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	<title>Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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	<title>Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Organspendezahlen in 2023 auf leichtem Erholungskurs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 09:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr haben 965 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Dies sind 96 mehr als in 2022 und entspricht 11,4 Spendern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2024/01/16/organspendezahlen-in-2023-auf-leichtem-erholungskurs/" data-wpel-link="internal">Organspendezahlen in 2023 auf leichtem Erholungskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im vergangenen Jahr haben 965 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Dies sind 96 mehr als in 2022 und entspricht 11,4 Spendern pro Million Einwohner. Im Vergleich zu 2022 (869 Organspender; 10,3 Spender pro Million Einwohner) ist die Zahl der Spenderinnen und Spender damit um 11 Prozent gestiegen. Auch die Summe der in Deutschland postmortal entnommenen Organe, die über die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant nach festgelegten medizinischen Kriterien verteilt und schließlich hierzulande oder im Ausland transplantiert werden konnten, ist gestiegen: Sie erhöhte sich um 8,1 Prozent auf 2.877 Organe (2022: 2.662). Dazu zählten 1.488 Nieren, 766 Lebern, 303 Herzen, 266 Lungen, 52 Bauchspeicheldrüsen und 2 Därme. Die Zahl der organspendebezogenen Kontakte stieg ebenfalls: Dies sind die Fälle, in denen sich die Kliniken an die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) gewendet haben, um über eine mögliche Organspende zu sprechen. Diese Kontakte stiegen von 3.256 in 2022 auf 3.412 in 2023.</p>
<p>In den 45 hiesigen Transplantationszentren wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2.985 Organe nach postmortaler Spende aus Deutschland und dem Eurotransplant-Verbund übertragen (2022: 2.795). Damit wurde bundesweit insgesamt 2.866 schwer kranken Patientinnen und Patienten durch ein oder mehrere Organe eine bessere Lebensqualität oder sogar ein Weiterleben geschenkt (2022: 2.695). Gleichzeitig stehen in Deutschland knapp 8.400 Menschen auf den Wartelisten für eine Transplantation.</p>
<p>Der Medizinische Vorstand der DSO, Dr. med. Axel Rahmel, kann auch weiterhin keine Entwarnung geben, was die Situation der Organspende in Deutschland betrifft: „Durch den enormen Einbruch der Spenderzahlen im Jahr 2022 bringt uns das Plus von 11 Prozent zumindest wieder zurück auf das Niveau, das wir in den Jahren zuvor halten konnten – und das ist angesichts der rund 8.400 schwer kranken Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten deutlich zu niedrig. Wir haben nach wie vor einen erheblichen Mangel an Spenderorganen, sodass nicht allen Menschen, die auf ein Organ warten, geholfen werden kann, obwohl wir die medizinischen Möglichkeiten dazu haben. Die Transplantation stellt für die meisten von ihnen die beste und nicht selten auch die einzig verbleibende Behandlungsoption dar, um zu überleben.</p>
<p>Jedes einzelne Organ zählt und kann ein Leben retten. Wir dürfen die darauf angewiesenen Menschen nicht im Stich lassen, sondern wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, ihnen mit einem geeigneten Spenderorgan zu helfen.“</p>
<p>Diese Möglichkeiten umfassen laut Rahmel insbesondere auch neue technische Entwicklungen, die einzelne Prozesse im Organspendeablauf verbessern können. So unterstützt das automatisierte elektronische Screeningtool DETECT Krankenhäuser dabei, mögliche Organspenderinnen und -spender auf der Intensivstation zu identifizieren. Um die begrenzte Zahl der zur Verfügung stehenden Organe optimal zu nutzen, eignen sich Verfahren wie die Maschinenperfusion oder die Fotodokumentation der Spenderorgane im Spendeprozess. Sie können die Qualität und Sicherheit des Organspendeprozesses und der Spenderorgane optimieren, sodass möglichst viele Organe erfolgreich transplantiert werden können. Der Medizinische DSO-Vorstand betont: „Gemeinsam mit unseren Partnern in den Kliniken werden wir uns weiter mit allen Kräften dafür einsetzen, dass möglichst vielen Patientinnen und Patienten geholfen werden kann.“ Deutschland bildet im internationalen Vergleich immer noch ein Schlusslicht bei der Organspende und profitiert im Eurotransplant-Verbund von anderen Mitgliedsländern, indem es mehr Organe erhält, als es abgibt.</p>
<p>Rahmel appelliert dabei auch an die Bevölkerung, zu Lebzeiten eine Entscheidung zur Organspende zu treffen und diese in einem Organspendeausweis und/oder einer Patientenverfügung zu dokumentieren. Denn ohne Zustimmung der Verstorbenen selbst oder deren Angehörigen ist in Deutschland keine Organspende möglich. Der Mediziner verweist dabei auch auf das Organspende-Register, das im Laufe des Jahres online gehen soll. Das Register für Erklärungen zur Organ- und Gewebespende ist Bestandteil des zum 1. März 2022 in Kraft getretenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende. In diesem elektronischen Verzeichnis können die Bürgerinnen und Bürger zukünftig ebenfalls ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende hinterlegen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation<br />
Deutschherrnufer 52<br />
60594 Frankfurt am Main<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/dso-deutsche-stiftung-organtransplantation/Organspendezahlen-in-2023-auf-leichtem-Erholungskurs/boxid/973218" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/dso-deutsche-stiftung-organtransplantation" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>19. Jahreskongress der DSO: Anhaltender Organmangel stellt  Transplantationsmedizin weiterhin vor Herausforderungen</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/11/16/19-jahreskongress-der-dso-anhaltender-organmangel-stellt-transplantationsmedizin-weiterhin-vor-herausforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 12:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit verhaltenem Optimismus startete heute der zweitägige Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Neben den fachlichen Themen, die die Transplantationsmedizin derzeit beschäftigen, wurde auch die aktuelle</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/16/19-jahreskongress-der-dso-anhaltender-organmangel-stellt-transplantationsmedizin-weiterhin-vor-herausforderungen/" data-wpel-link="internal">19. Jahreskongress der DSO: Anhaltender Organmangel stellt  Transplantationsmedizin weiterhin vor Herausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit verhaltenem Optimismus startete heute der zweitägige Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Neben den fachlichen Themen, die die Transplantationsmedizin derzeit beschäftigen, wurde auch die aktuelle Entwicklung der Organspendezahlen vorgestellt.</p>
<p>In seinem Videogrußwort zur Kongresseröffnung dankte <b>Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB,</b> allen Mitarbeitenden auf den Intensivstationen für ihren wichtigen, professionellen und einfühlsamen Einsatz bei der Organspende. Ohne das Engagement der Transplantationsbeauftragten, Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte wäre Transplantationsmedizin in Deutschland nicht möglich. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor ein Schlusslicht bei der Organspende bilde. „Das ist beschämend und für die betroffenen Patientinnen und Patienten ist es lebensbedrohlich“, so der Minister. Daher habe er sich für eine Widerspruchslösung stark gemacht und bedauere das Scheitern der Initiative im Bundestag. Zudem rief er alle beteiligten Akteure auf, sich für einen erfolgreichen Start des Organspende-Registers einzusetzen.</p>
<p>Die Organspendezahlen haben in den vergangenen 10 Monaten den unerwarteten Rückgang in 2022 zwar wieder kompensiert, bewegen sich aber immer noch auf niedrigem Niveau. So gab es von Januar bis Oktober in den rund 1.200 Entnahmekrankenhäusern 788 postmortale Organspenderinnen und Organspender, eine Steigerung von rund 11 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2022. Die Summe der in Deutschland entnommenen Organe, die über die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant allokiert und schließlich in Deutschland oder im Ausland transplantiert werden konnten, lag bis Oktober 2023 bei 2.381 (Vorjahreszeitraum: 2.180). Von Januar bis Oktober 2023 konnten 2.480 Organe aus Deutschland und dem Eurotransplant-Verbund hierzulande transplantiert werden, im Vergleichszeitraum 2022 waren es 2.294.</p>
<p>Der <b>Medizinische Vorstand der DSO, Dr. med. Axel Rahmel,</b> erklärte dazu: „Der Aufwärtstrend, den wir bereits zur Mitte des Jahres sahen, hat sich weiter fortgesetzt. Wir liegen damit aktuell ziemlich genau auf dem Niveau des Jahres 2018. Diese Zahlen sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade in Deutschland immer noch ein eklatanter Mangel an Spenderorganen herrscht. Mit Blick auf die rund 8.500 schwer kranken Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten können, dürfen und wollen wir uns mit dem erreichten Niveau nicht abfinden.“ Es komme daher umso mehr darauf an, jede weitere Möglichkeit zu prüfen, um Prozesse zu optimieren. Dazu gehöre es auch, insbesondere technische Neuerungen einzusetzen, um die wenigen zur Verfügung stehenden Organe optimal für die Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten zu nutzen. „Die Transplantation stellt für die meisten von ihnen die beste und nicht selten auch die einzig verbleibende Behandlungsoption dar, um zu überleben. Jedes einzelne Organ zählt und kann Menschenleben retten“, so Rahmel.</p>
