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	<title>Firma Deutscher Imkerbund e.V, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Honigbienenhaltung nach wie vor beliebt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem jahrzehntelang andauernden Tief, steigt die Zahl der Imkereien in Deutschland seit 2017 stetig an. Bienenhaltung ist zum Trend geworden. Weniger wegen des leckeren</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/01/24/honigbienenhaltung-nach-wie-vor-beliebt/" data-wpel-link="internal">Honigbienenhaltung nach wie vor beliebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nach einem jahrzehntelang andauernden Tief, steigt die Zahl der Imkereien in Deutschland seit 2017 stetig an. Bienenhaltung ist zum Trend geworden. Weniger wegen des leckeren Honigs, sondern eher durch die Faszination am Insekt und dem Naturschutzbeitrag. Das bestätigt der überwiegende Teil der derzeit rund 170.000 imkernden Menschen in Deutschland. Diese sind aktuell durchschnittlich 55 Jahre alt.</p>
<p>Was diese Faszination ausmacht, das erfährt jeder, der sich einmal einem Bienenvolk genähert hat. Trotz der durchschnittlich 40.000 Einzelindividuen im Stock bilden alle ein harmonisches Ganzes und alles scheint einem wohl geordneten Ablauf zu folgen, der nicht gänzlich erklärbar ist.</p>
<p>Um dieses emsige Treiben zu verstehen, ist es für jeden Interessierten unerlässlich, sich sowohl in Theorie als auch in Praxis mit dem „Bien“, wie ein Bienenvolk auch genannt wird, auseinanderzusetzen. Erste Anlaufstelle dafür sind nicht selten die Imkervereine, die bundesweit für Anfänger Kurse anbieten und fachliche Patenschaften vermitteln. „Dies war in den letzten beiden Jahren der Corona-Pandemie und des Nicht-Treffen-Könnens vielerorts für unsere Ehrenamtlichen eine immense Herausforderung, die größtenteils aber gemeistert wurde“, freut sich der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Torsten Ellmann.</p>
<p>Das spiegeln seit dem 31.12.2021 auch die aktuellen statistischen Zahlen wieder: In 18 von 19 D.I.B.-Landesverbänden gibt es mehr Mitglieder, in einem blieb die Zahl nahezu gleich. Die Gesamtzahl stieg um 2,34 Prozent auf 135.730 an. Das sind immerhin 80 Prozent der gesamten Imkerschaft in unserem Land. Knapp 22 % der D.I.B.-Mitglieder sind mittlerweile Frauen. Die Zuwächse verteilten sich relativ harmonisch auf das gesamte Bundesgebiet.</p>
<p>Selbst Großstädte, wie Hamburg und Berlin, die in den letzten Jahren teils immense jährliche Steigerungsraten von 15 &#8211; 25 Prozent durch den medial befeuerten Urban Beekeeping Trend verzeichneten, lagen 2021 mit 1,85 und 2,67 Prozent wieder nahe am Bundesschnitt. Torsten Ellmann begrüßt auch diese Entwicklung: „Zuwächse von rund 20 Prozent bedeuteten eine Überlastung von Schulungskapazitäten sowie eine hohe Bienendichte, die zu Krankheitsübertragung unter den Bienenvölkern führte und Nahrungskonkurrenz zwischen Blüten besuchenden Insekten bedeuten kann.“  </p>
<p>In 2020 betrug der bundesweite Mitgliederzuwachs 4,23 Prozent. Die Verbandsvertreter sind sich sicher, dass die Folgen der Corona-Pandemie nicht gänzlich ohne Folgen geblieben sind. „Sicherlich gab es 2021 annähernd so viele Interessierte wie das Jahr zuvor, aber häufig war der Kontakt zu unseren Vereinen nicht möglich. Pandemie-bedingt wuchsen die Online-Schulungs-Angebote“, stellt Ellmann klar. „Diese vermitteln auf moderne Weise zwar theoretisches Wissen, können aber die Praxis und den direkten Kontakt zu Fachleuten und den Bienen nicht ersetzen. Das macht uns Sorgen.“</p>
<p>So hoffen alle Verbandsvertreter sehr, dass die kommende Bienensaison Pandemie-freier verläuft und Praxisschulungen im vollen Umfang wieder möglich sein werden. „Ungeachtet dessen ist jeder Bieneninteressierte verpflichtet, sich sowohl aus ethischen als auch rechtlichen Gründen an seine Tierhalterpflichten zu halten“, appelliert Präsident Ellmann, der selbst leidenschaftlich Bienen in Pasewalk in Vorpommern hält.</p>
<p>Mit der jetzt erreichten Zahl der Imkerinnen und Imker ist trotzdem ein Meilenstein geschafft: Es gibt in Deutschland wieder ungefähr so viele Imkereien wie vor 60 Jahren. Damals betreute allerdings jede Imkerei durchschnittlich elf Bienenvölker, heute sind es gerade noch knapp sieben.</p>
<p>Torsten Ellmann: „Leider haben sich in den letzten 60 Jahren die Nahrungs- und Lebensbedingungen für Blüten besuchende Insekten verschlechtert. Soll es wieder mehr Bienenvölker geben, was wir sehr begrüßen würden, so müssen wir zu allererst dafür die Voraussetzungen schaffen.“</p>
<p>Damit dies geschieht, sollte sich jeder Bienenfreund genau informieren, wie er den Insekten aktuell am besten helfen kann. Der D.I.B.-Präsident weiß das genau: „Nicht jeder muss Imkerin oder Imker werden. Mit einer bienenfreundlichen Gestaltung von Gärten, öffentlichen Flächen und der Landwirtschaft tun wir alle nicht nur etwas für die Honigbienen, sondern helfen allen Blüten besuchenden Insekten.“</p>
<p>In wenigen Wochen beginnt die Pflanzsaison. Jeder sollte sich also bereits jetzt darüber informieren, was geeignete, bienenfreundliche Pflanzen sind, die sowohl den Ansprüchen jedes Einzelnen als auch den unserer so wichtigen und unersetzlichen Blütenbestäubern genügen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V in Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in Freizeit betrieben werden, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 2 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaberin die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
Villiper Hauptstra&szlig;e 3<br />
53343 Wachtberg<br />
Telefon: +49 (228) 93292-0<br />
Telefax: +49 (228) 3210-09<br />
<a href="http://www.deutscherimkerbund.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.deutscherimkerbund.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutscher-imkerbund-ev/Honigbienenhaltung-nach-wie-vor-beliebt/boxid/883322" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutscher Imkerbund e.V</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutscher-imkerbund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutscher Imkerbund e.V</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/01/24/honigbienenhaltung-nach-wie-vor-beliebt/" data-wpel-link="internal">Honigbienenhaltung nach wie vor beliebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<title>Kühler Wetterverlauf sorgte für schlechteste Honigernte seit fünf Jahren</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/10/12/kuehler-wetterverlauf-sorgte-fuer-schlechteste-honigernte-seit-fuenf-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 08:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„In vielerlei Hinsicht ist 2021 ein besonderes Jahr“, bilanziert der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Torsten Ellmann. „Nicht nur, dass die Corona-Pandemie unseren Mitgliedern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/10/12/kuehler-wetterverlauf-sorgte-fuer-schlechteste-honigernte-seit-fuenf-jahren/" data-wpel-link="internal">Kühler Wetterverlauf sorgte für schlechteste Honigernte seit fünf Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„In vielerlei Hinsicht ist 2021 ein besonderes Jahr“, bilanziert der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Torsten Ellmann. „Nicht nur, dass die Corona-Pandemie unseren Mitgliedern die Vereinsarbeit erheblich erschwerte.“ Auch im Hinblick auf die Honigernte sei das Jahr eine Herausforderung für die Imkerei gewesen, so der höchste Verbandsvertreter, der in Pasewalk selbst 15 Bienenvölker betreut.</p>
