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	<title>Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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	<title>Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Tuberkulose: Die diagnostische Lücke schließen</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2024/01/23/tuberkulose-die-diagnostische-luecke-schliessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende letzten Jahres starteten die Forschenden des Fraunhofer ITMP und des Tropeninstituts am LMU Klinikum im Rahmen der seit 2022 bestehenden, strategischen Kooperation mit Roche</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2024/01/23/tuberkulose-die-diagnostische-luecke-schliessen/" data-wpel-link="internal">Tuberkulose: Die diagnostische Lücke schließen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ende letzten Jahres starteten die Forschenden des Fraunhofer ITMP und des Tropeninstituts am LMU Klinikum im Rahmen der seit 2022 bestehenden, strategischen Kooperation mit Roche am Fraunhofer-ITMP-Standort für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung IIP in Penzberg/München die »DisTB«-Studie (<i>Discovery of novel biomarkers for the diagnosis of TB disease</i>). Das Ziel der Studie ist es, neue hochempfindliche und spezifische Biomarker für die Diagnose einer Tuberkulose-Erkrankung zu identifizieren, die nicht auf Sputum basieren, sondern auf Blut, Urin oder Speichelproben. Zudem soll eine Plattform für die Sammlung von Proben zur Entdeckung und Verifizierung weiterer diagnostischer Marker geschaffen werden. Auf Blut basierende Testverfahren wie der Interferon-Gamma-Release Assay, kurz IGRA, existieren beispielsweise bereits seit einigen Jahren, jedoch ist eine Unterscheidung zwischen aktiver Tuberkulose-Erkrankung und einer latenten Tuberkulose-Infektion bzw. früherem Kontakt mit dem Bakterium nicht möglich.</p>
<p><b>»Beyond sputum«: Neue Biomarker für die Tuberkulose-Diagnostik</b></p>
<p>Rund ein Viertel der Weltbevölkerung ist latent mit Tuberkulose-Erregern infiziert, 10,6 Millionen Menschen erkranken jedes Jahr an Tuberkulose und etwa 1,3 Millionen sterben daran. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden 40 Prozent der Tuberkulose-Fälle nicht diagnostiziert oder nicht gemeldet. Bei Kindern liegt die Rate mit über 70 Prozent deutlich höher. Obwohl der Erreger, das <i>Mycobacterium tuberculosis Complex,</i> bereits seit über 140 Jahren bekannt ist, bleibt die Diagnose der Infektionserkrankung eine Herausforderung. Sie erfordert eine aufwendige Infrastruktur und diese ist für viele betroffene Menschen nicht zugänglich. Hinzu kommt, dass gängige Tuberkulose-Tests auf dem mikrobiellen Nachweis im Sputum, dem Sekret der tiefen Atemwege, basieren. Diese Proben sind beispielsweise bei Kindern oder immungeschwächten Personen schwer zu gewinnen, und nicht immer lässt sich eine Erkrankung zuverlässig nachweisen, zumal auch Infektionen außerhalb der Atemwege vorkommen. Neben der Diagnostik-Toolbox erforschen das Fraunhofer ITMP, das LMU Klinikum München und Roche nun in ihrem zweiten gemeinsamen Kooperationsprojekt neue Lösungen für eine patientennahe Tuberkulose-Diagnostik, um den Zugang für Betroffene insbesondere aus Ländern mit niedrigen oder mittleren Einkommen zu erleichtern.</p>
<p>Dank der kombinierten Stärken in Pharma, Diagnostik und Health-IT ist Roche Pionier und Innovator der personalisierten Medizin. Als weltweit führender Hersteller diagnostischer Analysesysteme für die In-vitro-Diagnostik bringt das Unternehmen seine Expertise im Bereich molekularer Protein-, IHC- und Nukleinsäure-Tests in die Forschungskooperation mit Fraunhofer und dem LMU Klinikum am Standort München/Penzberg mit ein. Roche ist es wichtig, medizinische Lösungen zu entwickeln, um die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern.</p>
<p>Das LMU Klinikum München verfügt im Bereich Tuberkulose über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung neuer Diagnostika und Medikamente. Mit einem weltweiten Forschungsnetzwerk und der Mitarbeit in globalen Konsortien und Projekten hat sich die International Clinical Trials Unit des Tropeninstituts am LMU Klinikum zu einem globalen Player in der Tuberkulose-Forschung entwickelt. Im Rahmen der Kooperation sucht das Tropeninstitut am LMU Klinikum aktuell Probanden im Großraum München (vgl. <a href="https://www.lmu-klinikum.de/tropeninstitut/forschung/klinisches-studienzentrum/tuberkulose-diagnostikstudie/f6a13ff24079e300" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">weitere Informationen</a>, Website Tropeninstitut, LMU Klinikum).</p>
<p>Der neu gegründete Fraunhofer-ITMP-Standort für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung IIP fokussiert sich auf die translationale Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und Industrie und etabliert neueste Technologien zur Entwicklung neuer Infektionsdiagnostika.</p>
<p><i>»Ziel der Fraunhofer-Gesellschaft ist es, durch angewandte Forschung zur Translation von Forschungsergebnissen in die Praxis beizutragen. Die Zusammenarbeit mit universitären Partnern und der Wirtschaft ist hierfür ein wesentliches Instrument. Die Kooperation zwischen Roche, dem LMU Klinikum und dem Fraunhofer ITMP wird konkrete Lösungen für die Tuberkulose-Diagnostik entwickeln und dazu beitragen, die jetzt schon enge Partnerschaft der Institutionen weiter zu festigen.«  </i></p>
<p>Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, Frankfurt am Main Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum Frankfurt am Main</p>
<p><i>»Wir bei Roche haben die Problematik der Diagnose der Tuberkulose erkannt und wollen uns daher der Thematik stellen. Überzeugt sind wir davon, dass in Zusammenarbeit mit den Experten aus dem Feld deutliche Fortschritte für die Diagnose dieser schweren Erkrankung erzielt werden können. Wenn wir die chronische Pandemie auf diese Weise in den Griff bekommen, hätte das eine bedeutend positive Auswirkung auf die Gesundheit der Menschen weltweit.«</i></p>
<p>Dr. Elke Glasmacher, Global Head of Discovery Sciences in Diagnostics, Roche in Penzberg</p>
<p><i>»Eine patientennahe und am gleichen Tag verfügbare Diagnose von Tuberkulose ist eine unabdingbare Voraussetzung, um das Ziel, Tuberkulose zu eliminieren, zu erreichen. Wir sind sehr froh darüber, dass sich ein großes Unternehmen wie Roche dieser Problematik mit annimmt.«</i></p>
<p>Prof. Dr. med. Michael Hoelscher, Standortleiter, Fraunhofer-ITMP Standort IIP in Penzberg/München<br />
Direktor der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin, LMU Klinikum München</p>
<p>Weitere Informationen zum Fraunhofer-Standort für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung IIP:</p>
<p><a href="https://www.itmp.fraunhofer.de/de/presse/Besuch-Penzberg.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.itmp.fraunhofer.de/de/presse/Besuch-Penzberg.html</a></p>
<p><a href="https://www.itmp.fraunhofer.de/de/presse/Besuch-Penzberg.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2022/mai-2022/fraunhofer-labore-roche-penzberg.html</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.<br />
Hansastra&szlig;e 27 c<br />
80686 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 1205-0<br />
Telefax: +49 (89) 1205-7531<br />
<a href="http://www.fraunhofer.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.fraunhofer.de</a></div>
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<div class="pb-contact-item">Thomas Eck<br />
Telefon: +49 (89) 1205-1333<br />
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/fraunhofer-gesellschaft-zur-foerderung-der-angewandten-forschung-ev-muenchen/Tuberkulose-Die-diagnostische-Luecke-schliessen/boxid/1187700" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>Bayerisches Chip-Design-Center: Bayern auf Kurs zum Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2024/01/18/bayerisches-chip-design-center-bayern-auf-kurs-zum-innovations-und-exzellenzstandort-fuer-chipdesign/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 12:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bayerische Chip-Design-Center (BCDC) hat am 18. Januar 2024 einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Bayern zu einem führenden Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2024/01/18/bayerisches-chip-design-center-bayern-auf-kurs-zum-innovations-und-exzellenzstandort-fuer-chipdesign/" data-wpel-link="internal">Bayerisches Chip-Design-Center: Bayern auf Kurs zum Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Bayerische Chip-Design-Center (BCDC) hat am 18. Januar 2024 einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Bayern zu einem führenden Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign zu machen. Im Rahmen der »Fachtagung Chipentwicklung – mehr Innovationen durch Chipdesign« am Fraunhofer IIS überreichte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Betreibern des Centers einen Förderbescheid in Höhe von 50 Millionen Euro.</b></p>