<p>Von den insgesamt 2.821 gemeldeten potenziellen Organspenden im Zeitraum von Januar bis Oktober 2023 konnte ein Drittel realisiert werden. Rund die Hälfte der nicht erfolgten Spenden scheiterten an einer fehlenden Zustimmung. In lediglich 35 Prozent der Fälle war der mündliche oder schriftliche Wille des Verstorbenen entscheidend. Eine schriftliche Willensbekundung lag nur bei 15 Prozent der möglichen Organspenden vor.</p>
<p><b>Wege zur Optimierung und Erhöhung der Zahl der zur Verfügung stehenden Spenderorgane</b></p>
<p>Neue Verfahren im Organspendeprozess ermöglichen mittlerweile zum einen, mehr Spender zu erkennen und zum anderen, die Organqualität und damit letztendlich auch die Empfängersicherheit zu erhöhen.</p>
<p>So unterstützt das Open Source Tool DETECT Transplantationsbeauftragte bei der systematischen Spendererkennung. Denn eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, mögliche Organspenderinnen und -spender auf der Intensivstation zu identifizieren. Retrospektive Todesfallanalysen in Entnahmekrankenhäusern mit dem Programm DSO-TransplantCheck haben gezeigt, dass durch rechtzeitiges Erkennen mehr Spenden realisiert werden können. Hier leistet das automatisierte elektronische Screeningtool DETECT auf den Intensivstationen einen wertvollen Beitrag, in dem es mögliche Organspendefälle meldet, die damit frühzeitig im Fokus einer weiteren Bewertung stehen.</p>
<p>Entscheidend für die Empfängerinnen und Empfänger ist insbesondere auch die Qualität der zu transplantierenden Organe, da sie letztlich den Erfolg der Transplantation mitbestimmt. So ist seit Sommer 2023 die Fotodokumentation von zur Transplantation entnommenen abdominellen Organen bundesweit als Standard vorgesehen. Damit sollen zwei Teilprozesse der Organspende verbessert werden: zum einen die Organcharakterisierung, zum anderen die Qualitätssicherung der postmortalen Organentnahme. Die Organentnahmen von Leber, Nieren und Pankreas sowie deren intraoperative Beurteilung erfolgen regional durch Chirurgenteams in den Entnahmekliniken und damit zumeist nicht durch die Chirurgen der akzeptierenden Transplantationszentren, wie es bei Herzen und Lungen der Fall ist. Die standardisierte Fotodokumentation soll den für die Transplantation verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten die bestmögliche Entscheidungsgrundlage für die Akzeptanz oder Ablehnung eines Organangebots vermitteln. Ein entsprechendes Pilotprojekt („FoQuex-Studie, Fotodokumentation zur Qualität explantierter Organe“) in der DSO-Region Mitte zeigt vielversprechende Ergebnisse und ist auf dem Weg, bundesweit implementiert zu werden. Gerade auch die medizinische Bewertung der Organe von älteren Spendern ist anspruchsvoll, mittlerweile aber angesichts des steigenden Durchschnittsalters mitentscheidend für die Zahl verfügbarer Spenderorgane, die für eine Transplantation angeboten werden können.</p>
<p>Insbesondere auch der Einsatz der Maschinenperfusion ist eine vielversprechende Option, die Zahl und die Qualität der zu transplantierenden Organe zu steigern. Diese schonende Organkonservierung ermöglicht nicht nur eine Verlängerung der Zeitspanne zwischen Entnahme und Transplantation, sondern auch eine bessere Evaluation und möglicherweise Behandlung der entnommenen Organe vor einer Organübertragung. Damit könnte während der Phase der Perfusion eine Optimierung bzw. Aufbereitung der Spenderorgane stattfinden, sodass deren Qualität maßgeblich gesteigert wird. „Dieses Verfahren kann somit entscheidend zur Verbesserung der Überlebenschancen der Empfängerinnen und Empfänger von Organen beitragen“, betonte <b>Thomas Biet, Kaufmännischer Vorstand der DSO.</b></p>
<p>Zahlreiche dieser neuen Ansätze und Verfahren entstehen in der direkten Zusammenarbeit und dem Austausch der DSO als Koordinierungsstelle mit ihren engsten Partnern im Organspendeprozess, den Entnahmekrankenhäusern. Im Sinne der Gemeinschaftsaufgabe Organspende hob der <b>Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß,</b> ebenfalls hervor: „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, alles dafür zu unternehmen, dass es gelingt, den gesamten Organspendeprozess vertrauensvoll und effizient zu gestalten. Das sind wir den Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, schuldig.“</p>
<p><b>Vom Überleben dank Transplantation zu den World Transplant Games 2025 </b></p>
<p>Mit einer neuen Leber begann vor 21 Jahren ihr zweites Leben: Die <b>Vorstandsvorsitzende von TransDia Sport Deutschland e. V., Gudrun Manuwald-Seemüller</b>, setzt sich seitdem für Organspende und Transplantation ein. „Ohne dieses mir geschenkte Organ, hätte ich meinen Lebenstraum nicht erfüllen können: nämlich mit unserem Sportverein für Transplantierte und Dialysepatienten die World Transplant Games, deren Gründungsmitglied Deutschland ist, 2025 nach Dresden zu holen“, berichtete die mittlerweile 73-Jährige.</p>
<p>Die begeisterte Sportlerin erzielt seit Jahren weltweit Bestleistungen und hat zuletzt im Sommer bei den World Transplant Games in Perth, Australien, einen neuen Altersweltrekord über 50m-Brustschwimmen aufgestellt. Insgesamt gewann das 31köpfige deutsche Team 37 Medaillen, nämlich 13 Gold-, 11 Silber- und 13 Bronzemedaillen. „Die durch Wettkampfteilnahme bei nationalen und internationalen Meisterschaften vermittelte Lebensfreude motiviert immer mehr Transplantierte zu regelmäßiger Bewegung. Organtransplantationen ermöglichen Sport und Sport unterstützt den langfristigen Transplantationserfolg. Hiervon können Transplantierte und Dialysepatienteninnen und -patienten profitieren“, erläuterte Manuwald-Seemüller. Sie ist überzeugt, dass die World Transplant Games, die erstmalig in Deutschland ausgetragen werden, einen wichtigen Beitrag leisten können, um mehr Menschen von der Bedeutung der Organspende zu überzeugen und um die Teilhabe Transplantierter am gesellschaftlichen Leben zu stärken.</p>
<p>Der Jahreskongress der DSO ist in Fachkreisen eine mittlerweile etablierte Fortbildungsveranstaltung und ein beliebtes Forum für den Wissensaustausch innerhalb der Organspende und Transplantationsmedizin. Rund 800 Teilnehmende verfolgen das Kongressprogramm vor Ort in Würzburg oder online per Live-Stream.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/16/19-jahreskongress-der-dso-anhaltender-organmangel-stellt-transplantationsmedizin-weiterhin-vor-herausforderungen/" data-wpel-link="internal">19. Jahreskongress der DSO: Anhaltender Organmangel stellt  Transplantationsmedizin weiterhin vor Herausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>19. Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation am 16. und 17. November 2023 in Würzburg</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/11/14/19-jahreskongress-der-deutschen-stiftung-organtransplantation-am-16-und-17-november-2023-in-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 11:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[DSO]]></category>
		<category><![CDATA[frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[kongress]]></category>
		<category><![CDATA[maschinenperfusion]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2023/11/14/19-jahreskongress-der-deutschen-stiftung-organtransplantation-am-16-und-17-november-2023-in-wuerzburg/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ist in Fachkreisen eine mittlerweile etablierte Fortbildungsveranstaltung und ein anerkanntes Forum für den Wissensaustausch innerhalb der Organspende- und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/14/19-jahreskongress-der-deutschen-stiftung-organtransplantation-am-16-und-17-november-2023-in-wuerzburg/" data-wpel-link="internal">19. Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation am 16. und 17. November 2023 in Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ist in Fachkreisen eine mittlerweile etablierte Fortbildungsveranstaltung und ein anerkanntes Forum für den Wissensaustausch innerhalb der Organspende- und Transplantationsmedizin. Rund 800 Teilnehmende werden in diesem Jahr erwartet, die entweder vor Ort in Würzburg oder online per Live-Stream dem Programm folgen.</p>
<p>Der anhaltende Mangel an Spenderorganen stellt die Transplantationsmedizin auch weiterhin vor große Herausforderungen. Auf dem diesjährigen DSO-Kongress stehen deshalb Themen zur Steigerung der Organqualität und der Empfängersicherheit ganz oben auf der Agenda. Tools zur systematischen Spendererkennung, Verfahren zur besseren Einschätzung der Organqualität bei der Entnahme und medizintechnische Innovationen wie die Maschinenperfusion gewinnen an Bedeutung, um dem hiesigen Organmangel zu begegnen. Ziel hierbei ist es, die wenigen zur Verfügung stehenden Organe optimal für die Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten zu nutzen. Die Transplantation stellt für die meisten von ihnen die beste und nicht selten auch die einzig verbleibende Behandlungsoption dar, um zu überleben. Derzeit stehen in Deutschland rund 8.500 Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten für ein Spenderorgan.</p>
<p><b>Diese und weitere aktuelle Themen erwarten die Teilnehmenden des diesjährigen DSO-Kongresses. </b>Das ausführliche Programm sowie alle weiteren Informationen zur Veranstaltung sind auf der Website <a href="https://www.dso.de/DSO-Kongress/Pages/Programm.aspx" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">DSO Kongress</a> zu finden.</p>
<p><b>Für Medien </b></p>
<p>Gerne vermitteln wir Ihnen auf dem Kongress oder im Vorfeld Kontakte zu Referentinnen und Referenten für Hintergrundgespräche oder Interviews. Ebenso freuen wir uns auf Ihre <b>Teilnahme an der Auftakt-Pressekonferenz am 16. November 2023 um 11:00 Uhr</b>. Sie können sowohl in Präsenz in Würzburg teilnehmen oder online. Bitte registrieren Sie sich dazu unter <a href="https://registrierung.kongress.dso.de/register" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://registrierung.kongress.dso.de/register</a></p>
