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	<title>Firma Bremer Rhederverein, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Jahresbericht 2021 / 2022 anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Juni 2022</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/06/22/jahresbericht-2021-2022-anlaesslich-der-ordentlichen-mitgliederversammlung-am-21-juni-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bremer Rhederverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 10:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ungleichgewicht in den Schifffahrtsmärkten hält auch nach fast zwei Jahren unvermindert an. Marktungleichgewichte und Risiken Die Nachfrage nach Schiffsraum übertrifft bei weitem das Angebot.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/06/22/jahresbericht-2021-2022-anlaesslich-der-ordentlichen-mitgliederversammlung-am-21-juni-2022/" data-wpel-link="internal">Jahresbericht 2021 / 2022 anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Juni 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Ungleichgewicht in den Schifffahrtsmärkten hält auch nach fast zwei Jahren unvermindert an.</p>
<p><b>Marktungleichgewichte und Risiken</b></p>
<p>Die Nachfrage nach Schiffsraum übertrifft bei weitem das Angebot. Dieses Ungleichgewicht ist in der Containerschifffahrt besonders ausgeprägt. Das Netz der Containerlinienfahrt steht seit mehr als zwei Jahren unter hoher Spannung. Die Fahrpläne der Reedereien sind aus den Fugen geraten. Über 60 Prozent der Schiffe erreichen ihren Zielhafen nur mit erheblichen Verzögerungen. Die Häfen sind den massenhaft außerplanmäßig anlaufenden Schiffen und den in kurzer Zeit umzuschlagenden Mengen an Boxen nicht mehr gewachsen. Erhebliche Abfertigungsprobleme an der US-Westküste, der Ostküste, aber auch zunehmend in den Häfen in Nordeuropa sorgen für einen erheblichen Rückstau von Schiffen, die vor den Häfen auf Reede liegen und auf ihre Abfertigung warten. Das strenge Corona-Regime in China mit strikten Lockdowns und Hafenschließungen für mehrere Wochen verschärfen die Situation erheblich.</p>
<p>Schätzungen gehen davon aus, dass in den letzten zwölf Monaten durchgehend elf bis 14 Prozent der weltweiten Kapazität in der Containerschifffahrt durch wartende Schiffe gebunden waren und sind.</p>
<p>In einer Marktwirtschaft werden Ungleichgewichte zwischen Nachfrage und Angebot über den Preis ausgeglichen. Tatsächlich haben die Frachtraten für Containerverschiffungen in den vergangenen zwei Jahren ungeahnte Höhen erreicht. Auf vielen Fahrtgebieten haben sich die Raten vervielfacht. Entsprechend groß sind die Gewinne der Containerlinienreedereien.</p>
<p>Bremer Reeder, die den Containerlinienreedereien ihre Schiffe auf dem Chartermarkt zur Verfügung stellen, profitieren von dieser Hausse. Auch die Charterraten für diese Schiffe haben ein nie gekanntes Niveau erreicht. Schiffe, deren Chartervertragslaufzeiten derzeit enden, haben alle Möglichkeiten, hochattraktive Anschlusschartern zu schließen.</p>
<p>Die Containerschifffahrt zieht die Märkte der Bulkschifffahrt sowie der Multipurpose- und Schwergutschifffahrt ebenfalls nach oben. Etliche Kapazitäten auch in der Massengutfahr sind aufgrund der Abfertigungsprobleme in den chinesischen Häfen gebunden. Die Multipurpose- und Schwergutschifffahrt profitiert derzeit besonders von den hohen Energiepreisen, die für viele Investitionsaktivitäten in der Erdöl- und Gasgewinnung sorgen.</p>
<p>Die Tankschifffahrt, gerade auch die Produktentanker, von denen etliche in Bremen betrieben werden, bewegten sich über zwei Jahre in einem äußerst schwierigen Marktumfeld. Mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Verwerfungen auf den Energiemärkten ist die Nachfrage sprunghaft angestiegen. Solche Tanker, die Erdölprodukte, leichte Chemikalien und pflanzliche Öle transportieren, können jetzt auskömmliche Raten erzielen. Das neue Marktgleichgewicht wird voraussichtlich auch nach einem hoffentlich baldigen Ende des Krieges anhalten, so dass die Reeder die Möglichkeit bekommen, die Verluste der vergangenen beiden Jahre langsam aufzuholen.</p>
<p>Es stellt sich die Frage, ob derartige Marktungleichgewichte gerade in der Containerschifffahrt dauerhaft gesund sein können oder ob sie nicht vielmehr langfristige Folgen haben könnten, die ungewollten Einfluss auf die internationale Arbeitsteilung nehmen, in dem sie die Nachfrage nach Transporten reduzieren und damit dauerhaft die Seeschifffahrt schwächen.</p>
<p>Es ist aber vielmehr davon auszugehen, dass sich Angebot und Nachfrage aus gleich mehreren Gründen spätestens in einem Jahr wieder einander annähern werden.</p>
<p>Die Containerlinienreedereien haben in den letzten eineinhalb Jahren sehr viele, in der Regel sehr große Containerschiffe bei den Werften geordert. Die Neubestellungen entsprechen circa 30 Prozent der bestehenden Flotte nach Stellplatzkapazität. Ab Anfang 2023 werden diese Schiffe sukzessive auf den Markt gelangen und das Angebot vergrößern. Zudem besteht die Hoffnung, dass sich die Probleme in den Häfen in den nächsten Monaten abmildern, so dass zumindest ein Teil der derzeit durch Wartezeiten gebundenen Kapazitäten wieder dem Markt zur Verfügung stehen werden.</p>
<p>Ein weiterer Grund für die Annäherung von Angebot und Nachfrage ist der Überfall Russlands auf die Ukraine mit noch unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft. Ein kompletter Boykott der Gaslieferungen aus Russland könnte die Wirtschaft in Deutschland und Europa empfindlich treffen. Ein heftiger Wirtschaftseinbruch, gefolgt von Arbeitslosigkeit und stark zurückgehendem Konsum wären zu befürchten. Schon jetzt bremsen die Energiepreise und hohe Inflationsraten, gepaart mit starken Unsicherheiten für die privaten Haushalte, spürbar das Konsumverhalten in Europa.</p>
<p>Die geopolitische Lage ist von einer Verhärtung der Machtblöcke der westlichen Welt, Russland und China geprägt. Etliche weitere regionale Konfliktherde verstärken die geopolitischen Risiken. Es wäre zu hoffen, dass sich die Weltgemeinschaft besinnt und zu einem friedlichen Miteinander findet. Bleibt es bei den sich gegenwärtig verschärfenden Konfrontationen, hätte dies Auswirkungen auf die arbeitsteilige Weltwirtschaft und den internationalen Warenaustausch; die Nachfrage nach Schiffsraum würde deutlich zurückgehen.</p>
<p>Diese Risiken sind real und müssen betrachtet werden. Die Hoffnung ist natürlich, dass sie nicht Wirklichkeit werden. Kaufleute neigen zum Optimismus – bei pessimistischen Prognosen würden sie keine Geschäfte wagen. Insofern überwiegt bei den Bremer Reedern die Freude über die derzeitigen Möglichkeiten, sich für die Zukunft zu rüsten.</p>
<p><b>Umweltschutz – Dekarbonisierung</b></p>
<p>Die größten Herausforderungen, vor denen die Reeder in Bremen, in Deutschland und weltweit stehen, ist die beabsichtigte Dekarbonisierung der Seeschifffahrt.</p>
<p>Trotz ihrer enormen Transportleistung trägt die Schifffahrt insgesamt lediglich zwei Prozent zum weltweiten CO<sub>2</sub>-Ausstoß bei. Dennoch muss und wird sie ihren Beitrag zu einer Reduzierung der weltweiten CO<sub>2</sub>-Emissionen leisten. Die International Maritime Organization (IMO), eine Suborganisation der UNO, möchte die CO<sub>2</sub>-Emissionen im Seeverkehr bis 2050 im Vergleich zum Jahr 2008 um 50 Prozent reduzieren. Die Reeder wollen nach Möglichkeit bis zum Jahr 2050 gar kein CO<sub>2 </sub>mehr emittieren.</p>
<p>Der Schlüssel für eine CO<sub>2</sub>-freie Seeschifffahrt liegt beim Treibstoff. Es bedarf noch viel Forschung und Entwicklung sowie hohe Investitionen, um mittel- bis langfristig die enormen Mengen an CO<sub>2</sub>-freien Treibstoffen für die internationale Seeschifffahrt mit ca. 60.000 Schiffen bereitstellen zu können.</p>
<p>Noch ist nicht klar, welche Arten von Treibstoffen zukünftig die Seeschiffe antreiben werden. Gerade dies stellt die Reeder derzeit vor enorme Herausforderungen: Schiffe haben eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren. Wenn ein Reeder sich heute für einen Neubau entscheidet, sollte der Schiffsmotor bereits in der Lage sein, die CO<sub>2</sub>-freien Treibstoffe der Zukunft zu verbrennen. Die Hersteller großer Schiffsmotoren sind so weit: Sie können bereits heute Verbrennungsmotoren für fast alle möglichen Treibstoffe liefern.</p>
