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	<title>Firma Etikette Trainer International (ETI), Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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	<title>Firma Etikette Trainer International (ETI), Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Warum der Verzehr von Salat mitunter Contenance erfordert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 12:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Salate gelten als ideale Empfehlung für Ernährungsbewusste. Das war nicht immer so, denn im Lauf der Geschichte war Salat eher wechselhaft beliebt. Galt in der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/01/warum-der-verzehr-von-salat-mitunter-contenance-erfordert/" data-wpel-link="internal">Warum der Verzehr von Salat mitunter Contenance erfordert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Salate gelten als ideale Empfehlung für Ernährungsbewusste. Das war nicht immer so, denn im Lauf der Geschichte war Salat eher wechselhaft beliebt. Galt in der griechischen Antike das Mischen und Würzen eines guten Salates als hohe Kunst, erfuhr er erst mit gezielter Züchtung um die Zeit Karls des Großen in Mitteleuropa Verbreitung an den Höfen. Mit der Äbtissin Hildegard von Bingen wurde das grüne, aber nur gut gewürzte Blattgemüse richtig populär. In neuerer Zeit galt Salat zunächst als &quot;Arme-Leute-Essen“ und wurde, wenn überhaupt, bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ausschließlich als Beilage serviert. Heutzutage kann er sich seiner Existenz durchaus auch als Hauptgang erfreuen. Witze über das Grünzeug als Hasenfutter rufen nur noch müdes Lächeln hervor.<br />
 <br />
<b>Salat niemals schneiden?</b><br />
Manche fühlen sich beim Essen dem mitunter widerspenstigen Blattsalat ausgeliefert und haben dann noch diese veraltete Regel im Kopf: Salat niemals schneiden. Vor langer Zeit sollte angemachter Salat tatsächlich nur mit der Gabel gegessen werden. So wurden Messer geschont, deren Klingen aus Eisen und nicht legiert waren – und die im Kontakt mit Säuren schwarz anliefen. Heutzutage sind die Klingen aus rostfreiem Edelstahl und das Messer darf bei Salat sowie den meisten anderen Speisen zu Hilfe genommen werden. Ein zu großes Salatblatt kann gefaltet aber auch mit dem Messer zerkleinert werden. Am wichtigsten ist es, möglichst „unfallfrei“ zu essen. Neben dem Messer kann auch ein Stückchen Brot (mediterran elegant) als kleine Hilfe benutzt werden, um sperrige Salatblätter zu falten.<br />
 <br />
<b>Wird der Salatteller immer links vom Gast serviert?</b><br />
Nur, wenn er als Beilage auf den Tisch kommt. Dann sollte er möglichst mit der Gabel in der linken Hand gegessen. Als Vorspeise und Hauptgericht steht er direkt mittig vor den Gästen.<br />
 <br />
<b>Salate kommen selten nur als grünes Blattwerk auf den Teller</b><br />
Caesar Salad und Kollegen lassen grüßen. Manchmal wollen wahre Kunstwerke bezwungen werden. Maiskörner und Granatapfelkerne kullern herum, Cocktail-Tomaten springen vom Teller und rohe Gemüse-Julienne machen das Leben schwer. Falls diese Vielfalt nicht mit Messer und Gabel gemeistert werden kann, darf ruhig nach einem Löffel gefragt werden.<br />
 <br />
<b>Sie haben da etwas Grünes zwischen den Zähnen&#8230;</b><br />
Lassen Sie niemanden den ganzen Tag mit Kresse im Zahn-Zwischenraum lachen, denn auch wir selbst erwarten von unserem Gegenüber einen dezenten Hinweis auf solche unfreiwillige „Deko“. Die Vorstellung, erst später zuhause im Spiegel etwas hartnäckig Grünes bei sich selbst zu entdecken und zu rekapitulieren, wie viele Menschen uns an dem Tag so gesehen haben, ist absolut unangenehm. Idealerweise machen wir unsere Gäste zwischen zwei Gängen diskret darauf aufmerksam – damit sie direkt aufstehen und das Problem beseitigen können.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Etikette Trainer International (ETI)</div>
<p>ETI: Etikette Trainer International<br />
ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegespr&auml;chen und Ver&ouml;ffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich st&auml;ndig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht f&uuml;r Aktualit&auml;t, Kompetenz und Qualit&auml;t.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Etikette Trainer International (ETI)<br />
Sonnenau 15<br />
22089 Hamburg<br />
Telefon: +49 (171) 3520746<br />
Telefax: +49 (40) 20004989<br />
<a href="http://www.etikette-trainer.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.etikette-trainer.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/etikette-trainer-international-eti/Warum-der-Verzehr-von-Salat-mitunter-Contenance-erfordert/boxid/965890" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Etikette Trainer International (ETI)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/etikette-trainer-international-eti" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Etikette Trainer International (ETI)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/965890.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gendersensible Anrede in E-Mails</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/08/03/gendersensible-anrede-in-e-mails/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 05:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die persönliche Anrede von Personen entsprechend ihrer geschlechtlichen Identität und ihres Geschlechts sind ein Ausdruck von Akzeptanz und Respekt – und damit Grundlage einer wertschätzenden</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/08/03/gendersensible-anrede-in-e-mails/" data-wpel-link="internal">Gendersensible Anrede in E-Mails</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die persönliche Anrede von Personen entsprechend ihrer geschlechtlichen Identität und ihres Geschlechts sind ein Ausdruck von Akzeptanz und Respekt – und damit Grundlage einer wertschätzenden Kommunikation.</p>
<p>Die Formulierung <i>„Sehr geehrte Damen und Herren“</i> in Briefen und E-Mails spricht ausschließlich Frauen und Männer an. Sie kann verwendet werden, wenn es über die Geschlechtszugehörigkeit keine Unsicherheiten gibt. Ein sensibler Sprachgebrauch, der alle Geschlechter miteinbezieht, bedarf allerdings anderer Formulierungen. Diese können entweder genderneutral oder genderinklusiv sein.</p>