<p>Weitere Informationen finden Sie hier: <a href="https://www.dso.de/DSO-Kongress/Pages/Presse.aspx" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">DSO Kongress Presse</a>.<br />
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<div class="pb-boilerplate">
<div>Über DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</div>
<p>Die DSO ist die bundesweite Koordinierungsstelle f&uuml;r die postmortale Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abl&auml;ufe: Von der qualifizierten Feststellung des Irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (Hirntod) &uuml;ber das Gespr&auml;ch mit den Angeh&ouml;rigen, medizinische Ma&szlig;nahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempf&auml;nger, die &Uuml;bermittlung der Spenderdaten an die Vermittlungsstelle Eurotransplant bis hin zum Organtransport in die Transplantationszentren. Sie unterst&uuml;tzt die rund 1.400 Krankenh&auml;user mit Intensivstationen, Organspenden durchzuf&uuml;hren und koordiniert die Zusammenarbeit mit der internationalen Vermittlungsstelle f&uuml;r Spenderorgane, Eurotransplant und den rund 50 Transplantationszentren in Deutschland.</p>
</div>
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		<title>Wertschätzung zeigen als Dank an die Organspender und ihre Familien</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/30/wertschaetzung-zeigen-als-dank-an-die-organspender-und-ihre-familien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Herbst 2019 wurde die erste zentrale Veranstaltung zum Dank an die Organspender im Park des Dankens, des Erinnerns und des Hoffens in Halle (Saale)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/30/wertschaetzung-zeigen-als-dank-an-die-organspender-und-ihre-familien/" data-wpel-link="internal">Wertschätzung zeigen als Dank an die Organspender und ihre Familien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Herbst 2019 wurde die erste zentrale Veranstaltung zum Dank an die Organspender im Park des Dankens, des Erinnerns und des Hoffens in Halle (Saale) ausgerichtet. Seitdem kommen dort jedes Jahr Menschen zusammen, die das Thema Organspende verbindet: Transplantierte, die voller Dankbarkeit sind für dieses Lebensgeschenk, Angehörige, die sich an geliebte Menschen erinnern und Patientinnen und Patienten, die auf ein rettendes Organ hoffen. Denn Organspenderinnen und Organspender sind Lebensretter – mehr als 30 Lebensjahre sind es durchschnittlich, die ein Spender den Empfängerinnen und Empfängern seiner Organe schenkt.</p>
<p>Um diese selbstlose Geste der Verstorbenen und ihrer Angehörigen erneut öffentlich zu würdigen, fand heute in Halle (Saale) die mittlerweile fünfte zentrale Dankesveranstaltung für die Organspender statt. Auf Einladung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und unter der Schirmherrschaft von <b>Sa</b><b>bine Dittmar, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, MdB,</b> kamen die Gäste in der Händelhalle zu einem Festakt zusammen, dessen Programm aktiv von Angehörigen von Organspendern sowie von Organempfängern mitgestaltet wurde.</p>
<p><b>Dankesbriefe als Zeichen der Wertschätzung</b></p>
<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dieses Mal die Dankesbriefe. Seit 2019 können sich Transplantierte anonym bei den Angehörigen des Organspenders in schriftlicher Form für dieses großartige Geschenk und die damit verbundene Chance auf ein neues Leben bedanken. Einen solchen Dankesbrief zu erhalten, stellt für die Spenderfamilie einen sehr bewegenden Moment dar. Zudem bestätigt der Brief viele Familien auch darin, dass die Organspende die richtige Entscheidung war. Oftmals möchten die Angehörigen den Organempfängerinnen und Organempfängern in einem ebenfalls anonymen Antwortbrief mitteilen, was ihnen diese erfahrene Wertschätzung persönlich bedeutet.</p>
<p>So griff auch das Podiumsgespräch die Bedeutung der Dankesbriefe für Spenderfamilien und Transplantierte auf: Zum Thema „Leben schenken über den Tod hinaus“ berichtete <b>Alexander Birkner</b>, Organempfänger, über seine tief empfundene Dankbarkeit, aufgrund der erhaltenen Niere ein neues Leben starten zu können und wie wichtig es ihm war, dieser Dankbarkeit für das schönste und wichtigste Geschenk auch Ausdruck zu verleihen. <b>Teresa Reimann</b>, deren verstorbener Bruder seine Organe spendete, schilderte, wie sehr sie sich über einen Dankesbrief eines Organempfängers freuen würde. Dies wäre eine wichtige schriftliche Bestätigung, auch für ihre Trauerbewältigung, zu wissen, dass diese Organspende das Leben eines anderen Menschen positiv verändern konnte.</p>
<p>Diese Wertschätzung, die Transplantierte ihren Lebensrettern dank der gesetzlichen Neuregelung seit 2019 entgegen bringen können, war auch <b>Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer DSO-Vorstand</b>, ein Anliegen: „Wir als DSO freuen uns, dass es mittlerweile wieder möglich ist, dass Angehörige auf diese Weise erfahren können, wie die Entscheidung zur Organspende das Leben der Organempfänger so tiefgreifend zum Positiven verändert hat. Auch wenn der Verlust ihres geliebten Familienmitglieds für immer schmerzen wird, so kann solch ein Dankesbrief zumindest etwas Halt und Trost geben und daran erinnern, dass die Verstorbenen das Leben anderer Menschen gerettet haben.“</p>
<p>Die anschließende Lesung „Briefe, die das Leben schrieb – was meinen Organspender zu einem einzigartigen Menschen macht“ veranschaulichte den anwesenden Gästen auf nahbare Weise die Gefühle der Dankbarkeit, die Organempfängerinnen und Organempfänger in ihren Briefen an die Spenderfamilien niedergeschrieben haben und wie sehr diese Worte die Angehörigen berührt haben mögen.</p>
<p><b>PD Dr. med. Ana Paula Barreiros</b>, <b>Fachressortleiterin Angehörigenbetreuung bei der DSO </b>und Moderatorin der Veranstaltung, wies in ihrer Zusammenfassung darauf hin, dass es aber auch noch mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Dankesbriefe brauche, in den Transplantationszentren sowie in der Gesellschaft. „Eine Veranstaltung wie heute ist eine gute Gelegenheit, diese Wertschätzung nicht nur öffentlich zu zeigen, sondern auch um weiter aufzuklären, um den Spendern und ihren Angehörigen jegliche Anerkennung zukommen zu lassen, in Form von Erinnerungsorten und auch in Form von Dankesbriefen.“ Dabei sei es jedoch wichtig anzuerkennen, dass diese Form der persönlich formulierten Danksagung seine Zeit brauche und auch Mut, sie abzusenden. Dabei gebe es kein richtig oder falsch, was die Wortwahl betrifft, denn allein solch einen Dankesbrief eines Tages zu erhalten, sei an sich schon wertschätzend für die Spenderfamilie.</p>
<p><b>Baumpflanzungen und Erinnerungssteine als Zeichen vor Ort </b></p>
<p>Im Park des Dankens, des Erinnerns und des Hoffens fanden anschließend die jährlichen Baumpflanzungen statt. In diesem Jahr sind drei Bäume dazu gekommen. Der Park in Halle (Saale) ist seit 2008 eine Begegnungsstätte für die Menschen, die das Thema Organspende verbindet, die gepflanzten Bäume stehen dabei symbolisch für die verstorbenen Organspenderinnen und Organspender. Nun sind es mittlerweile 71 Bäume, die dort von Angehörigen zur Erinnerung und zur öffentlichen Würdigung an die Verstorbenen gepflanzt wurden. Zusätzlich wurden in diesem Jahr Erinnerungssteine niedergelegt, die die anwesenden Spenderfamilien individuell bemalt und gestaltet haben.</p></div>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/30/wertschaetzung-zeigen-als-dank-an-die-organspender-und-ihre-familien/" data-wpel-link="internal">Wertschätzung zeigen als Dank an die Organspender und ihre Familien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<title>Transplantationsbeauftragte leisten wertvolle Arbeit für die Organspende</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/27/transplantationsbeauftragte-leisten-wertvolle-arbeit-fuer-die-organspende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[aigner]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ihren besonderen Einsatz für die Organspende erhielten das Universitätsklinikum Regensburg, das REGIOMED Klinikum Coburg sowie das Krankenhaus Vilshofen heute den „Bayerischen Organspendepreis“. Staatsminister Klaus</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/27/transplantationsbeauftragte-leisten-wertvolle-arbeit-fuer-die-organspende/" data-wpel-link="internal">Transplantationsbeauftragte leisten wertvolle Arbeit für die Organspende</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Für ihren besonderen Einsatz für die Organspende erhielten das <b>Universitätsklinikum Regensburg</b>, das <b>REGIOMED Klinikum Coburg</b> sowie das <b>Krankenhaus Vilshofen</b> heute den „Bayerischen Organspendepreis“. <b>Staatsminister Klaus Holetschek</b> <b>MdL </b>überreichte die Preise gemeinsam mit <b>Dr. med. Jutta Weiss, Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) – Region Bayern, </b>im Rahmen der 21. Jahrestagung der bayerischen Transplantationsbeauftragten in der Residenz in München. Den Bayerischen Ehrenpreis zur Förderung der Organspende erhielten <b>PD Dr. med. Stefanie Förderreuther</b> sowie <b>Dr. med. Arne Lenz</b>. Beide unterstützen mit ihrer langjährigen Erfahrung sowie mit ihrer Expertise Kliniken bei der Durchführung der Untersuchungen zur Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls.</p>
<p>Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek betonte: „Die Transplantationsbeauftragten in den Kliniken bilden das Rückgrat der Organspende. In ihrer Verantwortung liegt es, die Voraussetzungen für eine mögliche Organspende im ersten Schritt zu erkennen. Damit sind sie auch ein wesentlicher Schlüssel dazu, die Zahl der Organspenden in den Kliniken zu steigern. Die heute ausgezeichneten Krankenhäuser setzen sich mit einem besonders hohen Engagement für diese wichtige Aufgabe ein. Mit ihrer Arbeit tragen sie dazu bei, dass schwer kranken Menschen mit einer Transplantation geholfen werden kann. Dies verdient hohe Anerkennung und Wertschätzung, die wir mit der heutigen Auszeichnung stellvertretend für alle Transplantationsbeauftragten im Freistaat zum Ausdruck bringen.“</p>
