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	<title>Firma Die KMU-Berater - Bundesverband freier Berater, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Umfrage: Banken erwarten deutlich schlechtere Ratings für Unternehmenskreditkunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Die KMU-Berater - Bundesverband freier Berater]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 11:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie wird das Kredit-Rating von Unternehmen nach dem Jahresabschluss 2020 signifikant verschlechtern. Zu dieser Einschätzung kommen 86 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Bundesverbands</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/04/14/umfrage-banken-erwarten-deutlich-schlechtere-ratings-fuer-unternehmenskreditkunden/" data-wpel-link="internal">Umfrage: Banken erwarten deutlich schlechtere Ratings für Unternehmenskreditkunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Corona-Pandemie wird das Kredit-Rating von Unternehmen nach dem Jahresabschluss 2020 signifikant verschlechtern. Zu dieser Einschätzung kommen 86 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Bundesverbands „Die KMU-Berater“ unter deutschen Kreditinstituten.</p>
<p>„Die Banken rechnen damit, dass der Jahresabschluss 2020 Verluste aufdeckt, die das Eigenkapital verschlechtern und die künftige Kapitaldienstfähigkeit reduzieren“, erläutert <b><a href="https://www.kmu-berater.de/berater/thomas-schader/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Thomas Schader</a></b>, Leiter der <b><a href="https://www.kmu-berater.de/verband/fachgruppen/unternehmenssanierung/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Fachgruppe Sanierung</a></b> im Bundesverband „Die KMU-Berater“.</p>
<p>Ein besonderes Augenmerk legen die Kreditinstitute darauf, ob Unternehmen <b>pandemiebedingte Verluste</b> mit <b>Liquiditätshilfen </b>der Bundesregierung refinanziert haben, die mittelfristig zurückgezahlt werden müssen. Abhängig von der Höhe der Verluste kann auch eine <b>Restrukturierung</b> des Unternehmens erforderlich sein.</p>
<p><b>Für Banken ist der Jahresabschluss 2020 „wichtiger Faktor für Kreditrating“</b></p>
<p>„Kreditinstitute werden sich genau ansehen, inwieweit Unternehmen noch zur Restrukturierung in der Lage sind“, so Schader. Aufgabe von Unternehmen mit Bankkrediten sei jetzt zweierlei: „Erstens die <b>wirtschaftliche Situation</b> nüchtern und selbstkritisch <b>bewerten</b>. Und zweitens <b>Konzepte erarbeiten</b> und umsetzen, die die eigene Zukunftsfähigkeit sichern.“</p>
<p>Nur so sei es kleinen und mittelgroßen Unternehmen möglich, rechtzeitig die Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen. „Der <b>Jahresabschluss</b> ist ein <b>Führungsinstrument</b>“, sagt Thomas Schader. Auf dieser Grundlage kann man Fehlentwicklungen zielgenau gegensteuern und Kreditgebern die geforderten aktuellen Informationen liefern.</p>
<p>Dabei kommt dem Jahresabschluss 2020 eine entscheidende Bedeutung zu. Die Frage, wie wichtig er für <b>kommende Kreditentscheidungen</b> mit Blick auf die Corona-Auswirkungen ist, beantworten 76,1 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „wichtig“ oder sogar „unabdingbar/zwingend“.</p>
<p>Für Unternehmen heißt das: sie müssen „den <b>Jahresabschluss</b> 2020 <b>spätestens im April </b>dieses Jahres erstellen“, rät Sanierungsexperte Schader. Es sei ratsam, bald anzufangen, zumal bei den Steuerberatern ein Engpass droht. Zum einen sind viele <b>Steuerkanzleien derzeit stark gefordert</b> mit den Antragstellungen für Corona-Hilfen. Zum anderen haben viele Unternehmen selbst den Jahresabschluss 2019 noch nicht erstellt.</p>
<p>„Hierfür wurde die Frist von Ende Februar bis 30. August 2021 verlängert. Aber dennoch gilt: Wer diese <b>Mammutaufgabe bewältigen</b> und ein vertrauensvolles Verhältnis zu seiner Bank erhalten will, muss jetzt anpacken“, so KMU-Experte Schader.</p>
<p>Was ist zu tun? „Schnell die <b>Hausaufgaben erledigen</b>, dem Steuerberater alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellen und auf eine zügige Erstellung des Jahresabschlusses 2020 drängen“, rät Schader.</p>
<p><b>Banken verschärfen ihre Risikopolitik</b></p>
<p>Auf die Frage, wie die Banken auf schlechtere Ratings reagieren würden, antworteten 83,2 Prozent mit <b>höheren Anforderungen</b> an das Reporting, 72,6 Prozent mit <b>Nachbesicherung</b> bestehender Engagements, 67,3 Prozent mit <b>Preiserhöhungen</b> und 55,8 Prozent damit, <b>keine neuen Kredite</b> zu vergeben. Eine Mehrfachauswahl war möglich.</p>
