzedikt des reformierten „Großen Kurfürsten“ Friedrich Wilhelm nicht zustimmen konnte, das ihn dazu verpflichten sollte, Lehrunterschiede zwischen Lutheranern und Reformierten öffentlich nicht mehr kritisch zu thematisieren. Im Jahr 1669 wurde er Archidiakonus (zweiter ordinierter Theologe neben dem Hauptpfarrer) in Lübben (Spreewald). Paul Gerhardts rund 130 Liedtexte zeichnen sich durch sprachliche Schönheit und Natürlichkeit aus. Johann Crüger, Johann Georg Ebeling und Johann Sebastian Bach vertonten seine Gedichte.</p>
<p><b>Bis heute bekannte und gern gesungene Lieder</b></p>
<p>Paul Gerhardt lebte in einer Zeit extremer Erschütterungen: Der Dreißigjährige Krieg prägte seine Kindheit und Jugend, vier seiner Kinder und seine Ehefrau starben früh. Und dennoch schrieb er Liedtexte voller Trost und Gottvertrauen – Texte, die bis heute in Gesangbüchern stehen und Menschen in Krisenzeiten begleiten. Zu den bekanntesten Liedtexten zählen „Befiel du deiner Wege“, „Du meine Seele singe“, „Ich steh an deiner Krippen hier“, „Oh Haupt voll Blut und Wunden“ oder „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“. Im evangelischen Kirchengesangbuch von 1993 finden sich 26 Lieder mit Texten von Paul Gerhardt, im evangelisch-reformierten Gesangbuch (Schweiz) sind es 25. In den überregionalen Stammteil des katholischen Gesangbuchs <i>Gotteslob</i> wurden sieben Lieder mit Texten von ihm aufgenommen, im adventistischen Gesangbuch <i>glauben-hoffen-singen</i> sind es 18.</p>
<p><b>Paul-Gerhardt-Preis 2026 geht nach Lüneburg</b></p>
<p>Im Vorfeld des 350. Todestages Paul Gerhardts wurde der Paul-Gerhardt-Preis 2026 als bundesweiter Wettbewerb ins Leben gerufen. Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der Paul-Gerhardt-Gesellschaft sowie den evangelischen Magazinen <i>chrismon</i> und <i>zeitzeichen</i>. Das zentrale Ziel des Wettbewerbs war die Suche nach neuen Melodien für Gerhardts zeitlose Texte. Es wurden ca. 500 Vorschläge für neue Melodien eingereicht. Den ersten Preis erhielt der Lüneburger Kirchenmusiker Daniel Stickan für seine Neuvertonung des Liedes „Du meine Seele singe“, wie aus einer Pressemitteilung der VELKD hervorgeht. „Dem Komponisten ist hier eine einfache und dabei sehr interessante Melodie gelungen, die mit passendem Wort-Ton-Verhältnis gut singbar ist, verbunden mit einer spannenden, an Jazz angelehnten Harmonisierung und Rhythmik“, begründete der Vorsitzende der Jury, Konrad Klek, die Entscheidung. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro dotiert. Die Melodie wurde erstmals am Sonntag, 10. Mai, im ZDF-Fernsehgottesdienst gesungen. Die feierliche Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Margot Käßmann, der ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD, fand am 27. Mai 2026 in Berlin statt.</p>
<p><sup>1</sup> Geburts- und Sterbedatum sind hier nach dem heute gültigen gregorianischen Kalender angegeben, nach dem zu seinen Lebzeiten verwendeten julianischen Kalender wurde er am 12. März 1607 geboren und starb am 27. Mai 1676.</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/freikirche-der-siebenten-tags-adventisten-in-deutschland-nachrichtenagentur-apd/350-todestag-des-kirchenlieddichters-paul-gerhardt/boxid/1063129" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Adventistischer Pressedienst Deutschland APD</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>Pastor der Reformadventisten von Kirgisistan nach Russland abgeschoben</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/06/04/pastor-der-reformadventisten-von-kirgisistan-nach-russland-abgeschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo berichtet, erfolgte die Ausweisung des 66-Jährigen bereits am 9. April 2026. Shreider wurde in Kirgisistan geboren, besitzt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/04/pastor-der-reformadventisten-von-kirgisistan-nach-russland-abgeschoben/" data-wpel-link="internal">Pastor der Reformadventisten von Kirgisistan nach Russland abgeschoben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo berichtet, erfolgte die Ausweisung des 66-Jährigen bereits am 9. April 2026. Shreider wurde in Kirgisistan geboren, besitzt aber die russische Staatsbürgerschaft. Die Wiedereinreise wurde ihm von der NSC verboten. Pastor Shreiders Ehefrau Nelya war nicht zur Abschiebung verurteilt worden, verließ das Land aber am selben Tag.</p>
<p><b>Seit 2024 in Haft</b></p>
<p>Im November 2024 verhaftete die Geheimpolizei den Pastor und brachte ihn neun Monate lang in ein Untersuchungsgefängnis. Im März 2025 verbot ein Gericht die Glaubensgemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“ im überwiegend muslimischen Kirgistan als „extremistisch“. Shreider wurde am 10. Juli 2025 „wegen Anstiftung zur rassistischen, ethnischen, nationalen, religiösen oder regionalen Feindseligkeit“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Richter ordnete die Abschiebung nach seiner Haftentlassung an. Am 25. März 2026 wurde Shreider aus der Haft entlassen, nachdem der Oberste Gerichtshof den Rest seiner Gefängnisstrafe in eine Geldstrafe in Höhe von drei Monatsgehältern umgewandelt hatte. Die Anordnung zur Abschiebung blieb bestehen.</p>
<p><b>Keine Zusammenarbeit mit dem Staat</b></p>