<p>Bereits im Frühjahr hatte es mit durchschnittlich 7,4 kg Honig pro Volk das schlechteste Ergebnis der letzten fünf Jahre gegeben. Die Bienen mussten entweder wegen des kalten und oft nassen Wetters im Stock bleiben oder fanden wenig Nektar in den Blüten. Das, was von den Sammlerinnen eingetragen werden konnte, benötigten die Völker zur Selbstversorgung und Brutpflege. Teilweise mussten die Imker sogar zufüttern, um ihre Bienen gesund und vital zu erhalten.</p>
<p>Die Hoffnung aller lag deshalb auf den Sommermonaten und eine bessere zweite Ernte. In der vergangenen Woche legte das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen nun seine Zahlen zur Sommertrachternte vor, die durch eine Online-Umfrage ermittelt wurden.</p>
<p>Demnach gaben die rund 9.100 Imkereien an, die sich aus Deutschland an der Befragung beteiligten, durchschnittlich 10,6 Kilogramm Honig pro Volk geerntet zu haben. Wobei die Ergebnisse – wie bereits im Frühjahr – wieder sehr deutliche Unterschiede in den einzelnen Regionen zeigten. Während im Norden und Osten gute Ergebnisse erzielt werden konnten, blieben den Imkern im Westen und Süden nur unterdurchschnittliche Erntemengen.</p>
<p>So wurden zum Beispiel – rechnet man beide Ernten zusammen &#8211; in Mecklenburg-Vorpommern 42,7 kg Honig/Volk, in Sachsen-Anhalt sogar 46,8 kg und in Schleswig-Holstein immerhin noch 38,4 kg geerntet. Im Vergleich dazu lag Bayern mit 14,5 kg, Baden-Württemberg mit 6,3 kg oder Rheinland-Pfalz mit 16 kg deutlich darunter. Der D.I.B. hat die detaillierten Ergebnisse der Umfrage auf seiner Homepage unter <a href="http://www.deutscherimkerbund.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.deutscherimkerbund.de</a> (Rubrik Pressedienst) veröffentlicht.</p>
<p>Die durchschnittliche Gesamternte 2021 lag bei 18 kg/Volk. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war auch, dass viele Imker gar keinen Honig ernten konnten. Im Frühjahr waren das mit 51,5 % aller Umfrageteilnehmer über die Hälfte aller deutschen Imkereibetriebe, im Sommer immerhin noch 17,6 %.</p>
<p>„Regionaler Honig vom Imker dürfte demnach in diesem Jahr nicht überall ausreichend vorhanden sein“, befürchtet Torsten Ellmann. Denn außer der mageren Ernte machte der gleichzeitig hohe Wassergehalt der Honige den Imkern zu schaffen. Eine Vermarktung im D.I.B.-Imker-Honigglas mit seinen über den gesetzlichen Standards liegenden Qualitätsvorgaben, die u. a. einen maximalen Wassergehalt von 18 % festlegen, war dadurch für viele in diesem Jahr teilweise schwierig.</p>
<p>Kunden sollten trotzdem bevorzugt auf regionale Ware achten, um die Bestäubungsleistung der heimischen Bienen, den Naturerhalt, aber auch die Berufsimkerei zu fördern. Zwar leben in Deutschland nur rund 100 Betriebe ausschließlich von der Bienenhaltung, die traditionell größtenteils im Freizeit- oder im Nebenerwerbsbereich stattfindet „Aber für diese wenigen Imkereibetriebe stellen durchschnittliche bis magere Ernten, wie wir sie in diesem Jahr hatten, eine ganz besondere Herausforderung dar. Das sollte jedem Verbraucher klar und einen angemessenen Preis für das wertvolle Naturprodukt wert sein“, mahnt Ellmann. Er rechnet fest damit, dass Wetterextreme als Folge des Klimawandels zukünftig weiter zunehmen werden. „Wir haben diese Gefahr im Blick und müssen uns für die Zukunft rüsten. Dabei wird ein umfangreiches Pollen- und Nektarangebot, z. B. durch trockenresistente Pflanzen, immer mehr an Bedeutung gewinnen, nicht nur wegen der Honigernte, sondern vor allem im Sinne der Bienengesundheit“ so der engagierte Imkervertreter.</p>
<p>Gefreut hat sich Torsten Ellmann, dass der D.I.B. trotz der schlechten Ernteergebnisse am 31. Juli ein Herzensprojekt umsetzen konnte. Seit mehr als 40 Jahren gab es in einem Pilotversuch die erste bundesweite, zentrale Honigprämierung für die 19 Mitgliedsverbände beim D.I.B. Die Projektkosten wurden aus D.I.B.-Mitteln finanziert.</p>
<p>Ellmann betont: „Mir ist es sehr wichtig, die Qualität unserer heimischen Honige und insbesondere von <i>Echtem Deutschen Honig,</i> auch im Hinblick auf das internationale Qualitätsniveau, zu stärken. Eine bundesweite Honigprämierung sehe ich als ersten Schritt in diese Richtung.“ In Kooperation mit dem Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker e.V., der mit seinen eigenen Honigprämierungen über einen langjährigen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet verfügt, wurden ausschließlich Frühtrachthonige in der verbandseigenen Honiguntersuchungsstelle einem umfangreichen Qualitätstest unterzogen. Da nun die aufwendigen Untersuchungen abgeschlossen sind, werden die Preisträger der fünf besten Honige in den nächsten Tagen über das Ergebnis informiert. Der Siegerhonig wird im kommenden Jahr auf eine weite Reise gehen und am internationalen Honigwettbewerb</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V in Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in Freizeit betrieben werden, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 2 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaberin die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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</ul></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/10/12/kuehler-wetterverlauf-sorgte-fuer-schlechteste-honigernte-seit-fuenf-jahren/" data-wpel-link="internal">Kühler Wetterverlauf sorgte für schlechteste Honigernte seit fünf Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stromerzeugung, Klima-, Umwelt- und Insektenschutz schließen sich nicht aus!</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/07/07/stromerzeugung-klima-umwelt-und-insektenschutz-schliessen-sich-nicht-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 06:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[??aktionswoche]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2021/07/07/stromerzeugung-klima-umwelt-und-insektenschutz-schliessen-sich-nicht-aus/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während der Aktionswoche Artenvielfalt vom 12. bis 18. Juli, initiiert vom Fachverband BIOGAS, wird der Öffentlichkeit gezeigt, welches Potenzial für die Artenvielfalt in der Biogasnutzung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/07/07/stromerzeugung-klima-umwelt-und-insektenschutz-schliessen-sich-nicht-aus/" data-wpel-link="internal">Stromerzeugung, Klima-, Umwelt- und Insektenschutz schließen sich nicht aus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Während der <i>Aktionswoche Artenvielfalt</i> vom 12. bis 18. Juli, initiiert vom Fachverband BIOGAS, wird der Öffentlichkeit gezeigt, welches Potenzial für die Artenvielfalt in der Biogasnutzung steckt. Wie schon im letzten Jahr ist die Aktionswoche als konzertierte Kampagne verschiedenster Kooperationspartner angelegt. Der Deutsche Imkerbund e.V. (D.I.B.) wird als Teil einer bunten Gemeinschaft wieder Partner der Aktion sein.</p>
<p>Unter dem Hashtag #blühendesLeben können Interessierte in den sozialen Medien erleben, wo bereits bunte Energiepflanzenfelder stehen.</p>
<p>Aktuell überwiegt in Deutschland der Anbau einjähriger Biogassubstrate, wie Mais, Rüben und Getreide. Doch auch mehrjährige Blühpflanzen wie zum Beispiel Wildpflanzenmischungen oder die Durchwachsene Silphie bieten energetisch gute Nutzungsvoraussetzungen.</p>
<p>Denn nach einer einjährigen Etablierungsphase verringert sich der jährliche Arbeitsaufwand und der Bedarf an Herbiziden deutlich gegenüber einjährigen Kulturen. Gründe, die diese Pflanzen auch für den Landwirt wirtschaftlich interessant machen.</p>
<p>Aber vor allem bieten mehrjährige Pflanzen ökologische Vorteile. Sie leisten unter anderem einen Beitrag zum Boden- und Klimaschutz, denn durch die ausbleibende Bodenbearbeitung wird kaum Kohlendioxid freigesetzt und durch die Bodenbedeckung die Humusbildung verbessert. Außerdem versetzt sie ihr tiefgreifendes Wurzelsystem in die Lage, mit den zunehmenden Extremwettersituationen besser fertig zu werden.</p>