<p>Im Universitätsklinikum Regensburg kümmern sich der hauptverantwortliche Transplantationsbeauftragte <b>Dr. med. Stephan Schweiger</b> sowie die Transplantationsbeauftragten <b>Dr. med. Sylvia Bele, Dr. med. Roland Schneckenpointner </b>und<b> Dr. med. Vlad Pavel</b> als Team um die Organspende. Sie werden durch<b> Heike Hahnenstein, Ärztin im Qualitätsmanagement, </b>in Organisations- und Verwaltungsangelegenheiten tatkräftig unterstützt. Das Team hat die notwendigen Abläufe neu strukturiert und damit die Erkennung und Meldung möglicher Organspender an die DSO weiter optimiert. Hervorzuheben ist zudem die breit aufgestellte Unterstützung, die die DSO bei der Koordinierung einer Spende durch alle Mitarbeitenden des Klinikums erhält.</p>
<p><b>Torsten Müller</b> ist Transplantationsbeauftragter im REGIOMED Klinikum Coburg. Der Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin hat in vorbildlicher Weise Strukturen aufgebaut, die einen reibungslosen Ablauf während einer Organspende gewährleisten. Über hausinterne Fortbildungen informiert der Transplantationsbeauftragte seine ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie das Pflegepersonal über den Organspendeprozess und ist im Akutfall immer erreichbar. Vor und während einer Organspende begleitet Torsten Müller die Angehörigen empathisch und fachkompetent.</p>
<p>Im vergangenen Jahr hat sich das Krankenhaus Vilshofen mit großem Engagement für die Organspende eingesetzt und hierbei eng und vertrauensvoll mit der DSO-Region Bayern zusammengearbeitet. Die DSO würdigt die sehr offene, positive und engagierte Haltung des Klinikums gegenüber der Organspende, die auch in anderen Abteilungen des Hauses zu spüren ist. Zum 1. September 2023 hat <b>Franz Aigner</b> die Funktion als Transplantationsbeauftragter übernommen.</p>
<p>„Die heutige Veranstaltung stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die in den Kliniken dafür Sorge tragen, dass Organspenden mit großer Kompetenz und hohem Einfühlungsvermögen umgesetzt werden“, erklärte Dr. med. Jutta Weiss. „Wichtig ist es aber auch, an die Organspenderinnen und Organspender sowie an ihre Angehörigen zu denken, die sich dazu entschieden haben, anderen Menschen mit einem nach dem Tod gespendeten Organ eine neue Chance zu geben. Ihnen gilt unser besonderer Dank.“ Weiterhin appellierte sie an alle, sich über die Organspende zu informieren und zu Lebzeiten eine Entscheidung zu treffen und zu dokumentieren.</p>
<p><b>Verleihung des Bayerischen Ehrenpreises zur Förderung der Organspende</b></p>
<p>Den Bayerischen Ehrenpreis zur Förderung der Organspende nahmen <b>PD Dr. med. Stefanie Förderreuther</b>, Oberärztin im Neurologischen Konsildienst der LMU München, und <b>Dr. med. Arne Lenz</b>, Oberarzt in der Klinik für Neurologie Bamberg, entgegen. Sie erhielten den Sonderpreis als Dank und Anerkennung für ihr Engagement bei der Unterstützung der Durchführung der Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (IHA). Seit Jahren beraten beide zuverlässig und kompetent Kolleginnen und Kollegen aus anderen Krankenhäusern rund um das Thema IHA. Sie leisten darüber hinaus auch Öffentlichkeitsarbeit, um die Kenntnis und das Verständnis für den IHA als sicheres Todeszeichen zu fördern.</p>
<p>Seit 2004 koordiniert Dr. Stefanie Förderreuther die konsiliarische Rufbereitschaft in Südbayern. Sie war an etwa 350 durchgeführten Untersuchungen zum Eintritt des IHA beteiligt. Dr. Arne Lenz ist seit 2015 als neurologischer Konsilarzt für den Norden Bayerns tätig. In den letzten Jahren hat er an etwa 80 durchgeführten IHA-Diagnostiken mitgewirkt.</p>
<p>In der DSO-Region Bayern warten derzeit ca. 1.100 Menschen auf eine dringend notwendige Transplantation. In den ersten acht Monaten dieses Jahres gab es im Freistaat 87 Organspender, im selben Vergleichszeitraum 2022 waren es 80. Im gesamten vergangenen Jahr spendeten in Bayern 128 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe. 2021 lag diese Zahl bei 110.</p>
<p>Die Vergabe des Bayerischen Organspendepreises erfolgt durch den Fachbeirat der DSO-Region Bayern. Dieser setzt sich zusammen aus Vertretern der regionalen Transplantationszentren, der Landesärztekammer, der gesetzlichen Krankenversicherer und der Krankenhäuser der Region sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.</p>
<p>Vorrangiges Kriterium für die Auszeichnung ist nicht die realisierte Anzahl an Organspenden, sondern das Engagement für die Organspende. Dazu zählen insbesondere die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Fall einer Organspende.</p>
<p>Die DSO ist die Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende gemäß Transplantationsgesetz und bietet den rund 1.200 Entnahmekrankenhäusern in Deutschland umfassende Unterstützungsangebote bei den Abläufen der Organspende an. Dazu gehören Vorträge und Beratungen in den Kliniken, Fort- und Weiterbildungen, ein zertifiziertes E-Learning-Fortbildungsprogramm sowie fachbezogene Informations- und Arbeitsmaterialien. In der Region Bayern betreuen die Koordinatorinnen und Koordinatoren der DSO insgesamt rund 180 Krankenhäuser.</p>
<p><b>Mehr Informationen finden Sie im Internet unter:</b></p>
<p><a href="http://www.stmgp.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/organspendepreis" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.stmgp.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/organspendepreis</a></p>
<p><a href="https://www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/organspende" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/organspende</a></p>
<p><a href="http://www.dso.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dso.de</a></div>
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		<title>Jahrestagung der Region Mitte der Deutschen Stiftung Organtransplantation</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/07/04/jahrestagung-der-region-mitte-der-deutschen-stiftung-organtransplantation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Einladung des hessischen Staatsministers für Soziales und Integration Kai Klose kamen heute ärztliche und pflegerische Mitarbeitende aus Krankenhäusern, Angehörige von Organspendern sowie Mitglieder von</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/07/04/jahrestagung-der-region-mitte-der-deutschen-stiftung-organtransplantation/" data-wpel-link="internal">Jahrestagung der Region Mitte der Deutschen Stiftung Organtransplantation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Auf Einladung des hessischen Staatsministers für Soziales und Integration Kai Klose kamen heute ärztliche und pflegerische Mitarbeitende aus Krankenhäusern, Angehörige von Organspendern sowie Mitglieder von Patientenverbänden aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in der Landesärztekammer Hessen in Frankfurt am Main zur Jahrestagung der Region Mitte der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zusammen.</p>
<p>„Für schwerstkranke Menschen ist eine Transplantation oft lebensrettend. Vielen anderen kann eine belastende und risikoreiche Therapie mit Medikamenten oder medizinischen Geräten erspart werden, wenn für sie ein passendes Spenderorgan gefunden wird. Auch wenn es niemandem leichtfällt, sich mit der eigenen Sterblichkeit zu beschäftigen, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende und die auf dieser Basis getroffene und in einem Organspendeausweis dokumentierte Entscheidung Ausdruck einer besonderen Form von Solidarität – eine Entscheidung, die Leben rettet“, sagte Minister Klose. „Ich danke der DSO-Region Mitte, dass sie mit der Fachtagung wieder die Möglichkeit für einen regionalen Erfahrungsaustausch schafft sowie den Transplantationsbeauftragten und allen Mitarbeitenden in den Entnahmekrankenhäusern für ihren Einsatz für die Organspende“, so der Minister. Es sei wichtig, in diesem Engagement nicht nachzulassen, Möglichkeiten für eine Organspende zu erkennen und an die DSO zu melden.</p>
<p>Bei der Tagung der Region Mitte ging es unter anderem um die Qualität der Organentnahme. Dieser Teilprozess der Organspende hat entscheidenden Einfluss auf die Erfolgsaussicht der Transplantation und somit auf das weitere Leben der Empfängerinnen und Empfänger. Ein weiterer Vortrag beschäftigte sich mit der Frage, ob die Organentnahme nach Herz-Kreislauf-Stillstand auch für Deutschland eine Option wäre, aus dem Dilemma der Organknappheit herauszukommen. Darüber hinaus sprach eine Referentin über die besonders herausfordernde Situation im Krankenhaus, wenn Kinder als Angehörige oder als Besuchende auf einer Intensivstation zu begleiten sind.</p>
<p>„Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir uns immer wieder vor Augen führen, wie verantwortungsvoll und wie bedeutsam die Aufgabe der Organspende ist“, betonte PD Dr. Ana Paula Barreiros, Geschäftsführende Ärztin der DSO-Region Mitte. „Gerade in Zeiten des Organmangels zählt jedes einzelne Organ, das wir mit hoher Qualität und Sicherheit für eine Transplantation bereitstellen wollen. Ob Niere, Lunge oder Leber – jedes Organ ist gleichbedeutend mit einer Lebenschance für eine Patientin oder einen Patienten auf der Warteliste. Im Spendeprozess arbeiten wir Hand in Hand mit den Kliniken zusammen, doch wir brauchen auch die gesellschaftliche Unterstützung“, hob die Medizinerin hervor. So ergab eine aktuelle Analyse der DSO: Der häufigste Grund, warum im vergangenen Jahr mögliche Organspenden nicht durchgeführt werden konnten, war eine fehlende Zustimmung. Besonders schwierig ist die Entscheidung für Angehörige, wenn sie keine Anhaltspunkte zu dem möglichen Willen des Verstorbenen haben und dann nach eigenen Wertvorstellungen entscheiden müssen. „In solchen, oftmals sehr belastenden Situationen, stimmen Angehörige der Organspende meistens nicht zu“, erklärte Barreiros.  </p>