<p>Die Glaubensgemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“ entstand in der Sowjetunion. Sie lehnt jegliche Zusammenarbeit mit der Regierung, wie Registrierung durch den Staat und Militärdienst, strikt ab. Mitbegründer war 1929 Wladimir Shelkov (1895–1980), der insgesamt 25 Jahre seines Lebens in sowjetischen Gefängnissen verbrachte und während der Haft in Tabaga bei Jakutsk in Nordostsibirien starb. Der Menschenrechtler Andrei Sakharov (1921–1989) zählte ihn zu den „größten christlichen Humanisten unseres Jahrhunderts“. Weitere Informationen zu den „Reformadventisten“ siehe in der <a href="https://www.apd.info/news/2025/07/21/pastor-der-reformadventisten-in-kirgistan-zu-drei-jahren-haft-verurteilt" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">APD-Meldung vom 21. Juli 2025</a>.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/freikirche-der-siebenten-tags-adventisten-in-deutschland-nachrichtenagentur-apd" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Adventistischer Pressedienst Deutschland APD</a>
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</ul></div>
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            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/1063025.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/04/pastor-der-reformadventisten-von-kirgisistan-nach-russland-abgeschoben/" data-wpel-link="internal">Pastor der Reformadventisten von Kirgisistan nach Russland abgeschoben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Adventistische Pastorin in China seit fünf Jahren in Haft</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/06/03/adventistische-pastorin-in-china-seit-fnf-jahren-in-haft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zhang Wenying, eine adventistische Pastorin aus der Provinz Guizhou, wurde am 14. August 2021 wegen angeblichen Betrugs zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Drei weitere Gemeindeleiter</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/03/adventistische-pastorin-in-china-seit-fnf-jahren-in-haft/" data-wpel-link="internal">Adventistische Pastorin in China seit fünf Jahren in Haft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zhang Wenying, eine adventistische Pastorin aus der Provinz Guizhou, wurde am 14. August 2021 wegen angeblichen Betrugs zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Drei weitere Gemeindeleiter wurde ebenfalls zu drei, fünf und sechs Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Der Vorwurf des Betrugs wird in China laut der IGFM als häufig als Anschuldigung gegen christliche Gemeindeleiter verwendet.  Die herrschende kommunistische Partei versucht dadurch religiöse Aktivitäten zu kontrollieren. Spendensammlungen, beispielsweise für Kirchenräume, werden als wirtschaftliche Straftaten dargestellt.</p>
<p>Gemeindemitglieder haben vergeblich vor Gericht ausgesagt, dass sie aus freien Stücken für die Verwaltung ihrer Kirche gespendet hätten. Pastorin Zhang soll auch selbst hohe Beträge beigesteuert haben. Das Kirchenvermögen wurde vom kommunistischen Staat beschlagnahmt.</p>
<p><b>Strenge Kontrolle von Religionsgemeinschaften</b></p>
<p>Insgesamt stehen Religionsgemeinschaften unter strenger Kontrolle durch die Kommunistische Partei, berichtet IDEA. Die umfassenden Vorschriften reichen bis in die theologische Lehre hinein. Das verstößt gegen das Recht auf Religionsfreiheit, wie es in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formuliert wurde. IGFM und IDEA bitten um Appelle an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich für die umgehende Freilassung von Zhang Wenying einzusetzen. In der rund 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik leben nach Schätzungen bis zu 130 Millionen Christen.</p>
<p><b>Präsenz der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in China</b></p>
<p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist seit Ende des 19. Jahrhunderts in China tätig. Organisatorische Strukturen wurden 1930 mit der Gründung der „China Division“ geschaffen. Damals zählte die Freikirche 156 Kirchengemeinden mit 9.456 erwachsen getauften Mitgliedern. Gleichzeitig begann die Bildungsarbeit mit 103 eigenen Schulen in denen 3.325 Schülern und Studenten auf den Sekundarschul- und College-Ebenen unterrichtet wurden.</p>
<p>Für die Zeitspanne von 1950 bis 1986 existieren infolge der damaligen politischen Lage keine offiziellen Mitgliederverzeichnisse bzw. Gemeindelisten.</p>
<p>Heute umfasst die „Chinese Union“ der Siebenten-Tags-Adventisten, mit Verwaltungssitz in Hongkong, geografisch die Volksrepublik China sowie die beiden Sonderverwaltungszonen (SARS’s) Hongkong und Macau. Der neuesten Statistik von 2025 zufolge gehören zur Chinese Union 488.621 mündig getaufte, adventistische Kirchenmitglieder, die sich in 1.169 Kirchengemeinden versammeln. Die Mitglieder der zahlreichen Hausgemeinden in China sind nicht statistisch erfasst. In Hongkong unterhält die adventistische Kirche zwei Krankenhäuser, eine weiterführende Schule, eine Hochschule sowie ein Theologisches Seminar für die Pastorenausbildung.</p></div>
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		<title>Adventisten in den küstennahen Bundesländern wählten Leitungsteam</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/06/02/adventisten-in-den-kstennahen-bundeslndern-whlten-leitungsteam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2026/06/02/adventisten-in-den-kstennahen-bundeslndern-whlten-leitungsteam/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 150 Abgeordnete der adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen in den Räumen der Adventgemeinde Hamburg-Grindelberg zusammen, um das Leitungsteam</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/02/adventisten-in-den-kstennahen-bundeslndern-whlten-leitungsteam/" data-wpel-link="internal">Adventisten in den küstennahen Bundesländern wählten Leitungsteam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Rund 150 Abgeordnete der adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen in den Räumen der Adventgemeinde Hamburg-Grindelberg zusammen, um das Leitungsteam der Hanse-Vereinigung für die kommende fünfjährige Wahlperiode zu wählen. Darüber hinaus beschlossen sie die Beantragung einer Vollmitgliedschaft ihrer Landeskörperschaften in Hamburg und Niedersachsen in der für die jeweilige Region zuständige Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Die Hanse-Vereinigung entstand im Jahr 2021 durch den Zusammenschluss der Niedersachsen-Bremen-Vereinigung und der Hansa-Vereinigung. Letztere umfasste Adventgemeinden aus den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p><b>Wahl des Leitungsteams</b></p>