<p>Sind Sie sich nicht sicher, wie eine Person angesprochen werden möchte, fragen Sie am besten nach. Das zeugt von Wertschätzung und Interesse. Die korrekte Anrede richtet sich nach der Selbstauskunft einer Person – und nicht danach, wie andere deren Geschlecht wahrnehmen. Eine Ergänzung in der E-Mail-Signatur ist ein effektives Mittel, um für Klarheit zu sorgen: <i>Kristin Koschani-Bongers (sie/ihr)</i> oder <i>(she/her).</i></p>
<p>Geschlechtsneutrale Anreden werden ohne Frau/ Herr unter Verwendung des Vor- und Nachnamens formuliert: <i>Sehr geehrt* Vor- und Nachname</i> oder <i>Tagesgruß + Vor- und Nachname</i>. Die formellere Variante beim Tagesgruß ist <i>„Guten Morgen“</i> oder <i>„Guten Tag“,</i> informeller ist ein <i>„Hallo“.</i></p>
<p>Für geschlechtsneutrale Anreden im Plural haben sich viele Unternehmen, Behörden und Hochschulen inzwischen für das Gendersternchen als bewusst eingebauten Stolperstein entschieden, der nicht so ohne weiteres überlesen werden kann.</p>
<p><b>An welche Stelle gehört das Sternchen?</b><br />
Nehmen Sie immer die längere der beiden Formen, das ist häufig die feminine Form, zum Beispiel „Kolleginnen“. Vor den Geschlechterbezug „in“ wird das Sternchen gesetzt, also: „Kolleg*innen“. Als Anrede wählen Sie zum Beispiel <i>„Hallo Kolleg*innen“</i> oder bei einem engeren persönlichen Kontakt <i>„Liebe Kolleg*innen“.</i> Eine formellere Formulierung ist: <i>„Sehr geehrte Empfänger*innen des Newsletters“.</i> Am besten verwenden Sie neutrale Formulierungen wie zum Beispiel: „<i>Liebes Team“, „Liebe Mitarbeitende“ „Hallo zusammen“.</i> Nützliche Tipps zum gendergerechten Formulieren finden sich auf: <a href="https://etikette-trainer.us13.list-manage.com/track/click?u=6f8bc2f4f185947fcae1c5203&amp;id=bbb182a9bc&amp;e=5bd50af515" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.geschicktgendern.de</a>.</p>
<p>Ein striktes Richtig oder Falsch gibt es nicht, es kommt darauf an, unterschiedliche Sprachregister in unterschiedlichen Situationen anzuwenden und sich klarzumachen, wen wir ansprechen möchten. Gerade im Business-Bereich wird zunehmend Wert auf Vielfalt sowie wertschätzende und sensible Kommunikation und Ansprache gelegt. Das kann auf verschiedene Arten stattfinden, ohne gleich mit Sternchen „um sich zu werfen“. Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat im Juli beschlossen, Gender-Sternchen und Co. noch nicht ins amtliche Regelwerk aufzunehmen, sondern die Entwicklungen erst einmal weiter zu beobachten.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Etikette Trainer International (ETI)</div>
<p>ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegespr&auml;chen und Ver&ouml;ffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich st&auml;ndig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht f&uuml;r Aktualit&auml;t, Kompetenz und Qualit&auml;t.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Etikette Trainer International (ETI)<br />
Sonnenau 15<br />
22089 Hamburg<br />
Telefon: +49 (171) 3520746<br />
Telefax: +49 (40) 20004989<br />
<a href="http://www.etikette-trainer.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.etikette-trainer.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">
 Etikette Trainer Internationa<br />
E-Mail: &#105;&#110;&#102;&#111;&#064;&#101;&#116;&#105;&#107;&#101;&#116;&#116;&#101;&#045;&#116;&#114;&#097;&#105;&#110;&#101;&#114;&#046;&#099;&#111;&#109;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/etikette-trainer-international-eti/Gendersensible-Anrede-in-E-Mails/boxid/955797" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Etikette Trainer International (ETI)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/etikette-trainer-international-eti" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Etikette Trainer International (ETI)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/955797.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/08/03/gendersensible-anrede-in-e-mails/" data-wpel-link="internal">Gendersensible Anrede in E-Mails</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trinkgeld aktuell: Wieviel gibt man wann und wo?</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/06/29/trinkgeld-aktuell-wieviel-gibt-man-wann-und-wo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 10:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[insure]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[kunden]]></category>
		<category><![CDATA[ladenbesitzerinnen]]></category>
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		<category><![CDATA[zustellerinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nie zuvor wurde so viel nach Hause bestellt wie seit Beginn der Pandemie. Da die Lieferung oft nicht einfach ist, freuen sich die Zusteller*innen immer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/29/trinkgeld-aktuell-wieviel-gibt-man-wann-und-wo/" data-wpel-link="internal">Trinkgeld aktuell: Wieviel gibt man wann und wo?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nie zuvor wurde so viel nach Hause bestellt wie seit Beginn der Pandemie. Da die Lieferung oft nicht einfach ist, freuen sich die Zusteller*innen immer über ein paar Münzen als Anerkennung. Ursprünglich war der so genannte „tip“ eine angelsächsische Sitte. Der englische Ausdruck „to insure promptness“, also eine Dienstleistung im Voraus honorieren. So sollte sichergestellt werden, dass diese umgehend ausgeführt wurde.</p>
<p>Trinkgeld im Restaurant ist in Deutschland eine freiwillige Leistung des Gastes, wenn er mit dem Service zufrieden ist. Hierzulande sind sieben bis zehn Prozent des Rechnungsbetrages üblich. Seit Beginn der Pandemie ist fast überall das Bezahlen mit Karte, Smartphone oder Smart-Watch möglich und erwünscht, um Berührungen zu vermeiden.  Der Trinkgeldbetrag wird dann auf dem Beleg unter der Rubrik „Tip“ eingetragen. Möchten Sie sich bei einer speziellen Person im Service für eine besondere Dienstleistung bedanken, überreichen Sie das Trinkgeld immer in bar. Denn so bekommen es diejenigen, die Sie freundlich und aufmerksam bedient haben auf direktem Weg. Bei größeren Veranstaltungen sollten Sie auch das Küchenpersonal bedenken.</p>