<p>Was aber besonders wichtig ist: Wildpflanzenmischungen oder die Durchwachsene Silphie stellen durch ihren zeitlich langen Blütenreichtum im Gegensatz zu Mais ein Nahrungs- und Lebenshabitat sowohl für Insekten als auch für Brutvögel in der Agrarlandschaft dar.</p>
<p>Wildpflanzenmischungen verändern zudem über die Jahre ihre Artenzusammensetzung und entwickeln aus sich heraus eine Diversität, die wir dringend benötigen.</p>
<p>D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann ist sich deshalb sicher: „Durch den Anbau mehrjähriger Energiepflanzen gibt es nur Gewinner – die Landwirtschaft, die Umwelt, das Klima und ganz wichtig &#8211; unsere Blüten besuchenden Insekten.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V. im Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in der Freizeit rund 900.000 Bienenv&ouml;lker betreuen, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch die Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 3 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich die Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaber die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
Villiper Hauptstra&szlig;e 3<br />
53343 Wachtberg<br />
Telefon: +49 (228) 93292-0<br />
Telefax: +49 (228) 3210-09<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/07/07/stromerzeugung-klima-umwelt-und-insektenschutz-schliessen-sich-nicht-aus/" data-wpel-link="internal">Stromerzeugung, Klima-, Umwelt- und Insektenschutz schließen sich nicht aus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bienen schützen kann man auf vielfältige Weise</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/05/17/bienen-schuetzen-kann-man-auf-vielfaeltige-weise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 07:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. Mai ist Weltbienentag. Zwar vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über die Bedeutung von Bienen für eine intakte Umwelt und für uns</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/05/17/bienen-schuetzen-kann-man-auf-vielfaeltige-weise/" data-wpel-link="internal">Bienen schützen kann man auf vielfältige Weise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i> Am 20. Mai ist Weltbienentag. Zwar vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über die Bedeutung von Bienen für eine intakte Umwelt und für uns Menschen in den Medien berichtet wird. Dennoch sind mittlerweile viele Bienenarten, insbesondere Wildbienen, bedroht. Aktionstage wie der Weltbienentag können deshalb dabei helfen, noch stärker auf die Gefährdungen, denen diese wichtigen Insekten ausgesetzt sind, hinzuweisen und Wege zu zeigen, wie jeder einzelne von uns etwas dagegen tun kann.</i></p>
<p>Bienen bestäuben Wild- und Kulturpflanzen. Sie sichern dadurch nicht nur einen Großteil unserer Nahrungsmittel, sondern erhalten als wichtiger Teil des Ökosystems die Naturvielfalt und sind sensibler Umweltindikator. Nach dem Prinzip des Gebens und Nehmens bedeutet das: Wenn Bienen auch weiterhin die wichtigen Bestäubungsdienste erfüllen sollen, so muss der Mensch ihnen helfen.</p>
<p>Weit verbreitet ist die Annahme, dass vom sogenannten Bienensterben die Honigbiene betroffen ist. „Das ist nur bedingt richtig,“ betont der Geschäftsführer des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Olaf Lück. „Die fachgerechte Betreuung durch Imkerinnen und Imker macht es möglich, Gefahren für unsere Bienenvölker frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das heißt jedoch nicht, dass die Situation einfach ist. Denn die Gesundheit von Honigbienen ist gefährdet. Gründe dafür sind: Parasiten, wie die Varroamilbe, Viren, ein unzureichendes oder einseitiges Nahrungsangebot, der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und weitere Umweltgifte. Diese negativen Einflussfaktoren werden durch die zunehmenden klimatischen Veränderungen noch weiter verstärkt.“</p>
<p>Insbesondere auf das Problem Klimawandel weist der D.I.B. in einem neuen Informationsflyer hin. Dieses Thema soll auch am <i>Weltbienentag</i> sowie dem <i>Tag der deutschen Imkerei</i>, der am ersten Juli-Wochenende 2021 bundesweit unter dem Motto „Wir imkern bienenfreundlich für Natur und Klima“ stattfinden wird, im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Die stetige Temperaturzunahme, Hitze-Kälte-Extreme, die Abnahme der Jahresniederschlagsmenge und die Gefahr von großflächigen Stürmen und Starkregen beeinflussen das Leben von Honig- und Wildbienen beträchtlich. Die Verlängerung der Vegetationsperiode führt zum Beispiel zu deutlichen Veränderungen in der zeitlichen Entwicklung von Pflanzen. Das spüren insbesondere die auf bestimmte Pflanzenarten angewiesenen Wildbienenspezies, die durch die fehlende zeitliche Synchronisation von Biene und Pflanze existenziell bedroht sind. Zudem ist die Nektarproduktion von Pflanzen auf Feuchtigkeit angewiesen. Die fortschreitenden Trockenperioden führen zum Ausbleiben von Nahrungsquellen für Blüten besuchende Insekten. Umgekehrt ermöglichen ausbleibende Frostphasen es den Bienen, sehr lange Nektar und Pollen zu sammeln. Dies führt aber zur Schwächung der sogenannten Winterbienen. Und bei einem sehr zeitigen Vegetationsbeginn im Frühjahr ist die Volksentwicklung noch nicht genug vorangeschritten, dass die Bienen Nektar und Pollen ausreichend nutzen können. Und letztendlich führt die Temperaturerhöhung auch zur Einwanderung neuer Bienenfeinde, wie dem Kleinen Beutenkäfer oder der Asiatischen Hornisse.</p>
<p>„Honigbienen sind zwar wahre Anpassungskünstler, aber im schlimmsten Fall können Völker zusammenbrechen,“ mahnt Lück. Das haben die Ergebnisse einer Online-Umfrage zu den Verlusten an Bienenvölkern im Winter 2020/2021 wieder bestätigt, die vom Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen Anfang Mai veröffentlicht wurden.</p>
<p>An der Umfrage beteiligten sich fast 14.000 Imkereien. Danach starben im letzten Winter rund 14 Prozent aller Bienenvölker in Deutschland. Etwas mehr als die Hälfte aller meldenden Imker mussten Verluste in unterschiedlichem Umfang verkraften. Auf der Basis der vorliegenden Informationen waren die Verluste in Sachsen-Anhalt mit 21 Prozent am höchsten, während die Imker aus Niedersachen die geringste Verlustquote mit 8,1 Prozent übermittelten. Auf die Gesamtpopulation in Deutschland hochgerechnet, starben rund <b>170.000</b> Bienenvölker, neben dem wirtschaftlichen Schaden für die betreffenden Imkereien insbesondere auch ein Umweltschaden. Denn die Völker müssen im Frühjahr durch Vermehrung mühsam neu aufgebaut werden und fehlen für die Bestäubung an Kultur- und Wildpflanzen. Die Ergebnisse der einzelnen Regionen wurden unter <a href="https://deutscherimkerbund.de/191-DIB_Pressedienst" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://deutscherimkerbund.de/191-DIB_Pressedienst</a> veröffentlicht. Detailauswertungen zu möglichen Einflüssen laufen derzeit noch.</p>
<p>Umso wichtiger ist es dem D.I.B., immer wieder darauf hinzuweisen, dass Bienenhaltung, die seit nunmehr 14 Jahren immer mehr Menschen begeistert, nur mit fundierten Kenntnissen betrieben werden sollte. Das benötigte Fachwissen erhalten Interessierte nur in Schulungen, die neben der Theorie vor allem die Praxis vermitteln. Das ist in Zeiten der Corona-Pandemie eine Herausforderung für den Verband, merkt Olaf Lück an: „Auf die Bienen hat die Pandemie weder positive noch negative Auswirkungen. Sorgen bereiten eher die durch Corona fehlenden Präsenzschulungs-Angebote. Nach wie vor möchten viele Menschen Imker werden und nutzen diverse, wie Pilze aus dem Boden schießende Online-Angebote im Internet, die keinesfalls eine Praxisschulung in Präsenz ersetzen können. Auch die Arbeit der Imkervereine ist derzeit schwierig. Vielen bricht das finanzielle Fundament weg, dass durch Schulungen erwirtschaftet wurde. Außerdem fehlt der regelmäßige fachliche und soziale Austausch zwischen den Vereinsmitgliedern.“  </p>