<p>Als Lösung für Neubauten zeichnen sich zurzeit Dual-Fuel-Motoren ab. Sie können neben Schweröl auch LNG (Liquefied Natural Gas) verbrennen. LNG emittiert bei der Verbrennung deutlich weniger CO<sub>2</sub>als die herkömmlichen fossilen Treibstoffe. Trotzdem kann LNG nur eine Übergangslösung auf dem Weg zu einer kompletten Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050 sein. Die Dual-Fuel-Motoren können später auf „grünes Gas“ oder wasserstoffbasierte Kraftstoffe umgestellt werden.</p>
<p>Für die bestehende Flotte, deren Motoren auf die Verbrennung von Schweröl ausgelegt sind, greifen bereits ab dem 01.01.2023 neue Regelungen, die zu einer Reduktion des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes beitragen und sukzessive verschärft werden. Mit den Bestimmungen des Energy Efficiency Existing Ship Index (EEXI) und des Carbon Intensity Indicator (CII) werden die Reeder gezwungen, ihre Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern. Wenn sich eine Verbesserung technisch nicht mehr oder nur mit unangemessenen Kosten erzielen lässt, wird als einzige Möglichkeit bleiben, die Maschinenleistung technisch herabzusetzen, also ein Langsamfahren zu erzwingen. Das wird Schiffe im internationalen Wettbewerb weniger konkurrenzfähig machen. Mittelfristig wird manches ältere Schiff verschrottet werden müssen, wenn es die gestiegenen Anforderungen an die Energieeffizienz nicht mehr erfüllen kann.</p>
<p><b>Deutsche Schleppschifffahrt</b></p>
<p>Die Schleppschifffahrt in den deutschen Häfen, so auch in Bremen und Bremerhaven steht vor besonderen Herausforderungen. Neue Anbieter, Tochtergesellschaften großer Containerlinienreedereien, drängen auf die lokalen Märkte. Unter fremder Flagge und mit anderen Kostenstrukturen greifen sie die lukrativen Aufträge ihrer Konzernmütter ab, die bislang das Brot- und Buttergeschäft für die langansässigen Unternehmen waren. Ohne diese Aufträge wird es schwierig für die Unternehmen werden, die verbleibenden Aufgaben kostendeckend zu erfüllen. Zu berücksichtigen ist, dass die Schleppschifffahrt in der historisch gewachsenen Arbeitsteilung und dem Zusammenspiel aller Akteure in den Häfen unverzichtbare Aufgaben für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs erfüllen. Ohne die Schlepper würden die Häfen nicht funktionieren. Hier sind die örtlichen Hafenverwaltungen aufgerufen, für faire Wettbewerbsbedingungen aller Akteure zu sorgen.</p>
<p><b>Ausbildung</b></p>
<p>Die Ausbildung sowohl des nautischen und technischen Personals an Bord, wie auch des kaufmännischen Personals in den Reedereikontoren ist für die deutsche Seeschifffahrt entscheidend, wenn sie dauerhaft eine anerkannte und bedeutende Schifffahrtsnation bleiben möchte.</p>
<p>Der Bremer Schifffahrtskongress findet seit über zehn Jahren regelmäßig einmal im Jahr statt und beschäftigt sich ausschließlich mit der Mitarbeitergewinnung und -bindung, der Ausbildung und der Personalentwicklung in der Seeschifffahrt. Der Bremer Rhederverein arbeitet im Programmkomitee mit. Kooperationspartner des Kongresses sind die deutschen nautischen Ausbildungsstätten sowie Verbände und Unternehmen, die der Seeschifffahrt nahestehen. Der Bremer Schifffahrtskongress hat sich als das Leitmedium für die Trends in der Personalentwicklung und dem Austausch der Akteure untereinander etabliert. Der letzte Kongress fand Ende September 2021 coronabedingt als Videokonferenz statt.</p>
<p>Der Bremer Rhederverein pflegt einen engen Kontakt zur Hochschule Bremen, die den Standort für ihr Nautik-Studium in diesem Frühjahr von dem traditionsbehafteten Sitz in der Werderstraße am Werdersee an den Flughafen in die ehemalige Fliegerschule der Lufthansa verlagert hat. Es ist immer eine Herausforderung, für alle Nautikstudenten eine Möglichkeit zu finden, an Bord eines Seeschiffes ihre vorgeschriebene Praxiszeit abzufahren. Der bereits über zehn Jahr alte „Internationale Studiengang Shipping and Chartering“ hat sich im Laufe der Jahre sehr gut etabliert. Der Studiengang ist mit rund 50 Studentinnen und Studenten jährlich voll belegt. Schon viele der Absolventen haben im Anschluss an ihr Studium erfolgreich ihre Karriere bei Bremer Reedereien aufgenommen.</p>
<p>Große Sorge hingegen bereitet die klassische, in allen Belangen sehr bewährte duale Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann / zur Schifffahrtskauffrau. Wie in vielen anderen kaufmännischen und handwerklichen Ausbildungsberufen ist es äußerst mühselig und schwierig, überhaupt geeignete Bewerbungen zu erhalten. Viele angebotene Ausbildungsstellen mussten im letzten Jahr und werden auch in diesem Jahr unbesetzt bleiben müssen. Vor diesem Hintergrund ist die von der Bremer Landesregierung diskutierte Ausbildungsabgabe völlig unverständlich und konterkariert die Bemühungen der vielen ausbildungswilligen Unternehmen in Bremen.</p>
<p><b>Bremen</b></p>
<p>Am 18. Mai 2022 fand zum ersten Mal der von der IMO ausgerufene „International Day of Women in Maritime“ statt. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Senatorin Dr. Claudia Schilling, hatte dazu unter Mitwirkung des Bremer Rhedervereins einen Empfang im Haus Schütting organisiert. Rund hundert Teilnehmerinnen und wenige Herren nahmen an der Veranstaltung teil. Die neue Präsidentin des Verbands Deutscher Reeder(VDR), Dr. Gaby Bornheim, erstmals eine Frau in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Verbands, skizzierte die großen Linien der Schifffahrtspolitik und betonte dabei die zunehmenden Aufgaben und die Bedeutung, die Frauen in der Schifffahrt, sowohl an Bord als auch an Land, zukünftig übernehmen und haben werden.</p>
<p>Vor dem Empfang trafen die Präsidentin sowie der neue VDR-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kröger mit dem Vorstand des Bremer Rhedervereins zusammen. Der Bremer Rhederverein und der VDR pflegen seit jeher eine enge Zusammenarbeit, die in Zukunft sogar noch intensiviert werden könnte.</p>
<p>Der Bremer Rhederverein engagiert sich im Arbeitgeberdachverband „Die Unternehmensverbände im Lande Bremen“, in der Handelskammer Bremen und über die Kammer auch in der Bremischen Hafen- und Logistikvertretung.</p>
<p>Die Handelsflotte Bremens umfasst rund 240 Schiffe mit 4,2 Millionen BRZ. Die Mulipurpose- und Schwergutschiffe wie auch die Tankschiffe haben jeweils einen Anteil von über 25 Prozent. Die Containerschiffe machen knapp 15 Prozent aus. Die Bulker sind mit knapp zehn Prozent vertreten. Mitgezählt sind etliche Assistenzschlepper und einige Forschungsschiffe, die das Profil des Tonnagemix abrunden.</p>
<p><b>Wahlen zum Vorstand</b></p>
<p>Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Juni 2022 haben die Mitglieder Herrn Dirk Rogge und Herrn Joachim Zeppenfeld erneut in den Vorstand gewählt. Zusätzlich ist Herr Björn Hollnagel in den Vorstand berufen worden. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat Herrn Michael Vinnen als Vorsitzer bestätigt; Herr Rogge wurde zum neuen stellvertretenden Vorsitzer ernannt. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:</p>
<p>Michael Vinnen (Vorsitzer)                F. A. Vinnen &amp; Co. (GmbH &amp; Co. KG)</p>
<p>Dirk O. Rogge (stv. Vorsitzer)             D. Oltmann Reederei GmbH &amp; Co. KG</p>
<p>Björn Hollnagel                                 BOCS Bremen Overseas Chartering and Shipping GmbH</p>
<p>Ralf Reinhardt                                   Reederei Horst Zeppenfeld GmbH &amp; Co. KG</p>
<p>Joachim Zeppenfeld                          Bremer Bereederungsgesellschaft mbH &amp; Co. KG</p>
<p> </p></div>