<p>Zum Präsidenten der regionalen Freikirchenleitung der Hanse-Vereinigung wählten die Delegierten erneut Pastor Dennis Meier. Zum Vizepräsidenten wurde Pastor Alexander Vilem gewählt. Er hatte dieses Amt seit 2021 inne und leitete gleichzeitig seit 2014 die Abteilung Jugendarbeit in der damaligen Niedersachsen-Vereinigung und seit 2021 in der neu gebildeten Hanse-Vereinigung. Letzteres Amt hat er nun abgegeben. Zum neuen Jugendabteilungsleiter wählten die Delegierten Christian Lutsch, Pastor der Adventgemeinde Hannover-Süd. Er arbeitete zuvor u.a. in leitender Funktion beim Jugend- und Sozialprojekt „kronsberg life tower e.V.“ in Hannover mit. Zum neuen Finanzvorstand wurde David Laborenz gewählt, der bislang hauptberuflich den Materialeinkauf eines internationalen Unternehmens leitete und ehrenamtlich die Adventgemeinde Roggentin (bei Rostock) leitet. Er löst den bisherigen Finanzvorstand Prof. Gerald Klingbeil ab, der zum künftigen Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau (bei Magdeburg) berufen wurde (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/02/16/professor-gerald-klingbeil-n%C3%A4chster-rektor-der-theologischen-hochschule-friedensau" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">APD-Meldung vom 16. Februar</a>). Zum neuen Abteilungsleiter für Gemeindeentwicklung wurde Nils Dreiling (Ph.D.) gewählt, zuletzt Pastor in Nordrhein-Westfalen. In seiner Vorstellung erläuterte er den Delegierten, dass es sein Anliegen sei, kirchenferne Menschen auf relevante Art mit der Botschaft des Evangeliums bekannt zu machen. Er folgt auf Pastor Dragutin Lipohar, der in den Ruhestand gegangen ist, und Dr. Chantal Klingbeil, die an der Theologischen Hochschule Friedensau ein Forschungszentrum zu Ellen White aufbauen wird – eine bedeutende Persönlichkeit der adventistischen Gründungszeit, deren schriftstellerisches Werk bis heute nachwirkt. Alle Personen wurden mit großen Mehrheiten in ihre Leitungsämter gewählt.</p>
<p>Außerdem wurde mit überwältigender Mehrheit der Exekutivausschuss der Hanse-Vereinigung als höchstes Entscheidungsgremium in der Zeit zwischen den Delegiertenversammlungen gewählt. Dieser setzt sich aus Vertretern der Kirchenmitglieder der beteiligten Bundesländer und der Pastorenschaft zusammen.</p>
<p>Auch die Geistlichen und die Mitarbeitenden in der Verwaltung wurden von den Delegierten in ihren Funktionen beglaubigt bzw. bestätigt.</p>
<p><b>Vollmitgliedschaft in der ACK Hamburg und Niedersachsen</b></p>
<p>Auf der Tagesordnung standen auch Anträge für eine Vollmitgliedschaft der regionalen Gebietskörperschaften der Freikirche in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hamburg und der ACK Niedersachsen. Bisher hatte die Freikirche eine Gastmitgliedschaft in diesen regionalen ACK. Gleichwohl hat Dennis Meier, Präsident der Hanse-Vereinigung, seit etlichen Jahren den Vorsitz der Theologischen Kommission der ACK Hamburg inne. Als Argument für die Beantragung einer Vollmitgliedschaft wurde unter anderem angeführt, dass in Niedersachsen künftig nur noch ein nicht konfessionsgebundener, christlicher Religionsunterricht an öffentlichen Schulen stattfinden soll und die Vokation (Unterrichtserlaubnis) für Lehrkräfte von ihrer Zugehörigkeit zu einer der ACK als Vollmitglied angehörenden Kirche abhängt. Adventistische Lehrkräfte würden somit ihre Unterrichtserlaubnis verlieren, wenn die Gastmitgliedschaft bestehen bliebe. Es wurde klargestellt, dass sich für die örtlichen Kirchengemeinden durch eine Vollmitgliedschaft ihrer übergeordneten Kirchenkörperschaft in der ACK nichts ändern würde, da sie weiterhin selbstständig über ihr überkonfessionelles Engagement entscheiden würden. Nach einer längeren Aussprache stimmten die Delegierten mehrheitlich für die Beantragung einer Vollmitgliedschaft der Freikirche in der ACK Hamburg und in der ACK Niedersachsen.</p>
<p><b>Hanse-Vereinigung</b></p>
<p>In der Hanse-Vereinigung gibt es 6.037 mündig getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 99 Kirchengemeinden und 12 Gruppen, die von 45 Pastorinnen und Pastoren betreut werden. Im Gebiet der Hanse-Vereinigung leben knapp 15 Millionen Menschen. In dem Gebiet sind unter adventistischer Leitung der Advent-Verlag in Lüneburg, das Seniorenheim und Hospiz des Advent-Wohlfahrtswerks e.V. (AWW) in Uelzen, das gemeinnützige Kinder- und Jugendprojekt WE-Life in Gartow sowie das gemeinnützige Jugend- und Sozialprojekt „Kronsberg Life Tower“ in Hannover angesiedelt. Internet: <a href="https://hanse.adventisten.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://hanse.adventisten.de/</a></div>