<p>Den Weltbienentag will der Deutsche Imkerbund auch dafür nutzen, um darauf hinzuweisen, dass insbesondere Wildbienenarten stark gefährdet sind. Nahrungs- und Habitatmangel, Flächenversiegelung, Lichtverschmutzung und der Verlust der floralen Artenvielfalt gefährden Blüten besuchende Insekten im erheblichen Maß. In Deutschland stehen bereits 300 Wildbienenarten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Um diesen zu helfen, muss man allerdings kein Imker werden.</p>
<p>Lück sagt: „Seit kurzem nimmt, angeheizt insbesondere durch Naturschutzorganisationen, die Diskussion um die Nahrungskonkurrenz von Honig- und Wildbienen zu. Diese gäbe es nicht, wenn die Lebens- und Nahrungsbedingungen für alle Blüten besuchende Insekten stimmen würden. Solche Diskussionen sind wenig konstruktiv. Deshalb setzen wir uns in erster Linie für eine Verbesserung der Situation ein. Es müssen vielfältige Lebensräume geschaffen werden. Die ständige Zunahme von Trendbienenhaltern ist nicht zielführend.“</p>
<p>Zur Verbesserung der Lebens- und Nahrungsbedingungen gibt es mittlerweile viele konkrete Vorschläge und beispielgebende Initiativen, sowohl für Landwirte als auch für Kommunen und die Bevölkerung. „Hier ist ein Umdenken sowohl in der Landwirtschaft, aber auch in der Bevölkerung wichtig und langsam spürbar“, bilanziert Lück.</p>
<p>Helfen würde meist bereits ein kritischer Blick ins eigene Lebensumfeld und die Frage: Ist dieses bienenfreundlich gestaltet? Denn immer mehr Gärten verwandeln sich in <i>Stein- oder grüne Wüsten</i>, in welchen Insekten weder Nistmöglichkeiten noch Futter finden. Mit einem blütenreichen, bienenfreundlichen Angebot im Garten oder auf dem Balkon vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst kann jeder zur Verbesserung der Lebens- und Nahrungsbedingungen von Blütenbestäubern beitragen. Auch der Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz und das Schaffen von Nisthilfen für Wildbienen sind wichtig. Das Anlegen einer regional angepassten Blühwiese anstatt eines englischen Rasens und das Aufstellen einer Wassertränke unterstützen ebenfalls die wichtigen kleinen Tiere.</p>
<p>Die Entscheidung verschiedener Kommunen, private Steingärten zu verbieten und öffentliche Flächen bienenfreundlich umzugestalten sowie die kommunale Grünflächenbewirtschaftung im ökologischen Sinne zu verbessern, findet der Verband beispielgebend.</p>
<p>Viele meinen noch immer, ein bienenfreundlicher Garten sei mit großem Aufwand verbunden, reflektiert Lück: „Am Weltbienentag sollten wir mit diesem Vorurteil aufräumen. Der D.I.B. hat auf seiner Homepage umfangreiches Informationsmaterial und nützliche Links veröffentlicht, um hier mit guten Ideen und Praxisempfehlungen zu unterstützen.“</p>
<p>Auch in diesem Jahr unterstützt der Verband wieder die Aktion „Bienen füttern“, zu der das Bundeslandwirtschaftsministerium jährlich aufruft. Teil der Aktion ist ein Pflanzenlexikon, in dem Bürgerinnen und Bürger erfahren, welche Pflanzen besonders für Bienen geeignet sind.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V. im Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in der Freizeit rund 900.000 Bienenv&ouml;lker betreuen, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch die Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 3 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich die Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaber die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
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<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Entwicklungen Pflanzenschutz</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/05/07/aktuelle-entwicklungen-pflanzenschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bayer]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[clothianidin]]></category>
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		<category><![CDATA[neonikotinoide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2013 hatten die Konzerne Syngenta und Bayer CropScience gegen die Entscheidung der EU-Kommission geklagt, den Einsatz der Neonikotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam einzuschränken. Begründet wurde</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/05/07/aktuelle-entwicklungen-pflanzenschutz/" data-wpel-link="internal">Aktuelle Entwicklungen Pflanzenschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">2013 hatten die Konzerne Syngenta und Bayer CropScience gegen die Entscheidung der EU-Kommission geklagt, den Einsatz der Neonikotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam einzuschränken. Begründet wurde die Klage damit, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hätte die Wirkstoffe ungenau und unvollständig geprüft. Das <a href="https://www.agrarheute.com/tag/eugh" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Europäische Gericht </a>hatte die Klage im Mai 2018 in vollem Umfang abgewiesen. Dagegen hatte Bayer CropScience wiederum Rechtsmittel eingelegt und beantragt, das Urteil und die Anwendungsbeschränkungen aufzuheben. Heute wiesen die Luxemburger Richter die Klage des Chemiekonzerns zurück.</p>
<p>Der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V., Torsten Ellmann, begrüßt das Urteil: „Unser Verband setzt sich seit Jahren für eine Stärkung des Bienen- und Produktschutzes ein, der durch die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln nicht gefährdet werden darf. Zur chronischen und subletalen Wirkung von Neonikotinoiden auf Honigbienen wurden viele Untersuchungen durchgeführt und festgestellt, dass diese Wirkstoffe unter anderem den Reproduktionserfolg von Königinnen und Drohnen beeinflussen, die Mittel Auswirkungen auf die Entwicklung der Futtersaftdrüsen von Ammenbienen haben, das Lern- und Orientierungsverhalten beeinflussen sowie die Abläufe im komplexen Bienenstocksystem stören. Die Richter haben mit ihrem heutigen Urteil bestätigt, dass die Anwendungseinschränkung zu Recht besteht.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V. im Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in der Freizeit rund 900.000 Bienenv&ouml;lker betreuen, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch die Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 3 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich die Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaber die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
Villiper Hauptstra&szlig;e 3<br />
53343 Wachtberg<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
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                    </li>
</ul></div>
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            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/846999.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bienenhaltung &#8211; alles andere als easy</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/04/14/bienenhaltung-alles-andere-als-easy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[angel]]></category>
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		<category><![CDATA[parasiten]]></category>
		<category><![CDATA[region]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2021/04/14/bienenhaltung-alles-andere-als-easy/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bienenhaltung ist eine wunderbare und gleichzeitig nützliche Freizeitbeschäftigung. Für manche ist sie nicht nur Berufung, sondern sogar Beruf. Nach Jahrzehnten der Talfahrt liegt die Imkerei</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/04/14/bienenhaltung-alles-andere-als-easy/" data-wpel-link="internal">Bienenhaltung &#8211; alles andere als easy</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bienenhaltung ist eine wunderbare und gleichzeitig nützliche Freizeitbeschäftigung. Für manche ist sie nicht nur Berufung, sondern sogar Beruf.</p>