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bremer-rhederverein-ev/Jahresbericht-2021-2022-anlaesslich-der-ordentlichen-Mitgliederversammlung-am-21-Juni-2022/boxid/905076" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Bremer Rhederverein e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bremer-rhederverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Bremer Rhederverein e.V.</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/06/22/jahresbericht-2021-2022-anlaesslich-der-ordentlichen-mitgliederversammlung-am-21-juni-2022/" data-wpel-link="internal">Jahresbericht 2021 / 2022 anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Juni 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Jahresbericht 2020 / 2021</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/09/20/jahresbericht-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bremer Rhederverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 11:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kaum eine derart internationale Branche, wie die Seeschifffahrt. Reeder und Reedereien aus vielen Nationen stehen im Wettbewerb zueinander, wollen ihre Flotten ausbauen und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/09/20/jahresbericht-2020-2021/" data-wpel-link="internal">Jahresbericht 2020 / 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Es gibt kaum eine derart internationale Branche, wie die Seeschifffahrt. Reeder und Reedereien aus vielen Nationen stehen im Wettbewerb zueinander, wollen ihre Flotten ausbauen und ausreichende Beschäftigung für ihre Schiffe besorgen. Die Versuchung wäre für einzelne Nationen und Reeder groß, Wettbewerbsvorteile auf Kosten der Sicherheit, der Umwelt, der Ausbildung und der Lebensbedingungen der Seeleute an Bord zu erlangen.</p>
<p>Es gibt allerdings auch kaum eine Branche, die über ein derart einheitliches, dichtes und verbindliches Regelungswerk verfügt, wie die internationale Seeschifffahrt. Mit der International Convention for the Prevention of Pollution from Ships (MARPOL), der International Convention for the Safety of Life at Sea (SOLAS), der International Convention on Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers (STCW) und der Maritime Labour Convention regeln gleich vier umfangreiche Konventionen den Schiffsverkehr über die Meere. Im Rahmen der sogenannten Hafenstadtkontrollen stellen die Häfen sicher, dass alle Regelungen der Konventionen penibel eingehalten werden.</p>
<p>Sulphur Cap 2020</p>
<p>Zum Schutz der Umwelt trat zum 1. Januar 2020 eine neue Bestimmung zu SOLAS in Kraft, die nur noch Treibstoffe mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,5 Prozent erlaubt, es sei denn, ein Schiff verfügt über eine Abgasreinigungsanlage. Bis zum 31.12.2019 konnten noch Treibstoffe mit einem Schwefelgehalt von max. 3,5 Prozent verbrannt werden.</p>
<p>Technikaffine Menschen wissen, dass eine derartige Umstellung alles andere als trivial ist. In enger Abstimmung mit den Herstellern mussten die Maschinen modifiziert, die Tanks sorgsam geleert und deren Rückstände entfernt werden. Anderenfalls wäre eine Vermengung mit dem neuen Treibstoff möglich und der Grenzwert von 0,5 Prozent Schwefelgehalt könnte leicht überschritten werden. All das setzte Investitionen und eine sorgfältige Planung und Instruktion der Mannschaften an Bord der Schiffe voraus. Mit den Planungen und Vorbereitungen mussten die Reeder bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 beginnen. Im Ergebnis konnte der Ausstoß von Schwefeldioxid erheblich reduziert werden und so ein guter Beitrag zu geringen Emissionen geleistet werden.</p>
<p>Die Geschäftsleitungen und technischen Inspektoren hatten in zwei Sitzungen des Bremer Rhederverein Gelegenheit, ihre Kenntnisse und bisherigen Erfahrungen auszutauschen. Letztendlich ist es der internationalen Seeschifffahrt – nicht nur den Bremer Reedern – gelungen, die neuen Anforderungen zum 1. Januar umzusetzen. Befürchtete größere Maschinenschäden oder gar Havarien blieben aus. Das spricht für die gute Vorbereitung der Reeder und zeugt davon, dass sie die internationalen Konventionen sehr ernst nehmen.</p>
<p>Neben den technischen und organisatorischen Herausforderungen, die mit der Umstellung einhergingen, kamen kommerzielle Herausforderungen auf die Reeder zu, denn der schwefelarme Treibstoff ist wesentlich teurer als der herkömmliche. Die wirtschaftliche Situation erlaubt es den Reedern in keiner Weise, auch nur einen Teil der Mehrkosten selbst zu tragen. Sie müssen eins zu eins an den Markt weitergegeben werden. Dass dies so gut wie durchgehend gelungen ist, lag auch daran, dass die Rohölpreise und die Preise für Treibstoffe jedweder Art in den letzten Monaten stark gesunken sind.</p>
<p>Corona Pandemie</p>
<p>Wenn die niedrigen Rohölpreise auch im Zusammenhang mit der Umstellung auf Treibstoffe mit niedrigem Schwefelgehalt positive Wirkungen gezeigt haben, so ist doch zu konstatieren, dass sie untrügerisch ein Indiz für einen lahmende oder gar eingebrochene Weltkonjunktur sind.</p>
<p>Ende letzten Jahres kamen die ersten Meldungen aus China, dass sich ein bis dato unbekannter gefährlicher Virus „Covid-19“ schnell verbreitete. Bald schon, spätestens nach Chinese New Year war die gesamte chinesische Wirtschaft betroffen; die Werkbank der Welt hatte ihre Produktion nahezu eingestellt. Parallel dazu verbreitete sich das Virus über die ganze Welt, zunächst in Europa dann in Nordamerika  und in Südamerika. Zur Eindämmung der Pandemie wurden in vielen Ländern der Welt drastische Maßnahmen ergriffen mit bis dato nicht vorstellbaren, gravierenden Auswirkungen auf große Teile der Wirtschaft und des sozialen Lebens in aller Welt.</p>
<p>Der Bedarf an Schiffsraum sank rapide, es wurde zunehmend schwieriger, Beschäftigung für die Schiffe zu finden. Der Nachfragerückgang und der Angebotsüberhang verursachten zum Teil dramatische Rateneinbrüche über alle Segmente der internationalen Seeschifffahrt.</p>
<p>Die internationale Seeschifffahrt hatte schon nach der einsetzenden Finanz- und Weltwirtschaftskrise im Herbst 2008 erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Schiffe konnten ihre Kredite und Zinsen nicht mehr bedienen, schiffsfinanzierende Banken mussten aufgeben; viele Schiffe wurden an renditegetriebene Investoren verkauft. Gerade in Deutschland hatten viele Reeder Schiffe verloren, etliche mussten aufgeben. Zehn Jahre nach der Krise stellte sich gerade eine „neue Normalität“ ein, die es den solide wirtschaftenden Reedern, die die schwierigen Jahre überstanden haben, erlaubt hat, den Blick nach vorne zu richten und ihre Unternehmen für die Zukunft aufzustellen.</p>
<p>Der pandemiebedingte Nachfragerückgang ist für viele Reeder ein Rückschlag in ihren Bemühungen. Im Frühjahr waren weltweit einige Hundert Auflieger zu verzeichnen. Zum Glück stieg die Nachfrage nach Schiffsraum im zweiten Quartal wieder an, sodass die meisten Schiffe, sofern sie einige Wochen ohne Beschäftigung waren, nun wieder Einnahmen erzielen können. Das Ratenniveau insgesamt aber ist in nahezu allen Marktsegmenten abgesunken.</p>
<p>Besonders große Sorgen machen sich die Bremer Reeder vor allem um die Seeleute an Bord Ihrer Schiffe. Seit Einbruch der Pandemie ist es sehr schwierig, die Mannschaften, Teile von Mannschaften oder auch nur einzelne Seeleute von Bord zu bringen und durch andere zu ersetzen. Mittlerweile warten weltweit über 200.000 Seeleute darauf, von Bord zu gehen und zu ihren Familien zurückzukehren. An Land warten wiederum mehr als 200.000 Seeleute darauf, endlich an Bord ihrer Schiffe zu gelangen, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Viele Hafenstaaten der Welt haben eine enorme Bürokratie rund um den Crewwechsel aufgebaut und verhindern mit ihren strikten Vorschriften und Quarantänebestimmungen de facto, dass in ihren Häfen ein Crewwechsel möglich wird. Die Besorgung erforderlicher Visa ist schwierig, weil viele Botschaften und Konsulate geschlossen wurden. Es ist skandalös, wie die Hafenstaaten mit den Seeleuten weltweit umgehen. Viele von ihnen sind bereits ein halbes Jahr und länger an Bord und wissen immer noch nicht, wann sie wieder nach Hause dürfen. Neben den restriktiven Bestimmungen vieler Hafenstaaten ist es auch der nahezu zum Erliegen gekommene Flugverkehr, der die An-.und Abreise der Seeleute zu und von den Häfen sehr erschwert.</p>
<p>Dabei versuchen die Bremer Reeder alles, um einen Crewwechsel zu ermöglichen. Es ist immer wieder enttäuschend, wenn trotz eines riesigen Organisationsaufwandes und enormen Kosten ein sorgfältig geplanter Crewwechsel doch noch im letzten Moment scheitert, weil ein Hafenstaat seine Bestimmungen einmal mehr kurzfristig geändert hat.</p>
<p>Die Bremer Reeder sind ihren Seeleuten sehr dankbar, dass sie bislang weitgehend Verständnis für die Situation aufbringen und trotz der überlangen Bordzeiten treu ihre Dienste verrichten. Das Verständnis und die Geduld sprechen für das gute Arbeitsverhältnis, dass die Reeder und ihre oft langjährigen Seeleute miteinander haben.</p>