<p>Mit Blick auf die Organspendezahlen der Region hatte die Landesärztekammer Hessen noch zu einer Gesprächsrunde vor den wissenschaftlichen Vorträgen eingeladen. Gemeinsam diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Universitätskliniken Frankfurt und Marburg, der DSO sowie eine Organempfängerin über die aktuelle Frage, wie die Bereitschaft zur Organspende erhöht werden kann.  </p>
<p>Derzeit warten in Deutschland rund 8.500 Patientinnen und Patienten* auf ein neues Organ, davon 1.102 in der DSO-Region Mitte (606 in Hessen, 400 in Rheinland-Pfalz und 96 im Saarland). Von Januar bis Mai 2023 gab es in der DSO-Region Mitte insgesamt 42 postmortale Organspenderinnen und Organspender, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 43. Somit konnte der Rückgang, den die DSO in den ersten Monaten des Jahres 2022 auch bundesweit hinnehmen musste, noch nicht aufgeholt werden.</p>
<p>Ebenso ist die Anzahl der gespendeten Organe nahezu gleichgeblieben: In den bisherigen fünf Monaten waren es 132 Organe, in denen des Vorjahres 131. In den acht regionalen Transplantationszentren konnten seit Jahresbeginn 94 postmortal gespendete Organe übertragen werden.</p>
<p>Die DSO ist die Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende gemäß Transplantationsgesetz und bietet den rund 1.200 Entnahmekrankenhäusern in Deutschland umfassende Unterstützungsangebote bei den Abläufen der Organspende an. Dazu gehören Vorträge und Beratungen in den Kliniken, Fort- und Weiterbildungen, ein zertifiziertes E-Learning-Fortbildungsprogramm sowie fachbezogene Informations- und Arbeitsmaterialien. In der Region Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) betreuen die Koordinatorinnen und Koordinatoren der DSO insgesamt rund 200 Krankenhäuser.</p>
<p>Mehr zum Programm der Fachtagung und zur DSO-Region Mitte finden Sie auf der <a href="https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/veranstaltungen/Jahrestagung%202023%20der%20DSO-Region%20Mitte/181" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">DSO-Website.</a></p>
<p>* Zahlen zur Warteliste entsprechen dem Stand 31. Mai 2023, Quelle: Eurotransplant </p></div>
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		<title>Neue Geschäftsführende Ärztin in der DSO-Region Bayern</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/06/28/neue-geschaeftsfuehrende-aerztin-in-der-dso-region-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 12:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 1. Juli 2023 übernimmt Dr. med. Jutta Weiss ihre neue Aufgabe als Geschäftsführende Ärztin in der DSO-Region Bayern. Sie löst Dr. med. Angelika</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/28/neue-geschaeftsfuehrende-aerztin-in-der-dso-region-bayern/" data-wpel-link="internal">Neue Geschäftsführende Ärztin in der DSO-Region Bayern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ab dem 1. Juli 2023 übernimmt Dr. med. Jutta Weiss ihre neue Aufgabe als Geschäftsführende Ärztin in der DSO-Region Bayern. Sie löst Dr. med. Angelika Eder ab, die seit 2020 die Geschicke der Region gelenkt hat und nun in den Ruhestand geht.</p>
<p>Jutta Weiss ist bereits seit 2010 als Koordinatorin bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) im Organisationsschwerpunkt Erlangen tätig. Dank ihrer hohen fachlichen Kompetenz und ihres großen Engagements hat sie seit 2012 in ihrer Funktion als Oberkoordinatorin insbesondere die enge Zusammenarbeit mit den Kliniken gefördert und u.a. die Realisierung von Unterstützungsmaterialien für die Entnahmekrankenhäuser, wie den „Leitfaden für die Organspende“ und die Organspende-Pocketcard, maßgeblich mit begleitet. Sie ist zudem bestens mit den Strukturen der DSO und speziell mit denen in der Region Bayern vertraut.</p>
<p>„Seit meinem Start bei der DSO motiviert es mich, dass wir mit unserer Arbeit aktiv etwas für die schwer kranken Menschen auf der Warteliste tun können. Jedes einzelne gespendete Organ bedeutet eine Lebenschance für die Empfängerin oder den Empfänger“, so die Medizinerin. Sie ergänzt: „Unser gemeinsames Ziel in der DSO-Region Bayern ist es, die Krankenhäuser zuverlässig bei ihren Aufgaben im Prozess der Organspende zu unterstützen. Es gibt seit vielen Jahren gewachsene Kooperationen mit den Krankenhäusern und enge Kontakte zu den Transplantationsbeauftragten in unserer Region.“</p>
<p>Die neue Geschäftsführende Ärztin hat in Erlangen Medizin studiert und ist Fachärztin für Kinderheilkunde. Sie war auf einer pädiatrischen Intensivstation tätig und hatte so schon vor ihrem Eintritt bei der DSO mit den Themen Organspende und Transplantation zu tun.</p>
<p>In der DSO-Region Bayern betreut Dr. med. Jutta Weiss, gemeinsam mit einem Team von 16 Kolleginnen und Kollegen, fast 180 Entnahmekrankenhäuser in allen Belangen der Organspende. <br />
Die DSO ist die Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende gemäß Transplantationsgesetz und bietet den rund 1.200 Entnahmekrankenhäusern in Deutschland umfassende Unterstützung bei allen Abläufen der Organspende. Dazu gehören auch Vorträge und Beratungen in den Kliniken, Fort- und Weiterbildungen, ein zertifiziertes E-Learning-Fortbildungsprogramm sowie fachbezogene Informations- und Arbeitsmaterialien.</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/dso-deutsche-stiftung-organtransplantation" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</a>
                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/28/neue-geschaeftsfuehrende-aerztin-in-der-dso-region-bayern/" data-wpel-link="internal">Neue Geschäftsführende Ärztin in der DSO-Region Bayern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<title>Die Entscheidung zählt – Appell zum Tag der Organspende am 3. Juni</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/06/01/die-entscheidung-zaehlt-appell-zum-tag-der-organspende-am-3-juni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 12:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Entscheide Dich“ lautet der dringliche Appell zum 41. bundesweiten Tag der Organspende. Aufklärungskampagnen in vielen Städten Deutschlands sollen die Menschen an das Thema heranführen und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/01/die-entscheidung-zaehlt-appell-zum-tag-der-organspende-am-3-juni/" data-wpel-link="internal">Die Entscheidung zählt – Appell zum Tag der Organspende am 3. Juni</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Entscheide Dich“ lautet der dringliche Appell zum 41. bundesweiten Tag der Organspende. Aufklärungskampagnen in vielen Städten Deutschlands sollen die Menschen an das Thema heranführen und zu einer Entscheidung bewegen. Die zentrale Veranstaltung findet am 3. Juni in Düsseldorf statt und stellt traditionsgemäß die Aufklärung und den Dank in den Vordergrund. Unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ wird in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt die Bedeutung einer Organspende mit zahlreichen Aktionen und Informationsangeboten begreifbar gemacht. Der Appell zur Entscheidung trifft in Düsseldorf auf fruchtbaren Boden. Hier startete im September 2022 die stadtweite Kampagne „#DüsseldorfEntscheidetSich“.</p>
<p>Bundesgesundheitsminister, Prof. Karl Lauterbach und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, werden den Tag der Organspende offiziell eröffnen.</p>
<p>Angesichts rückläufiger Organspendezahlen im vergangenen Jahr ruft Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach dazu auf, den Tag der Organspende zu nutzen, um sich zu informieren, eine persönliche Entscheidung zu treffen und diese zu dokumentieren. „Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr persönlicher Wille umgesetzt wird, Ihre Angehörigen von einer schweren Entscheidung entlastet werden und Sie die Chance haben, nach Ihrem Tod anderen Menschen zu helfen. Zeigen Sie Solidarität mit den Menschen auf den Wartelisten. Organspenden retten Leben, möglicherweise auch einmal das Ihrer Angehörigen, Freunde oder sogar Ihr eigenes.“</p>
<p>Um die Situation der mangelnden Willensdokumentation zu verbessen, trat zum 1. März 2022 das „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“ in Kraft. Ein wichtiger Baustein ist das Online-Register, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende digital hinterlegen können und das voraussichtlich im ersten Quartal 2024 zur Verfügung stehen wird. Erfahrungen anderer Ländern zeigen allerdings, dass in der Regel weniger als die Hälfte der Bevölkerung die Möglichkeit zur Registrierung nutzt.</p>
<p>Deshalb plädiert Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach zum Tag der Organspende dafür, erneut über eine Gesetzesänderung nachzudenken und über die Einführung der Widerspruchslösung im Parlament zu diskutieren: „Das sind wir denjenigen schuldig, die vergeblich auf Organspenden warten. Die Widerspruchslösung lässt jeder Person die Entscheidungsfreiheit, über ihre Organe selbst zu bestimmen. Gleichzeitig ist sie ein Anstoß, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vor allem aber bietet die Einführung der Widerspruchslösung die Chance zu einem Paradigmenwechsel bei der Organspende.“</p>