<p>Nach Jahrzehnten der Talfahrt liegt die Imkerei seit nunmehr zwölf Jahren voll im Trend.</p>
<p>Aufmerksamkeit erlangt das medial stets präsente <i>Bienensterben</i> besonders bei jenen Menschen, die nach einer sinnerfüllenden Beschäftigung in und mit der Natur suchen. Der Einstieg in die Imkerei bietet sich hier für viele geradezu an, um im Natur- und Insektenschutz aktiv zu werden.</p>
<p>Rechtlich wird die Bienenhaltung der Nutztierhaltung zugeordnet. Man ist also Tierhalter und übernimmt entsprechend Verantwortung, sowohl für die beliebten und emsigen Stachelträger als auch für die Umwelt, in der diese gehalten werden. Zur Pflicht jedes Imkers gehört die Meldung der Bienenvölker beim zuständigen Veterinäramt. Wird Honig gewonnen und verkauft, so ist man sogar Lebensmittelunternehmer.</p>
<p>Markt und Medien haben längst erkannt, dass das Interesse an der Bienenhaltung hierzulande sehr groß ist. Damit bieten sich Neueinsteigern bedauerlicherweise eine Vielzahl an fehlerhaften Berichten zur Bienenhaltung und unterschiedlichste Angebote zum Erwerb von Bienenbehausungen und Handwerkszeug. Oftmals suggerieren diese, dass Imkerei mit den entsprechenden Gerätschaften und Online-Tutorials via Internet ganz einfach, ohne weitere Praxiskenntnisse und Ausbildung ganz nebenbei funktioniert.</p>
<p>Auch Einzelhandelsunternehmen, weit weg vom Imkereifachhandel, springen auf diesen Zug auf und vertreiben mittlerweile online Imkereizubehör ohne jegliche fachliche Beratung und im Glauben, damit einen wichtigen Beitrag für die Natur zu leisten.</p>
<p>Der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Torsten Ellmann, verurteilt diese Einstiegs-Angebote und fehlerbehafteten Berichte aufs Schärfste:</p>
<p>„Um Bienenvölkern eine ausreichende Gesundheitsfürsorge zukommen zu lassen und so dafür zu sorgen, dass es ihnen dauerhaft gut geht, sind umfangreiche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erforderlich. In unserer aufgeräumten und teils ausgeräumten Kulturlandschaft können diese heute nicht dauerhaft ohne die Fürsorge des Imkers überleben. Ursache dafür sind fehlende Habitate, Nahrungsmangel sowie eingeschleppte Krankheitserreger und Parasiten. Wer behauptet, dass Imkerei zum Beispiel ohne direkten Kontakt zu Bienen und ohne entsprechende fachliche Expertise machbar ist, handelt fahrlässig und rechtswidrig.“</p>
<p>Torsten Ellmann klärt auf, dass Schulungs- und Beratungsangebote der Bieneninstitute, der staatlichen Fachberater sowie der D.I.B.-Mitgliedsverbände das erforderliche Fachwissen anbieten, um in der Freizeit Bienen zu betreuen: „Die Experten vor Ort haben, an die jeweilige Region angepasste, Schulungskonzepte erarbeitet, nach denen in Theorie und Praxis  ausgebildet wird. Nur so geschulte Neueinsteiger sind in der Lage, mit guter imkerlicher Praxis Bienen sach- und fachgerecht zu betreuen. Dazu muss man kein Berufsimker werden. Gerade am Anfang ist es besonders wichtig, sich mit anderen Fachkundigen in den Vereinen auszutauschen und von anderen zu lernen. Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich keine Bienen anschaffen. Dies ist ethisch falsch verstandenes Naturbewusstsein.“</p>
<p>Der von Berufsimkern immer wieder ins Gespräch gebrachte Bienenhaltungsschein für Freizeitimker, analog des Angel- oder Jagdscheins, sei nicht zielführend, so Ellmann. „Es besteht kein Zweifel daran, dass eine weitere Zunahme an nicht ausgebildeten Trend-Bienenhaltern zu unterbinden ist. Dies funktioniert aber nur mit einem adäquaten Schulungsangebot. Dafür haben die D.I.B.-organisierten Verbände zusammen mit den Bieneninstituten über viele Jahre die Grundlagen geschaffen. Wir sehen uns auch heute, gemeinsam mit unseren Gliederungen im Verband in der Verantwortung, aufzuklären und Interessierten entsprechende attraktive Informations- und Schulungsangebote zu bieten.“</p>
<p>Ellmann befürchtet, dass eine rechtliche Verankerung der Sachkunde, die in einem Bienenhaltungsschein mündet, unnötig weitere Bürokratie aufbaut und bei den zuständigen Behörden die bereits begrenzten Ressourcen bindet. Zudem degradiere die Forderung nach einem Bienenhaltungsschein die große Mehrheit der Imkerschaft in Deutschland, die im Freizeitbereich tätig ist, über einen immensen Erfahrungsschatz verfügt und die nötigen Fachkenntnisse im Ehrenamt vermittelt.</p>
<p>Der Verbandspräsident appelliert deshalb: „Jeder der Bienen helfen möchte, muss nicht zwangsläufig imkern. Aber jeder, der sich dafür entscheidet, muss sich an klare gesetzliche Regeln und die gute fachliche Praxis halten und ist herzlich willkommen. Wir als Dachverband bieten zusammen mit unseren Mitgliedsverbänden und deren Ortsvereinen die erforderliche Unterstützung &#8211; bundesweit.&quot;</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte unter <a href="https://deutscherimkerbund.de/172-DIB_Nachwuchsfoerderung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://deutscherimkerbund.de/172-DIB_Nachwuchsfoerderung</a>.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V. im Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in der Freizeit rund 900.000 Bienenv&ouml;lker betreuen, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch die Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 3 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich die Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaber die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
Villiper Hauptstra&szlig;e 3<br />
53343 Wachtberg<br />
Telefon: +49 (228) 93292-0<br />
Telefax: +49 (228) 3210-09<br />
<a href="http://www.deutscherimkerbund.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.deutscherimkerbund.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Petra Friedrich<br />
Telefon: +49 (228) 9329218<br />
E-Mail: &#068;&#073;&#066;&#046;&#080;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#116;&#045;&#111;&#110;&#108;&#105;&#110;&#101;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutscher-imkerbund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutscher Imkerbund e.V</a>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Des einen Freud ist des anderen Leid</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/03/23/des-einen-freud-ist-des-anderen-leid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 12:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[acetamiprid]]></category>
		<category><![CDATA[behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[bienengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[bvl]]></category>
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		<category><![CDATA[Screening]]></category>
		<category><![CDATA[thiacloprid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. März war Frühlingsanfang. In den kommenden Wochen werden die Temperaturen ansteigen und sich Honig- und Wildbienenpopulationen hoffentlich gut entwickeln. „Dies ist insbesondere auch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/03/23/des-einen-freud-ist-des-anderen-leid/" data-wpel-link="internal">Des einen Freud ist des anderen Leid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 20. März war Frühlingsanfang. In den kommenden Wochen werden die Temperaturen ansteigen und sich Honig- und Wildbienenpopulationen hoffentlich gut entwickeln. „Dies ist insbesondere auch von einer guten Pollen- und Nektarversorgung der Völker abhängig,“ weiß der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Torsten Ellmann.</p>