<p>Deutsche Handelsflotte rückläufig</p>
<p>Ob die Marktentwicklung der letzten Monate auf die deutsche Flotte überdurchschnittliche Auswirkungen im Vergleich zur Welthandelsflotte haben wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Seit ihrem Höchststand im Herbst 2012 ist die deutsche Flotte um über 40 Prozent geschrumpft. Dies ist auch deswegen besonders beunruhigend, weil die weltweite Flotte seit dem Zeitpunkt um fast 30 Prozent gestiegen ist. Hier geht eine Schere auseinander. Diese Entwicklung hat bereits Auswirkungen auf manche Schifffahrtstandorte und auf die deutsche Seehafenverkehrswirtschaft insgesamt. Mit der Marktentwicklung im vergangenen halben Jahr steht zu befürchten, dass die Schere weiter auseinandergeht. Es bleibt zu hoffen, dass in absehbarer Zeit ein Sockel erreicht ist, von dem aus die deutsche Reederschaft einen maßvollen Auf- und Ausbau ihrer Flotten angehen kann.</p>
<p>Dass die im deutschen Management befindliche Flotte in den letzten Jahren derart abgenommen hat, während die Flotte weltweit respektabel größer geworden ist, hat zweifelsohne strukturelle Ursachen.</p>
<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008 zog gerade in Deutschland eine schwere Bankenkrise nach sich, in deren Folge sich nahezu alle schiffsfinanzierenden Banken aus Finanzierung von Schiffsraum zurückgezogen haben. Es ist den deutschen Reeder nur unter äußerst schwierigen Bedingungen überhaupt noch möglich, Neubauten mit deutschen Banken zu finanzieren.</p>
<p>Versicherungsteuer</p>
<p>Neben den Schwierigkeiten der Schiffsfinanzierung in Deutschland gibt es weitere Wettbewerbsnachteile, denen deutsche Reeder im internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Ein Nachteil ist die Höhe der Versicherungsteuer. Für die Kaskoversicherung werden in Deutschland drei Prozent Versicherungsteuer auf die Prämien berechnet, für alle übrigen Schiffsversicherungen jedoch 19 Prozent.</p>
<p>In früheren Zeiten machten die Prämien für die Kaskoversicherung bis zu 80 Prozent der gesamten Aufwendungen für Versicherungsprämien aus.</p>
<p>In den letzten Jahrzehnten haben jedoch die Prämien für weitere erforderliche Versicherungen erheblich an Gewicht gewonnen. Die Haftpflichtversicherungen (P&amp;I, Protection and Indemnity) decken zusätzlich Risiken von Ölverschmutzungen, Bunkeraustritt und für Wrackbeseitigung ab. Eine Einnahmeausfallversicherung, die sog. „Loss of Hire“-Insurance, ist heute für viele Schiffe wirtschaftlich unentbehrlich. Prämien für die Versicherung von gestiegenen Risiken aus der Piraterie, Kriegsrisiken und weitere Risiken sind heute ebenfalls deutlich höher als zu früheren Zeiten. Diese Versicherungen machen mittlerweile über 50 Prozent der gesamten Versicherungsprämien aus, werden aber immer noch mit 19 Prozent Versicherungssteuer belegt.</p>
<p>In anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist die Versicherungsteuer für sämtliche Bereiche der Seeschiffsversicherungen auf bis zu drei Prozent begrenzt oder völlig unbekannt.</p>
<p>Die Aufwendungen für Versicherungsprämien machen 10 bis 15 Prozent an den Gesamtaufwendungen aus. Die Besteuerung von über 50 Prozent dieser Prämien mit 19 Prozent Versicherungsteuer stellt für die deutschen Reedereien eine erhebliche Belastung dar und wirft sie im Wettbewerb mit anderen schifffahrtstreibenden Nationen erheblich zurück.</p>
<p>Es ist dem Land Bremen und dem Bremer Senat hoch anzurechnen, dass sie sich einem Antrag Niedersachsens im Bundesrat angeschlossen haben, die Prämie für alle Schiffsversicherungen einheitlich auf drei Prozent abzusenken. Der Antrag des Bundesrates findet gegenwärtig noch nicht die Zustimmung der Bundesregierung.</p>
<p>Jetzt sind die Mitglieder des Deutschen Bundestages aufgerufen, sich dafür einzusetzen, dass den deutschen Reedern zumindest annähernd gleiche Wettbewerbsbedingungen wie den anderen europäischen Reedern in der Versicherungsteuer gewährt werden. Anderenfalls ist damit zu rechnen, dass der Abwärtstrend der deutschen Flotte fortgesetzt wird.</p>
<p>Der Bremer Rhederverein hat alle Bremer Bundestagsabgeordneten persönlich angeschrieben, ihnen ein Gespräch angeboten und gebeten, sich mit Nachdruck für eine Angleichung der Wettbewerbsbedingungen bei der Versicherungsteuer einzusetzen.</p>
<p>Elektronisches Schiffsregister</p>
<p>Bremen ist maritim geprägt und denkt maritim. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen hat bei ihrem Antrittsbesuch beim Bremer Rhederverein im vergangenen Herbst aufmerksam zugehört. Angesprochen hatte der Vorstand unter anderem die Organisation des Bremer Schiffsregisters, das wie alle Register in Deutschland derzeit noch manuell geführt wird. Unverzüglich nach dem Gespräch hatte die Senatorin, die zugleich die Senatorin für Justiz und Verfassung ist, ihr Ressort veranlasst, verstärkt auf eine Modernisierung des Registers hinzuwirken. Es folgten mehrere intensive Besprechungen zwischen Vertretern der senatorischen Dienststelle und dem Bremer Rhederverein. Im Ergebnis wird Bremen ein elektronisches Schiffsregister einführen. Dies wird aufgrund einer engen Zusammenarbeit mit ihren Hamburger Kollegen möglich sein. Mit dem elektronischen Schiffsregister werden die Abläufe bei An- und Abmeldungen sowie Änderungseinträgen wesentlich beschleunigt werden. Auch die Einsicht in das Register wird für die Wirtschaftsbeteiligten deutlich erleichtert.</p>
<p>Wenn dies so gelingt, wie geplant, wird der Schifffahrtsstandort Bremen noch ein Stück moderner und attraktiver.</p>
<p>Schifffahrtsstandort Bremen</p>
<p>Die Bremer Reeder fühlen sich nach wie vor gut am hiesigen Standort aufgehoben. Das Schiffsregister ist direkt vor Ort, demnächst sogar elektronisch, in der Hochschule Bremen werden angehende Nautiker sowie kaufmännische Nachwuchsführungskräfte ausgebildet. Etliche Versicherungsmakler und Assekuradeure haben ihren Sitz in Bremen. Spezialisierte Anwälte und Notare, Sachverständige und Dienstleister rund um den Schiffsbetrieb sind vor Ort. Nicht zu vergessen sind die Zwillingshäfen in Bremen und in Bremerhaven als einer der bedeutendsten Hafengruppen am nordeuropäischen Kontinent.</p>
<p>Rund 270 Schiffe mit 4,6Mill. BRZ befinden sich im Besitz und / oder im Management der Bremer Reedereien. Ein Viertel der Schiffe sind Tanker. Containerschiffe haben genauso wie die Multipurpose- zusammen mit den Schwergutschiffen jeweils einen Anteil von circa 20 Prozent. Neben Einheiten der Massengutfahrt und der Kühlschifffahrt ergänzen Schlepper, Forschungsschiffe und andere Schiffstypen die Bremer Handelsflotte.</p>
<p>Wie alle anderen Verbände auch, sah und sieht sich der Bremer Rhederverein in der Corona-Zeit gezwungen, sein Angebot an die Mitgliedschaft für ein Miteinander und den gemeinsamen Gedanken-und Meinungsaustausch auf ein Minimum zurückzufahren. Eine Mitgliederversammlung Ende März musste unmittelbar nach dem Lockdown abgesagt werden. Ebenso konnte der traditionelle Bremer Rhederabend in diesem Sommer nicht stattfinden.</p>
<p>Dennoch war der Vorstand nicht untätig. Der Bremer Rhederverein konnte sich mit verschiedenen Einschätzungen und Meinungsäußerungen in der lokalen Presse bemerkbar machen. Er war und ist in der Taskforce „Bremische Häfen“ aktiv, den die Senatorin für Wissenschaft und Häfen dankenswerter Weise unmittelbar nach Einbruch der Pandemie ins Leben gerufen hatte. Daneben hat er sich erfolgreich in den bremischen Häfen für eine Erleichterung des Crewwechsels eingesetzt.</p>
<p>Wahlen zum Vorstand</p>
<p>Der Bremer Rhederverein hat laut Satzung „den Zweck, die Angelegenheiten der ihm angeschlossenen Reedereien zu vertreten und zu fördern“. Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Reedereistandortes Bremen stehen für die Arbeit des Vorstands an erster Stelle. Er setzt alles daran, die Rahmenbedingungen für die im Lande Bremen ansässigen Reeder und den Schifffahrtstandort insgesamt weiter zu verbessern.</p>
<p>Und doch gibt es Dinge im Leben, die wichtiger sind, und es gibt Ereignisse, die übergroße Schatten werfen. Mit Bestürzung musste die Bremer Reederschaft die Nachricht aufnehmen, dass das Vorstandsmitglied, Achim Boehme, am 25. Juli 2020 im Alter von nur 56 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.</p>