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		<title>ADRA Deutschland leistet Nothilfe nach Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/06/01/adra-deutschland-leistet-nothilfe-nach-ebola-ausbruch-in-der-demokratischen-republik-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parallel läuft ein langfristiges Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, das unter anderem die Gesundheitssituation in der Region stabilisieren soll, denn neben Ebola sind</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/06/01/adra-deutschland-leistet-nothilfe-nach-ebola-ausbruch-in-der-demokratischen-republik-kongo/" data-wpel-link="internal">ADRA Deutschland leistet Nothilfe nach Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Parallel läuft ein langfristiges Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, das unter anderem die Gesundheitssituation in der Region stabilisieren soll, denn neben Ebola sind auch Pocken immer wiederkehrende Epidemien.</p>
<p>Die aktuelle Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und den Nachbarländern, wird durch den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus verursacht. Dieser hat bereits hunderte Menschen infiziert und zahlreiche Todesopfer gefordert. Da es für diesen speziellen Virusstamm bislang keinen zugelassenen Impfstoff oder Behandlungen gibt, konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Prävention und die Unterbrechung der Infektionsketten, um die Ausbreitung einzudämmen.</p>
<p><b>598 Verdachtsfälle und 139 Todesfälle</b></p>
<p>Seit Mitte Mai 2026 habe sich laut Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland, die gesundheitliche Lage in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu massiv verschlechtert, weshalb die WHO <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl6wJLw0KqzJ2SA-2Bz4ooW16-2BJw-2FkqW9GK9Kiq5I-2FqBVoMd1Vr-2BXEL-2FzABLjxE3IjkWtSVaG6ze1YYUmkUeTR-2F8WQ-3DiVjS_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTI6LQalHqpGw3qAV5JGLK4qQt2vF8y1xfZ83KkrL-2B5rjM56aWAQvugr8sdIbMxLPrG4A6XzR7CLUWk-2B828fZ3rC-2FVxpOkjchKzRxu4K2mLLAP2Jjqk38OuCv3YdGNaVcV2nlA4M8XFvzYDKu3h0NBqsZd5RQDH4MSoj9AA7-2BANIQ7-2FHexwFxidz2Cjf0SrJRd74C7QWinMxzJwvu1sY9qfOIkYkw-2FTf8cPpLKgAfqrjvKZQ6EzepPQRHzHwMx3l7ofppq8FqP2mdXg512n-2BDQ0w" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">den Ausbruch zu einem „Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite</a>“ erklärt hat. Bis zum 20. Mai wurden bereits 598 Verdachtsfälle und 139 Todesfälle registriert. Besonders kritisch sei die Situation in der Gesundheitszone Mongbwalu sowie in den Städten Bunia und Goma, wo die hohe Dichte und Mobilität der Bevölkerung und zudem die Enge in Vertriebenenlagern das Ansteckungsrisiko massiv erhöhten.</p>
<p><b>Eindämmung durch Prävention und Hygiene</b></p>
<p>Der aktuelle Schwerpunkt des Einsatzes von ADRA liege darauf, die weitere Ausbreitung von Ebola zu verhindern. Gemeinsam mit lokalen Partnern setze die Hilfsorganisation strategische Maßnahmen im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygiene (WASH) um. Dazu gehöre die Ausstattung von Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Plätzen mit Handwaschstationen, Seife und Desinfektionsmitteln. Ein weiterer entscheidender Faktor sei die Risikokommunikation: ADRA schule Kirchenmitglieder und Pastoren, um über Präventionsmaßnahmen aufzuklären und Mythen über den Ursprung der Krankheit entgegenzuwirken, die eine frühzeitige Behandlung oft verhinderten.</p>
<p><b>Herausforderungen in einer Konfliktregion</b></p>
<p>Die dringend notwendige Hilfe werde durch anhaltende bewaffnete Konflikte und Massenvertreibungen in der Region erschwert, so Lerg. Dadurch sei der Zugang für humanitäre Helfer zu den am stärksten betroffenen Gebieten einschränkt. Die Menschen im Osten des Kongos litten bereits unter chronischer Unsicherheit, was die psychische und physische Belastung der Familien durch die neue Ebola-Epidemie weiter verstärke.</p>
<p><b>Langfristiges Engagement für die Bevölkerung</b></p>
<p>Neben der akuten Katastrophenhilfe sei ADRA bereits seit längerem in der Region aktiv, um die Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber Krisen zu stärken. In dem Projekt Stärkung der Lebensgrundlagen durch Wasser, Einkommen und Schutz in der Demokratischen Republik Kongo unterstütze ADRA rund 30.000 Menschen im Bezirk Nyiragongo. Hierbei würden der Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser und Hygienebedingungen verbessert, um Krankheiten wie Ebola, Pocken und anderen entgegenzuwirken, informiert Andreas Lerg. Zudem würden landwirtschaftliche Schulungen zur Einkommenssicherung durchgeführt und insbesondere Frauen vor Gewalt geschützt, um eine langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen zu erreichen.</p>
<p><b>Jede Unterstützung zählt</b></p>
<p>Der Bedarf an humanitärer Hilfe wachse mit jedem Tag, an dem sich das Ebola-Virus weiter ausbreitet. Spender tragen dazu bei, die notwendigen Hygienemittel bereitzustellen und die Aufklärungsarbeit zu finanzieren. Spenden sind unter dem Stichwort „Nothilfe Kongo“ auf das Spendenkonto ADRA Deutschland e.V., IBAN DE36 3702 0500 0007 7040 00 oder unter <a href="http://www.adra.de/spenden" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">adra.de/spenden</a> möglich.</p>
<p><b>Über ADRA Deutschland e.V.</b></p>
<p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="https://adra.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://adra.de</a>.   </div>
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		<title>Buchrezension &#8211; Roland Werner: Faszination frühe Christen  &#8230; und ihre Strahlkraft für unsere Zeit</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/05/29/buchrezension-roland-werner-faszination-frhe-christen-und-ihre-strahlkraft-fr-unsere-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roland Werner: Faszination frühe Christen &#8230; und ihre Strahlkraft für unsere Zeit Fontis Verlag, Basel 2025 288 Seiten, 19,90 Euro ISBN-10: 3038482951 ISBN-13: ‎ 978-3038482956</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Roland Werner: Faszination frühe Christen</b><br />