<p>Das BCDC setzt sich das ehrgeizige Ziel, die Chipdesign-Kompetenzen in Bayern weiter auszubauen und einen erleichterten Zugang für Unternehmen, insbesondere für Start-Ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU), zu Chipdesign und passenden Lieferketten zu bieten. Die jüngsten Herausforderungen in der deutschen Industrie haben die Abhängigkeit von internationalen Halbleiterunternehmen einmal mehr sichtbar gemacht und unterstreichen die besondere Relevanz eines starken Chipdesign-Zentrums.</p>
<p>»Chipdesign ist von strategischer Bedeutung. Wer die Halbleiter von morgen mitentwickelt, sichert sich Einfluss auf dem Weltmarkt. Genau das ist unser Ziel für Bayern. Zudem steckt im Design von Chips deutlich mehr Wertschöpfung als in der eigentlichen Produktion. Mit unserer Halbleiterpolitik setzen wir also auf den richtigen Schwerpunkt. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit ihren drei beteiligten Instituten der richtige Partner für dieses Vorhaben. Wir haben als Staatsregierung bereits in den Vorjahren mit eigenen Halbleiter-Initiativen den Weg für das Bayerische Chip-Design-Center bereitet. Mit diesen weiteren 50 Millionen bekennen wir uns also ganz klar zur Halbleiterindustrie in Bayern«, sagt Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.</p>
<p>Die Förderzusage markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des BCDC, das bereits 2022 mit einem ersten Förderbescheid über eine Million Euro ins Leben gerufen wurde. Die Fraunhofer-Institute für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT und für Integrierte Schaltungen IIS treiben seit 2022 die inhaltlichen Forschungsarbeiten voran, identifizieren Schlüsselthemen und erarbeiten Konzepte, um mehr Fachkräfte für IC-Design zu qualifizieren und den Zugang zur Fertigung und zu den Lieferketten von ICs (Integrated Circuits, englisch für Integrierte Schaltkreise) sowie zu einem IC-Design-Ökosystem zu ermöglichen, das KMU und Start-Ups den Einstieg in die IC-Entwicklung erleichtert.</p>
<p><b>BCDC als Kompetenzzentrum für Chipdesign</b></p>
<p>Mit dem nun überreichten zweiten Förderbescheid des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie kann das BCDC seine Forschungskompetenzen weiter ausbauen und sich gemeinsam mit weiteren Partnern, bestehend aus fünf bayerischen Hochschulen und Universitäten, zu einem führenden Kompetenzzentrum für Chipdesign in Bayern entwickeln.</p>
<p>Inhaltlich organisiert sich das Bayerische Chip-Design-Center in den identifizierten Kernthemen in drei Säulen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Das<b> IC – Design Ecosystem</b> leistet mit seinen thematischen Plattformen Unterstützung bei der Entwicklung von spezifischen Lösungen in den Themen Sensor-/Aktorsysteme und KI, Digital Signal Processing, Secure System on Chip sowie Chiplets, entwickelt hierfür IP-Portfolios für innovative und neuartige Technologien und untersucht Lösungen zur Minimierung von Obsoleszenz- und Chipknappheitsrisiken.</li>
<li>Die Säule<b> IC – Design Talents</b> widmet sich dem Fachkräftemangel im Chipdesign durch Training-on-the-Job von Talenten.</li>
<li>Die <b>IC – Supply Chain</b> unterstützt Unternehmen beim Zugang zur Fertigung von eigenen integrierten Schaltungen als Prototypen und Kleinserien.</li>
</ul>
<p>Zusätzlich zum Ausbau der Forschungskapazitäten werden ein Netzwerk mit der Industrie aufgebaut und strategische Initiativen national wie auch auf EU-Ebene gezielt mit vorangetrieben. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützt dabei durch einen dedizierten Teil des Projekts die Kofinanzierung einer geplanten deutschen Pilotlinie, eingereicht durch die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) im Rahmen des European Chips Act.</p>
<p>Die Partnerinnen und Partner möchten dieses entgegengebrachte Vertrauen nutzen, um im Rahmen des auf fünf Jahre geförderten Projekts den Herausforderungen der Chipentwicklung und -produktion mit Kompetenz, Innovationskraft und Networking zu begegnen. Damit wird das BCDC einen wesentlichen Beitrag zur technologischen Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft leisten.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fraunhofer-gesellschaft-zur-foerderung-der-angewandten-forschung-ev-muenchen" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---20/1187291.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2024/01/18/bayerisches-chip-design-center-bayern-auf-kurs-zum-innovations-und-exzellenzstandort-fuer-chipdesign/" data-wpel-link="internal">Bayerisches Chip-Design-Center: Bayern auf Kurs zum Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<title>Wandel durch Werte: Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka seit rund 100 Tagen Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/11/27/wandel-durch-werte-prof-dr-ing-holger-hanselka-seit-rund-100-tagen-praesident-der-fraunhofer-gesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 08:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[bayerischen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2023/11/27/wandel-durch-werte-prof-dr-ing-holger-hanselka-seit-rund-100-tagen-praesident-der-fraunhofer-gesellschaft/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit genau 102 Tagen steht Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka als 11. Präsident an der Spitze der Fraunhofer-Gesellschaft. Im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/27/wandel-durch-werte-prof-dr-ing-holger-hanselka-seit-rund-100-tagen-praesident-der-fraunhofer-gesellschaft/" data-wpel-link="internal">Wandel durch Werte: Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka seit rund 100 Tagen Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Seit genau 102 Tagen steht Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka als 11. Präsident an der Spitze der Fraunhofer-Gesellschaft. Im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, des bayerischen Wissenschaftsministers Markus Blume sowie des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger feierte die Fraunhofer-Gesellschaft am Donnerstag, dem 23. November 2023, in München den Amtsantritt ihres neuen Präsidenten.</b></p>
<p>Zur offiziellen Amtseinführung von Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka als Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft begrüßte die Vorsitzende des Senats der Fraunhofer-Gesellschaft, Hildegard Müller, die rund 120 Gäste und wies auf die Bedeutung der Forschung in Zeiten des stetigen Wandels hin: »Institutionen wie Fraunhofer sind es, die mit ihrer Lösungs- und Anwendungsorientierung die Innovationen entwickeln, die uns helfen werden, die Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht, zu meistern.« Hildegard Müller betonte, dass seit dem Amtsantritt Holger Hanselkas als neuem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft vor drei Monaten bereits ein »deutlicher Aufbruch« zu spüren sei. »Durch Ihre zugewandte, offene und im besten Sinne fordernde Art, lieber Professor Hanselka, haben Sie den berühmten Fraunhofer-Spirit wieder erweckt, und ich bin sehr sicher, dass Sie die Gesellschaft gemeinsam mit den mehr als 30 000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in eine erfolgreiche Zukunft führen werden«, sagte die Vorsitzende des Senats der Fraunhofer-Gesellschaft.</p>
<p>Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, betonte in ihrer Festrede die Bedeutung der großen Forschungseinrichtungen und insbesondere der Fraunhofer-Gesellschaft für die Wirtschaftsstandorte Deutschland und Europa: »Mit ihrer anwendungsorientierten Forschung ist die Fraunhofer-Gesellschaft ein Aushängeschild und ein Innovationsmotor unseres Landes. Der Bund fördert Fraunhofer jährlich mit mehr als 850 Millionen Euro aus dem Pakt für Forschung und Innovation. Dieser Pakt ist ein Grund dafür, dass der Forschungsstandort Deutschland so stark ist. Ein weiterer Grund ist die Freiheit der Wissenschaft. Sie bedeutet aber auch Verantwortung, etwa gut mit den anvertrauten Steuergeldern umzugehen. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt sich nun neu auf. Professor Hanselka verkörpert diesen Neustart. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.«</p>