<p>Mit ihm hat die Bremer Reederschaft einen Freund, einen großen Förderer des Schifffahrtsstandortes Bremen und einen versierten Experten verloren, der national wie international bestens vernetzt war. Achim Boehme war seit 2015 im Vorstand des Bremer Rhederverein.</p>
<p>Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Bremer Rhederverein am 25. September 2020 lief die Amtszeit der Vorstandsmitglieder Dirk O. Rogge und Joachim Zeppenfeld aus. Die ordentliche Mitgliederversammlung wählte beide erneut in den Vorstand. Michael Vinnen wurde in seinem Amt als Vorsitzer und Peter Grönwoldt in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzer bestätigt.</p>
<p>Michael Vinnen (Vorsitzer) F. A. Vinnen &amp; Co. (GmbH &amp; Co. KG)<br />
Peter Grönwoldt (stellv. Vorsitzer) Harren &amp; Partner<br />
Dirk O. Rogge D. Oltmann Reederei GmbH &amp; Co. KG<br />
Joachim Zeppenfeld Bremer Bereederungsgesellschaft mbH &amp; Co. KG</div>
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		<title>14. Bremer Schifffahrtskongress konnte auch online überzeugen</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2020/12/04/14-bremer-schifffahrtskongress-konnte-auch-online-ueberzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bremer Rhederverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 11:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bremer Schifffahrtskongress, seit 14 Jahren das etablierte Veranstaltungsformat zu den aktuellen Herausforderungen der maritimen Personalwirtschaft an Land und zur See, wurde in diesem Jahr</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2020/12/04/14-bremer-schifffahrtskongress-konnte-auch-online-ueberzeugen/" data-wpel-link="internal">14. Bremer Schifffahrtskongress konnte auch online überzeugen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Bremer Schifffahrtskongress, seit 14 Jahren das etablierte Veranstaltungsformat zu den aktuellen Herausforderungen der maritimen Personalwirtschaft an Land und zur See, wurde in diesem Jahr am 01. und 02.12.20 ausschließlich virtuell umgesetzt.</p>
<p>Dank der engagierten Unterstützung durch das E-Learning-Zentrum der Hochschule Wismar konnte der Bremer Schifffahrtskongress in diesem Jahr doch noch als Onlineveranstaltung realisiert werden. Nahezu 200 Vertreterinnen und Vertreter aus der maritimen Wirtschaft, aus Verbänden, Verwaltung, Lehre und Forschung hatten sich angemeldet, um virtuell über die Zukunft der maritimen Ausbildung in Europa zu diskutieren.</p>
<p>Ein Höhepunkt der Veranstaltung gleich zu Beginn: im Rahmen der Kongresseröffnung wurden die Preisträger*innen des Wettbewerbs „Hervorragende akademische maritime Lehre“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb war erstmalig vom Deutschen Maritimen Zentrum ausgeschrieben worden. In den nachfolgenden Vorträgen und Workshops wurden dann die Aspekte „Gender Equality“, „Nachwuchssicherung“, „Ausbildungskonzepte international“ und „Digitalisierung im Bordbetrieb“ thematisiert. Schon jetzt lässt sich festhalten: in der Qualität des fachlichen Austausches mussten auch im virtuellen Raum keine Abstriche gemacht werden.</p>
<p>Im Workshop „Gender Equality“ wurde die Gleichberechtigung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. So wurde aufgezeigt, dass diverse Teams im Vorteil seien, wenn Erfolg an Nachhaltigkeit und nicht nur an den Quartalszahlen festgemacht wird. Die strenger hierarchisch organisierte Arbeit an Bord könne dabei für die Gleichberechtigung ein Vorteil sein, da Personen über ihre Funktion betrachtet und definiert werden, nicht über das Geschlecht. Alte Glaubenssätze müssten dazu aber in Frage gestellt und die Gleichberechtigung durch einfache Maßnahmen aktiv vorange-trieben werden. Das Fazit des Workshops: Solange die Bedingungen für alle Geschlechter nicht gleich sind, werden weiterhin nur einige wenige Frauen den Weg in die maritime Wirtschaft finden und hier auch bleiben. Die maritime Wirtschaft kann es sich aber gar nicht leisten, bei dem abseh-baren Mangel an Fachkräften, 51% der Bevölkerung zu übersehen.</p>
<p>Im Workshop „Nachwuchssicherung“ wurde herausgearbeitet, dass die Seeschifffahrt sichtbarer werden müsse, um bei jungen Menschen auf dem Radar zu sein. Nach wie vor bestünde eine hohe Identifikation der Seefahrer mit ihrem Beruf. Aber die Reedereien müssten verstärkt auf gute Arbeitsbedingungen an Bord setzen, um qualifiziertes Personal zu binden. Work-Life-Balance, digitale Kommunikationsmöglichkeiten, abwechslungsreiches Aufgabenfeld wären den jungen Menschen wichtig. Runa Jörgens vom Deutschen Maritimen Zentrum brachte es auf den Punkt: „Wir alle, die in der maritimen Branche tätig sind, sollten als Markenbotschafter für maritime Berufe agieren.&quot; Die Teilnehmenden im Workshop stellten weiter fest: „Das Interesse für die Seefahrt ist nach wie vor da, jedoch müssen auch die freien Plätze geschaffen werden.“</p>
<p>Im Workshop „Ausbildungskonzepte international“ wurden die Lernkulturen in unterschiedlichen Ländern verglichen. Weiter wurde festgehalten, dass das internationale Regelwerk für die maritime Wirtschaft der Digitalisierung und Automation Rechnung tragen muss. Das Fazit des Workshops: Eine solide Grundlagenausbildung in der Praxis verknüpft mit Theorie, ist ein gutes Fundament sich den immer wieder ändernden Voraussetzungen der Arbeitswelt zu stellen.</p>
<p>Im Workshop „Digitalisierung im Bordbetrieb wurden die Möglichkeiten und derzeitigen Grenzen der Digitalisierung betrachtet. Bereits heute sind Technologien verfügbar die Daten sammeln, verdichten und bewerten. Aktuell werden dadurch Entscheidungsfindung an Bord und an Land unterstützt. Als Ergebnis habe sich bereits heute Entscheidungsprozesse verändert. Die Entwicklung ist hier erst am Anfang und wird das Arbeitsleben in der Maritimen Wirtschaft, sowohl an Bord als auch an Land nachhaltig beeinflussen. Autonome Schifffahrt ist nach Auffassung aller Teilnehmer eine Aufgabe bei der neben der Schiffsautomatisierung viele Marktteilnehmer insbesondere die maritime Zulieferindustrie vor großen Aufgaben steht. Für die autonome Schifffahrt ergeben sich neue Anforderungen an die Systemzuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Schiffskomponenten.</p>
<p>Aktuell ist das Schiff nicht auf einen autonomen Betrieb vorbereitet. Am Beispiel einer Reederei wurden aktuelle Engstellen der Digitalisierung aufgezeigt. Neben dem System Schiff ist auch die Besatzung nicht ausreichend auf die sich aus der Digitalisierung ergebenden neuen Aufgaben und Anforderungen vorbereitet. Zukünftig werden neben IT Kenntnissen zur Sicherung des zuverlässigen Betriebs der Komponenten an Bord auch Fähigkeiten der Datenbewertung erwartet. Gut ausgebildetes Personal mit einem maritimen Erfahrungswissen ist zukünftig sowohl an Bord als auch an Land erforderlich.</p>
<p>Die Vorträge und Ergebnisse der Workshops stehen demnächst auf der Kongress Webseite <a href="http://www.bremer-schifffahrtskongress.de" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.bremer-schifffahrtskongress.de</a> zum Download zur Verfügung.</p>
<p> </p></div>
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		<title>14. Bremer Schifffahrtskongress &#8211; in diesem Jahr online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Bremer Rhederverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 13:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bremer Schifffahrtskongress ist seit 14 Jahren das etablierte Veranstaltungsformat zu den aktuellen Herausforderungen der maritimen Personalwirtschaft an Land und zur See. Die ursprünglich für</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2020/11/11/14-bremer-schifffahrtskongress-in-diesem-jahr-online/" data-wpel-link="internal">14. Bremer Schifffahrtskongress &#8211; in diesem Jahr online</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Bremer Schifffahrtskongress ist seit 14 Jahren das etablierte Veranstaltungsformat zu den aktuellen Herausforderungen der maritimen Personalwirtschaft an Land und zur See. Die ursprünglich für den April geplante Veranstaltung findet in diesem Jahr am 01. und 02.12.20 ausschließlich virtuell statt.</p>
<p>Die Zukunft der maritimen Ausbildung in Europa steht im Vordergrund des online durchgeführten 14. Bremer Schifffahrtskongresses, der von der Hochschule Bremen in Kooperation mit den maritimen Verbänden und weiteren Ausbildungseinrichtungen veranstaltet wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.</p>