<b>&#8230; und ihre Strahlkraft für unsere Zeit</b></p>
<p><b>Fontis Verlag, Basel 2025</b><br />
<b>288 Seiten, 19,90 Euro</b></p>
<p><b>ISBN-10: 3038482951</b><br />
<b>ISBN-13: ‎ 978-3038482956</b></p>
<p>Dieser interessanten Zeitspanne widmet sich der Sprachwissenschaftler und Theologe Roland Werner in seinem Buch <i>Faszination frühe Christen</i>. Anhand zahlreicher Quellen beleuchtet der Autor Glaube und Lebenspraxis der ersten Christen. Dabei bezieht er sich auf archäologische und literarische Zeugnisse. Dabei bezieht er sich auf archäologische und literarische Zeugnisse. Doch das Thema wird keineswegs trocken behandelt, denn die Faszination des Autors für das Leben und Leiden der ersten Christen ist spürbar. Obwohl die damalige Zeit ganz anders war, können doch Parallelen zur heutigen Zeit gezogen werden. Zum Schluss wagt Roland Werner tatsächlich einen kurzen Abgleich und will herausarbeiten, was die heutige Kirche von den Glaubenseltern der Frühzeit lernen kann. Dazu stellt er zwischen die thematischen Kapitel unter dem Stichwort „Fokus Lebensbilder“ Christen, die ihren Glauben kompromisslos gelebt haben.</p>
<p><b>Zum Inhalt</b></p>
<p>In seinem knapp 300 Seiten starken Werk mit Einführung und Anhang führt Roland Werner die Strahlkraft der ersten Christen aus. Dabei unterteilt er den Text in drei Abschnitte. Im ersten Abschnitt legt er die Fundamente, zeigt Kontraste auf und gibt seine Quellen an. Der zweite Abschnitt ist mit „Faszination” überschrieben. Hier werden acht zentrale Eigenschaften der frühen Christen vorgestellt: <b>Euangelion </b>(Die Kraft der Botschaft), <b>Koinonia </b>(Die Kraft der Gemeinschaft), <b>Metanoia </b>(Die Kraft der Umkehr), <b>Didache </b>(Die Kraft der Orientierung), <b>Apologia </b>(Die Kraft der Wahrheit), <b>Martyria </b>(Die Kraft des Zeugnisses), <b>Diakonia </b>(Die Kraft der Barmherzigkeit) und <b>Basileia </b>(Die Kraft der Hoffnung).</p>
<p>Im dritten Abschnitt zeigt Werner ebenfalls in acht Schlagworten die Folgerungen für den modernen Christen auf und stellt kurz dar, was von der Generation der ersten Christen gelernt werden kann. Hier nennt er <b>Veritas</b>: Überzeugtsein von der Wahrheit des Evangeliums, <b>Communitas</b>: Leben in ganzheitlicher Gemeinschaft, <b>Identitas</b>: Kraft ziehen aus der Verwurzelung in Jesus Christus, <b>Caritas</b>: Aus Liebe füreinander einstehen, <b>Sanctitas</b>: Leben in heiliger Eindeutigkeit, <b>Auctoritas</b>: Die wirksame Kraft des Heiligen Geistes entdecken, <b>Testimonium</b>: Jesus in der Welt bekennen und <b>Aeternitas</b>: Leben unter dem Horizont der kommenden Gottesherrschaft.</p>
<p><b>Zum Buch</b></p>
<p>Als Gründer des Marburger Christus-Treffs und früherer CVJM-Generalsekretär weiß Roland Werner wovon er spricht, wenn er die Herausforderungen der Evangelisation in einem säkularen Umfeld anspricht. Es gelingt ihm gut, den Ernst und die Kompromisslosigkeit der Glaubenshelden damals der heutigen Zeit gegenüber zu stellen, ohne moralisierend oder anklagend aufzutreten. Vielmehr motiviert er die Lesenden indirekt, ihr Glaubensleben zu reflektieren und ihre Kompromissbereitschaft kritisch zu hinterfragen. Der gute und positive Ton bleibt bis zum Schluss erhalten, auch wenn es nicht immer um gewaltfreie Themen geht. Gerade die Märtyrergeschichten mögen manche sensiblere Persönlichkeit belasten und eher als fanatisch denn beispielhaft angesehen werden.</p>
<p>Interessant ist auch der Beitrag von Guido Baltes am Ende des Buches, der über das Thema Auch der Beitrag von Guido Baltes am Ende des Buches ist interessant. Er schreibt über das Thema „Juden, Christen, Judenchristen: Gemeinsame und getrennte Wege zwischen Kirchen und Synagogen der ersten Jahrhunderte“. Die Beziehung zwischen Juden und Christen war in der Geschichte oft von Spannungen geprägt und ist es in manchen Teilen bis heute. Hier wertschätzend zu bleiben und doch die Herausforderungen zu benennen, ist eine Kunst. Insgesamt gelingt es dem Buch, den großen Bogen von den ersten Jahrhunderten bis in die Gegenwart zu spannen, ohne die Spannung im Laufe der Kapitel zu verlieren. Der Appell ist deutlich: Das westliche Christentum benötigt heute neue Strahlkraft, um den konkurrierenden Philosophien und Ideologien der Zeit etwas Attraktives entgegensetzen zu können.</p>
<p><i>Claudia Mohr</i></p>
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		<title>Ökumenischer Friedensweg erinnert an „Blutpfingsten“ von 1626</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/05/26/kumenischer-friedensweg-erinnert-an-blutpfingsten-von-1626/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Blutpfingsten]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensweg]]></category>
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		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir gehen einen Weg gemeinsam und halten an Orten an, die verletzt worden sind“, sagte Pastor Andreas Risse von der evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Hann. Münden bei</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/05/26/kumenischer-friedensweg-erinnert-an-blutpfingsten-von-1626/" data-wpel-link="internal">Ökumenischer Friedensweg erinnert an „Blutpfingsten“ von 1626</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Wir gehen einen Weg gemeinsam und halten an Orten an, die verletzt worden sind“, sagte Pastor Andreas Risse von der evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Hann. Münden bei der vierten von insgesamt fünf Stationen des ökumenischen Weges auf der Rathaustreppe in Hann. Münden. Wieder seien rund 30 Menschen zusammengekommen, um gemeinsam zu erinnern, zu versöhnen und neue Perspektiven für die Gegenwart zu entwickeln.</p>