<p>Der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume verdeutlichte darüber hinaus die Bedeutung von Fraunhofer für den Forschungsstandort Bayern: »Als neuer Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft ist Professor Holger Hanselka der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Amt – und am richtigen Ort: München ist als einer der innovationsstärksten Standorte der Welt der perfekte Sitz für die Zentrale der größten Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Mit unserer Hightech Agenda Bayern investieren wir 5,5 Milliarden Euro in Spitzenforschung, Zukunftstechnologien und eine exzellente wissenschaftliche Infrastruktur. So schaffen wir auch für die insgesamt rund 5600 Mitarbeiter an Fraunhofer-Einrichtungen in ganz Bayern ideale Rahmenbedingungen, zuletzt mit einem besonderen Schwerpunkt auf Ausbaumaßnahmen im Bereich der Forschung zu Künstlicher Intelligenz. Ich freue mich sehr darauf, die gemeinsame Erfolgsgeschichte von Freistaat und Fraunhofer mit Professor Hanselka weiterzuschreiben!«</p>
<p>Dr. Ralf Wintergerst, Präsident Bitkom e.V., erklärte: »Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die Herzkammer der deutschen Forschung. Sie prägt Rhythmus, Tempo und Leistungsstärke des Forschungsstandorts Deutschland. Von herausragender Bedeutung ist die enge Verzahnung mit der Wirtschaft, um aus Spitzenforschung auch Spitzenprodukte zu machen, invented, designed and made in Germany.«</p>
<p>In seiner Antrittsrede betonte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, die Bedeutung der Forschung für die Lösung aktueller globaler Probleme und Konflikte: »Wandel und Transformation waren nie wichtiger als heute: Von der schwierigen geopolitischen Lage mit Kriegen in unserer Nachbarschaft über den internationalen Wettbewerb um Ressourcen bis hin zu den gewaltigen Herausforderungen, vor die uns die Klimakrise stellt. In dieser Zeit des komplexen Wandels braucht es starke, lösungs- und anwendungsorientierte Forschung, wie wir sie bei Fraunhofer betreiben. Wir können und werden unseren Beitrag leisten, um durch ganzheitliche Lösungsansätze unsere Wirtschaft und Gesellschaft resilienter aufzustellen sowie die digitale und nachhaltige Transformation konsequent voranzutreiben.«</p>
<p>Hanselka verwies darauf, dass der Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Anwendung deutlich beschleunigt werden muss, um den wachsenden globalen Herausforderungen entgegentreten und den Spitzenplatz der deutschen Wirtschaft sichern zu können: »Hierfür ist es wichtig, dass wir uns auf das Fraunhofer-Modell als Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Forschungsorganisationen zurückbesinnen. Durch seine ausgewogene Zusammensetzung aus Wirtschaftserträgen, öffentlichen Erträgen und Grundfinanzierung garantiert es die Marktorientierung der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Institute der Fraunhofer-Gesellschaft. Dadurch wird es auch gelingen, die Kernaufgabe der Fraunhofer-Gesellschaft – den Transfer von Ideen in die Anwendung – noch besser und noch effizienter zu erfüllen.«</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka steht seit dem 15. August als 11. Präsident an der Spitze der Fraunhofer-Gesellschaft. Der 62-Jährige hatte zuvor zehn Jahre das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geleitet.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</div>
<p>Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist die weltweit f&uuml;hrende Organisation f&uuml;r anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schl&uuml;sseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber f&uuml;r innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Die 1949 gegr&uuml;ndete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen. Etwa 30 800 Mitarbeitende, &uuml;berwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, erarbeiten das j&auml;hrliche Forschungsvolumen von rund 3,0 Mrd. &euro;. Davon fallen 2,6 Mrd &euro; auf den Bereich Vertragsforschung.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.<br />
Hansastra&szlig;e 27 c<br />
80686 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 1205-0<br />
Telefax: +49 (89) 1205-7531<br />
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<div class="pb-contact-item">Thomas Eck<br />
Abteilungsleiter Presse und Medien<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/27/wandel-durch-werte-prof-dr-ing-holger-hanselka-seit-rund-100-tagen-praesident-der-fraunhofer-gesellschaft/" data-wpel-link="internal">Wandel durch Werte: Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka seit rund 100 Tagen Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fraunhofer, DESY, Hereon und EMBL unterzeichnen »Memorandum of Understanding« für engere Zusammenarbeit</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/11/13/fraunhofer-desy-hereon-und-embl-unterzeichnen-memorandum-of-understanding-fuer-engere-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 15:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[desy]]></category>
		<category><![CDATA[elektronen]]></category>
		<category><![CDATA[embl]]></category>
		<category><![CDATA[fraunhofer]]></category>
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		<category><![CDATA[wilmanns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Delegation der Fraunhofer-Gesellschaft, des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY, des Helmholtz-Zentrums Hereon und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie EMBL hat heute in Hamburg ein »Memorandum of</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/13/fraunhofer-desy-hereon-und-embl-unterzeichnen-memorandum-of-understanding-fuer-engere-zusammenarbeit/" data-wpel-link="internal">Fraunhofer, DESY, Hereon und EMBL unterzeichnen »Memorandum of Understanding« für engere Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Eine Delegation der Fraunhofer-Gesellschaft, des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY, des Helmholtz-Zentrums Hereon und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie EMBL hat heute in Hamburg ein »Memorandum of Understanding« (MoU) unterzeichnet. Mit dieser Absichtserklärung bekräftigen die vier Forschungseinrichtungen ihre Pläne für eine Zusammenarbeit, in der die Partner ihre jeweiligen Kompetenzen und Infrastrukturen bündeln und damit für Forschung und Industrie einen Mehrwert schaffen.</b></p>
<p>Von neuen Methoden der Bildgebung über neue Datenformate und -analysen bis hin zum Screening von Wirkstoffen und Biomaterialien: Das Potenzial von Synchrotronstrahlung auch für die anwendungsorientierte Forschung ist groß. Um dieses künftig noch besser einsetzen zu können, haben Fraunhofer, DESY, Hereon und EMBL eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel ist es, eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen den vier Forschungseinrichtungen zeitnah zu etablieren. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf der Nutzung der analytischen Infrastruktur auf dem DESY-Campus in Hamburg liegen, beispielsweise der Röntgenstrahlungsquelle PETRA III, aber auch der freien Elektronenlaser.</p>
<p><b>Grundstein für mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit</b></p>
<p>Prof. Axel Müller-Groeling, Vorstand für Forschungsinfrastrukturen und Digitalisierung der Fraunhofer-Gesellschaft, erklärte: »Die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding legt den Grundstein für einen wichtigen Beitrag für mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forschungslandschaft. In Zeiten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen ist es essenziell, Kompetenzen, Infrastrukturen und Wissen über die Grenzen der einzelnen Forschungseinrichtungen hinweg zu bündeln und planvoll und zielgerichtet in Innovationen umzusetzen. Auf diese Weise können wir zukünftig nicht nur neue Kundengruppen ansprechen, sondern auch die drängenden Fragen der Industrie noch effizienter beantworten sowie die Innovationszyklen verkürzen und unseren Erfolg steigern.«</p>
<p>Dr. Arik Willner, Chief Technology Officer von DESY, ordnete die Zusammenarbeit wie folgt ein: »Der Schritt für diese Zusammenarbeit mit einer beeindruckenden Vielzahl an Fraunhofer-Instituten als auch unseren Partnern Hereon und EMBL zeigt, wie relevant die Analytik von DESY nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch für industrielle Fragestellungen und damit hoch relevant für Innovation ist.«</p>