<p>In den meisten Regionen Deutschlands spielt dabei der Rapsanbau eine nicht unwesentliche Rolle. Denn der Kreuzblütler ist neben der Obstblüte die einzige landwirtschaftliche Massentracht für Bienen in dieser Jahreszeit. Doch leider bereitet sowohl Landwirten als auch Imkern diese Kultur Sorge und Probleme.</p>
<p>Sind es für die Imkerei in erster Linie die Risiken, die sich mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Raps für die Bienengesundheit und rückstandsfreie Bienenerzeugnisse ergeben, so ist der Anbau auch für Landwirte zunehmend problematisch.</p>
<p>Denn zugunsten Blüten besuchender Insekten ist die wirksame Schädlingsbekämpfung seit 2013 deutlich erschwert. Beginnend mit dem Verbot neonikotinoidhaltiger Beizen mit den Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam folgten weitere Anwendungsbeschränkungen, wie z. B. bei Thiacloprid, so dass die Gesunderhaltung der Ölfrucht schwierig ist.</p>
<p>Nun hat das für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Anwendung der Pflanzenschutzmittel Mospilan SG und Danjiri in Raps seit dem 12. März 2021 weiter eingeschränkt. Beide enthalten den Wirkstoff Acetamiprid, ein bienengefährliches Neonikotinoid.</p>
<p>Dadurch ist ab diesem Jahr die Anwendung der beiden Insektizide zur Bekämpfung des Rapsglanzkäfers im Winterraps nur noch bis zum Entwicklungsstadium der geschlossenen Blüte und nicht mehr in die offene Blüte zulässig.</p>
<p>Der Anwendungszeitraum wurde angepasst, weil eine Behandlung gegen diesen Schädling zum Schutz der Blütenknospen nach Beginn der Rapsblüte keinen ausreichenden Effekt mehr hat. Bisher bestand lediglich eine Empfehlung des BVL, Acetamiprid-haltige Mittel nur im Knospenstadium oder bei blühenden Beständen nur in den Abendstunden, außerhalb der Bienenflugzeiten, einzusetzen.</p>
<p>„Wir sind froh über die aktuelle Entscheidung, denn wir kämpfen seit Jahren gegen die Anwendung von bienengefährlichen Neonikotinoiden“, so der D.I.B.-Präsident.</p>
<p>In der Vergangenheit konnten in vielen Untersuchungen an Bienen chronische und subletale Wirkungen auf Bienenvölker festgestellt werden. Die Ergebnisse belegen Einflüsse auf den Reproduktionserfolg von Königinnen und Drohnen, Auswirkungen auf die Entwicklung der Futtersaftdrüsen von Ammenbienen, das Lern- und Orientierungsverhalten oder Störungen der Abläufe im komplexen Bienenstocksystem.</p>
<p>„Auch wenn wir wissen, welche Zwänge für die Landwirtschaft mit der weiteren Anwendungseinschränkung verbunden sind, begrüßen wir den Schritt in die richtige Richtung,“ sagt Ellmann und begründet: „Imker, die Honig vermarkten, stehen gegenüber den Verbrauchern in der Pflicht, beim Naturprodukt Honig Rückstandsfreiheit erwarten zu dürfen.“</p>
<p>Der gesetzlich zulässige Rückstandshöchstmengenwert für Acetamiprid in Honig liegt bei 0,05 mg/kg. Bei Thiacloprid lag dieser noch bei 0,2 mg/kg. Wird die gute fachliche Praxis bei der Pflanzenschutzmittel-Spritzung nicht beachtet, kann dies also viel schneller zu einer Überschreitung von Grenzwerten führen, die eine Unverkäuflichkeit von Honig bedeuten würde. Im Screening des D.I.B. bestätigte sich bereits 2020, dass der Wirkstoff Acetamiprid als Rückstand aufgefallen war, auch wenn die Mengen unterhalb des zulässigen Rückstandshöchstwertes lagen. Die neue Anwendungsregelung dürfte sich hier weiter positiv auswirken.</p>
<p>D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann appelliert an Imker und Landwirte: „Trotz der neuen, positiven Entwicklung halten wir auch künftig eine fachliche und sachliche Kommunikation zwischen Imker und Landwirt für unerlässlich, um Gefahren für Bienen und Bienenerzeugnisse im Vorhinein auszuschließen. Sinnvoll für Imker ist zusätzlich, sich beim zuständigen Pflanzenschutzdienst über die festgelegten Spritztermine zu informieren.“</p>
<p>Wichtig ist aber auch die Aufklärung der Bevölkerung über die Risiken für Blüten besuchende Insekten, wenn bienengefährliche Pflanzenschutzmittel im privaten Bereich eingesetzt werden, denn hier mangelt es oft am nötigen Fachwissen. Deshalb bedauert es der D.I.B. sehr, dass für diesen Anwendungsbereich erst kürzlich die Zulassung für Acetamiprid verlängert wurde. Es gibt also noch viel zu tun, um Bienen und andere Blütenbesucher zu schützen.</p>
<p>Weitere Informationen zu Pflanzenschutzmitteln finden Sie unter</p>
<p><a href="https://deutscherimkerbund.de/userfiles/downloads/positionen/Positionspapier_PSM_2020.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://deutscherimkerbund.de/userfiles/downloads/positionen/Positionspapier_PSM_2020.pdf</a>.</div>
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<div>Über Deutscher Imkerbund e.V</div>
<p>Der Deutsche Imkerbund e.V. vertritt als Dachorganisation die Interessen von &uuml;ber 130.000 Imkern seiner 19 Mitgliedsverb&auml;nde und ist damit der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Zusammenschluss. Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu f&ouml;rdern und zu verbreiten, damit durch die Best&auml;ubungst&auml;tigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Zum Schutz aller Bl&uuml;ten besuchenden Insekten wirkt der Deutsche Imkerbund e.V. im Naturschutz und in der Landschaftspflege mit.</p>
<p>Gemeinsam leisten unsere Imkereien, die ganz &uuml;berwiegend in der Freizeit rund 900.000 Bienenv&ouml;lker betreuen, einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r eine reichhaltige und intakte Umwelt durch die Sicherung der Best&auml;ubung mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen von rd. 3 Mrd. Euro j&auml;hrlich. </p>
<p>Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft zugleich die Voraussetzungen f&uuml;r unverf&auml;lschte und hochwertige Bienenerzeugnisse. Der Deutsche Imkerbund e.V. wahrt f&uuml;r seine Mitglieder als Markeninhaber die Schutzrechte und besonderen Qualit&auml;tsanforderungen der seit 1925 patentierten Kollektivmarke Echter Deutscher Honig als Warenzeichen f&uuml;r Honig aus heimischen Regionen.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/03/23/des-einen-freud-ist-des-anderen-leid/" data-wpel-link="internal">Des einen Freud ist des anderen Leid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<title>Pause für Säge und Heckenschere bedeutet Blüten für Insekten zu erhalten</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/03/11/pause-fuer-saege-und-heckenschere-bedeutet-blueten-fuer-insekten-zu-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 07:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bäume]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[dib]]></category>
		<category><![CDATA[ellmann]]></category>
		<category><![CDATA[garten]]></category>
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		<category><![CDATA[insekten]]></category>
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		<category><![CDATA[schmetterlinge]]></category>
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		<category><![CDATA[winterruhe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2021/03/11/pause-fuer-saege-und-heckenschere-bedeutet-blueten-fuer-insekten-zu-erhalten/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Beginn der geschützten Vegetationsperiode sind seit dem 1. März bis zum 30. September Rodungen und Gehölzrückschnitte nicht mehr erlaubt. So schreibt es bereits seit</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/03/11/pause-fuer-saege-und-heckenschere-bedeutet-blueten-fuer-insekten-zu-erhalten/" data-wpel-link="internal">Pause für Säge und Heckenschere bedeutet Blüten für Insekten zu erhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit Beginn der geschützten Vegetationsperiode sind seit dem 1. März bis zum 30. September Rodungen und Gehölzrückschnitte nicht mehr erlaubt. So schreibt es bereits seit 2010 der Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes vor. Das heißt: Ab diesem Zeitpunkt ist außerhalb von Ortslagen das Freischneiden Wirtschaftswegen oder Straßenraumprofilen untersagt. Innerorts ist der Rückschnitt von Hecken und Sträuchern bis auf die jährlichen Zuwächse verboten.</p>