<p>Dass eine solche Regelung die aktive Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit dem Thema fördern würde, schätzen viele Experten auf dem Gebiet der Organspende und Transplantation ähnlich ein. Der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Dr<b>. </b>med. Axel Rahmel, sieht in der Widerspruchslösung einen wichtigen Ansatz, um eine Kultur der Organspende in Deutschland zu fördern und erwartet zusätzlich positive Synergien in den Kliniken. Gleichzeitig weist Rahmel aber darauf hin, dass eine Gesetzesänderung nur den Rahmen schaffen kann, in dem sich alle an der Gemeinschaftsaufgabe Organspende Beteiligten bewegen. „Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen und das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren: die Patienten auf den Wartelisten. Wenn wir den Menschen helfen wollen, müssen wir fernab von allen politisch oder ideologisch geprägten Debatten nach praktikablen Lösungen suchen und diese Hand in Hand umsetzen“, fordert Rahmel.</p>
<p><b>Im Zweifelsfall geben Angehörige oft keine Zustimmung<br />
</b>Die Statistiken der Deutschen Stiftung Organtransplantation aus 2022 verdeutlichen, dass ein wesentlicher Grund für die geringen Organspendezahlen die fehlende Zustimmung zur Organspende war. Von nur 15 Prozent aller möglichen Spenderinnen und Spendern lag in 2022 eine schriftliche Erklärung vor. Viel zu oft mussten demnach die Angehörigen um eine Entscheidung gebeten werden. Entschieden sie anhand des mutmaßlichen Willens der Verstorbenen, lag die Zustimmungsrate bei 54 Prozent. Mussten die Angehörigen allein nach eigenen Wertvorstellungen entscheiden, erfolgte hingegen in fast 80 Prozent der Fälle keine Zustimmung zur Organspende. Und das, obwohl die repräsentativen Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) regelmäßig ergeben, dass über 80 Prozent der Bevölkerung einer Organ- und Gewebespende positiv gegenüberstehen. Das zeigt deutlich, wie schwierig es für die Familien ist, diese Entscheidung stellvertretend für eine andere Person zu treffen. Eine Entscheidung, die aber möglicherweise Leben retten kann. Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der BZgA motiviert zur Entscheidung: „Meine Bitte an Sie: Nehmen Sie den Tag der Organspende zum Anlass, mit Familie und Freunden über das Thema Organspende zu sprechen, treffen Sie Ihre Entscheidung und halten Sie diese in einem Organspendeausweis fest. Obwohl wir eine überwiegend positive Einstellung zur Organspende in Deutschland beobachten, haben noch immer zu wenige Menschen ihre Entscheidung dokumentiert. Die BZgA unterstützt Sie dabei mit Antworten auf Ihre Fragen auf organspende-info.de.“</p>
<p><b>Organspendezahlen auf niedrigem Niveau<br />
</b>Dass dringend Handlungsbedarf besteht, zeigen die Organspendezahlen des vergangenen Jahres, die einen neuen Tiefpunkt markieren. Bundesweit gab es 869 postmortale Organspender, ein Minus von fast 7 Prozent gegenüber dem Jahr 2021. In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat sich die Anzahl der Organspenden nach dem Einbruch in 2022 wieder dem Niveau der Vorjahre angenähert. Von Januar bis April 2023 gab es bundesweit 311 Organspender. Dadurch konnten 954 Organe für eine Transplantation an die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant gemeldet werden. Die Ergebnisse liegen zwar deutlich über denen im Vergleichszeitraum 2022, aber noch unter denen der Jahre 2020 und 2021.</p>
<p>Umso wichtiger sei es, bundesweit ein Zeichen zu setzen und die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf das Schicksal der rund 8.500 Menschen zu lenken, die auf eine lebensrettende Transplantation warten, sind sich alle Organisatoren vom Tag der Organspende einig.</p>
<p><b>​Patientenverbände sagen „DANKE“<br />
</b>Selbsthilfeverbände haben vor 40 Jahren den Tag der Organspende ins Leben gerufen, um auf diesem Weg den Menschen symbolisch „Danke“ zu sagen, die sich für eine Organspende entschieden haben.</p>
<p>„Wir haben in Deutschland eine erfolgreiche Transplantationsmedizin und dennoch sterben an jedem Tag Patientinnen und Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können. Jedes Organ zählt und kann für einen Menschen auf der Warteliste eine Entscheidung über Leben und Tod bedeuten“, erklärt Sandra Zumpfe, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Organtransplantierten (BDO). Sandra Zumpfe weiß genau, wovon sie spricht. Im Alter von 35 Jahren rettete im Jahre 2013 eine Herztransplantation ihr Leben und vier Jahre später spendete ihr Mann ihr eine Niere. Seitdem lebt sie glücklich und genießt ihr neu geschenktes Leben voller Dankbarkeit.</p>
<p>Ihre Dankbarkeit gegenüber den Organspenderinnen und Organspendern machen die Transplantierten mit der Aktion „Geschenkte Lebensjahre“ jedes Jahr erneut sichtbar und schenken der Organspende viele Gesichter.</p>
<p><b>​Veranstaltung zum Tag der Organspende – Highlight ist die Aktion „Geschenkte Lebensjahre“ mit Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach als Schirmherr<br />
</b>Der diesjährige Aktionstag in Düsseldorf beginnt in der Basilika St. Lambertus mit einem ökumenischen Dankgottesdienst, in dem allen Organspenderinnen und Organspendern, deren Angehörigen sowie allen Menschen, die sich 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für die Organspende einsetzen und diese ermöglichen, gedankt wird. Auf dem Schadowplatz eröffnen Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und NRW-Minister Karl-Josef Laumann um 13 Uhr den offiziellen Teil des Programms. Besonderes Highlight ist die Aktion „Geschenkte Lebensjahre“. Sie macht mit einem sehr emotionalen Moment die Organspende als Geschenk des Lebens sichtbar: Organtransplantierte aus ganz Deutschland zeigen Schilder mit der zusätzlichen Anzahl der Jahre, die ihnen durch eine Transplantation geschenkt wurde. In diesem Jahr übernimmt Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach die Schirmherrschaft für die Aktion. Um 15 Uhr folgt eine Gesprächsrunde mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, dem Schirmherrn der Veranstaltung. </p>
<p>Die Infolounge auf dem Schadowplatz ermöglicht Begegnungen mit Organempfängerinnen und Organempfängern, Angehörigen von Spenderinnen und Spendern, Menschen, die auf ein Organ warten, sowie Ärzten und Pflegekräften, die sich für die Organspende einsetzen. Sie erzählen ihre persönlichen Geschichten und geben Antworten auf Fragen, die die Menschen beschäftigen und die ihnen bei ihrer persönlichen Entscheidung helfen können. Begehbare Organmodelle, ein Teddybärenkrankenhaus und viele Aktionen laden zum Mitmachen ein. Wer auf dem Schadowplatz selbst ein Zeichen setzen möchte, kann dies im Rahmen einer Fotoaktion tun oder indem er ein Herz mit einer Nachricht an dem „Baum des Lebens“ anbringt. Der Rheinturm wird vom 1. bis 4. Juni in den Farben des Organspendeausweises erstrahlen.</p>
<p>Veranstalter vom diesjährigen Tag der Organspende sind u.a. die Patientenverbände Bundesverband der Organtransplantierten e.V., Bundesverband Niere e.V. und Lebertransplantierte Deutschland e.V., die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die Stiftung Über Leben, das Netzwerk Spenderfamilien, das Netzwerk Organspende NRW sowie die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG).</p>
<p>Das gesamte Programm vom Tag der Organspende am 3. Juni in Düsseldorf finden Sie hier: <a href="https://www.tagderorganspende.de/tag-der-organspende-2023/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Programm zum Tag der Organspende 2023 in Düsseldorf</a></p>
<p>Alle Informationen zu den Aktionen, die am 3. Juni in Düsseldorf stattfinden, sind hier zu finden:</p>
<p><a href="https://www.tagderorganspende.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.tagderorganspende.de</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/TagderOrganspende" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.facebook.com/TagderOrganspende</a><br />
<a href="http://www.instagram.com/tag_der_organspende" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.instagram.com/tag_der_organspende</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/channel/UCLhuw3pLbOG_b7PrByfEBwA" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">YouTube-Kanal zum Tag der Organspende</a></p>
<p>Mehr zur Kampagne in Düsseldorf<br />
<a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/ueber-das-ukd/presse-publikationen/organspende-duesseldorf-entscheidet-sich" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Kampagne #DüsseldorfEntscheidetSich</a></p>
<p>Aktuelle Statistiken zur Organspende und Transplantation in Deutschland sowie in den sieben DSO-Regionen können auf der DSO-Website heruntergeladen werden:<br />
<a href="https://www.dso.de/organspende/statistiken-berichte/organspende" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Statistiken zur Organspende</a><br />
<a href="https://www.dso.de/organspende/statistiken-berichte/organtransplantation" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Statistiken zur Organtransplantation</a></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/dso-deutsche-stiftung-organtransplantation/Die-Entscheidung-zaehlt-Appell-zum-Tag-der-Organspende-am-3-Juni/boxid/957310" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/dso-deutsche-stiftung-organtransplantation" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/01/die-entscheidung-zaehlt-appell-zum-tag-der-organspende-am-3-juni/" data-wpel-link="internal">Die Entscheidung zählt – Appell zum Tag der Organspende am 3. Juni</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Tag der Organspende: Jeder kann mit einer selbstbestimmten Entscheidung ein Zeichen für das Leben setzen</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/05/31/tag-der-organspende-jeder-kann-mit-einer-selbstbestimmten-entscheidung-ein-zeichen-fuer-das-leben-setzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 12:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Anlässlich des Tags der Organspende am Samstag, 3. Juni 2023, rufen das Ministerium für Arbeit, Gesundheit</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/05/31/tag-der-organspende-jeder-kann-mit-einer-selbstbestimmten-entscheidung-ein-zeichen-fuer-das-leben-setzen/" data-wpel-link="internal">Tag der Organspende: Jeder kann mit einer selbstbestimmten Entscheidung ein Zeichen für das Leben setzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:</p>