<p>Kleinere Beträge, zum Beispiel für eine Tasse Kaffee oder ein Mineralwasser, können Sie natürlich aufrunden. Tun Sie dies aber nicht mit dem etwas herablassend klingenden „Stimmt so“, sondern sagen Sie einfach „Danke“ und stecken dann Ihre Geldbörse wieder ein. In unseren Nachbarländern ist dies jedoch nicht üblich. Das Wechselgeld wird herausgegeben und der Trinkgeldbetrag wird am Platz zurückgelassen.</p>
<p>In den meisten europäischen und außereuropäischen Ländern werden im Restaurant 10 bis 15 % Trinkgeld erwartet. In den USA ist ein Tip von 15 bis 20 % angemessen, denn dort erhält das Servicepersonal kein Fixum.</p>
<p>Erkundigen Sie sich vor Auslandsreisen unbedingt, was im Gastland üblich ist. Hinweise erhalten Sie in Reisebüros, bei Konsulaten, Botschaften und Fluggesellschaften. In einigen asiatischen Ländern, wie z.B. in Japan, wird Trinkgeld sogar als Beleidigung empfunden, da der Dienst am Kunden zur Kultur gehört und als selbstverständlich erachtet wird.</p>
<p>Bei Schiffsreisen ist Trinkgeld generell Pflicht. Planen Sie mindestens 10 % des Reisepreises ein. Flugbegleiter*innen dürfen dagegen kein Trinkgeld annehmen.</p>
<p>Restaurant-, Bar- oder Ladenbesitzer*innen, erhalten kein Trinkgeld, außer mit dem Hinweis: „Dies ist ein Dankeschön für Ihr freundliches Servicepersonal.“ Trinkgeld erhalten u.a.: Taxi- und Reisebusfahrer*innen, Kuriere, Reinigungspersonal, Frisör*innen, Masseur*innen sowie z. B. Mitarbeitende im Spa, in Kosmetik- und Nagelstudios. Körbchen/Teller mit Münzen oder Sparschweine sind deutliche Hinweise dafür, dass Trinkgeld erwartet wird.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Etikette Trainer International (ETI)</div>
<p>ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegespr&auml;chen und Ver&ouml;ffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich st&auml;ndig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht f&uuml;r Aktualit&auml;t, Kompetenz und Qualit&auml;t.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Etikette Trainer International (ETI)<br />
Sonnenau 15<br />
22089 Hamburg<br />
Telefon: +49 (171) 3520746<br />
Telefax: +49 (40) 20004989<br />
<a href="http://www.etikette-trainer.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.etikette-trainer.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/etikette-trainer-international-eti/Trinkgeld-aktuell-Wieviel-gibt-man-wann-und-wo/boxid/952099" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Etikette Trainer International (ETI)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/etikette-trainer-international-eti" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Etikette Trainer International (ETI)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/952099.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/29/trinkgeld-aktuell-wieviel-gibt-man-wann-und-wo/" data-wpel-link="internal">Trinkgeld aktuell: Wieviel gibt man wann und wo?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dicke Luft im Büro: Wie sage ich einer Person, dass sie stinkt?</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/05/30/dicke-luft-im-buero-wie-sage-ich-einer-person-dass-sie-stinkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2023 05:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[betroffenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahnarzt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2023/05/30/dicke-luft-im-buero-wie-sage-ich-einer-person-dass-sie-stinkt/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen freuen sich, wenn es wärmer wird und die Temperaturen wieder steigen. Leider bringt das aber auch Nachteile mit sich, wenn alle beginnen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die meisten Menschen freuen sich, wenn es wärmer wird und die Temperaturen wieder steigen. Leider bringt das aber auch Nachteile mit sich, wenn alle beginnen zu schwitzen. Denn merken, und vor allem riechen, sollte das außerhalb von Sauna und Sportstudio niemand. Jeder Mensch hat seinen speziellen Körpergeruch. Die Riechzellen in unserer Nasenschleimhaut können 10.000 Düfte unterscheiden. Darunter sind etliche, die uns an unseren Zeitgenossen enorm stören. Das Empfinden über Geruch und Ästhetik sind zudem sehr unterschiedlich. Riecht jemand nur ausnahmsweise etwas strenger oder halten die Ausdünstungen an? Bei letzterem sollte unverzüglich reagiert werden. Ein ehrliches Gespräch unter vier Augen ist die fairste Methode.</p>
<p><b>Um Erlaubnis bitten, etwas Unangenehmes zu besprechen</b><br />
Niemand möchte unerwartet mit einer unangenehmen Nachricht überfallen werden. Also bereiten Sie Ihr Gegenüber sensibel vor. Bitten Sie um Erlaubnis, über etwas Unangenehmes sprechen zu dürfen<i>: „Haben Sie einen Augenblick Zeit? Ich muss mit Ihnen über etwas sprechen, das ein bisschen unangenehm ist.“</i><br />
Wenn der oder die andere <i>„Ja“</i> sagt, führen Sie dieses Gespräch an einem Ort, an dem sonst niemand zuhören kann. Ideal ist zum Beispiel ein Spaziergang in der Mittagspause, ein Einzelbüro oder ein kleiner Meetingraum.  Wenn ihr Gegenüber <i>„Nein“</i> sagt oder der Zeitpunkt ungünstig ist, warten Sie ab und lassen Sie die anderen auf Sie zukommen, wenn sie bereit und offen sind.</p>
<p><b>Seien Sie direkt</b><br />
Sagen Sie, dass Ihnen der oder die andere wichtig ist. Beginnen Sie mit einer Begründung – insbesondere damit, dass Ihnen der Erfolg des Unternehmens am Herzen liegt. Und reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Seien Sie direkt, zum Beispiel so:<br />
 <i>&quot;Sie sind mir wichtig! Unsere Arbeitsbeziehung und Ihr Erfolg liegen mir wirklich am Herzen. Mir ist aufgefallen, dass Sie häufig einen unangenehmen Körpergeruch (oder schlechten Atem) haben. Da wir so eng zusammenarbeiten und ein Team sind, möchte ich sicherstellen, dass Sie erfolgreich sind – und ich möchte nicht, dass dies ein Grund dafür ist, dass man nicht mit Ihnen arbeiten möchte.“</i><br />