<p>Äußerst bedauerlich findet der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), Torsten Ellmann, jedoch radikale Weidenrückschnitte bis auf den Stock vor diesem Termin. Er erklärt den Grund: „Weiden sind ein wichtiger Pollen- und Nektarspender für unsere Honigbienen. Sie tragen zur Erstversorgung des Bienenvolkes nach der Winterruhe bei. Wechselseitige Beschnitte von Weidenbeständen würden zum Beispiel helfen, diese Versorgungslücke zu schließen.“</p>
<p>Diesbezügliche Gespräche wurden bereits mit dem Bundesumweltministerium geführt, das jedoch auf die zuständigen Länderstellen verweist. Leider fehlen dort bis heute entsprechende Verbotsklauseln in den Durchführungsverordnungen, die solche Radikalschnitte vermeiden würden.</p>
<p>Der D.I.B. setzt sich seit vielen Jahren aber nicht nur für Honigbienen, sondern auch für die stark bedrohten Wildbienenarten ein. Auf landwirtschaftlichen Flächen, aber auch im Privatbereich verarmt die Landschaft leider zunehmend und bedroht die Artenvielfalt. Daher ist Aufklärungsarbeit von großer Bedeutung, welche Maßnahme welche Auswirkungen habe, so Ellmann.</p>
<p>Das Rückschnittverbot gilt  bisher leider auch nicht für private Hausgärten. Der Bienenexperte weiß: „Vielen ist die Bedeutung des Verbotes nicht klar. Mit dieser Gesetzesregelung sollen zwar in erster Linie Vögel und deren Nistplätze geschützt werden, aber Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge, profitieren ebenfalls davon. Für diese ist unser Hausgarten ein wichtiges Refugium. Der Flugradius von Wildbienen beträgt zum Beispiel nur wenige 100 Meter. Sie sind deshalb in diesem Radius auf Nist- und Nahrungsmöglichkeiten angewiesen, um zu überleben. Werden Bäume, Büsche, Ziersträucher, lebende Zäune oder Hecken im Garten geschnitten, gehen mit jedem Schnitt viele pollen- und nektarreiche Blüten verloren, die im Frühjahr und Sommer eine wichtige Nahrungsquelle für die verschiedensten Insektenarten darstellen. Deshalb sollte jeder genau überlegen, welcher Formschnitt wirklich nötig ist.“</p>
<p>Blüten besuchende Insekten finden immer weniger Lebensräume. Das kann sich nur ändern, wenn insbesondere auch die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisiert wird.  </p>
<p>Jeder kann mit der Anlage eines blütenreichen, bienenfreundlichen Gartens zur Verbesserung des Kleinklimas und der Artenvielfalt beitragen. Informationen, welche Pflanzen besonders geeignet sind und was bei der Anlage des Gartens beachtet werden sollte, gibt es mittlerweile reichlich, zum Beispiel auf der Homepage des D.I.B. (deutscherimkerbund.de).</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Imkerbund e.V<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/03/11/pause-fuer-saege-und-heckenschere-bedeutet-blueten-fuer-insekten-zu-erhalten/" data-wpel-link="internal">Pause für Säge und Heckenschere bedeutet Blüten für Insekten zu erhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<item>
		<title>Deutscher Imkerbund verzeichnet trotz Corona-bedingter Einschränkungen  mehr Mitglieder</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/02/16/deutscher-imkerbund-verzeichnet-trotz-corona-bedingter-einschraenkungen-mehr-mitglieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Honigbienen sind als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen unersetzlich, denn 80 Prozent aller heimischen Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch verschiedenste Insekten angewiesen, wovon Bienen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/02/16/deutscher-imkerbund-verzeichnet-trotz-corona-bedingter-einschraenkungen-mehr-mitglieder/" data-wpel-link="internal">Deutscher Imkerbund verzeichnet trotz Corona-bedingter Einschränkungen  mehr Mitglieder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Honigbienen sind als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen unersetzlich, denn 80 Prozent aller heimischen Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch verschiedenste Insekten angewiesen, wovon Bienen einen bedeutenden Anteil übernehmen. Das macht die Bienenhaltung nicht nur ökonomisch, sondern vor allem ökologisch so bedeutend und notwendig. Abgesehen davon, dass Honigbienenvölker in der heutigen Kulturlandschaft ohne die Obhut des Menschen nicht mehr überleben können, leisten Imker*innen mit ihrer Arbeit einen ganz wesentlichen Beitrag für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz. Erfreulich ist, dass sich immer mehr Menschen jeden Alters für die Imkerei interessieren, nachdem deren Entwicklung jahrzehntelang eine Talfahrt erlebte. Verbände, wie den Deutschen Imkerbund e.V. (D.I.B.) und seine Landesverbände, plagten lange große Nachwuchssorgen. Seit nunmehr 13 Jahren spiegeln die D.I.B.-Mitgliederzahlen allerdings eine Trendwende wieder. Für das vergangene Jahr meldeten die 19 Landesverbände des größten europäischen Imkerverbandes erneut einen Anstieg der Mitgliederzahlen.</p>
<p>Der zuvor rasante Mitgliederanstieg hat sich im Jahr 2020 etwas verlangsamt. Auch der Anstieg der betreuten Bienenvölker war geringer als 2019. Im Einzelnen bedeutet das:</p>
<p>Insgesamt wuchs die Zahl der im D.I.B. organisierten Mitglieder von 127.253 auf 132.633 (+4,23 %; Vorjahr +5,45 %). Nicht mehr alle D.I.B.-Landesverbände verzeichneten Zuwächse. Im Saarland (- 2,92 %), in Sachsen (-2,77 %) und in Westfalen-Lippe (- 0,51 %) ging die Zahl der Mitglieder leicht zurück. Aber es gab auch überdurchschnittlich positive Entwicklungen in den Verbänden Brandenburg (5,41 %), Hessen (9,08 %), Rheinland (15,24 %) und Schleswig-Holstein (5,60 %).</p>
<p>D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann begründet die Entwicklung so: „Die meisten Neumitglieder kommen über den Kontakt zum Ortsverein zum D.I.B., von denen es in Deutschland flächendeckend rund 2.500 gibt. Wir haben damit gerechnet, dass dies im Corona-Jahr 2020 schwierig werden würde. Denn sowohl Schulungsmöglichkeiten als auch die Durchführung von Informationsveranstaltungen und Vereinstreffen waren in fast allen Regionen nur begrenzt oder unter erschwerten Bedingungen möglich. Die trotzdem positive Gesamtbilanz zeigt, dass unsere Vereine sich ihrer großen Verantwortung in der Nachwuchsbildung bewusst sind. Sie haben eine sehr gute Arbeit geleistet und es verstanden, trotz der schwierigen Bedingungen neue Bienenbegeisterte anzusprechen und als Mitglied einzubinden. Dafür bin ich allen ehrenamtlich Engagierten sehr dankbar.“</p>
<p>Auch der Altersdurchschnitt der Imker*innen entwickelte sich weiter positiv und lag 2020 bei 55,4 Jahren. 2010 lag dieser noch bei 60 Jahren. Grund für die Verjüngung der Imkerschaft ist ebenfalls die positive Nachwuchsentwicklung. Auch der Anteil an Frauen, die Bienenvölker betreuen, wuchs im vergleichbaren Zeitraum um ein Dreifaches auf 20,46 % an.</p>
<p>Die Entwicklung der Bienenvölkerzahlen lag im vergangenen Jahr bei 3,9 % (2019: +4,42 %). Wie bereits im Vorjahr wurden durchschnittlich 6,7 Völker je Mitglied betreut.</p>
<p>Hinzu kommen nicht im D.I.B. organisierte Imkereien. So ist für das gesamte Bundesgebiet nach Schätzungen derzeit von rund 160.000 Imkereien auszugehen, die ca. 1.100.000 Bienenvölker halten.</p>
<p>Diagramme zur Entwicklung seit 1992 hat der D.I.B. auf seiner Homepage unter</p>
<p><a href="https://deutscherimkerbund.de/161-Imkerei_in_Deutschland_Zahlen_Daten_Fakten" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://deutscherimkerbund.de/161-Imkerei_in_Deutschland_Zahlen_Daten_Fakten</a> veröffentlicht.</p>