<p>Prof. Matthias Rehahn, wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Hereon, erklärte: »Hereon betreibt seit vielen Jahren im Rahmen der Nutzerplattform GEMS erfolgreich Instrumente für materialwissenschaftlicheUntersuchungen an zwei von Europas leistungsfähigsten Synchrotronstrahlungs- und Neutronenquellen (PETRA III und FRM II) und stellt sie sowohl Nutzern aus dem akademischen Bereich als auch aus der Industrie zur Verfügung. Durch die engere Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gemeinschaft bündeln wir die Expertise des Hereon in der Nutzung dieser Anlagen mit der Erfahrung der Fraunhofer-Zentren in der industriellen Forschung.«</p>
<p>Prof. Matthias Wilmanns, Leiter der EMBL-Niederlassung in Hamburg, sagte: »Wir freuen uns sehr, dass wir durch diese Partnerschaft unser Beamline-Portfolio für industrielle Anwendungen und biowissenschaftliche Fragestellungen erweitern können. Wir sind überzeugt davon, dass die Ziele der Fraunhofer-Gesellschaft, des Hereon, des DESY und des EMBL in hohem Maße übereinstimmen und dass uns die enge Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Umsetzung des EMBL-Programms ›Molecules to Ecosystems‹ (Von Molekülen zu Ökosystemen) eröffnen wird. Darin erforschen wir die molekularen Grundlagen des Lebens vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen – mit dem Ziel, unser Verständnis vom Leben auf der Erde zu transformieren und mögliche Lösungen für einige der größten Herausforderungen der Gesellschaft aufzeigen, darunter den unwiederbringlichen Verlust der Artenvielfalt, Antibiotikaresistenzen, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Ernährungssicherheit und neue Krankheitserreger.«</p>
<p>Die Zusammenarbeit der vier Partner soll zentrale Fragestellungen auf Seiten der Grundlagenforschung sowie der anwendungsorientierten Forschung adressieren mit dem Ziel, die technologische Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Wirtschaft zu stärken. So soll Fraunhofer durch die avisierte Zusammenarbeit mit den DESY, Heron und EMBL beispielsweise einen maßgeschneiderten Zugang zu röntgenbasierter Analytik erhalten, um aktuelle industrierelevante Fragestellungen mit höchster Aussagekraft zu beantworten. DESY und deren Campuspartner wiederum erweitern durch eigene und gemeinsame Projekte ihr Analyseportfolio und greifen auf ein umfangreiches Präparations- und Datenauswerteportfolio bei Fraunhofer zurück. Darüber hinaus liefert Fraunhofer anwendungsnahe Fragestellungen, die die Basis für eine gemeinsame Vermarktung der analytischen Methoden und Portfolios gegenüber der Industrie sind.</p>
<p>Insgesamt werden zunächst 25 Fraunhofer-Institute mit den Expertinnen und Experten von DESY, Hereon und EMBL zusammenarbeiten.</p>
<p><b>Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY<br />
</b>Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY ist eine Stiftung. Das Forschungszentrum für Beschleunigertechnologien entwickelt und betreibt als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V. einige der brillantesten Röntgenquellen weltweit. Das Zentrum stellt diese Großgeräte der weltweiten wissenschaftlichen Community sowohl für Fragestellungen aus der Grundlagenforschung als auch für anwendungsnahe Forschung zur Verfügung.</p>
<p><b>Helmholtz-Zentrum Hereon<br />
</b>Das Helmholtz-Zentrum Hereon ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Das wissenschaftliche Spektrum des Hereon umfasst Hochleistungswerkstoffe, Verfahren und umweltschonende Technologien für die Mobilität und neue Energiesysteme sowie Biomaterialien für die Medizin und zur Steigerung der Lebensqualität. Mithilfe von Forschung und Beratung begegnet das Hereon den dringenden gesellschaftlichen Herausforderungen lösungsorientiert.</p>
<p><b>Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie EMBL<br />
</b>Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie EMBL ist Europas Forschungseinrichtung für Lebenswissenschaften. Als wissenschaftlicher Wegbereiter koordiniert es biowissenschaftliche Forschung in ganz Europa. Seine herausragende Grundlagenforschung sucht nach kooperativen und interdisziplinären Lösungen für einige der größten Herausforderungen der Gesellschaft. Sein Fokus liegt außerdem auf der Ausbildung von Studierenden und Forschenden, der (Weiter-)Entwicklung neuer Technologien und Methoden und auf der Bereitstellung einer hochmodernen Forschungsinfrastruktur mit einem breiten Angebot an Experiment- und Datendiensten. Das EMBL ist eine zwischenstaatliche Organisation mit 28 Mitgliedsstaaten, einem assoziierten Mitglied und zwei Mitgliedskandidaten. An sechs Standorten in Barcelona, Grenoble, Hamburg, Heidelberg, Hinxton bei Cambridge und Rom erforscht es das Leben in seinem natürlichen Kontext, von Molekülen bis hin zu Ökosystemen.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><a href="https://innovation.desy.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY</a></li>
<li><a href="https://www.hereon.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Helmholtz-Zentrum Hereon</a></li>
<li><a href="https://www.embl.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie EMBL</a></li>
</ul>
</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</div>
<p>Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist die weltweit f&uuml;hrende Organisation f&uuml;r anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schl&uuml;sseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber f&uuml;r innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Die 1949 gegr&uuml;ndete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen. Etwa 30 800 Mitarbeitende, &uuml;berwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, erarbeiten das j&auml;hrliche Forschungsvolumen von rund 3,0 Mrd. &euro;. Davon fallen 2,6 Mrd &euro; auf den Bereich Vertragsforschung.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.<br />
Hansastra&szlig;e 27 c<br />
80686 M&uuml;nchen<br />
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<div class="pb-contact-item">Thomas Eck<br />
Telefon: +49 (89) 1205-1333<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#122;&#118;&#046;&#102;&#114;&#097;&#117;&#110;&#104;&#111;&#102;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/fraunhofer-gesellschaft-zur-foerderung-der-angewandten-forschung-ev-muenchen/Fraunhofer-DESY-Hereon-und-EMBL-unterzeichnen-Memorandum-of-Understanding-fuer-engere-Zusammenarbeit/boxid/1180194" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fraunhofer-gesellschaft-zur-foerderung-der-angewandten-forschung-ev-muenchen" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---20/1180194.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/11/13/fraunhofer-desy-hereon-und-embl-unterzeichnen-memorandum-of-understanding-fuer-engere-zusammenarbeit/" data-wpel-link="internal">Fraunhofer, DESY, Hereon und EMBL unterzeichnen »Memorandum of Understanding« für engere Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Additive Technologien und Prozesse für eine ökologische und resiliente Produktion</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/10/24/additive-technologien-und-prozesse-fuer-eine-oekologische-und-resiliente-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 12:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[additive]]></category>
		<category><![CDATA[aumund]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
		<category><![CDATA[EMI]]></category>
		<category><![CDATA[formnext]]></category>
		<category><![CDATA[fraunhofer]]></category>
		<category><![CDATA[igb]]></category>
		<category><![CDATA[igd]]></category>
		<category><![CDATA[ilt]]></category>
		<category><![CDATA[iwm]]></category>
		<category><![CDATA[iws]]></category>
		<category><![CDATA[laser]]></category>
		<category><![CDATA[mach]]></category>
		<category><![CDATA[messe]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die FORMNEXT ist alljährlich der bedeutendste Treffpunkt für Hersteller und Anbieter im Bereich der Additiven Fertigung. Mit spannenden Exponaten zeigt die Fraunhofer-Gesellschaft auf der FORMNEXT</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/10/24/additive-technologien-und-prozesse-fuer-eine-oekologische-und-resiliente-produktion/" data-wpel-link="internal">Additive Technologien und Prozesse für eine ökologische und resiliente Produktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die FORMNEXT ist alljährlich der bedeutendste Treffpunkt für Hersteller und Anbieter im Bereich der Additiven Fertigung. Mit spannenden Exponaten zeigt die Fraunhofer-Gesellschaft auf der FORMNEXT 2023 vom 7. bis 10. November 2023 in Frankfurt am Main, was mit innovativem 3D-Druck heute bereits realisierbar ist. In Halle 11, Stand D31 präsentieren 12 Fraunhofer-Institute resiliente, ökologische und zukunftsweisende Lösungen entlang der gesamten Prozesskette der Additiven Fertigung.</b></p>