Bieten Sie Hilfestellung an: <i>&quot;Wie kann ich Sie unterstützen &#8230;&quot; ,</i> <i>„Vielleicht sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Zahnarzt sprechen, um ein paar Tipps zu erhalten.&quot; </i>Treffen Sie eine Vereinbarung: <i>„Möchten Sie, dass ich Ihnen eine Rückmeldung gebe, ob es sich verbessert hat?&quot;</i></p>
<p><b>Das ist eine Führungsaufgabe</b><br />
Grundsätzlich sollte solch ein Gespräch eine Führungsaufgabe sein, aber auch ältere Kolleg*innen oder Vertrauenspersonen können hier aktiv werden. Ideal ist es auf jeden Fall, so ein Gespräch von Mann zu Mann oder von Frau zu Frau zu führen. Natürlich ist so ein Dialog unangenehm. Noch unangenehmer ist es allerdings, monatelang unter dem Geruch eines anderen Menschen zu leiden. Die Betroffenen nehmen ihren Geruch selbst nicht wahr, werden jedoch oft ausgegrenzt. Daher hilft nur eins: <b>Nase zu und durch!  </b>Erfahrungsgemäß sind die meisten froh über die Rückmeldung und danken für den kollegialen Hinweis.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Etikette Trainer International (ETI)</div>
<p>ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegespr&auml;chen und Ver&ouml;ffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich st&auml;ndig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht f&uuml;r Aktualit&auml;t, Kompetenz und Qualit&auml;t.</p>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Tipps zu Erstkommunion, Firmung, Konfirmation und Jugendfeier</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/04/03/tipps-zu-erstkommunion-firmung-konfirmation-und-jugendfeier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 06:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[gäste]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans]]></category>
		<category><![CDATA[jugendlichen]]></category>
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		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[marathon]]></category>
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		<category><![CDATA[smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt beginnen wieder überall Feiern zur Kommunion, zur Firmung, zur Konfirmation und zur Jugendfeier. Begangen wird der Übergang vom Kindes- zum Erwachsenenalter, das Wissen um</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/04/03/tipps-zu-erstkommunion-firmung-konfirmation-und-jugendfeier/" data-wpel-link="internal">Tipps zu Erstkommunion, Firmung, Konfirmation und Jugendfeier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Jetzt beginnen wieder überall Feiern zur Kommunion, zur Firmung, zur Konfirmation und zur Jugendfeier. Begangen wird der Übergang vom Kindes- zum Erwachsenenalter, das Wissen um humanistische und christliche Werte. Bei den kirchlichen Feiern geht es auch um eine bewusste Bestätigung der Taufe, das JA zum christlichen Glauben sowie die erste Teilnahme am Abendmahl. Aber bei vielen tauchen spätestens jetzt Unsicherheiten auf, wie dieser Tag am besten begangen wird – und welche Fettnäpfchen unbedingt vermieden werden sollten.</p>
<p><b>Gäste einladen</b><br />
Sobald der Termin für den „Großen Tag“ feststeht, sollten sich die jungen Menschen überlegen, wen sie einladen möchten. Einladungen werden immer noch am stilvollsten per Post verschickt – aber heute kann das auch telefonisch, per E-Mail oder sogar per WhatsApp geschehen. Als „Pflichtpersonen“ werden die engsten Verwandten eingeladen, die Pat*innen und eventuell die Geistlichen.</p>
<p><b>Die Kleidung</b><br />
Die Kleiderordnung ist lockerer geworden – aber sie wird immer noch vom Kirchenbesuch bestimmt. Regional kann sie unterschiedlich, beziehungsweise auch einheitlich sein. Als Faustregel gilt: Unpassend ist alles Kunterbunte oder Partymäßige. (Destroyed-)Jeans, Supermini und auch die angesagtesten Sneakers bleiben im Schrank. Geeignet für Mädchen sind ein dunkler Hosenanzug, ein Kleid, Rock, Bluse/Top und Bolerojäckchen/Blazer. Jungen sind mit einer dunklen Stoffhose, dazu passendem Oberhemd, vielleicht einer Weste oder auch einem Anzug gut angezogen. Sportliche, bunte oder extravagante Schuhe lenken vom festlichen Gesamteindruck ab.</p>
<p><b>In der Kirche</b><br />
Das Smartphone wird während der Feier in der Kirche stumm geschaltet, bei den Eltern geparkt oder gleich zuhause gelassen. Professionelle Bilder machen sehr oft bestellte Fotograf*innen. Ein Gotteshaus ist kein Ort für Selfies, lautes Rufen und schrilles Lachen. Entdecken Jugendliche beim Einlauf in die Kirche Verwandte und Bekannte, grüßen sie nur mit einem Handzeichen und einem Lächeln.</p>
<p><b>Nach der Kirche</b><br />
Egal, ob nach der Einsegnung ein kleiner Empfang oder ein großes Fest geplant ist, Gratulationen und Geschenke wird es geben. Geschenke, die noch auf dem Kirchengelände überreicht werden, bewahrt erst einmal ein Familienmitglied auf, um sie später im Restaurant oder zuhause zu den anderen auf den „Geschenketisch“ zu legen. Bei aller Neugier: in Briefumschläge wird nicht sofort hineingeguckt. Geld zählen ist in diesem Stadium tabu!</p>
<p><b>Im Restaurant</b><br />
An der Tafel sitzt die Hauptperson dieses Tages in der Mitte. Rechts und links werden die Eltern platziert. Nehmen Geistliche teil, was nicht mehr oft geschieht, bekommen sie den Platz neben der Mutter. Die Pat*innen schließen sich an, dann die Großeltern, die an einer Tafel dem Ehrengast auch gegenübersitzen können.</p>
<p><b>Die Geschenke </b><br />
Nach dem Essen packen die jungen Leute ihre Geschenke aus und bedanken sich dafür persönlich bei den jeweiligen Schenkenden, falls diese im Raum sind. Sich über jedes Geschenk zu freuen, auch wenn es nicht den Geschmack trifft, ist gar nicht so einfach. Apropos Geschenke: Kinder und Jugendliche haben meistens genaue Vorstellungen von Geschenken. Es ist schön, darauf Rücksicht zu nehmen und sich vorab mit den Eltern in Verbindung zu setzen. Die Jugendlichen bleiben während des ganzen Festes bei ihren Gästen. Sie verdrücken sich nicht einfach, sobald der Geschenke-Marathon absolviert ist&#8230;</p>
<p><b>Danke sagen</b><br />
Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte eine Dankeskarte mit Konfirmationsfoto an alle geschickt werden, die die Jugendlichen mit Geschenken und Gratulationen bedacht haben. Von Hand geschrieben sehen sie am besten aus. In ländlichen Gegenden ist es auch heute noch üblich, einen persönlichen „Dankschön-Besuch“ zu machen. Einen Dank bekommen natürlich auch die Geistlichen, die Eltern und die Pat*innen.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Etikette Trainer International (ETI)</div>
<p>ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegespr&auml;chen und Ver&ouml;ffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich st&auml;ndig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht f&uuml;r Aktualit&auml;t, Kompetenz und Qualit&auml;t.</p>
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		<title>Lächeln lohnt sich!</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/01/30/laecheln-lohnt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[bad]]></category>
		<category><![CDATA[body]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer ernst und streng schaut, macht sich das Leben unnötig schwer. Dabei wäre es so einfach, sich wohler zu fühlen. Die Lösung heißt: Lächeln! Wer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/01/30/laecheln-lohnt-sich/" data-wpel-link="internal">Lächeln lohnt sich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wer ernst und streng schaut, macht sich das Leben unnötig schwer. Dabei wäre es so einfach, sich wohler zu fühlen. Die Lösung heißt: Lächeln! Wer sich gleich morgens vor dem Spiegel im Bad selbst anlächelt, schafft die Voraussetzung für einen schönen und erfolgreichen Tag.</p>
<p>Um die Ausschüttung von Glückshormonen auch dann zu erreichen, wenn einem so gar nicht nach Lachen zu Mute ist, kann man ein Lächeln auch faken. Denn unsere mimische Muskulatur ist direkt mit unserem Emotionszentrum im limbischen System im Gehirn verbunden. Beidseitig hochgezogene Mundwinkel signalisieren unserem Gehirn, dass wir glücklich sind. Ganz unabhängig davon, ob wir uns so fühlen, oder ob nur der Mund lächelt, wie Sarah Pressmann, Professorin für Psychologie und Sozialverhalten an der University of California, Irvine, nachgewiesen hat.</p>
<p>Und so gelingt jedem ein gefaktes Lächeln, unabhängig von der eigentlichen Stimmung: Einfach eine Zahnbürste oder einen Stift in den Mund stecken – ohne dabei die Gegenstände mit den Lippen zu berühren. Die Mundwinkel gehen automatisch seitlich hoch, dadurch kontrahiert der Augenringmuskel und es werden Endorphine ausgeschüttet.<br />
Lächeln lohnt sich also immer, denn wer lächelt, ist automatisch glücklicher, kreativer, gesünder, lebt länger und hat gute Laune, die sich auch auf andere überträgt.</p>
<p>Die Psychologen Lioba Werth und Jens Förster haben z. B. in Studien zum Body Feedback nachgewiesen, dass eine Aufgabe als positiv empfunden wird, wenn ein positiver Gesichtsausdruck, wie z. B. ein Lächeln, hinzukommt. Runzelt jemand hingegen die Stirn, wirkt die Aufgabe negativer.</p>
<p>Ein Lächeln verbessert auch die Jobchancen. Eine Person, die lächelt, wirkt sympathischer und dadurch kompetenter und zielstrebiger. Lächeln macht kreativ, denn das Gehirn belohnt Lebensfreude mit gesteigerter Denkleistung und neuen Sichtweisen. Studien belegen, dass gut gelaunte Mitarbeitende fast doppelt so viele Verbesserungsvorschläge und Ideen ins Unternehmen einbringen als weniger gut gelaunte. Wer lächelt, ist also eine Bereicherung – für sich selbst und für andere. Oder, wie schon Friedrich Schiller gesagt hat: &quot;Ein Lächeln dauert nur einen kurzen Augenblick, aber die Erinnerung daran eine ganz Ewigkeit!&quot;<br />
 </div>
<div class="pb-boilerplate">
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		<title>Fremde Fehltritte lassen Menschen oft erschaudern</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/11/28/fremde-fehltritte-lassen-menschen-oft-erschaudern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 07:21:00 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2022/11/28/fremde-fehltritte-lassen-menschen-oft-erschaudern/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fremdschämen – auch „cringe“ genannt – beschreibt ein Zusammenzucken bei fremden Entgleisungen und Peinlichkeiten. Gelegenheiten lauern reichlich, bewusste sowie unbewusste: Aus nichtigem Grund wird in</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/11/28/fremde-fehltritte-lassen-menschen-oft-erschaudern/" data-wpel-link="internal">Fremde Fehltritte lassen Menschen oft erschaudern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Fremdschämen – auch „cringe“ genannt – beschreibt ein Zusammenzucken bei fremden Entgleisungen und Peinlichkeiten. Gelegenheiten lauern reichlich, bewusste sowie unbewusste: Aus nichtigem Grund wird in unserem Beisein eine Person „zusammengefaltet“. Selbstgefällig lobt der Kollege seine Präsentation. Beim noblen Geschäftsessen fotografiert die Mitarbeiterin stehend ihren Hauptgang. Verpatzte Witze, schiefe Gesangseinlagen und Videokonferenzen mit „Showeinlagen“ &#8230; „Mein Gott, wie peinlich“, geht es uns durch den Kopf. Bildlich kann Fremdscham inzwischen auch durch das Emoji „Facepalm“, die Hand vor dem Gesicht, dargestellt werden.<br />
 <br />
Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura sieht hinter dem Phänomen „fremdschämen“ einen Einfühlungsprozess, in dem eine Person A sich <i>an Stelle</i> einer anderen Person B schämt. Person B ist sich der schämenswerten Situation nicht bewusst, Person A aber durchaus. Aus dieser peinlichen Berührtheit für die Situation, in der Person B sich unwissend befindet, schämt sich Person A also stellvertretend für diese.<br />
 <br />
Fremde Peinlichkeiten könnten uns doch eigentlich schnuppe sein. Sind sie jedoch nicht. Prof. Sören Krach von der Uni Lübeck: „Wer sich 100-prozentig in die andere Person hineinversetzt, dürfte sich gar nicht fremdschämen. Schließlich weiß die Person ja nicht, dass ihr Spinat zwischen den Zähnen klebt oder ihre Hose offen ist.“ Die Gefühle der Beobachtenden passen nicht zu denen der Verursachenden. Statt die Emotionen zu spiegeln, beziehen die Umstehenden ihr Privatwissen und ihre persönlichen Wertvorstellungen mit ein. Sie stellen sich vor, wie sich der andere fühlen würde, wenn er von dem Versehen wüsste.<br />