<p>„Auf diese verschärfte Risikopolitik müssen sich kleine und mittlere Unternehmen jetzt einstellen“, so Schader. Er rät zu folgenden Ansatzpunkten:</p>
<p>• <b>Kommunikation mit der Hausbank</b> aktiv angehen. Hohes Augenmerk auf Professionalität im Umgang mit der Bank richten.<br />
• <b>Betriebswirtschaftliche Unterlagen</b> rasch und aussagekräftig erstellen. Am besten in Form einer „qualifizierten“ Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) auf Basis eines funktionierenden Rechnungswesens.<br />
• <b>Frühwarnsystem</b> installieren durch Einsatz von Controlling-Instrumenten (z.B. Ertrags- und Liquiditätsplanungen), um Risiken früh zu erkennen und gegensteuern zu können.<br />
• <b>Das eigene</b> <b>Geschäftsmodell </b>kritisch auf seine Zukunftsfähigkeit <b>überprüfen</b> und ggf. konkrete Maßnahmen zu seiner Weiterentwicklung ergreifen.</p>
<p><b>Banken legen Wert auf Frühwarnsystem im Unternehmen</b></p>
<p>Auf die Frage, wie wichtig ein Frühwarnsystem im Unternehmen ist, haben 96,5 Prozent die Antwort „relativ wichtig“, „wichtig“ oder „äußerst wichtig“ gegeben. „Leider haben <b>etliche KMUs kein Frühwarnsystem</b>, oft noch nicht einmal Ansätze. Dabei ist es für jedes Unternehmen <b>überlebenswichtig</b>, aussagekräftige betriebswirtschaftliche Auswertungen rasch erstellen zu können. Erst recht in Krisenzeiten“, rät Schader.</p>
<p>Denn oft stimme die <b>Selbsteinschätzung</b> der eigenen wirtschaftlichen Situation nicht mit der harten Realität überein. „Zu viele Mittelständler verlassen sich auf ihr Gefühl oder ihren Steuerberater. Sie wissen nicht, anhand welcher <b>Krisensymptome</b> man eine heraufziehende Unternehmenskrise erkennt“, so Schader.</p>
<p>Sanierungsprofis wie er werden häufig erst dann gerufen, wenn es bereits lichterloh brennt. Dazu muss es nicht kommen. „Wir haben ein <b>Muster-Frühwarnsystem</b> entwickelt, das auch krisenunerfahrenen Inhabern schnell aufzeigt, ob und wie stark ihr Unternehmen gefährdet ist“, sagt Schader.</p>
<p><b>Banken begrüßen, wenn Unternehmen sich qualifizierte Berater zur Seite holen</b></p>
<p>63,7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Einschaltung eines Unternehmensberaters die Kreditentscheidung im Einzelfall beeinflusst. 40,7 Prozent beurteilen es <b>generell positiv</b>, wenn das Unternehmen mit einem Unternehmensberater zusammenarbeitet. Allerdings legen die Banken dabei Wert auf <b>Beratungserfahrung, betriebswirtschaftliches Know-how </b>und <b>Branchenexpertise</b>.</p>
<p>„Ein unqualifizierter Berater kann großen finanziellen Schaden anrichten“, weiß Schader. Wer Rat sucht, sollte sich umsehen nach <b>Beraterverbänden</b>, die sich zu <b>seriösen Beratungsgrundsätzen</b> verpflichten. „Wir KMU-Berater zum Beispiel nehmen nur Beratungsaufträge an, für die wir nachweislich qualifiziert sind. <b>Auftragsinhalt und Kosten</b> müssen von Beginn an <b>transparent</b> sein. Wir bilden uns regelmäßig fort und müssen das verbandsintern belegen”, erläutert Schader.</p>
<p><a href="https://www.kmu-berater.de/wp-content/uploads/kmu_bankenumfrage_2021.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Download Bankenumfrage 2021</a></p>
<p><b>Informationen zur Umfrage der KMU-Berater:</b></p>
<p>Die Online-Umfrage „<b>Kreditentscheidung und Corona-Pandemie</b>“ hatte zum Ziel, <b>Anhaltspunkte zu gewinnen</b> für aktuelle und künftige Anforderungen bei Gesprächen von kleinen und mittleren Unternehmen mit Kreditinstituten. Der Fokus lag auf einem etwaig <b>veränderten Kreditentscheidungsverhalten</b> der Banken im Zuge der Corona-Pandemie.</p>
<p>Die Umfrage mit 16 Fragen wurde online durchgeführt zwischen dem 18. und dem 29. Januar 2021. Zur Teilnahme aufgefordert wurden 834 persönlich ausgewählte <b>Bankkontakte aus dem Firmenkundengeschäft</b>. Davon haben 113 an der Umfrage teilgenommen (31,9 Prozent Vertreter von Sparkassen; 46,9 Prozent Genossenschaftsbanken; 21,2 Prozent Privatbanken). Zu 67,3 Prozent waren es Kundenberater (Markt), zu 32,7 Prozent Kreditrisikomanager (Marktfolge).</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Die KMU-Berater &#8211; Bundesverband freier Berater e.V.<br />
Elisenstra&szlig;e 12-14<br />
50667 K&ouml;ln<br />
Telefon: +49 (221) 27106106<br />
<a href="http://www.die-kmu-berater.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.die-kmu-berater.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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                    </li>
<li>
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