<p>Die Additive Fertigung gehört zu den mächtigsten Trends der Industrie. Im 3D-Druck entstehen individuelle Produkte mit innovativer Formgebung aus Kunststoff, Keramik oder Metall – bei weniger Ressourceneinsatz, da während der Herstellung kaum Abfälle entstehen. Dementsprechend entwickelt sich auch der Markt: Im Jahr 2022 ist der globale Markt für Additive Fertigung auf einen Höchstwert von 9,53 Milliarden Euro gewachsen, das sind 14,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Marktreport des Strategieberatungsunternehmens AMPOWER hervor.</p>
<p>Das ganze Spektrum möglicher Anwendungen zeigt alljährlich die Messe FORMNEXT in Frankfurt am Main. Vom 7. bis 10. November 2023 präsentieren sich 800 Aussteller. Mehr als 30 000 Fachbesucher werden erwartet.</p>
<p><b>Von der Materialauswahl bis zur Endbearbeitung: 12 Institute zeigen die Vielfalt in der Additiven Fertigung</b></p>
<p>Während der Messe zeigen 12 Fraunhofer-Institute auf einem großen Gemeinschaftsstand bis ins kleinste Detail, was heute schon möglich ist. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist seit Langem ein wichtiger Akteur im Bereich der Additiven Fertigung. Die Ursprünge des Laser Powder Bed Fusion und des Laserauftragschweißens sind nicht nur zentrale Technologien und Anwendungen, sondern wurden von Fraunhofer-Instituten in Deutschland entwickelt.</p>
<p>Über die Vorstellung unterschiedlicher Technologien, Prozesse und Prozessketten hinaus geben die Fraunhofer-Expertinnen und -Experten interessierten Messegästen individuelle Einblicke in die Vielfalt der generativen Fertigungsverfahren und zugehörige Endbearbeitungsschritte. Dem Messepublikum zeigen die kooperierenden Institute damit erstmals eine vollständige Fertigungsprozesskette von der Materialauswahl bis zu den fertigen Bauteilen. Denn die Additive Fertigung entfaltet ihr volles Leistungspotenzial erst, wenn sie ganzheitlich in die Fertigung integriert wird und Aspekte wie Designfreiheit, Fertigungsqualität sowie eine effizient organisierte Prozesskette nahtlos miteinander verbunden sind.</p>
<p>Claus Aumund-Kopp, Gruppenleiter Additive Fertigung am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, sagt: »Die Fraunhofer-Forschung umfasst die komplette Bandbreite möglicher Verfahren und der damit zusammenhängenden Prozessketten. Unser Fokus liegt dabei immer auf der wirtschaftlichen und nachhaltigen Umsetzbarkeit im industriellen Umfeld. Das macht die Fraunhofer-Gesellschaft zu einem wichtigen Partner für Unternehmen, und das wollen wir auf der FORMNEXT zeigen.«</p>
<p><b>Ausgewählte Exponate</b></p>
<p><b>Remobilisierung von Fingergelenken mit »FingerKIt«<br />
</b>Verliert ein Fingergelenk durch Unfall oder Erkrankung seine Funktion, so sind die Behandlungsmethoden sehr eingeschränkt. Meist wird das Gelenk künstlich versteift, jedoch beeinträchtigt dies Patientinnen und Patienten in ihrem Alltag. Das »FingerKIt«, das in einem Konsortium aus fünf Fraunhofer-Instituten entwickelt wird, zeigt auf der Messe an einem Prototypen, wie anhand von Künstlicher Intelligenz individualisierte Gelenksimplantate im 3D-Druck-Verfahren hergestellt werden können. Die voll funktionsfähigen künstlichen Fingergelenke werden möglicherweise schon bald erkrankte natürliche Gelenke ersetzen.</p>
<p><b>Kleinsatellit ERNST für die Erdbeobachtung</b><br />
Das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI entwickelt den Nanosatelliten ERNST, der das Potenzial modular aufgebauter Kleinsatelliten für die Erdbeobachtung aufzeigt: Additive Fertigung unterstützt das ambitionierte Ziel, in den 236 mal 236 mal 340 Kubikmillimeter großen und nur 20 Kilogramm schweren Satelliten, der in Kleinserie mit Additiven Verfahren gefertigt wird, alle wichtigen Komponenten unterzubringen.  </p>
<p><b>»Schildkröte« zeigt Nachbearbeitungsverfahren</b><br />
Additive Technologien bieten Designfreiheit, Leichtbaupotenzial und Materialeffizienz, doch oft erfordern sie Nachbearbeitungen hinsichtlich der Oberflächengüte oder es müssen Stützstrukturen entfernt werden. Anhand einer additiv gefertigten Schildkröte zeigt der Fraunhofer-Verbund Produktion erstmals auf der FORMNEXT an einem Gesamtexponat, welche unterschiedlichen Nachbearbeitungsverfahren für Addditiv gefertigte Bauteile genutzt werden können: Jedes Teil der Schildkröte – der Kopf, vier Füße und sieben Panzersegmente – steht dabei für einen von insgesamt neun Nachbearbeitungsprozessen für Kunststoff, Metall oder Hybridbauteile.</p>
<p><b>Die Themen im Überblick</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Design Additiv und Generativ gefertigter Bauteile</li>
<li>Materialentwicklung: Kunststoffe, Keramiken, Metalle und Legierungen</li>
<li>Prozesse für unterschiedliche Materialien</li>
<li>Multi-Material</li>
<li>Entwicklung von Laserstrahlquellen</li>
<li>Prozessentwicklung für die Additive und Generative Fertigung</li>
<li>Vor- und nachgelagerte Fertigungsprozesse</li>
<li>Messtechnik und Qualitätssicherung additiver Fertigungsprozesse und -prozessketten</li>
</ul>
<p><b>Fraunhofer-Institute auf der FORMNEXT (Hall 11, Stand D31)</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM,   Bremen</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, Augsburg</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, Aachen</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dresden</li>
<li>Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS,    Dresden</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI, Freiburg</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, Stuttgart</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Darmstadt</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart</li>
<li>Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS, Alzenau</li>
<li>Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Freiburg</li>
<li>Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung</li>
<li>Fraunhofer Verbund Produktion</li>
</ul>
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<p>Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fraunhofer-gesellschaft-zur-foerderung-der-angewandten-forschung-ev-muenchen" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</a>
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		<title>Neuer Fraunhofer-Präsident auf Dialogtour</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/27/neuer-fraunhofer-praesident-auf-dialogtour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 10:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
		<category><![CDATA[fraunhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[fusionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[governance]]></category>
		<category><![CDATA[hanselka]]></category>
		<category><![CDATA[media]]></category>
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		<category><![CDATA[prof]]></category>
		<category><![CDATA[quantentechnologien]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[süd]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[vision]]></category>
		<category><![CDATA[vorständinnen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2023/09/27/neuer-fraunhofer-praesident-auf-dialogtour/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zuhören, voneinander lernen und miteinander diskutieren sind die Schlüssel, um tragfähige Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Ein offener Austausch mit den Mitarbeitenden</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/27/neuer-fraunhofer-praesident-auf-dialogtour/" data-wpel-link="internal">Neuer Fraunhofer-Präsident auf Dialogtour</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Zuhören, voneinander lernen und miteinander diskutieren sind die Schlüssel, um tragfähige Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Ein offener Austausch mit den Mitarbeitenden der Fraunhofer-Gesellschaft sowie mit regionalen Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Politik ist daher das Ziel der Antrittsreise von Prof. Holger Hanselka. Die Reise durch zunächst fünf Regionen Deutschlands soll dem neuen Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft ein ganzheitliches Bild über die Belange von internen und externen regionalen Stakeholdern verschaffen.</b></p>
<p>Mehr als 30 000 Mitarbeitende an 76 Instituten in ganz Deutschland erforschen in enger Zusammenarbeit mit Universitäten, Wirtschaft und Politik zukunftsrelevante Technologien, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft stärken. Um sich einen Überblick über die Belange von Mitarbeitenden und externen regionalen Partnern zu verschaffen, wird Prof. Holger Hanselka, der Mitte August als 11. Präsident die Führung der Forschungsgesellschaft übernommen hat, zunächst fünf Fraunhofer-Standorte besuchen: Freiburg (28./29. September), Stuttgart (4. Oktober), Erlangen (16./17. Oktober), Darmstadt (29. November) und Aachen (11./12. Dezember).</p>