<p><b>Ein blutiges Ereignis</b></p>
<p>Pfingsten 1626 ging als „Blutpfingsten“ in die Geschichte der Stadt ein. Während des Dreißigjährigen Krieges belagerte der katholische Feldherr Graf von Tilly die überwiegend evangelische Stadt Münden, ließ sie tagelang beschießen und schließlich von Soldaten stürmen. Dabei kam es zu einem Massaker an der Bevölkerung.</p>
<p>Dem historischen Gegeneinander setzen heute unterschiedliche Kirchen und Gemeinden einen gemeinsamen Weg des Friedens und der Heilung entgegen. Beteiligt sind die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Gimte-Hilwartshausen und Stadtkirchengemeinde Münden, die evangelisch-reformierte Gemeinde, die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth, die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (Adventgemeinde) Hann. Münden, die Kraft-Werk-Kirche Volkmarshausen sowie die Stiftung St. Aegidien-Kirche.</p>
<p><b>Zeichen für Demokratie, Verständigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt</b></p>
<p>Pastor Raimund Baum (Adventgemeinde) begrüßte den Umstand, dass bewusst nicht nur jene Kirchen beteiligt seien, die bereits zur Zeit des Konflikts in Hann. Münden existierten oder deren Konfessionen damals unmittelbar im Streit standen. Vielmehr seien ausdrücklich auch jüngere Freikirchen in das Gedenken einbezogen worden. Gerade darin liege ein wichtiges Zeichen ökumenischer Gemeinschaft. Das gemeinsame Erinnern und Mahnen solle dazu beitragen, dass sich religionsaufgeladene Konflikte und gesellschaftliche Spaltungen nicht wiederholten.</p>
<p>Baum warnte zugleich davor, christliche Kirchen politisch gegeneinander auszuspielen. Nach seinen Worten bemühten sich bestimmte politische Kräfte immer wieder darum, christliche Gruppen gegeneinander in Stellung zu bringen. Dem dürfe aus Sicht der Kirchen nicht nachgegeben werden. Der Friedensweg verstehe sich deshalb auch als öffentliches Zeichen für Demokratie, Verständigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p>
<p><b>Kunstwerke schaffen Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart</b></p>
<p>Bei der Station am Rathaus erläuterte Stadtarchivar Stefan Schäfer die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der damaligen Zeit. Anwesend war dabei auch der Bürgermeister von Hann. Münden, Tobias Dannenberg. Schäfer verwies auf das prachtvolle Renaissance-Rathaustor, an dem Frieden, Eintracht und Glaube bildlich dargestellt seien. Die Renaissance habe zwar für Aufbruch und neue Erkenntnisse gestanden, zugleich hätten die damaligen gesellschaftlichen und politischen Strukturen erhebliches Konfliktpotenzial in sich getragen.</p>
<p>Pastor Andreas Risse griff anschließend ein Gemälde des Malers Alfred Hesse auf, das die Übergabe der Stadt an Tilly künstlerisch darstellt. Eine solche Machtübergabe werde oft symbolisch als Schlüsselübergabe gezeigt, sagte Risse. Wer die Schlüssel habe, verfüge über Zugang und Gestaltungsmacht. Die entscheidende Frage damals wie heute sei daher: „Wem geben wir die Macht?“</p>
<p>Auch ein neues Kunstwerk soll die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar machen. Der Künstler Uwe Henze gestaltet ein Bild, das den Bogen vom Grauen des Jahres 1626 zum heutigen ökumenischen Friedensweg spannt.</p>
<p>Die Veranstalter hoffen, dass aus dem gemeinsamen Erinnern beim ökumenischen Friedensweg langfristig neue Formen des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden entstehen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Gedenken sowie ein historischer Rundgang durch die Altstadt von Hann. Münden zum Thema „Blutpfingsten“ sind online verfügbar: <a href="https://goettingen-muenden.de/aktuelles/2026_presse/20260511_OekumenischerWeg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://goettingen-muenden.de/aktuelles/2026_presse/20260511_OekumenischerWeg</a></div>
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		<title>150 Jahre Adventisten in Deutschland: Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG)</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/05/22/150-jahre-adventisten-in-deutschland-der-deutsche-verein-fr-gesundheitspflege-e-v-dvg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[??waldfriede??]]></category>
		<category><![CDATA[adventisten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Der DVG fördert die Gesundheit auf Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes. Im Juli 1899 beschloss die Konferenz der deutschen Adventisten die Gründung einer Missions- und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/05/22/150-jahre-adventisten-in-deutschland-der-deutsche-verein-fr-gesundheitspflege-e-v-dvg/" data-wpel-link="internal">150 Jahre Adventisten in Deutschland: Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p><b>Der DVG fördert die Gesundheit auf Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes.</b></p>
<p>Im Juli 1899 beschloss die Konferenz der deutschen Adventisten die Gründung einer Missions- und Industrieschule und eines Sanatoriums, da „das völlige Evangelium die Gesundheit des Leibes sowie auch des Geistes in sich fasst“. Im September wurde mit der so genannten „Klappermühle“ ein Grundstück von 139 Morgen (knapp 35 Hektar) erworben und auf Antrag in „Friedensau“ umbenannt (siehe APD-Meldung vom 24. April). Als rechtliche Grundlage wurde ein Verein gegründet, der im April 1900 beim Königlichen Amtsgericht Loburg unter dem Namen „Deutscher Verein für Gesundheitspflege e.V. zu Friedensau, Kreis Jerichow 1“ (DVG) angemeldet wurde.</p>
<p><b>Ein ganzheitlich ausgerichtetes adventistisches Zentrum</b></p>