<p>Anlässlich des Tags der Organspende am Samstag, 3. Juni 2023, rufen das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Bundesverband der Organtransplantierten e.V. (BDO) die Bürgerinnen und Bürger des Landes dazu auf, sich bewusst mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Dr. med. Scott Oliver Grebe (Geschäftsführender Arzt der DSO-Region NRW) sowie Kerstin Ronnenberg (Vorstandsmitglied beim BDO) erinnerten am 31. Mai 2023 in Düsseldorf daran, dass derzeit allein in Nordrhein-Westfalen fast 1.800 Menschen auf eine lebensrettende Transplantation warten. Zugleich sank im Jahr 2022 die Zahl der postmortalen Organspender in Nordrhein-Westfalen gegenüber dem Vorjahr um rund 18 Prozent von 206 auf 169.</p>
<p>Gesundheitsminister Laumann, Dr. med. Grebe und Ronnenberg wiesen in dem Zusammenhang auch auf die zentrale Veranstaltung zum 41. Tag der Organspende am 3. Juni 2023 in Düsseldorf hin, bei der unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ mit vielen Aktionen und Informationsangeboten das Thema Organspende erlebbar gemacht wird.</p>
<p>„Für Patientinnen und Patienten, die auf eine Transplantation warten, kann die Entscheidung für eine Organspende Leben retten. Daher appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mit dem Thema Organspende zu befassen und eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen. Diese sollte entweder in einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung dokumentiert werden. Eine bewusste Entscheidung kann im Fall der Fälle auch die Angehörigen entlasten, die bei einer fehlenden schriftlichen oder mündlich übermittelten Willensbekundung für die Verstorbenen entscheiden müssen. Das zeigt auch, wie wichtig es deshalb ist, mit der Familie darüber zu sprechen, was sie sich im Falle einer möglichen Organspende wünschen“, erklärt Gesundheitsminister Laumann.</p>
<p>„Die Organspendezahlen des vergangenen Jahres stellen einen neuen Tiefpunkt dar. Bundesweit gab es 869 postmortale Organspender, ein Minus von fast sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Die Anzahl der entnommenen Organe, die für eine Transplantation an die Vermittlungsstelle Eurotransplant gemeldet wurden, sank von 2.905 in 2021 auf 2.662. In unserem Bundesland mussten wir in 2022 sogar einen Rückgang von 18 Prozent bei den Organspendern hinnehmen. Die Zahl der entnommenen Organe ging ebenfalls zurück, von 601 auf 492. Umso wichtiger ist daher der Tag der Organspende, um bundesweit ein Zeichen zu setzen und die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf das Schicksal der rund 8.500 Menschen zu lenken, die auf eine lebensrettende Transplantation warten. Wir haben in Deutschland eine erfolgreiche Transplantationsmedizin und dennoch sterben an jedem Tag Patientinnen und Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können. Daher zählt jedes einzelne Organ und kann Leben retten. Jede Niere, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und jedes Herz kann für einen Menschen auf der Warteliste eine Entscheidung über Leben und Tod bedeuten“, sagt Dr. med. Grebe. </p>
<p>Für BDO-Vorstandsmitglied Ronnenberg, selbst seit 2018 lungentransplantiert, steht der Dank gegenüber den Organspenderinnen und -spendern sowie ihren Familien im Vordergrund. Sie weist darauf hin, dass es die Patientenverbände waren, die vor gut 40 Jahren den Tag der Organspende ins Leben gerufen haben, um ihren Spenderinnen und Spendern zu danken. „Das geschieht zum Beispiel eindrucksvoll im Dankgottesdienst und mit der Aktion ‚Geschenkte Lebensjahre‘, bei der die teilnehmenden Transplantierten die Zahl der Jahre mit ihrem neuen Organ auf Schildern zeigen. In 2022 kamen so in Mainz stolze 527 Jahre von 41 Transplantierten zusammen. Dieser Tag bedeutet uns Organempfängerinnen und Organempfängern sehr viel, erinnert er doch an die große Chance auf ein neues Leben, die uns eine fremde, verstorbe-ne Person durch ihre großzügige Organspende geschenkt hat – ein Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt. Ich feiere – wie so viele andere Transplantierte auch – meinen zweiten Geburtstag, den Tag meiner Transplantation, in jedem neu geschenkten Lebensjahr voller Dankbarkeit“, so Ronnenberg.</p>
<p>Der ökumenische Dankgottesdienst und die Aktion „Geschenkte Lebensjahre“ sind feste Bestandteile des Programms des diesjährigen Aktionstags am 3. Juni 2023 in Düsseldorf. Zudem eröffnen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach auf dem Düsseldorfer Schadowplatz um 13 Uhr den offiziellen Teil des Programms. Um 15 Uhr findet darüber hinaus eine Gesprächsrunde mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller statt, der zugleich Schirmherr der Veranstaltung ist.</p>
<p>Weitere Informationen zum Aktionstag in Düsseldorf finden sich unter <a href="https://www.tagderorganspende.de/tag-der-organspende-2023/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.tagderorganspende.de/tag-der-organspende-2023/</a>.</p>
<p>Veranstalter vom diesjährigen Tag der Organspende sind u.a. die Patientenverbände BDO, Bundesverband Niere e.V. und Lebertransplantierte Deutschland e.V., die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die DSO, die Stiftung Über Leben, das Netzwerk Spenderfamilien, das Netzwerk Organspende NRW sowie die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG).</p>
<p><b>Fakten und Hintergrundinformationen:</b></p>
<p>Bundesweit warten derzeit rund 8.500 Menschen auf eine Organtransplantation. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hat sich die Anzahl der Organspenden nach dem Einbruch im Jahr 2022 wieder dem Niveau der Vorjahre angenähert. Von Januar bis April 2023 gab es bundesweit 311 Organspenden. Dadurch konnten 954 Organe für eine Transplantation an die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant gemeldet werden. Die Ergebnisse liegen zwar deutlich über denen im Vergleichszeitraum 2022, aber noch unter denen der Jahre 2020 und 2021. Die Entwicklung in Nordrhein-Westfalen ist vergleichbar. In den ersten vier Monaten dieses Jahres gab es 52 Organspenden und 167 entnommene Organe. </p>
<p>Laut DSO ist ein wesentlicher Grund für die geringen Organspendezahlen die fehlende Zustimmung zur Organspende. Von nur 15 Prozent al-ler möglichen Spenderinnen und Spendern lag in 2022 eine schriftliche Erklärung vor. Meist mussten die Angehörigen eine Entscheidung treffen. Entschieden die Angehörigen anhand des mutmaßlichen Willens der Verstorbenen, lag die Zustimmungsrate bei 54 Prozent. Mussten sie allein nach eigenen Wertvorstellungen entscheiden, erfolgte hingegen in fast 80 Prozent der Fälle keine Zustimmung zur Organspende. Die studienbasierten Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ergeben jedoch, dass über 80 Prozent der Bevölkerung einer Organ- und Gewebespende positiv gegenüberstehen. Dies verdeutlicht, wie schwierig es für Familien ist, diese Entscheidung stellvertretend für eine andere Person zu treffen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation<br />
Deutschherrnufer 52<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/dso-deutsche-stiftung-organtransplantation" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/957311.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/05/31/tag-der-organspende-jeder-kann-mit-einer-selbstbestimmten-entscheidung-ein-zeichen-fuer-das-leben-setzen/" data-wpel-link="internal">Tag der Organspende: Jeder kann mit einer selbstbestimmten Entscheidung ein Zeichen für das Leben setzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Organspende: Wichtig ist die Entscheidung</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/05/22/organspende-wichtig-ist-die-entscheidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma DSO Deutsche Stiftung Organtransplantation]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[apotheken]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[befragten]]></category>
		<category><![CDATA[bzga]]></category>
		<category><![CDATA[DSO]]></category>
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		<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>
		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Tattoo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2023/05/22/organspende-wichtig-ist-die-entscheidung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen in Deutschland finden Organspenden sinnvoll und gut. Laut aktuellen Studienergebnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stehen 8 von 10 Befragten der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/05/22/organspende-wichtig-ist-die-entscheidung/" data-wpel-link="internal">Organspende: Wichtig ist die Entscheidung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die meisten Menschen in Deutschland finden Organspenden sinnvoll und gut. Laut aktuellen Studienergebnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stehen 8 von 10 Befragten der Organspende positiv gegenüber. Dennoch fehlt oft der letzte Schritt, die eigene Entscheidung auch zu dokumentieren. Doch genau darauf kommt es an. </p>
<p>Warum es an diesem so wichtigen Punkt nicht hapern sollte, zeigen aktuelle Analysen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO): Einer der maßgeblichen Gründe, warum im Jahr 2022 mögliche Organspenden nicht durchgeführt werden konnten, war die fehlende Zustimmung. Nur in rund 15 Prozent der Fälle lag eine schriftliche Entscheidung der verstorbenen Person vor. Und wenn dann Angehörige allein nach ihren eigenen Wertvorstellungen entscheiden mussten, gaben sie – vermutlich aus Unsicherheit – in rund 80 Prozent der Fälle keine Einwilligung.</p>