<p>„Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern konnten wir auch für die virtuelle Version das facettenreiche Programm erhalten“, freut sich Dr. Wolfgang Meyer-Meisner stellvertretend für das Programmkomitee.</p>
<p>Die aktuellen Herausforderungen der maritimen Wirtschaft wie Gender Equality, Nachwuchssicherung oder die digitale Transformation stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. „Wir freuen uns, dass wir die für den April 2020 geplanten und eingeladenen hochkarätigen Sprecherinnen und Sprecher auch für die Veranstaltung im Dezember gewinnen konnten“, sagt Kapitän Willi Wittig von der Hochschule Bremen: So gibt u.A. Ulrike Riedel (Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin bei der BLG Logistics Group) einen Überblick zur digitalen Transformation und die Anforderungen an die maritime Ausbildung im europäischen Kontext. Prof. Dr. Alina Sorgner (John Cabot University, Rome) spricht über Gender Equality und Digitalisierung und Prof. Dr. Dirk Max Johns (Hamburg School of Business Administration) erklärt, warum die maritime Ausbildung in Europa agil werden muss.</p>
<p>In den vier branchenübergreifenden Workshops geht es um: Gender Equality in der maritimen Wirtschaft, Nachwuchssicherung, (internationale) Ausbildungskonzepte und die Bedeutung der Digitalisierung für den Bordbetrieb.</p>
<p>Erstmalig hat das Deutsche Maritime Zentrum einen Wettbewerb für „Hervorragende akademische maritime Lehre“ ausgeschrieben, in dem Studentinnen und Studenten die Dozent/innen und Professor/ innen nominieren konnten, die aus ihrer Sicht, die beste akademische maritime Lehre leisten. Die Preisverleihung findet am 01.12.20 im Rahmen des Bremer Schifffahrtskongress statt. Das Grußwort spricht Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen .</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.bremer-schifffahrtskongress.de" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.bremer-schifffahrtskongress.de</a> </p>
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		<title>Jahresbericht 2019 / 2020 anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung am 25. September 2020</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2020/09/28/jahresbericht-2019-2020-anlaesslich-der-ordentlichen-mitgliederversammlung-am-25-september-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bremer Rhederverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 07:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kaum eine derart internationale Branche, wie die Seeschifffahrt. Reeder und Reedereien aus vielen Nationen stehen im Wettbewerb zueinander, wollen ihre Flotten ausbauen und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2020/09/28/jahresbericht-2019-2020-anlaesslich-der-ordentlichen-mitgliederversammlung-am-25-september-2020/" data-wpel-link="internal">Jahresbericht 2019 / 2020 anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung am 25. September 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Es gibt kaum eine derart internationale Branche, wie die Seeschifffahrt. Reeder und Reedereien aus vielen Nationen stehen im Wettbewerb zueinander, wollen ihre Flotten ausbauen und ausreichende Beschäftigung für ihre Schiffe besorgen. Die Versuchung wäre für einzelne Nationen und Reeder groß, Wettbewerbsvorteile auf Kosten der Sicherheit, der Umwelt, der Ausbildung und der Lebensbedingungen der Seeleute an Bord zu erlangen.</p>
<p>Es gibt allerdings auch kaum eine Branche, die über ein derart einheitliches, dichtes und verbindliches Regelungswerk verfügt, wie die internationale Seeschifffahrt. Mit der International Convention for the Prevention of Pollution from Ships (MARPOL), der International Convention for the Safety of Life at Sea (SOLAS), der International Convention on Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers (STCW) und der Maritime Labour Convention regeln gleich vier umfangreiche Konventionen den Schiffsverkehr über die Meere. Im Rahmen der sogenannten Hafenstadtkontrollen stellen die Häfen sicher, dass alle Regelungen der Konventionen penibel eingehalten werden.</p>
<p><b>Sulphur Cap 2020</b></p>
<p>Zum Schutz der Umwelt trat zum 1. Januar 2020 eine neue Bestimmung zu SOLAS in Kraft, die nur noch Treibstoffe mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,5 Prozent erlaubt, es sei denn, ein Schiff verfügt über eine Abgasreinigungsanlage. Bis zum 31.12.2019 konnten noch Treibstoffe mit einem Schwefelgehalt von max. 3,5 Prozent verbrannt werden.</p>
<p>Technikaffine Menschen wissen, dass eine derartige Umstellung alles andere als trivial ist. In enger Abstimmung mit den Herstellern mussten die Maschinen modifiziert, die Tanks sorgsam geleert und deren Rückstände entfernt werden. Anderenfalls wäre eine Vermengung mit dem neuen Treibstoff möglich und der Grenzwert von 0,5 Prozent Schwefelgehalt könnte leicht überschritten werden. All das setzte Investitionen und eine sorgfältige Planung und Instruktion der Mannschaften an Bord der Schiffe voraus. Mit den Planungen und Vorbereitungen mussten die Reeder bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 beginnen. Im Ergebnis konnte der Ausstoß von Schwefeldioxid erheblich reduziert werden und so ein guter Beitrag zu geringen Emissionen geleistet werden.</p>
<p>Die Geschäftsleitungen und technischen Inspektoren hatten in zwei Sitzungen des Bremer Rhederverein Gelegenheit, ihre Kenntnisse und bisherigen Erfahrungen auszutauschen. Letztendlich ist es der internationalen Seeschifffahrt – nicht nur den Bremer Reedern – gelungen, die neuen Anforderungen zum 1. Januar umzusetzen. Befürchtete größere Maschinenschäden oder gar Havarien blieben aus. Das spricht für die gute Vorbereitung der Reeder und zeugt davon, dass sie die internationalen Konventionen sehr ernst nehmen.</p>
<p>Neben den technischen und organisatorischen Herausforderungen, die mit der Umstellung einhergingen, kamen kommerzielle Herausforderungen auf die Reeder zu, denn der schwefelarme Treibstoff ist wesentlich teurer als der herkömmliche. Die wirtschaftliche Situation erlaubt es den Reedern in keiner Weise, auch nur einen Teil der Mehrkosten selbst zu tragen. Sie müssen eins zu eins an den Markt weitergegeben werden. Dass dies so gut wie durchgehend gelungen ist, lag auch daran, dass die Rohölpreise und die Preise für Treibstoffe jedweder Art in den letzten Monaten stark gesunken sind.</p>
<p><b>Corona Pandemie</b></p>
<p>Wenn die niedrigen Rohölpreise auch im Zusammenhang mit der Umstellung auf Treibstoffe mit niedrigem Schwefelgehalt positive Wirkungen gezeigt haben, so ist doch zu konstatieren, dass sie untrügerisch ein Indiz für einen lahmende oder gar eingebrochene Weltkonjunktur sind.</p>
<p>Ende letzten Jahres kamen die ersten Meldungen aus China, dass sich ein bis dato unbekannter gefährlicher Virus „Covid-19“ schnell verbreitete. Bald schon, spätestens nach Chinese New Year war die gesamte chinesische Wirtschaft betroffen; die Werkbank der Welt hatte ihre Produktion nahezu eingestellt. Parallel dazu verbreitete sich das Virus über die ganze Welt, zunächst in Europa dann in Nordamerika  und in Südamerika. Zur Eindämmung der Pandemie wurden in vielen Ländern der Welt drastische Maßnahmen ergriffen mit bis dato nicht vorstellbaren, gravierenden Auswirkungen auf große Teile der Wirtschaft und des sozialen Lebens in aller Welt.</p>
<p>Der Bedarf an Schiffsraum sank rapide, es wurde zunehmend schwieriger, Beschäftigung für die Schiffe zu finden. Der Nachfragerückgang und der Angebotsüberhang verursachten zum Teil dramatische Rateneinbrüche über alle Segmente der internationalen Seeschifffahrt.</p>
<p>Die internationale Seeschifffahrt hatte schon nach der einsetzenden Finanz- und Weltwirtschaftskrise im Herbst 2008 erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Schiffe konnten ihre Kredite und Zinsen nicht mehr bedienen, schiffsfinanzierende Banken mussten aufgeben; viele Schiffe wurden an renditegetriebene Investoren verkauft. Gerade in Deutschland hatten viele Reeder Schiffe verloren, etliche mussten aufgeben. Zehn Jahre nach der Krise stellte sich gerade eine „neue Normalität“ ein, die es den solide wirtschaftenden Reedern, die die schwierigen Jahre überstanden haben, erlaubt hat, den Blick nach vorne zu richten und ihre Unternehmen für die Zukunft aufzustellen.</p>