<p><b>Zuhören, lernen, diskutieren</b></p>
<p>»Erfolg kann nur durch offenen Dialog erreicht werden. Davon bin ich überzeugt. Ich freue mich daher darauf, einen tieferen Einblick in die Bedürfnisse, Anliegen und Ideen der Mitarbeitenden und Führungskräfte an den Fraunhofer-Instituten zu gewinnen und werde viele Fragen stellen«, betont Hanselka. »Mir ist es wichtig, die Kultur des ehrlichen Miteinanders bei Fraunhofer auszubauen und zu stärken, denn Zuhören ist für mich die Basis jeder konstruktiven Veränderung.«</p>
<p>Zur Sprache werden auch die Pläne des neuen Präsidenten für die Weiterentwicklung der Fraunhofer-Gesellschaft kommen. Eine Priorität liegt etwa darauf, die Governance krisenfest und zukunftssicher weiterzuentwickeln: »Ein klares Regelwerk, Transparenz in Strukturen und Aufgaben innerhalb der Organisation sind notwendig, um das erfolgreiche Fraunhofer-Modell zu stärken«, sagt der Ingenieur und Wissenschaftsmanager. »Ich möchte Bürokratiehürden abbauen und wünsche mir eine Ermöglichungskultur, die den Menschen wieder mehr Freiräume gibt und ihre Eigenverantwortung stärkt. Wie das gelingen kann, darüber möchte ich mit den Kolleginnen und Kollegen an den Fraunhofer-Instituten diskutieren.« Darüber hinaus wird sich Prof. Hanselka in Labor-Touren und Präsentationen auch über die Forschungsschwerpunkte der Institute informieren, die von Quantentechnologien über Wasserstoff und Fusionsforschung bis hin zu Automobiltechnologie und Weltraumanwendungen reichen.</p>
<p><b>Weitere Termine in Ost- und Norddeutschland geplant</b></p>
<p>Am Rande der Dialogtour werden auch Gespräche mit regionalen Vertretern von anderen Forschungseinrichtungen, aus Wirtschaft und Politik stattfinden. Die Tour wird auf den Social-Media-Kanälen der Fraunhofer-Gesellschaft und der besuchten Institute begleitet. Nach den ersten fünf Terminen in Süd- und Westdeutschland in diesem Jahr wird Prof. Holger Hanselka seine Dialogreise 2024 an weiteren ost- und norddeutschen Fraunhofer-Standorten fortsetzen. </p>
<p><b>Vorstand vor Ort</b></p>
<p>Die Antrittsreise des neuen Fraunhofer-Präsidenten fügt sich in das regionale Dialogformat »Vorstand vor Ort« ein, in dessen Rahmen der Fraunhofer-Vorstand verschiedene Institute besucht. Dort diskutieren die Vorständinnen und Vorstände mit den Mitarbeitenden und Führungskräften Fragen aus den Bereichen Strategie und Ausrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft, Kultur, Herausforderungen, Vision und Mission – und stehen Rede und Antwort zu weiteren relevanten Themen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/fraunhofer-gesellschaft-zur-foerderung-der-angewandten-forschung-ev-muenchen/Neuer-Fraunhofer-Praesident-auf-Dialogtour/boxid/1174202" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Europa schöpft Wasserstoff-Potenziale derzeit nicht hinreichend aus – neue Studie empfiehlt stärkere Kooperation auf EU-Ebene</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/22/europa-schoepft-wasserstoff-potenziale-derzeit-nicht-hinreichend-aus-neue-studie-empfiehlt-staerkere-kooperation-auf-eu-ebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bochum]]></category>
		<category><![CDATA[dena]]></category>
		<category><![CDATA[energy]]></category>
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		<category><![CDATA[universität]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2023/09/22/europa-schoepft-wasserstoff-potenziale-derzeit-nicht-hinreichend-aus-neue-studie-empfiehlt-staerkere-kooperation-auf-eu-ebene/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für die Klimatransformation wird Europas Wirtschaft künftig große Mengen an klimaneutralem Wasserstoff benötigen. Viele europäische Länder, darunter auch Deutschland, planen hohe Investitionen in die Entwicklung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/22/europa-schoepft-wasserstoff-potenziale-derzeit-nicht-hinreichend-aus-neue-studie-empfiehlt-staerkere-kooperation-auf-eu-ebene/" data-wpel-link="internal">Europa schöpft Wasserstoff-Potenziale derzeit nicht hinreichend aus – neue Studie empfiehlt stärkere Kooperation auf EU-Ebene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Für die Klimatransformation wird Europas Wirtschaft künftig große Mengen an klimaneutralem Wasserstoff benötigen. Viele europäische Länder, darunter auch Deutschland, planen hohe Investitionen in die Entwicklung und in den Hochlauf der dafür benötigten Wasserstoff-industrie. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI, RIFS Potsdam und der Deutschen Energie-Agentur (dena) innerhalb des Forschungsprojekts HYPAT gibt fünf Empfehlungen an die EU und die Mitgliedstaaten und zeigt: Beim Verhältnis der aktuellen Investitionsmengen und bei den Potenzialen zur günstigen Wasserstoffherstellung der einzelnen europäischen Regionen besteht ein großes Ungleichgewicht. Und: Trotz aller Anstrengungen bei einer heimischen Herstellung wird Deutschland künftig ein Wasserstoff-Importland sein.</b></p>
<p>Wind- und sonnenreiche Länder mit hohem Potenzial für die Produktion von günstiger erneuerbarer Energie könnten künftig den europäischen Bedarf nach Wasserstoff weitgehend decken und den Wasserstoff in die europäischen Gegenden liefern, wo wirtschaftliche Potenziale im Vergleich zur künftig erwartbaren Nachfrage nicht ausreichend vorhanden sind, wie in Deutschland oder den Niederlanden. Doch die dort getätigten Investitionen sind aktuell im Vergleich zu Deutschland gering. Stärkere Kooperation auf EU-Ebene könnte helfen, die Investitionen in die richtige Richtung zu lenken.</p>
<p>Die Studie vergleicht zwei Szenarien für verschiedene Anwendungsbreiten von Wasserstoff in Europa mit den regionalen Potenzialen für eine möglichst günstige Produktion von grünem Wasserstoff. Bei der Analyse fokussiert sich die Studie auf die Politikmaßnahmen der EU sowie auf Daten zur Förderung von Wasserstoffproduktion und -anwendungen in EU-Ländern. Fragen zur Infrastruktur (Lagerung und Transport) waren nicht Teil dieser Untersuchung.</p>
<p><b>Europa hat das Potenzial, sich künftig mit Wasserstoff selbst zu versorgen</b><br />
Die Analyse zeigt, dass Europa seinen künftigen Wasserstoffbedarf zu wettbewerbsfähigen Preisen größtenteils aus heimischer Produktion decken könnte Somit besteht die Chance, die europäische Industrie unabhängiger von Importen aus Drittstaaten zu machen. Laut Studie ist das technische Potenzial für die Produktion von erneuerbarem Strom in Europa (EU plus Norwegen, Schweiz und Großbritannien) im Jahr 2050 bei Kosten von bis zu 40 Euro pro MWh selbst bei breiter Anwendung von Wasserstoff hoch genug, um die gesamte Elektrizitätsnachfrage einschließlich der Elektrizitätsnachfrage zur Wasserstoffherstellung zu decken.</p>
<p>Besonders Regionen mit hohem Potenzial für Solar- und Windenergie wären bei der Wasserstoff-produktion von zentraler Bedeutung. Die größten Potenziale für die Produktion von erneuerbarer Energie im Jahr 2050 haben hier Norwegen (über 1900 TWh), Spanien (über 1760 TWh), Frankreich (über 1700 TWh). Diese Staaten haben selbst bei starker heimischer Nutzung von Wasserstoff mehr Potenzial als sie selbst für ihre eigene Nachfrage benötigen würden. Länder mit höherem Bedarf als eigenem Potenzial, also einem Defizit, müssen den benötigten Wasserstoff importieren.</p>
<p><b>Deutschland wird trotz hoher Elektrolyse-Ausbauziele auf Wasserstoffimporte angewiesen sein</b><br />
Frankreich plant aktuell sechseinhalb Gigawatt Elektrolyse-Kapazität bis 2030, Spanien erhöhte sein Ausbauziel erst kürzlich von vier Gigawatt auf elf Gigawatt und nimmt somit aktuell den Spitzenplatz in Europa ein. Die nationale Wasserstoffstrategie der deutschen Bundesregierung sieht bis 2030 eine Elektrolyse-Kapazität zur Herstellung von Wasserstoff in Höhe von zehn Gigawatt vor. Trotz dieser Ziele wird Deutschland seinen Bedarf nicht allein decken können.</p>
<p>Das deutsche Potenzial für den Ausbau erneuerbarer Energien ist laut der Studie nicht einmal halb so groß wie die künftige Nachfrage. Im Jahr 2050 könnte Deutschland innerhalb der EU das Defizitland mit der größten absoluten Versorgungslücke sein: Hier würden sogar bei geringer Anwendungsbreite über 550 TWh an erneuerbarer Energie fehlen, so die Forschenden (siehe Grafik). Fazit: Deutschland ist langfristig auf Importe von Energie und Wasserstoff angewiesen, um die heimische Wirtschaft zu versorgen. Weitere Länder mit größeren Versorgungslücken sind die Niederlande, Belgien, und Tschechien.</p>
<p><b>Investitionen in Wasserstoff sind nicht optimal verteilt</b><br />