<p>Damit es Angehörige in diesen Situationen leichter haben und der persönliche Wille bei einer möglichen Organspende auch sicher umgesetzt wird, ist die eigene – und auch dokumentierte – Entscheidung zu Lebzeiten die beste Voraussetzung. Diese lässt sich ganz einfach in einem Organspendeausweis festhalten. Wichtig ist außerdem, das Thema mit der Familie und nahestehenden Menschen zu besprechen. Wer dazu noch Informationen oder schlichtweg einen Organspendeausweis braucht, dem bietet der bundesweite Tag der Organspende dafür eine gute Gelegenheit.</p>
<p><b>​Tag der Organspende am 3. Juni – ein Appell für die eigene Entscheidung<br />
</b>Der erste Samstag im Juni steht in Deutschland seit vier Jahrzehnten im Zeichen der Organspende. Auch in diesem Jahr werben Patientenverbände, Institutionen, Politik und Prominente mit Aktionen, Kampagnen sowie der zentralen Veranstaltung in Düsseldorf dafür, dass sich mehr Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und eine Entscheidung dazu treffen. Es ist auch der Tag, an dem die bewegenden Schicksale der Menschen im Blickpunkt stehen, die nach ihrem Tod Organe gespendet haben oder denen als Empfängerin oder Empfänger ein neues Leben geschenkt wurde. Auch diese Geschichten zeigen, wie wichtig das Thema Organspende ist. Denn jeder Mensch kann jederzeit in die Situation geraten, über eine Organspende entscheiden zu müssen oder selbst dringend ein Organ zu benötigen.</p>
<p>Mehr zur Veranstaltung am 3. Juni erfahren Sie auf der Website: <a href="https://www.tagderorganspende.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Tag der Organspende.</a></p>
<p><b>Die Antworten zu den häufigsten Fragen gibt es hier:</b><b>  </b><b> </b></p>
<p><b>​Wird alles für mich getan, wenn ich lebensbedrohlich erkranke und einen Organspendeausweis habe?<br />
</b>Ja. Das Ziel aller medizinischen Maßnahmen im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls ist es immer, das Leben eines Menschen zu retten. Notärztinnen und -ärzte, Rettungsteams und Intensivmediziner, die sich dafür einsetzen, haben nichts mit der Organentnahme und Transplantation zu tun. Manchmal kann einer Patientin oder einem Patienten trotz aller Bemühungen nicht mehr geholfen werden, Krankheit oder Unfallfolgen sind zu weit fortgeschritten. Mitunter tritt der Tod dabei durch den unumkehrbaren Ausfall der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms ein. Beim so genannten Hirntod können Kreislauf und Atmung nur noch künstlich durch Beatmung und Medikamente aufrechterhalten werden. Lediglich bei dieser kleinen Gruppe Verstorbener stellt sich die Frage einer Organspende.</p>
<p><b>​Ab einem bestimmten Alter ist es vermutlich gar nicht mehr sinnvoll Organe zu spenden, oder? <br />
</b>Doch. Es gibt keine Altersbegrenzung für eine Organspende. Was zählt, ist die jeweilige Funktionsfähigkeit der Organe. Diese hängt nur bedingt vom jeweiligen Lebensalter ab. Ob ein Organ transplantiert werden kann, entscheiden medizinische Voruntersuchungen und die Ärztin oder der Arzt zum Zeitpunkt der Entnahme. In Deutschland war die bisher älteste Organspenderin 98 Jahre alt und ihre Leber konnte erfolgreich transplantiert werden.</p>
<p><b>Unter welchen Umständen ist eine Organspende überhaupt möglich? <br />
</b>Für eine Organspende müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Einerseits muss der Tod durch den Nachweis des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls, der so genannte Hirntod, zweifelsfrei nach den Richtlinien der Bundesärztekammer festgestellt worden sein. Dazu führen zwei dafür qualifizierte Ärztinnen oder Ärzte unabhängig voneinander mehrere Untersuchungen durch. Sie dürfen weder an der Entnahme oder an der Übertragung der Spenderorgane beteiligt sein, noch der Weisung eines beteiligten Arztes unterstehen. Andererseits muss eine Einwilligung zur Organspende vorliegen, z. B. schriftlich in einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung. Ebenso kann eine bestimmte Person, der die Entscheidung übertragen wurde, der Entnahme zustimmen. Andernfalls werden die Angehörigen um eine Entscheidung gebeten: nach dem mündlichen oder mutmaßlichen Willen des Verstorbenen. Ist der Wille unbekannt, müssen sie nach eigenen Wertvorstellungen zustimmen oder ablehnen.</p>
<p><b>​Ist es noch sinnvoll, einen Organspendeausweis auszufüllen, wenn es im Jahr 2024 ein Online-Register gibt? <br />
</b>Ja. Der Organspendeausweis behält auch dann seine Gültigkeit. Das gilt ebenso für den Vermerk in einer Patientenverfügung. Ein Eintrag im künftigen Organspende-Register ist unabhängig davon ebenfalls sinnvoll und zu empfehlen.</p>
<p><b>​Ist der Organspendeausweis rechtlich verbindlich oder können Angehörige noch eine andere Entscheidung treffen? <br />
</b></p>
<p>Der Wille der verstorbenen Person hat immer Vorrang. Ist z. B. ein Einverständnis in einem Organspendeausweis dokumentiert, so ist eine Organentnahme rechtlich zulässig. Die Angehörigen werden also nicht um eine Entscheidung gebeten, sie müssen jedoch darüber informiert werden. Nur wenn der Wille der oder des Verstorbenen weder schriftlich vorliegt noch in einem Gespräch erwähnt oder mitgeteilt wurde, werden die Angehörigen gebeten, zunächst nach dem mutmaßlichen Willen oder – in letzter Konsequenz – nach ihren eigenen Wertvorstellungen zu entscheiden. In den meisten Fällen erfolgt dann keine Zustimmung. Ein möglicher Grund: Angehörige sind sich unsicher und möchten nichts falsch machen. Zudem kann die Situation sehr belastend sein. Daher ist es ratsam, zu Lebzeiten eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen und mit den persönlich wichtigsten Menschen darüber zu sprechen.</p>
<p><b>​Wo bekomme ich einen Organspendeausweis?<br />
</b>Den Organspendeausweis gibt es z. B. in Apotheken, Arztpraxen, Behörden oder bei Krankenkassen. Eine kostenfreie Bestellung des Ausweises sowie von Infobroschüren ist bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jederzeit möglich. Ebenso kann dort der Organspendeausweis online ausgefüllt und ausgedruckt werden. <a href="https://www.organspende-info.de/organspendeausweis-download-und-bestellen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Hier erhalten Sie den Organspendeausweis (organspende-info.de)</a></p>
<p><b>​Gibt es noch andere Möglichkeiten die Entscheidung zur Organspende zu dokumentieren, z. B. mit einer App oder als Tattoo?<br />
</b>Bei einer App bzw. einem digitalen Organspendeausweis ist möglicherweise nicht überprüfbar, ob die Eingabe bzw. Erklärung tatsächlich von der betreffenden Person vorgenommen wurde. Insofern ist eine solche digitale Erklärung keine rechtlich verbindliche Dokumentationsform der Entscheidung für oder gegen eine Organspende. Sie kann lediglich als Anhaltspunkt für Angehörige dienen, wenn diese nach dem mutmaßlichen Willen der verstorbenen Person eine Entscheidung treffen müssen. Das gilt auch für ein Tattoo, das vor allem als eine Art Zeichen bzw. Statement für Organspende gewertet werden kann und den Angehörigen im Fall der Fälle eine Orientierung gibt. Eine Dokumentation der Entscheidung ist aber in einem Organspendeausweis wesentlich differenzierter möglich. Man kann z. B. die Spende auf bestimmte Organe oder Gewebe beschränken, einer Person die Entscheidung übertragen und vor allem, man kann die Entscheidung jederzeit ändern und bei Bedarf einfach einen neuen Organspendeausweis ausfüllen. Deswegen ist es hilfreich, zusätzlich einen Ausweis auszufüllen und – ebenso wichtig – die Angehörigen zu informieren.</p>
<p><b>Wichtige News und weitere Informationen</b></p>
<p><b>Prof. Dr. Karl Lauterbach</b>, Bundesminister für Gesundheit, <b>Karl-Joseph Laumann</b>, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie <b>Dr. Stephan Keller</b>, Oberbürgermeister von Düsseldorf, haben ihr Kommen angekündigt. </p>
<p>Mehr Infos zum Thema <a href="https://www.dso.de/SiteCollectionDocuments/Hintergrundtexte%20PDFs/Hintergrund_Tag%20der%20Organspende.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>„40 Jahre Tag der Organspende&quot;</b></a> </p>
<p><b>Hintergrundinformationen oder Interviewpartnerinnen und -partner </b>(Ärztinnen und Ärzte, Organempfängerinnen und Organempfänger sowie Spenderfamilien): <a href="https://www.dso.de/_layouts/15/FIXUPREDIRECT.ASPX?WebId=fabe4b66-451a-45f3-add1-bd07304d454a&amp;TermSetId=7f82f1b8-4ae5-4a4a-ba22-d3e3e96f48e8&amp;TermId=2cfd2289-c995-402c-a64d-34fbec6a71b5" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. </a> </p>
<p><b>Weitere Links:</b><br />
<a href="https://www.tagderorganspende.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.tagderorganspende.de</a><br />
<a href="https://dankesbriefe.dso.de/Seiten/default-tdd-landing-page.aspx" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Dankesbriefe von Organempfängern (dso.de)</a><br />
<a href="https://www.organspende-info.de/erfahrungen-und-meinungen/erfahrungsberichte/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Erfahrungsberichte von Menschen, die mit Organspende in Berührung kamen (organspende-info.de)</a><br />
<a href="https://www.organspende-info.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">BZgA – Informationen zur Organ- und Gewebespende (organspende-info.de)</a></p>
<p><a href="https://m.facebook.com/TagderOrganspende?__nodl&amp;refsrc=deprecated&amp;_rdr" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.facebook.com/TagderOrganspende </a><br />
<a href="https://www.instagram.com/tag_der_organspende/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.instagram.com/tag_der_organspende </a><br />
<a href="https://www.youtube.com/channel/UCLhuw3pLbOG_b7PrByfEBwA" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">YouTube-Kanal zum Tag der Organspende</a></div>
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