<p>Der Name des Vereins sollte einen klaren inhaltlichen Hintergrund verdeutlichen. Mit dem Beginn der Missionsschule wurde u.a. eine Nährmittelfabrik errichtet, die den Schülern die Möglichkeit gab, einer bezahlten Arbeit nachzugehen. Mit dem Bau des Sanatoriums wurde auch eine Krankenpflegeschule eingerichtet, in der junge Frauen eine fundierte medizinische Ausbildung erhielten. Gleichzeitig entstand die Friedensauer Schwesternschaft, die eine eigenständige Berufstätigkeit ermöglichte. Außerdem wurde ein Seniorenheim eröffnet und die Zeitschrift <i>Gute Gesundheit</i> ins Leben gerufen. Innerhalb weniger Jahre entstand ein ganzheitlich arbeitendes adventistisches Zentrum (siehe auch APD-Meldung vom 22. April).</p>
<p><b>Ortswechsel und Wachstum</b></p>
<p>Wegen der schlechten Verkehrsanbindung Friedensaus wurden die Standorte der Nährmittelfabrik und des Sanatoriums jedoch unattraktiv. 1914 zog das Nährmittelwerk nach Hamburg um und entwickelte sich später unter dem Namen „DE-VAU-GE Gesundkostwerk GmbH“ zu einem modernen Großbetrieb. Das Sanatorium wurde 1919 nach dem Kauf einer Immobilie in Berlin-Zehlendorf, dem heutigen Krankenhaus Waldfriede, aufgelöst und die Friedensauer Schwesternschaft mit der Krankenpflegeschule dem Krankenhaus Waldfriede angegliedert. Weitere Schwesternheime entstanden in Berlin, Breslau, Wiesbaden, Chemnitz, Lichtenstein/Sa. sowie das Kurhaus „Wittelsbach“ in Bad Aibling (heute Sitz eines Seniorenheims des Advent-Wohlfahrtswerks) und das Obdachlosenasyl „Friedensheim“ in Berlin. Alle Einrichtungen waren als eigenständige Vereine innerhalb des DVG organisiert.</p>
<p><b>Die Zeit der Weltkriege</b></p>
<p>Im Ersten Weltkrieg wurde Friedensau zum Lazarett, in dem auch die Friedensauer Schwestern aufopferungsvoll Dienst taten. Unter den neuen rechtlichen Möglichkeiten der Weimarer Republik versuchte die adventistische Kirchenleitung, den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) zu erlangen, was jedoch aus verschiedenen Gründen scheiterte. Im Jahre 1933 wurden die recht komplizierten Strukturen des DVG aus Furcht vor einem Verbot durch das NS-Regime in drei Teile gespalten. Das DE-VAU-GE Gesundkostwerk in Hamburg war zu diesem Zeitpunkt bereits ein eigenständiges Unternehmen. Die damalige adventistische Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für Mitteleuropa (Mitteleuropäische Division) beauftragte das Gesundkostwerk, „sowohl in Angelegenheiten der Gesundheitsreform als auch in Bezug auf unsere Glaubensgrundsätze an maßgebenden Stellen aufklärend zu wirken“. Weil das Gesundkostwerk aber weder finanziell noch personell in der Lage war, die „Aufklärungsarbeit für eine naturgemäße Lebensweise“ zu leisten, wurde in der Kirchenverwaltung eine eigenständige Abteilung unter dem Namen DVG gegründet, die in und mit den Gemeinden arbeiten sollte. Hier liegen die Wurzeln des heutigen DVG. Das DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH ist seit 1976 in Lüneburg ansässig und inzwischen ein kirchenunabhängiges, selbstständiges Unternehmen.</p>
<p><b>Einschränkungen in der DDR</b></p>
<p>Die Nachkriegsjahre und die Teilung Deutschlands brachten neue Herausforderungen. Da der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. beim Amtsgericht Loburg eingetragen war, konnte er nur für die sowjetische Besatzungszone zuständig sein. Um auch in der DDR rechtlich unabhängig zu bleiben, wurde der DVG in die „Anstalten der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten in der DDR“ überführt. Die Einschränkungen in der Diktatur der DDR machten die Missions- und Gesundheitsarbeit nicht einfach, aber die adventistischen Kirchengemeinden fanden immer wieder Wege, diesem Auftrag gerecht zu werden. Sehr aktiv war auch die Friedensauer Schwesternschaft. Über die jeweiligen Bezirksschwesternschaften bestand eine enge Verbindung zu den regionalen Kirchenleitungen (Vereinigungen) der Adventisten.</p>
<p><b>Erfolgreiche Programme in der BRD und nach der Wiedervereinigung</b></p>
<p>In der BRD nahm der DVG ab 1953 seine Arbeit wieder auf und wurde 1967 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Darmstadt eingetragen. Es wurden Tagungen und Arbeitskreise organisiert, die sich mit den Problembereichen Alkoholkonsum, Drogenkonsum, Ernährung und Rauchen befassten. 1966 startete der DVG den sogenannten „5-Tage-Plan“, der in der Bundesrepublik einen ungeahnten Erfolg hatte und über Jahre hinweg eine der wirksamsten Methoden zur Raucherentwöhnung war. 1969 fand der erste Internationale Ärztekongress der Adventisten statt, der sich als wiederkehrende Veranstaltung etablierte und ab 1997 zum DVG-Gesundheitskongress wurde, der zuletzt 2024 stattfand. 1970 entstand die anspruchsvolle Ausbildung zum DVG-Gesundheitsberater, die bis heute ganzheitliche Gesundheitsförderung auf biblischer und aktueller wissenschaftlicher Grundlage zum Inhalt hat. 1984 wurde die erste DVG-Regionalgruppe gegründet, der vor allem nach der Wiedervereinigung Deutschlands zahlreiche Neugründungen folgten. 1988 wurde die DVG-Zentralstelle in Ostfildern bei Stuttgart gegründet. Anfang 2026 zog sie nach Darmstadt um und befindet sich auf dem Campus des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe. 2006 startete an vielen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Vortragsreihe „Gesundheit ganzheitlich &#8211; 12 Gebrauchsanleitungen für ein glücklicheres Leben“ mit über 66.000 Gästen.</p>
<p><b>Die Grundlage der Arbeit des DVG</b></p>