Die Europäische Union schöpft das von der Studie aufgezeigte Potenzial nicht voll aus, um die Ziele für die Produktion von grünem Wasserstoff zu erreichen. Die Investitionen in Wasserstoffproduktion und -anwendungen lassen einige der vielversprechendsten Regionen außen vor, so die Forschenden. Deutschland, Frankreich und Großbritannien investieren aktuell am stärksten in den Aufbau einer Wasserstoffindustrie. Zwar sind auch in Spanien aktuell einige Projekte geplant, beim Investitionsvolumen auf nationaler Ebene fällt das sonnenreiche Land hier aber weit hinter seinem Potenzial zurück. Die Studie bemängelt außerdem, dass die aktuellen Förderprogramme der EU wie z.B. der EU-Innovationsfonds dieses Ungleichgewicht noch verstärken würden.</p>
<p>Die Studie zeigt eine Reihe an Vorschlägen auf, die helfen könnten, die Investitionen in Europa besser zu verteilen und den Markthochlauf der Wasserstoffindustrie in den Ländern mit hohem Potenzial gezielter zu fördern:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Empfehlung 1: Höhere EU-Subventionen für Wasserstoffprojekte etablieren</b>, sowohl bezogen auf Produktion als auch auf Anwendungen (beispielsweise grüne Produktionsmethoden für Chemieprodukte auf Wasserstoff-Basis statt fossiler Energieträger). Dabei sollte eine Kumulierung mit nationalstaatlichen Fördermitteln vermieden werden, wie es bei der bald startenden EU-Wasserstoffausschreibung bereits umgesetzt wurde.</li>
<li><b>Empfehlung 2: Grenzüberschreitende Auktionen für grünen Wasserstoff ermöglichen.</b> Das Auktionsmodell »Auctions-as-a-Service« (AaaS), welches die EU als zusätzliche Option im Rahmen ihrer Wasserstoffausschreibungen propagiert, sollte um bilaterale, grenzüberschreitende Auktionen der Mitgliedstaaten erweitert werden, um so gezielt die wettbewerbsfähigsten Projekte und den innereuropäischen Wasserstoffhandel zu unterstützen.</li>
<li><b>Empfehlung 3: Nationale Ausbauzielpfade für Elektrizität aus erneuerbaren Energien in allen EU-Staaten etablieren.</b> Darüber kann die EU sicherstellen, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien für die Wasserstoffproduktion nicht die Dekarbonisierung der nationalen Energiesysteme verlangsamt und gleichzeitig besonders ambitionierte Regionen zusätzlich unterstützen, beispielsweise durch vereinfachte Nachweispflichten bei der Vermarktung von erneuerbarem Wasserstoff.</li>
<li><b>Empfehlung 4: Entwicklung von bilateralen oder regionalen Wasserstoffpartnerschaften zwischen Überschuss- und Defizit-Ländern.</b> Die EU-Regulierung erlaubt bei der Zielanrechnung von Wasserstoff und Wasserstoff-Derivaten eine flexible Aufteilung zwischen Produktions- und Nutzungsland. Bilaterale oder regionale Partnerschaften können hier die Grundlage für eine Kooperation zwischen Überschuss- und Defizit-Ländern schaffen.</li>
<li><b>Empfehlung 5: Fokus der Wasserstoffnutzung in Defizitländern auf die Sektoren, die am schwierigsten zu elektrifizieren sind (»hard-to-electrify«).</b> In gewissen Bereichen der energieintensiven Industrie, des Flugverkehrs und der Schifffahrt gilt die zukünftige Wasserstoffnutzung als no-regret-Option. Um die Versorgungslücken der Defizitländer und damit die Gesamtnachfrage nach Wasserstoff möglichst klein zu halten, können sowohl nationale als auch EU-weite Förderungen des Markthochlaufs auf diese Sektoren beschränkt werden.</li>
</ul>
<p>Ein großes Problem ist die hohe Komplexität der aktuellen EU-Regulierungen und Unterstützungsprogramme, kritisieren die Forschenden. Im Vergleich dazu seien die steuerbasierten Förderprogramme der US-Regierung durch den US Inflation Reduction Act viel attraktiver für Investoren. Studienautor Prof. Dr. Rainer Quitzow vom RIFS Potsdam sagt dazu: »Die EU kann nicht die Steuervergünstigungen der US-Regierung replizieren. Mit dem neuen Auktionskonzept für die Fördermittelvergabe hat die EU ein zugängliches Instrument geschaffen. Dies muss nun aber auch mit einer umfangreichen Finanzierung ausgestattet werden. Bilaterale Kooperation zwischen Mitgliedstaaten könnte weitere Impulse geben, damit die Potenziale in weniger finanzstarken Mitgliedsländern gehoben werden können.«</p>
<p>Dr. Eva Schmid, HyPat-Projektleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur (dena), bewertet die Situation: »Bis 2030 sollen in Deutschland 10 Gigawatt Elektrolyse-Kapazität installiert sein. Das ist eine enorme Aufgabe, bei der es keine Zeit zu verlieren gilt. Das betrifft neben Erzeugung und Transport auch den Aufbau der dafür notwendigen Wertschöpfungsketten. Außerdem müssen bis zu 70 Prozent des deutschen Wasserstoffbedarfs importiert werden. Für beide Herausforderungen wird die Zusammenarbeit mit internationalen und insbesondere auch europäischen Partnern immer wichtiger. Die vorgestellte HyPat Studie gibt dafür wichtige neue Impulse.«</p>
<p>Studienautor Dr. Jakob Wachsmuth vom Fraunhofer ISI zieht ein Fazit: »Wasserstoff wird in den kommenden Jahren ein knappes Gut sein. Um den Bedarf der europäischen Wirtschaft nach Wasserstoff zu decken, wird mehr Kooperation zwischen den Ländern nötig sein. Besonders in den großen Industrieländern wie Deutschland könnte dies ein Problem werden, wenn nicht frühzeitig die politischen und finanziellen Weichen für innereuropäischen Handel gestellt werden. Bei der Nutzung von Wasserstoff kann eine klare Prioritätensetzung auf bestimmte Anwendungsbereiche helfen, die vorhandenen, begrenzten Potenziale effizient einzusetzen.«</p>
<p><b>Hintergrund: Das HyPat-Projekt</b><br />
Das Projekt HyPat wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert und durch den Projektträger Jülich betreut. Neben der Projektleitung durch das Fraunhofer ISI sind acht weitere Partner am Projekt beteiligt: Fraunhofer IEG, Fraunhofer ISE, die Ruhr-Universität Bochum, die Energy Systems Analysis Associates – ESA² GmbH, das German Institute of Development and Sustainability IDOS, das RIFS Potsdam, die GIZ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie die Deutsche Energie-Agentur (dena).</p>
<p>   </p></div>
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<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>Fraunhofer-Gesellschaft trennt sich von Vorstand Prof. Dr. Alexander Kurz</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/01/fraunhofer-gesellschaft-trennt-sich-von-vorstand-prof-dr-alexander-kurz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 14:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
		<category><![CDATA[alexander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. hat auf einer Sondersitzung am heutigen Freitag (1. September 2023) beschlossen, das Vorstandsmitglied Prof. Dr. Alexander Kurz mit sofortiger Wirkung als</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/01/fraunhofer-gesellschaft-trennt-sich-von-vorstand-prof-dr-alexander-kurz/" data-wpel-link="internal">Fraunhofer-Gesellschaft trennt sich von Vorstand Prof. Dr. Alexander Kurz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. hat auf einer Sondersitzung am heutigen Freitag (1. September 2023) beschlossen, das Vorstandsmitglied Prof. Dr. Alexander Kurz mit sofortiger Wirkung als Vorstand abzuberufen.</p>
<p>Hildegard Müller, Vorsitzende des Senats der Fraunhofer-Gesellschaft e.V.:</p>
<p>»Nach der schon erfolgten Aufhebung des Vertrags von Prof. Dr. Reimund Neugebauer haben die durch den Senat angestoßenen weiteren Prüfungen dazu geführt, dass Sachverhalte bekannt wurden, die der Senat auf Grundlage einer umfassenden rechtlichen Prüfung auch als schwerwiegende Pflichtverletzungen durch Herrn Prof. Dr. Kurz zu Lasten der Fraunhofer-Gesellschaft bewertet. In Folge dieser Erkenntnisse hat der Fraunhofer-Senat Herrn Prof. Dr. Kurz mit sofortiger Wirkung als Vorstand abberufen.«</p>
<p>Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft beschloss darüber hinaus, Schadenersatzansprüche gegen Herrn Prof. Dr. Alexander Kurz und auch gegen den ehemaligen Präsidenten, Herrn Prof. Dr. Reimund Neugebauer, zu prüfen, ggf. geltend zu machen und nötigenfalls auch gerichtlich durchzusetzen.</p></div>