 <br />
<b>Die Lust an fremden Geschmacklosigkeiten</b><br />
Diverse Internetseiten und Fernsehserien haben die Lust an fremden Peinlichkeiten als Quotengarant entdeckt und auch Populisten agieren gern mit gezielten Normverstößen. Fehlerhaftes Benehmen von Angehörigen und Freunden berührt uns sehr. Peinliche Prominente rufen eher Spott und Schadenfreude hervor. Wir denken zum Beispiel an Donald Trump und Gianni Infantino. Hier fehlen die beiden Zutaten Empathie und Identifikation, denn die sind für Cringe essenziell.<br />
 <br />
»Durch Fremdscham positioniert man sich als moralisch empfindsames Mitglied der Gesellschaft«, erklärt der Soziologe Patrick Wöhrle von der Technischen Universität Dresden: »Man erschauert zwar ob des Fehlverhaltens anderer. Dabei merkt man aber, dass die eigene moralische Grammatik funktioniert.«<br />
 <br />
<b>Bedeutungswandel – fürs Fremdschämen gibt es Trends</b><br />
Heutzutage ist Fremdscham allerdings der bevorzugte Mechanismus, Verfehlungen anderer anzuklagen und sie bloßzustellen, sagen Forscher*innen.<br />
„Der natürliche Schamreflex ist das Verbergen. In der Fremdscham wird das Beschämende offensiv ausgestellt“, meint Christian Schneider (Praxis für psychologische Coaching, Frankfurt). Früher forderte man andere auf, sich zu schämen. Mittlerweile ist es <i>in</i><i>,</i> sich gleich selbst für XYZ zu schämen.<br />
 <br />
Die stellvertretende Scham ist eine modifizierte Art des Mitleids, auch wenn dabei ein Überlegenheitsgefühl mitschwingt. Diese Überlegenheit erlaubt es uns (anscheinend), andere zu beschämen, falls deren Verhalten von der eigenen Anschauung abweicht. Also nehmen wir ihnen die Arbeit gleich ab und zeigen stellvertretend Gefühle.<br />
 <br />
Prof. Léon Wurmser, der 2020 verstorbene wichtigste psychoanalytische Schamtheoretiker, sah bei den strafenden Handlungen des Beschämens zwei Schritte: erstens wird die Person „an den Pranger“ gestellt, zweitens bewirkt dies, „die erniedrigte Person zu ignorieren, ihr zu zeigen, dass sie nicht dazugehört.“<br />
 <br />
<b>Eine Art moralisches Barometer</b><br />
Wir können eventuell darüber hinwegsehen, wenn unser Partner zuhause albern Luftgitarre spielt, in der Öffentlichkeit empfinden wir die Sache dann anders. Ganz generell könnte unser eigener Ruf durch eine „Normverletzung“ beschädigt werden. Cringe kann auch einiges über uns selbst aussagen. Unsere anklagende Reaktion bei einer deplatzierten Handlung ist vielleicht gar nicht das Problem, sondern die eigene moralische Beschaffenheit.</div>
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<div>Über Etikette Trainer International (ETI)</div>
<p>ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegespr&auml;chen und Ver&ouml;ffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich st&auml;ndig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht f&uuml;r Aktualit&auml;t, Kompetenz und Qualit&auml;t.</p>
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		<title>Kill a stupid rule</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/10/05/kill-a-stupid-rule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 09:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wir miteinander umgehen, welche Sprache wir als respektvolle Mitmenschen gebrauchen, was wir also als richtig oder falsch betrachten, ist das Resultat gesellschaftlicher Prozesse und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wie wir miteinander umgehen, welche Sprache wir als respektvolle Mitmenschen gebrauchen, was wir also als richtig oder falsch betrachten, ist das Resultat gesellschaftlicher Prozesse und damit stetig im Wandel. Darum muss man immer wieder mal eine Standortbestimmung machen und alte Zöpfe abschneiden, ganz im Sinn von „Kill a stupid rule“.</p>
<p>Was im Bereich des Change- und Innovations-Management funktioniert, geht nämlich auch bei den Umgangsformen. Denn genauso, wie Firmen mit der „Kill a stupid rule“-Methode Regeln und Abläufe in ihrem Unternehmen in Frage stellen, macht es die Gesellschaft im Laufe der Zeit mit den Regeln und Abläufen der Etikette. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in Firmen Mitarbeitende ganz bewusst darüber nachdenken, Task-Forces gebildet und Neuregelung gezielt eingeführt werden. In der Gesellschaft passieren diese Veränderungen hingegen allmählich und nicht nach einem konkreten Plan. Die Fragestellung ist aber die gleiche: Was wird noch auf eine bestimmte Art und Weise getan, nur, weil es schon immer so gemacht wurde? Von welchen überholten Normen und Regeln sollten wir uns befreien? Welche sind die ungeschriebenen Regeln? Eine Neuregelung der Umgangsformen findet dann statt, wenn die Mehrheit eines Kulturkreises diese Änderungen als angenehm, respektvoll, sinnvoll und anständig bewertet. Bis es so weit kommt, und die Mehrheit diesen Schritt macht, müssen Betroffene und Vorreiter*innen oft hart dafür kämpfen. Heute versuchen wir, durch den Dschungel einer gendergerechten Sprache zu navigieren – in einigen Jahren wird es voraussichtlich selbstverständlich sein und der Norm entsprechen.</p>
<p>Neues entsteht, Altes geht. Und in der Übergangsphase steht so mancher ratlos da. Hier daher etwas Klärung bei ein paar überholten Regeln, die nicht mehr zeitgemäß sind und trotzdem immer wieder für Unsicherheit sorgen:</p>
<p><b>Ein Mann betritt ein Restaurant als erster</b><br />
Die Zeiten, als ein Mann durch die Tür vorausging, um die Lage zu überprüfen, sind vorbei. Dafür hält er heute einer Frau die Tür auf, damit sie das Restaurant vor ihm betreten kann. Sie bleibt dann aber stehen und wartet auf ihn, damit er die Führung zum Tisch übernehmen kann. Und das gleiche gilt auch umgekehrt. Wenn Sie als Frau einen Mann einladen – sei das Ihr*e Kund*in, Chef*in oder Freund*in – machen Sie es genau gleich. Wer einlädt, führt. Nur wenn Sie vom Restaurantpersonal zum Tisch geführt werden, stellen Sie sich als Gastgeber und als Gastgeberin hinten an.</p>
<p><b>Eine Frau muss das „Du“ anbieten</b><br />