<p>Die zwölf Grundprinzipien der ganzheitlichen Gesundheit – Wasser, Optimismus, Beziehungen, Ernährung, Ruhe, Integrität, Bewegung, Vertrauen, Sonne, Luft, Mäßigkeit, Prioritäten – bilden die Grundlage der DVG-Arbeit auf allen Ebenen (näheres dazu unter <a href="https://dvg-online.de/der-dvg/ganzheitliche-gesundheit/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://dvg-online.de/der-dvg/ganzheitliche-gesundheit/</a>). Seminare, Publikationen, Ausbildungen, Gesundheits-Expos u.a. nehmen immer den ganzen Menschen in den Fokus und wollen helfen, das Verhalten, aber auch die Verhältnisse, zu verbessern. Die aktive Mitgliedschaft in Verbänden wie beispielsweise dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, bestärkt das Leitwort: „Adventisten sind positive Menschen und Hoffnungsträger, auch in schwerer Zeit.“ In diesem Sinne ist der DVG seit 125 Jahren ein wichtiger Hoffnungsträger. Weitere Informationen über die Arbeit des DVG gibt es unter <a href="http://www.dvg-online.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dvg-online.de</a>.</div>
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                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/05/22/150-jahre-adventisten-in-deutschland-der-deutsche-verein-fr-gesundheitspflege-e-v-dvg/" data-wpel-link="internal">150 Jahre Adventisten in Deutschland: Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<title>Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit: ADRA Deutschland unterzeichnet offenen Brief an Bundeskanzler und Finanzminister</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2026/05/21/krzungen-bei-der-entwicklungszusammenarbeit-adra-deutschland-unterzeichnet-offenen-brief-an-bundeskanzler-und-finanzminister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Darüber informierte die Hilfsorganisation in einer Pressemitteilung.Die Bundesregierung plant für den Haushalt 2027 umfassende Kürzungen bei der Finanzierung der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Davor</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/05/21/krzungen-bei-der-entwicklungszusammenarbeit-adra-deutschland-unterzeichnet-offenen-brief-an-bundeskanzler-und-finanzminister/" data-wpel-link="internal">Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit: ADRA Deutschland unterzeichnet offenen Brief an Bundeskanzler und Finanzminister</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Darüber informierte die Hilfsorganisation in einer Pressemitteilung.Die Bundesregierung plant für den Haushalt 2027 umfassende Kürzungen bei der Finanzierung der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Davor hatte ein Bündnis von über 150 Nichtregierungsorganisationen (NRO) gewarnt, zu dem auch ADRA Deutschland gehört. Das Bündnis forderte in einer Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“ die Bundesregierung nachdrücklich auf, die drastischen Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe zu stoppen und stattdessen in globale Solidarität zu investieren (<a href="https://www.apd.info/news/2026/05/05/petition-%E2%80%9Esolidarit%C3%A4t-nicht-kaputtsparen%E2%80%9C-adra-und-150-nros-schlagen-alarm" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">siehe APD-Meldung vom 5. Mai</a>). Jetzt erinnert das Bündnis in einem offenen Brief (<a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl-2FaeiE6fQU3QwWoSmKxwPR1JFDZNYNYuuXq0R7I-2FHhDRdFEM9iCSbfcA47mg1-2B9VQXzDn2aeali8b6rZtvkTy0yEH3vEh28tEATKCOgvp0z31LLtMBHmM2vc9rxQTGYbKD3DBs7hhxEGsTHacwo-2Flt2FZ-2FG4Um7V56QhI08VEufMfEb__xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKeic0nKCucOiCDi3bse7jN9DfvGLZ0mIOcaWY2sJ2SWv7E4EaQQ11HjYSFzxmnDTzV5dLDwLFlY6PSeon9nIWIY40EGYlLOKjHt0UIZ8LBKKxODPBgozT7zBJOmeEW1FNsnH6sQzn1uCW4mPJ2FJ-2B8sKii2IFQ2MVxerk-2FjzI-2BiQx9eV-2BY47xsvxeG1CJngko6zEbSecjZWWIgi1lTZME9cdWpzrWI5P3GX6-2BUj-2FnE4RBDw3eCdXKqH5NPKKXt6W9WBinM-2FFUChZNwBlNZWpH5" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">online hier zu lesen</a>) an diese Forderung. Die Unterzeichner fordern einen sofortigen Stopp der geplanten massiven Kürzungen und warnen vor den Konsequenzen.</p>
<p><b>Bisherige Erfolge stehen auf dem Spiel</b></p>
<p>Während die Haushaltsmittel für humanitäre Hilfe seit 2022 um fast 70 Prozent gesunken seien, wurden die Etats für Entwicklungszusammenarbeit im gleichen Zeitraum um rund ein Viertel gekürzt, heißt es in der Pressemitteilung. Angesichts weltweit eskalierender Krisen und neuer Bedrohungen warnt ADRA Deutschland e.V. eindringlich davor, dass diese Sparpolitik mühsam erarbeitete Erfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemache. „Investitionen in Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sind keine Almosen, sondern eine notwendige und solidarische Vorsorge für eine gerechtere und sicherere Welt“, betont die Organisation.</p>
<p>Die geplanten Kürzungen hätten fatale Konsequenzen. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnten zusätzlich bis zu 22,5 Millionen Menschen sterben. Sie würden aufgrund fehlender medizinischer Versorgung, Mangelernährung und den Folgen von Krisen ihr Leben verlieren. Zudem seien bisherige Erfolge massiv bedroht. Dazu zählten die seit dem Jahr 2000 mehr als halbierte weltweite Kindersterblichkeit sowie der verbesserte Bildungszugang für Mädchen.</p>
<p><b>Über ADRA Deutschland e.V.</b></p>
<p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="https://adra.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://adra.de</a>. </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2026/05/21/krzungen-bei-der-entwicklungszusammenarbeit-adra-deutschland-unterzeichnet-offenen-brief-an-bundeskanzler-und-finanzminister/" data-wpel-link="internal">Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit: ADRA Deutschland unterzeichnet offenen Brief an Bundeskanzler und Finanzminister</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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