<p>Der überwiegende Teil der Imkerei ist zwar in der glücklichen Situation, nicht direkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen zu sein. Aber in den nächsten Wochen und Monaten werden wieder viele Imkervereine vor der großen Herausforderung stehen, ob und wie Praxis-Schulungen für Anfänger angeboten und das Vereinsleben aufrechterhalten werden können. Online-Schulungen, wie zum Beispiel auf dem Internetportal <a href="http://www.die-honigmacher.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.die-honigmacher.de</a> vermitteln zwar sehr gut theoretisches Wissen zur Imkerei. Aber Torsten Ellmann weiß: „Solche Online-Kurse sind nur ein Baustein einer fachgerechten Imkerausbildung und reichen keinesfalls aus, um Bienen zu halten. Viel wichtiger ist es für Neulinge, den direkten Kontakt zu Bienen zu haben und mit Hilfe erfahrener Fachleute notwendige Arbeiten am Bienenvolk kennenzulernen und durchzuführen. Viele Vereine haben deshalb entsprechende, an die jeweiligen regionalen Auflagen angepasste, Hygienekonzepte erarbeitet, um Anfänger auch in diesen Zeiten erfolgreich zu Nachwuchsimkern auszubilden.“</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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Villiper Hauptstra&szlig;e 3<br />
53343 Wachtberg<br />
Telefon: +49 (228) 93292-0<br />
Telefax: +49 (228) 3210-09<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutscher-imkerbund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutscher Imkerbund e.V</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Regionaler Honiggenuss trotz Corona-Einschränkungen möglich</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2020/11/18/regionaler-honiggenuss-trotz-corona-einschraenkungen-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Imkerbund e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Corona-Pandemie ist in Deutschland aktuell ein Großteil des öffentlichen Lebens betroffen. So wird auch die Vorfreude auf Weihnachten für viele Menschen in diesem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2020/11/18/regionaler-honiggenuss-trotz-corona-einschraenkungen-moeglich/" data-wpel-link="internal">Regionaler Honiggenuss trotz Corona-Einschränkungen möglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Von der Corona-Pandemie ist in Deutschland aktuell ein Großteil des öffentlichen Lebens betroffen. So wird auch die Vorfreude auf Weihnachten für viele Menschen in diesem Jahr getrübt. Denn Adventsveranstaltungen und Märkte, die uns auf die Festtage einstimmen, wurden bereits überwiegend abgesagt. Umso wichtiger ist es, sich im privaten Umfeld zu Hause Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, zum Beispiel indem etwas Leckeres gekocht wird, Plätzchen gebacken oder Weihnachtsgeschenke für die Lieben selbst hergestellt werden. Nicht selten hat sich dabei die Verwendung von Honig bewährt.</i></p>
<p>Während unsere Bienenvölker derzeit mit ihrem Honigvorrat im Stock Wärme erzeugen und spätestes ab Januar wieder ihre Brut versorgen, genießen viele von uns besonders jetzt in der dunklen, kalten Jahreszeit gerne guten Honig im Tee, in den Lebkuchen oder anderen Gerichten. Aber auch in Cremes, Gesichtsmasken oder Peelings ist das Elixier der Bienen wegen seiner feuchtigkeitswahrenden und reinigenden Wirkung äußerst beliebt. Und als altes Hausmittel bei Erkältungsbeschwerden hilft Honig in warmer Milch.</p>
<p>Insulinpflichtige Diabetiker sollten Honig nur in geringen Mengen – und in Absprache mit ihrem Arzt oder Ernährungsberater – genießen. Die besondere Süßkraft, die stärker als die von Haushaltszucker ist, kommt dem entgegen.</p>
<p>Aber Honig ist nicht nur ein leckeres und vielseitig anwendbares Naturprodukt und Hausmittel, sondern wenn er aus der Region kommt, noch überaus ökologisch wertvoll. Denn die Bienenvölker sorgen mit ihrer Bestäubungsleistung für den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Natur und tragen damit zum ökologischen Gleichgewicht bei. Außerdem ist deutscher Honig dank der regionalen, heimischen Produktion nahezu C0<sub>2</sub>­-neutral, denn er benötigt keine langen Transportwege, bevor er verwendet wird.</p>
<p>Trotz des Ausfalls der Weihnachtsmärkte, auf denen Bienenprodukte traditionell zum festen Sortiment gehören, muss man auf das regional erzeugte Lebensmittel nicht verzichten. Fast in jeder Stadt/jedem Dorf findet man eine Imkerei, von denen die meisten ihre Honige selbst vermarkten. Ob Freizeit- oder Berufsimker, für alle in Deutschland tätigen 150.000 Imker*innen, verteilt von den Alpen bis zur Ostsee, ist die Betreuung der Bienen eine Passion, der sie mit viel Fürsorge und Hingabe nachgehen. Genauso viel Sorgfalt lassen sie bei der Bearbeitung und Abfüllung des flüssigen Goldes walten. Jährlich werden so zwischen 15.000 und 20.000 Tonnen Honig, dem nichts hinzugefügt und nichts entzogen werden darf, in Deutschland geerntet. Diese Menge wird größtenteils direkt in der Imkerei angeboten, auf dem Wochenmarkt oder in Fachgeschäften. Aber auch ausgewählte Supermärkte haben längst den Verbrauchertrend erkannt und nehmen Honige vom regionalen Imker in ihr Sortiment auf.</p>
<p>Kauft man nicht beim Imker selbst ein, so sollte man sich die Zeit nehmen, das Kleingedruckte auf der Verpackung zu lesen. Denn drei Viertel aller Honige werden importiert, was meist an der Aufschrift „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ erkennbar ist. Der Großteil der so deklarierten Honige stammt aus Süd- und Mittelamerika, Osteuropa und auch China. Auch die Adresse des Abfüllers gibt nicht immer zwingend darüber Auskunft, woher der Honig im Glas kommt. Sicher geht man, wenn man zur Marke „Echter Deutscher Honig“ greift, die nur von Mitgliedern des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) verwendet werden darf und eigene, höhere als die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards erfüllt. Wussten Sie schon: Steht Bio-Honig auf dem Glas, so hat dies zunächst nichts mit der Qualität und der Herkunft des Honigs zu tun, sondern mit der Erfüllung bestimmter Ökorichtlinien des jeweiligen Landes bei der Haltung von Bienenvölkern.</p>
<p>In diesem Jahr war die Ernte in Deutschland wie schon in den letzten Jahren durchschnittlich und von Region zu Region sehr unterschiedlich. Einige Sorten werden wegen der Wetterverläufe kaum oder gar nicht in den Verkaufsregalen zu finden sein. Aber die Sortenvielfalt in Deutschland ist groß und so wird jeder Honigliebhaber etwas Passendes finden, um seinen Vorrat aufzufüllen oder Freunde und Verwandte mit regionalem Honig zu beschenken.</p>
<p>D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann appelliert: „Mit dem Kauf von deutschem Honig beim Imker folgen Sie als Verbraucher nicht nur dem allgemeinen Trend nach Regionalität und tun etwas Gutes für sich, sondern gleichzeitig etwas ganz Wichtiges für unsere heimische Umwelt. Machen Sie sich bitte beim Kauf immer bewusst: Schon für ein 500-Gramm-Glas Honig bestäuben Honigbienen 75 Millionen Blüten und leisten damit einen ganz wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Arten- und Pflanzenvielfalt in unserer Natur.“ Und noch eins ist Ellmann wichtig: „Zahlen Sie einen fairen Preis für dieses einzigartige Naturprodukt.“</p>
<p>Weitere Informationen zu Honig, Imkerei und leckere Rezeptideen finden Sie unter <a href="http://www.deutscherimkerbund.de." class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.deutscherimkerbund.de.</a></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2020/11/18/regionaler-honiggenuss-trotz-corona-einschraenkungen-moeglich/" data-wpel-link="internal">Regionaler Honiggenuss trotz Corona-Einschränkungen möglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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