<p>Der pandemiebedingte Nachfragerückgang ist für viele Reeder ein Rückschlag in ihren Bemühungen. Im Frühjahr waren weltweit einige Hundert Auflieger zu verzeichnen. Zum Glück stieg die Nachfrage nach Schiffsraum im zweiten Quartal wieder an, sodass die meisten Schiffe, sofern sie einige Wochen ohne Beschäftigung waren, nun wieder Einnahmen erzielen können. Das Ratenniveau insgesamt aber ist in nahezu allen Marktsegmenten abgesunken.</p>
<p>Besonders große Sorgen machen sich die Bremer Reeder vor allem um die Seeleute an Bord Ihrer Schiffe. Seit Einbruch der Pandemie ist es sehr schwierig, die Mannschaften, Teile von Mannschaften oder auch nur einzelne Seeleute von Bord zu bringen und durch andere zu ersetzen. Mittlerweile warten weltweit über 200.000 Seeleute darauf, von Bord zu gehen und zu ihren Familien zurückzukehren. An Land warten wiederum mehr als 200.000 Seeleute darauf, endlich an Bord ihrer Schiffe zu gelangen, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Viele Hafenstaaten der Welt haben eine enorme Bürokratie rund um den Crewwechsel aufgebaut und verhindern mit ihren strikten Vorschriften und Quarantänebestimmungen de facto, dass in ihren Häfen ein Crewwechsel möglich wird. Die Besorgung erforderlicher Visa ist schwierig, weil viele Botschaften und Konsulate geschlossen wurden. Es ist skandalös, wie die Hafenstaaten mit den Seeleuten weltweit umgehen. Viele von ihnen sind bereits ein halbes Jahr und länger an Bord und wissen immer noch nicht, wann sie wieder nach Hause dürfen. Neben den restriktiven Bestimmungen vieler Hafenstaaten ist es auch der nahezu zum Erliegen gekommene Flugverkehr, der die An-.und Abreise der Seeleute zu und von den Häfen sehr erschwert.</p>
<p>Dabei versuchen die Bremer Reeder alles, um einen Crewwechsel zu ermöglichen. Es ist immer wieder enttäuschend, wenn trotz eines riesigen Organisationsaufwandes und enormen Kosten ein sorgfältig geplanter Crewwechsel doch noch im letzten Moment scheitert, weil ein Hafenstaat seine Bestimmungen einmal mehr kurzfristig geändert hat.</p>
<p>Die Bremer Reeder sind ihren Seeleuten sehr dankbar, dass sie bislang weitgehend Verständnis für die Situation aufbringen und trotz der überlangen Bordzeiten treu ihre Dienste verrichten. Das Verständnis und die Geduld sprechen für das gute Arbeitsverhältnis, dass die Reeder und ihre oft langjährigen Seeleute miteinander haben.</p>
<p><b>Deutsche Handelsflotte rückläufig</b></p>
<p>Ob die Marktentwicklung der letzten Monate auf die deutsche Flotte überdurchschnittliche Auswirkungen im Vergleich zur Welthandelsflotte haben wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Seit ihrem Höchststand im Herbst 2012 ist die deutsche Flotte um über 40 Prozent geschrumpft. Dies ist auch deswegen besonders beunruhigend, weil die weltweite Flotte seit dem Zeitpunkt um fast 30 Prozent gestiegen ist. Hier geht eine Schere auseinander. Diese Entwicklung hat bereits Auswirkungen auf manche Schifffahrtstandorte und auf die deutsche Seehafenverkehrswirtschaft insgesamt. Mit der Marktentwicklung im vergangenen halben Jahr steht zu befürchten, dass die Schere weiter auseinandergeht. Es bleibt zu hoffen, dass in absehbarer Zeit ein Sockel erreicht ist, von dem aus die deutsche Reederschaft einen maßvollen Auf- und Ausbau ihrer Flotten angehen kann.</p>
<p>Dass die im deutschen Management befindliche Flotte in den letzten Jahren derart abgenommen hat, während die Flotte weltweit respektabel größer geworden ist, hat zweifelsohne strukturelle Ursachen.</p>
<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008 zog gerade in Deutschland eine schwere Bankenkrise nach sich, in deren Folge sich nahezu alle schiffsfinanzierenden Banken aus Finanzierung von Schiffsraum zurückgezogen haben. Es ist den deutschen Reeder nur unter äußerst schwierigen Bedingungen überhaupt noch möglich, Neubauten mit deutschen Banken zu finanzieren.</p>
<p><b>Versicherungsteuer</b></p>
<p>Neben den Schwierigkeiten der Schiffsfinanzierung in Deutschland gibt es weitere Wettbewerbsnachteile, denen deutsche Reeder im internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Ein Nachteil ist die Höhe der Versicherungsteuer. Für die Kaskoversicherung werden in Deutschland drei Prozent Versicherungsteuer auf die Prämien berechnet, für alle übrigen Schiffsversicherungen jedoch 19 Prozent.</p>
<p>In früheren Zeiten machten die Prämien für die Kaskoversicherung bis zu 80 Prozent der gesamten Aufwendungen für Versicherungsprämien aus.</p>
<p>In den letzten Jahrzehnten haben jedoch die Prämien für weitere erforderliche Versicherungen erheblich an Gewicht gewonnen. Die Haftpflichtversicherungen (P&amp;I, Protection and Indemnity) decken zusätzlich Risiken von Ölverschmutzungen, Bunkeraustritt und für Wrackbeseitigung ab. Eine Einnahmeausfallversicherung, die sog. „Loss of Hire“-Insurance, ist heute für viele Schiffe wirtschaftlich unentbehrlich. Prämien für die Versicherung von gestiegenen Risiken aus der Piraterie, Kriegsrisiken und weitere Risiken sind heute ebenfalls deutlich höher als zu früheren Zeiten. Diese Versicherungen machen mittlerweile über 50 Prozent der gesamten Versicherungsprämien aus, werden aber immer noch mit 19 Prozent Versicherungssteuer belegt.</p>
<p>In anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist die Versicherungsteuer für sämtliche Bereiche der Seeschiffsversicherungen auf bis zu drei Prozent begrenzt oder völlig unbekannt.</p>
<p>Die Aufwendungen für Versicherungsprämien machen 10 bis 15 Prozent an den Gesamtaufwendungen aus. Die Besteuerung von über 50 Prozent dieser Prämien mit 19 Prozent Versicherungsteuer stellt für die deutschen Reedereien eine erhebliche Belastung dar und wirft sie im Wettbewerb mit anderen schifffahrtstreibenden Nationen erheblich zurück.</p>
<p>Es ist dem Land Bremen und dem Bremer Senat hoch anzurechnen, dass sie sich einem Antrag Niedersachsens im Bundesrat angeschlossen haben, die Prämie für alle Schiffsversicherungen einheitlich auf drei Prozent abzusenken. Der Antrag des Bundesrates findet gegenwärtig noch nicht die Zustimmung der Bundesregierung.</p>
<p>Jetzt sind die Mitglieder des Deutschen Bundestages aufgerufen, sich dafür einzusetzen, dass den deutschen Reedern zumindest annähernd gleiche Wettbewerbsbedingungen wie den anderen europäischen Reedern in der Versicherungsteuer gewährt werden. Anderenfalls ist damit zu rechnen, dass der Abwärtstrend der deutschen Flotte fortgesetzt wird.</p>
<p>Der Bremer Rhederverein hat alle Bremer Bundestagsabgeordneten persönlich angeschrieben, ihnen ein Gespräch angeboten und gebeten, sich mit Nachdruck für eine Angleichung der Wettbewerbsbedingungen bei der Versicherungsteuer einzusetzen.</p>
<p><b>Elektronisches Schiffsregister</b></p>
<p>Bremen ist maritim geprägt und denkt maritim. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen hat bei ihrem Antrittsbesuch beim Bremer Rhederverein im vergangenen Herbst aufmerksam zugehört. Angesprochen hatte der Vorstand unter anderem die Organisation des Bremer Schiffsregisters, das wie alle Register in Deutschland derzeit noch manuell geführt wird. Unverzüglich nach dem Gespräch hatte die Senatorin, die zugleich die Senatorin für Justiz und Verfassung ist, ihr Ressort veranlasst, verstärkt auf eine Modernisierung des Registers hinzuwirken. Es folgten mehrere intensive Besprechungen zwischen Vertretern der senatorischen Dienststelle und dem Bremer Rhederverein. Im Ergebnis wird Bremen ein elektronisches Schiffsregister einführen. Dies wird aufgrund einer engen Zusammenarbeit mit ihren Hamburger Kollegen möglich sein. Mit dem elektronischen Schiffsregister werden die Abläufe bei An- und Abmeldungen sowie Änderungseinträgen wesentlich beschleunigt werden. Auch die Einsicht in das Register wird für die Wirtschaftsbeteiligten deutlich erleichtert.</p>
<p>Wenn dies so gelingt, wie geplant, wird der Schifffahrtsstandort Bremen noch ein Stück moderner und attraktiver.</p>
<p><b>Schifffahrtsstandort Bremen</b></p>