Diese Auffassung hält sich bei einigen Männern hartnäckig, ist aber veraltet. Das Duzen durchlief seit den Anfängen der deutschen Sprache verschiedene Stadien. Zwischen Erzen, Ihrzen und Siezen war das Duzen nur bei der ländlichen Bevölkerung und den niederen Ständen üblich oder es war reine Männersache. Frauen, die von Männern der ständischen Gesellschaft geduzt wurden, gingen oft einer nicht ehrenwerten Beschäftigung nach&#8230;. Für eine Dame gehörte es sich nicht, geduzt zu werden. Und als es im Laufe der Zeit langsam doch schicklich wurde, sahen die Herren ein großes Fettnäpfchen vor sich, in das sie auf keinen Fall treten wollten und überließen diesen gesellschaftlichen Schachzug der Frau.</p>
<p><b>Heute ist es einfach und eindeutig:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Im Business schlägt der/die Ranghöhere das Du vor (also auch Kund*innen oder jüngere Vorgesetzte).</li>
<li>Im Privatleben ist der Altersunterschied entscheidend. Der/die Sechzigjährige bietet den Dreißigjährigen das Du an.</li>
<li>Ob Mann oder Frau spielt dabei keine Rolle.</li>
</ul>
<p>
Der Mann öffnet der Frau die Autotür, rückt ihr beim Platznehmen den Stuhl, steht auf, wenn sie den Tisch verlässt und zurückkommt, bestellt, zahlt die Rechnung. Liebe Männer, das sind nach wie vor schöne, höfliche Gesten und natürlich dürfen Sie das auch noch – aber überlegen Sie, wo und mit wem Sie unterwegs sind. Weil sie es heute selten erleben, wissen viele Frauen gar nicht, wie sie solche Gesten souverän annehmen sollen. Es ist wie beim Tanzen: Wenn beide die Grundschritte kennen, kann der gut führende Mann alle möglichen Figuren machen und die Frau schwebt elegant mit ihm übers Parkett. Wenn aber nur einer von beiden weiß, was er tut, stolpert man von einem Tanzschritt zum nächsten. Im besten Fall führt das zu fröhlichem Gelächter und im worst case endet es in einem peinlichen Desaster.</p>
<p>Wieso stehen diese freundlichen Gesten eines Gentlemans in der Kategorie „Kill a stupid rule“? Weil sie in einem geschäftlichen Kontext unpassend sind. Frauen verhalten sich im Business wie ihre männlichen Kollegen und es wird hier kein Unterschied gemacht. Die Grundschritte für alle sind dabei Respekt und Wertschätzung. Wer aber die Führung übernimmt, hängt von Rang und Rolle ab, nicht vom Geschlecht.</p>
<p><b>„Gesundheit!“ wünschen, wenn jemand niest</b><br />
Als die erste Pest das christliche Römische Reich schwächte, war Papst Gregor der Große der Ansicht, dass Niesen ein frühes Warnzeichen für die Seuche war und so befahl er den Christen, auf ein Niesen mit einem Segenswunsch zu antworten. Dass wir im 21. Jahrhundert noch während einer Sitzung das Gespräch oder sogar die Präsentation unterbrechen, um einer niesenden Person „Gesundheit“ zu wünschen, ist ein erstaunliches Relikt ungebrochener Überlieferung.</p>
<p>Warum fühlen wir uns nach wie vor gezwungen, allen, die niesen, unseren Segen zu geben, selbst wenn der/die Niesende Fremde sind oder das Niesen irgendwo aus der hintersten Ecke des Büros kommt? Und warum wünschen wir dann nicht auch einer hustenden oder sich die Nase putzenden Person Gesundheit?</p>
<p>Trainer für Umgangsformen versuchen überall unermüdlich, ihren Seminarteilnehmenden diese reflexartige Reaktion auszutreiben. Vor allem im Frühling, wenn Pollen durch die Luft fliegen und Taschentuchhersteller Hochkonjunktur haben. Wenn man sich da die Segenswünsche sparen könnte, wäre vielleicht manche Sitzung kürzer.</p>
<p>Aber da haben Sie es: Einzelne Rebell*innen ändern keine Regeln und auch Stilexpert*innen nicht. Die Mehrheit der Gesellschaft bleibt hartnäckig dabei: Ein Niesen zu ignorieren ist schwierig. Manche Menschen sagen „Gesundheit!“ zu jedem, den es in der Nase kitzelt. Sogar zu ihrem Hund.</p></div>
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		<title>Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/08/12/warum-wir-politisch-korrekte-sprache-brauchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei hochaktuelle Debatten um politische Korrektheit prägen zurzeit unseren Wortschatz: zum einen unsere gendersensible Sprachwahl, zum anderen die Diskussion über Rassismus, rassistische Wörter und Bemerkungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/08/12/warum-wir-politisch-korrekte-sprache-brauchen/" data-wpel-link="internal">Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zwei hochaktuelle Debatten um politische Korrektheit prägen zurzeit unseren Wortschatz: zum einen unsere gendersensible Sprachwahl, zum anderen die Diskussion über Rassismus, rassistische Wörter und Bemerkungen.</p>
<p>Zum ersten Mal tauchte der Begriff „Political Correctness“ in den 1980er-Jahren in amerikanischen Universitäten auf. Als Gegenentwurf zur Verrohung. Die erste offensive Diskussion um das N-Wort gab es in Deutschland schon 2009. Eine Ursache dafür, warum Rassismus unsere Sprache prägt, ist auch die fehlende Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit. Darum ist uns nicht immer bewusst, ob und dass wir uns eines fremdenfeindlichen Stereotyps bedienen.<br />
Um in einer diskriminierungsfreien Gesellschaft zu leben, müssen wir uns jedoch vermehrt mit dem Thema auseinandersetzen und sollten Interesse daran haben, angemessene Sprechweisen zu favorisieren. Mit einigen Klicks können sich heute alle über eine korrekte Ausdrucksweise informieren. Unzählige Webseiten listen rassistische Wörter auf und bieten Unterstützung für korrekte Alternativen an. Da wir ständig dazulernen, können wir auch unseren Sprachgebrauch anpassen.</p>
<p>Die Frage nach der Herkunft einer Person ist aus dem Smalltalk-Kanon herausgenommen worden. Sie sollte erst gestellt werden, wenn die Person besser bekannt ist und/oder der Mensch von sich aus etwas über die Familie erzählt, sonst kann es sein, dass der Unterschied zwischen den beiden Personen zu sehr hervorgehoben wird.</p>
<p><b>Rassistische Ausdrücke aus dem deutschen Sprachgebrauch</b><br />
Begriffe, die durch die Kolonialisierung geprägt sind, entstanden zwar nicht in dieser Zeit, sind währenddessen aber so abwertend umgedeutet und verwendet worden, dass sie nicht benutzt werden sollten. Hier die wichtigsten kolonial-rassistischen Erbstücke der deutschen Sprache (und die des Vokabulars aus dem NS-Regim) sowie alternative Wörter, denen diese herabwürdigenden Bedeutungsanteile fehlen. Wichtig ist, dass wir politische Selbstbezeichnungen respektieren.</p>