<p>Die Bremer Reeder fühlen sich nach wie vor gut am hiesigen Standort aufgehoben. Das Schiffsregister ist direkt vor Ort, demnächst sogar elektronisch, in der Hochschule Bremen werden angehende Nautiker sowie kaufmännische Nachwuchsführungskräfte ausgebildet. Etliche Versicherungsmakler und Assekuradeure haben ihren Sitz in Bremen. Spezialisierte Anwälte und Notare, Sachverständige und Dienstleister rund um den Schiffsbetrieb sind vor Ort. Nicht zu vergessen sind die Zwillingshäfen in Bremen und in Bremerhaven als einer der bedeutendsten Hafengruppen am nordeuropäischen Kontinent.</p>
<p>Rund 270 Schiffe mit 4,6Mill. BRZ befinden sich im Besitz und / oder im Management der Bremer Reedereien. Ein Viertel der Schiffe sind Tanker. Containerschiffe haben genauso wie die Multipurpose- zusammen mit den Schwergutschiffen jeweils einen Anteil von circa 20 Prozent. Neben Einheiten der Massengutfahrt und der Kühlschifffahrt ergänzen Schlepper, Forschungsschiffe und andere Schiffstypen die Bremer Handelsflotte.</p>
<p>Wie alle anderen Verbände auch, sah und sieht sich der Bremer Rhederverein in der Corona-Zeit gezwungen, sein Angebot an die Mitgliedschaft für ein Miteinander und den gemeinsamen Gedanken-und Meinungsaustausch auf ein Minimum zurückzufahren. Eine Mitgliederversammlung Ende März musste unmittelbar nach dem Lockdown abgesagt werden. Ebenso konnte der traditionelle Bremer Rhederabend in diesem Sommer nicht stattfinden.</p>
<p>Dennoch war der Vorstand nicht untätig. Der Bremer Rhederverein konnte sich mit verschiedenen Einschätzungen und Meinungsäußerungen in der lokalen Presse bemerkbar machen. Er war und ist in der Taskforce „Bremische Häfen“ aktiv, den die Senatorin für Wissenschaft und Häfen dankenswerter Weise unmittelbar nach Einbruch der Pandemie ins Leben gerufen hatte. Daneben hat er sich erfolgreich in den bremischen Häfen für eine Erleichterung des Crewwechsels eingesetzt.</p>
<p><b>Wahlen zum Vorstand</b></p>
<p>Der Bremer Rhederverein hat laut Satzung „den Zweck, die Angelegenheiten der ihm angeschlossenen Reedereien zu vertreten und zu fördern“. Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Reedereistandortes Bremen stehen für die Arbeit des Vorstands an erster Stelle. Er setzt alles daran, die Rahmenbedingungen für die im Lande Bremen ansässigen Reeder und den Schifffahrtstandort insgesamt weiter zu verbessern.</p>
<p>Und doch gibt es Dinge im Leben, die wichtiger sind, und es gibt Ereignisse, die übergroße Schatten werfen. Mit Bestürzung musste die Bremer Reederschaft die Nachricht aufnehmen, dass das Vorstandsmitglied, Achim Boehme, am 25. Juli 2020 im Alter von nur 56 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.</p>
<p>Mit ihm hat die Bremer Reederschaft einen Freund, einen großen Förderer des Schifffahrtsstandortes Bremen und einen versierten Experten verloren, der national wie international bestens vernetzt war. Achim Boehme war seit 2015 im Vorstand des Bremer Rhederverein.</p>
<p>Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Bremer Rhederverein am 25. September 2020 lief die Amtszeit der Vorstandsmitglieder Dirk O. Rogge und Joachim Zeppenfeld aus. Die ordentliche Mitgliederversammlung wählte beide erneut in den Vorstand. Michael Vinnen wurde in seinem Amt als Vorsitzer und Peter Grönwoldt in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzer bestätigt.</p>
<p>Michael Vinnen (Vorsitzer) F. A. Vinnen &amp; Co. (GmbH &amp; Co. KG)<br />
Peter Grönwoldt (stellv. Vorsitzer) Harren &amp; Partner<br />
Dirk O. Rogge D. Oltmann Reederei GmbH &amp; Co. KG<br />
Joachim Zeppenfeld Bremer Bereederungsgesellschaft mbH &amp; Co. KG</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bremer Rhederverein e.V.<br />
Birkenstra&szlig;e 15<br />
28195 Bremen<br />
Telefon: +49 (421) 3278-08<br />
Telefax: +49 (421) 3278-38<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Robert Völkl<br />
Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>14. Bremer Schifffahrtskongress: Die Zukunft der maritimen Ausbildung in Europa</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2020/03/04/14-bremer-schifffahrtskongress-die-zukunft-der-maritimen-ausbildung-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bremer Rhederverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 11:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
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		<category><![CDATA[shipping]]></category>
		<category><![CDATA[überseestadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bremer Schifffahrtskongress ist seit 14 Jahren das etablierte Veranstaltungsformat zu den aktuellen Herausforderungen der maritimen Personalwirtschaft an Land und zur See. Die Zukunft der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2020/03/04/14-bremer-schifffahrtskongress-die-zukunft-der-maritimen-ausbildung-in-europa/" data-wpel-link="internal">14. Bremer Schifffahrtskongress: Die Zukunft der maritimen Ausbildung in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Der Bremer Schifffahrtskongress ist seit 14 Jahren das etablierte Veranstaltungsformat zu den aktuellen Herausforderungen der maritimen Personalwirtschaft an Land und zur See. </i></p>
<p>Die Zukunft der maritimen Ausbildung in Europa steht im Vordergrund des diesjährigen 14. Bremer Schifffahrtskongresses, der am 21. und 22. April 2020 im Speicher XI in der Bremer Überseestadt stattfindet und von der Hochschule Bremen in Kooperation mit den maritimen Verbänden und weiteren Ausbildungseinrichtungen veranstaltet wird.</p>
<p>„Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern haben wir ein facettenreiches Programm erstellt“, freut sich Dr. Wolfgang Meyer-Meisner stellvertretend für das Programmkomitee.<br />
Die aktuellen Herausforderungen der maritimen Wirtschaft wie Gender Equality, Nachwuchssicherung oder die digitale Transformation stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass wir für die Keynotes hochkarätige Sprecherinnen und Sprecher gewinnen konnten“, sagt Kapitän Willi Wittig von der Hochschule Bremen.</p>
<p>Die Konferenz beginnt mit fünf Keynotes:<br />
Ulrike Riedel (Arbeitsdirektorin bei Eurogate) gibt einen Überblick zur digitalen Transformation und die Anforderungen an die maritime Ausbildung im europäischen Kontext. Prof. Dr. Alina Sorgner (John Cabot University, Rome) spricht über Gender Equality und Digitalisierung. Hubert Hoffmann (CIO/CDO bei MSC Germany) erläutert wie der digitale Kulturwandel zum Motor von Innovation und Nachwuchssicherung wird.<br />
Prof. Dr. Dirk Max Johns (Hamburg School of Business Administration) erklärt, warum die maritime Ausbildung in Europa agil werden muss und Stewart Inglis, (Senior Adviser bei der International Chamber of Shipping) spricht über die Perspektiven der maritimen Ausbildung.</p>
<p>Am zweiten Tag geht es in vier branchenübergreifenden Workshops um: Gender Equality in der maritimen Wirtschaft, Nachwuchssicherung, (internationale) Ausbildungskonzepte <b>und die Bedeutung der Digitalisierung für den Bordbetrieb. </b></p>
<p>Erstmalig hat das Deutsche Maritime Zentrum einen Wettbewerb für „Hervorragende akademische maritime Lehre“ ausgeschrieben, in dem Studentinnen und Studenten ihre Dozent/innen und Professor/innen nominieren konnten.</p>
<p>Die feierliche Preisverleihung findet am 21. April ab 18.30 Uhr auf dem Bremer Schifffahrtskongress statt. Die Festrede hält Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.bremer-schifffahrtskongress.de" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.bremer-schifffahrtskongress.de</a></p>
<p>Vertreterinnen/Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, am Kongress und an der Preisverleihung teilzunehmen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bremer Rhederverein e.V.<br />
Birkenstra&szlig;e 15<br />
28195 Bremen<br />
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<div class="pb-contact-item">Dr. Wolfgang Meyer-Meisner<br />
w2m-net veranstaltungen                           <br />
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Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer<br />
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<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bremer-rhederverein-ev/14-Bremer-Schifffahrtskongress-Die-Zukunft-der-maritimen-Ausbildung-in-Europa/boxid/789108" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung dem Bremer Rhederverein e.V.</a>
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