<p><b>Farbige, farbig, dunkelhäutig, Mulatt*in, Mischling</b> – Die Termini „Schwarze“ und „<i>weiße</i>“ Menschen beschreiben nicht die Hautfarbe, sondern sind politische Begriffe, die ausdrücken, ob eine Person von rassistischer Diskriminierung betroffen ist oder nicht. Selbstbezeichnung der Betroffenen: People of Color (PoC), Menschen of Color/Person of Color, Afrodeutsche*r.  „Biodeutsche*r“: einst scherzhaft-provokante Bezeichnung für Menschen ohne Migrationshintergrund wird nun von People of Color auch ernsthaft verwendet.</p>
<p><b>N-Wort/M-Wort</b> – sind Begriffe, die Menschen schwarzer Hautfarbe beleidigen. Stattdessen: Schwarze*r Deutsche*r, Afroamerikaner*in oder Afrikaner*in, bzw. konkrete Benennung des Herkunftslandes.</p>
<p><b>Rasse</b> – biologisch unterschiedliche &quot;Menschenrassen&quot; aufgrund von äußeren Merkmalen gibt es nicht. „Rassen gibt es nur bei Haustieren“, so Johannes Krause, Direktor am Max-Planck-Institut Leipzig. Alternativ: Ethnie.</p>
<p><b>Zigeuner</b> – die korrekte Bezeichnung lautet: Roma (so die Selbstbeschreibung) Männlicher Singular: Rom (Plural: Roma), weiblicher Singular: Romni (Plural: Romnja). Sinti/ Sintiza/Sinto/ Sintize sind die Nachfahren der Romagruppen.</p>
<p><b>Indianer</b> – zusammenfassend: First American/Erstbewohner Amerikas, indigene Personen oder konkrete Bezeichnungen wie z. B. Tonkawa, Inkas.<br />
„Squaw“ wird übrigens als Schimpfwort für eine indianische Frau verstanden.</p>
<p><i>Weiterlesen bei </i><a href="https://etikette-trainer.us13.list-manage.com/track/click?u=6f8bc2f4f185947fcae1c5203&amp;id=79bee9f990&amp;e=5bd50af515" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.oegg.de</a>, <i>Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V</i></p>
<p>Viele Vorurteile gegen andere Nationen finden sich in unserer Sprache wieder, die oft unbedacht verwendet wird. Daher sind auch Redewendungen wie „Rechnungen türken“ oder „herumzigeunern“ absolut unangebracht.</p>
<p>Wir werden nicht sprachlos, nur weil wir rassistische Begriffe aufgeben. Es ist so, wie mit jeder anderen Umgangsform auch: „Behandele Menschen, wie sie behandelt werden möchten!“ Alle haben einen Anspruch darauf, als Person geachtet zu werden. Eine Beleidigung ist dann eine, wenn sie als solche wahrgenommen wird – unser Gegenüber sie also als solche empfindet und sich diskriminiert fühlt.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Abstand ist der neue Anstand</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/06/16/abstand-ist-der-neue-anstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Etikette Trainer International (ETI)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 07:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach mehr als zwei Jahren Pandemie ist es nicht mehr selbstverständlich, sich zur Begrüßung die Hand zu geben. Den Impuls dazu spüren wir aber immer</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nach mehr als zwei Jahren Pandemie ist es nicht mehr selbstverständlich, sich zur Begrüßung die Hand zu geben. Den Impuls dazu spüren wir aber immer noch. Manche sehnen den Handschlag regelrecht zurück – und praktizieren ihn schon wieder regelmäßig. Deshalb befinden wir uns momentan oft in einem Dilemma. In unserem Kulturkreis ist es üblich, einer anderen Person zur Begrüßung die Hand zu reichen. Bedingt durch die Pandemie gilt es heute allerdings eher als höflich, erst einmal abzuwarten und zu schauen, ob das Hand geben auch dem Bedürfnis unseres Gegenübers entspricht. Das verunsichert viele.</p>
<p>Zu Beginn der Pandemie haben wir krampfhaft nach anderen Begrüßungsformen gesucht. Vom „Ellenbogen-Check“ über den „Fist-Bump“ und die Begrüßung von Fuß zu Fuß bis zu „Namasté“ war alles dabei. Der Mensch braucht offenbar entsprechende Rituale. Sich die Hand geben signalisiert eben auch: Wir kommen in friedlicher Absicht, ohne Waffen. Der Handschlag hat in unserer Kultur einen großen Stellenwert. Er ist mehr als nur Begrüßung. Der Handschlag gibt uns Sicherheit, er signalisiert Offenheit und er lässt uns die Verfassung unseres Gegenübers im wahrsten Sinne des Wortes „fühlen“. Der Kontakt über die Faust oder den Ellenbogen ist hingegen ein hartes, knochiges Erlebnis.</p>
<p>Jetzt kommt aber zum Bedürfnis nach Sicherheit im sozialen Umgang auch das Bedürfnis nach Gesundheit hinzu. Wir müssen abwägen, was uns wichtiger ist. Mit Erstaunen sehen wir, wer sich schon wieder mit Handschlag oder sogar mit Küsschen auf die Wangen begrüßt. Viele zucken dabei zusammen: Zu viel Nähe, zu viel Risiko! Die Infektionszahlen bestätigen das leider immer noch.</p>
<p><b>Was sollten wir im Umgang miteinander berücksichtigen? </b><br />
Nicht gleich von null auf 100. Im Kaufhaus-Fahrstuhl oder an der Supermarktkasse ruhig nochmals darauf aufmerksam machen, wenn der Abstand zu eng ist – das ist kein Spielverderben! Selbstverständlich können wir immer noch um mehr Abstand bitten, wenn wir uns eingeengt fühlen – ohne gleich als sozial auffällig zu gelten. „Ich fühle mich mit mehr als 3 Personen im Fahrstuhl nicht wohl – ich nehme lieber den nächsten …“, „Entschuldigung, aber ich möchte gern noch vorsichtig sein,“ „Es wäre nett, wenn Sie einen etwas größeren Abstand einhalten würden.“</p>
<p><b>Falls wir uns unwohl fühlen, dürfen wir das sagen</b><br />
Unter Freunden, Bekannten oder im beruflichen Team ist eine Absprache leicht, z. B. „Ich bin noch nicht so weit, die Hand zu geben, lass uns damit bitte noch warten.“ Was aber, wenn die Chefin oder der Chef die Hand zur Begrüßung ausstrecken? Hier ist von Seiten der ranghöheren Person Sensibilität gefragt: „Wollen wir uns schon wieder die Hand zur Begrüßung geben?“ Hier wird eine ehrliche Antwort erwartet, denn die Höflichkeit ordnet sich selbstverständlich der Gesundheit unter. Wenn jemand noch nicht so weit ist, sollte das in diesen Zeiten nicht als Unhöflichkeit betrachtet werden, denn Abstand ist der neue Anstand! </div>
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