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		<title>Feierliches Richtfest des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/01/feierliches-richtfest-des-fraunhofer-instituts-fuer-translationale-medizin-und-pharmakologie-itmp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 13:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP setzte heute mit dem feierlichen Richtfest seines neuen Gebäudes auf dem Campus Niederrad der Goethe-Universität Frankfurt einen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/01/feierliches-richtfest-des-fraunhofer-instituts-fuer-translationale-medizin-und-pharmakologie-itmp/" data-wpel-link="internal">Feierliches Richtfest des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP setzte heute mit dem feierlichen Richtfest seines neuen Gebäudes auf dem Campus Niederrad der Goethe-Universität Frankfurt einen bedeutenden Meilenstein für die Forschungslandschaft in Hessen. Über 100 hochkarätige Vertreter der Politik, Industrie und Wissenschaft sowie die beteiligten Gewerke nahmen an der Veranstaltung teil, darunter auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Er betonte die Bedeutung des Fraunhofer ITMP für den Wissenschafts- und Pharmastandort Hessen.</b></p>
<p>»Das Fraunhofer ITMP ist eine beispielhafte Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Goethe-Universität, der Bund und das Land Hessen haben mit dem Neubau ein Meisterstück für die medizinische Forschung abgeliefert. Das Engagement ist beispielhaft dafür, dass die Akteure aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Ich danke im Namen der gesamten Landesregierung allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben«, sagte der hessische Ministerpräsident Boris Rhein.</p>
<p>Die Grundlage für das Fraunhofer ITMP bildet das durch das Land Hessen geförderte LOEWE-Zentrum Translationale Medizin und Pharmakologie (TMP). An seinen mittlerweile fünf Standorten in Frankfurt am Main, Hamburg, Göttingen, Penzberg/München und Berlin werden innovative Wege zur Früherkennung, Diagnose und Therapie von Erkrankungen in Folge gestörter Funktionen des Immunsystems erforscht. In dem geplanten Neubau wird sich das Fraunhofer ITMP der Überführung medizinischer Erkenntnisse in innovative Therapien und Medikamente widmen.</p>
<p>Dr. Sandra Krey, Vorständin für Finanzen und Controlling der Fraunhofer-Gesellschaft, erklärte: »Die Gesundheitswirtschaft zählt zu den tragenden Säulen der deutschen und europäischen Wirtschaft. Als anwendungsorientiert forschende und stark interdisziplinär operierende Organisation nimmt die Fraunhofer-Gesellschaft hier eine zentrale Rolle ein. Unser Ziel ist es, einen maßgeblichen Beitrag für gesellschaftliche Zukunftssicherung, technologische Souveränität, Resilienz und – insbesondere – für eine bezahlbare Gesundheit für alle zu leisten. Der Schlüssel dafür liegt in unserer sogenannten 4D-Strategie. Diese führt die bislang häufig getrennt entwickelten Felder Drugs, Devices, Diagnostics und Data zusammen, sodass Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher disziplinübergreifend kostenintelligente Systemlösungen für die Gesundheitsversorgung entwickeln können. Das Fraunhofer ITMP leistet hierzu als eines der Leitinstitute einen maßgeblichen Beitrag. Dabei ist die dezentrale Aufstellung des Instituts eine hervorragende Basis für den deutschlandweiten Aufbau lokaler Gesundheitsnetzwerke mit der Industrie. Dieser gelebte interdisziplinäre und internationale Austausch spiegelt sich auch in dem Neubau wider, für den wir heute das Richtfest feiern. Unter einem Dach wird hier künftig an den drei Forschungsschwerpunkten des Instituts gearbeitet: Drug Discovery, präklinische Forschung und klinische Forschung. Die offene Struktur gewährleistet eine offene Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen.«</p>
<p>Prof. Gerd Geißlinger, Institutsleiter des Fraunhofer ITMP, unterstrich in seiner Präsentation die Wichtigkeit der translationalen Forschung und hob die Synergien hervor, die der Neubau dem Institut bieten wird: »Durch die transdisziplinäre Gesundheitsforschung, die durch das Zusammenwirken von Ärzten, Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Data Scientists innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft und am Fraunhofer ITMP möglich ist, können einerseits Patientinnen und Patienten von Innovationen schnell profitieren, und andererseits wird ein wichtiger Beitrag zu einer kostenintelligenten Gesundheitsversorgung geleistet werden.«</p>
<p>Der Einzug der Forscherinnen und Forscher in den Neubau des Fraunhofer ITMP ist für das vierte Quartal 2024 geplant.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><a href="https://www.itmp.fraunhofer.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP</a> (itmp.fraunhofer.de)</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Fraunhofer-Gesellschaft zur F&ouml;rderung der angewandten Forschung e.V.</div>
<p>Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist die weltweit f&uuml;hrende Organisation f&uuml;r anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schl&uuml;sseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber f&uuml;r innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Die 1949 gegr&uuml;ndete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen. Etwa 30 800 Mitarbeitende, &uuml;berwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, erarbeiten das j&auml;hrliche Forschungsvolumen von rund 3,0 Mrd. &euro;. Davon fallen 2,6 Mrd &euro; auf den Bereich Vertragsforschung.</p>
</div>
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		<item>
		<title>FhGenie: Fraunhofer-Gesellschaft führt internen KI-Chatbot ein</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/08/30/fhgenie-fraunhofer-gesellschaft-fuehrt-internen-ki-chatbot-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als eine der ersten Forschungsorganisationen Europas stellt die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit Microsoft einen internen KI-Chatbot bereit, der ähnlich wie ChatGPT von OpenAI funktioniert. Die generative</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/08/30/fhgenie-fraunhofer-gesellschaft-fuehrt-internen-ki-chatbot-ein/" data-wpel-link="internal">FhGenie: Fraunhofer-Gesellschaft führt internen KI-Chatbot ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Als eine der ersten Forschungsorganisationen Europas stellt die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit Microsoft einen internen KI-Chatbot bereit, der ähnlich wie ChatGPT von OpenAI funktioniert. Die generative Text-KI FhGenie bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit, Texte mit nicht-öffentlichen Daten sicher zu bearbeiten, verändern oder erzeugen zu lassen. Eingeführt wird der DSGVO-konforme Dienst im Einklang mit den Handlungsempfehlungen der Taskforce »Chatbot« des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie für die Fraunhofer-Gesellschaft.</b></p>
<p>Spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT ist das disruptive Potenzial von generativen KI-Systemen klar. Die zu erwartenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen sind enorm – daher ist ein schneller und sicherer Zugang zu den bestehenden Systemen für große Forschungsorganisationen essenziell, um weitergehende Erkenntnisse aus erster Hand zu erlangen, technologische Entwicklungen voranzutreiben und Innovationskraft beizubehalten. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat nun für ihre Mitarbeitenden den KI-Chatbot FhGenie freigeschaltet. Er basiert auf dem Azure OpenAI Service von Microsoft, durch den Organisationen die neuesten Technologien für generative KI von OpenAI wie GPT-3.5 oder GPT-4, Codex, ChatGPT und DALL-E 2 aus der Microsoft Azure Cloud nutzen können.</p>
<p>»Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, in kürzester Zeit mit Microsoft ein speziell an die Anforderungen der Fraunhofer-Gesellschaft angepasstes KI-Chatsystem zu entwickeln«, sagt Prof. Ingo Weber, Direktor Digitalisierung und IuK-Infrastruktur der Fraunhofer-Gesellschaft. »Wir haben festgestellt, dass viele Kolleginnen und Kollegen schon Chat-basierte KI im Rahmen ihrer Arbeit und zu Forschungszwecken nutzen möchten. Für die dienstliche Verwendung sind die bisherigen öffentlichen Angebote allerdings problematisch, unter anderem aus Gründen des Datenschutzes, der Vertraulichkeit und der Informationssicherheit.« Mit FhGenie haben Fraunhofer-Mitarbeitende von Forschung über Management bis zur Verwaltung die Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln: »Der Azure OpenAI Service von Microsoft, auf dem FhGenie basiert, ermöglicht es den Angestellten von Fraunhofer, das Potenzial generativer KI-Systeme für die eigene Arbeit zu nutzen. Vor dem Hintergrund der rasanten technologischen Entwicklung ist es wichtig, sich mit den bereits bestehenden Lösungen vertraut zu machen und die Vorteile für sich zu nutzen«, fasst Alexander Britz, Leiter des Geschäftsbereichs Public Sector bei Microsoft Deutschland zusammen.</p>
<p><b>DSGVO-konformer interner Chatbot</b></p>
<p>Die generative Text-KI FhGenie basiert auf dem OpenAI-Sprachmodell GPT-3.5-turbo und soll schnellstmöglich um das leistungsstärkere und multimodale GPT-4.0 erweitert werden, das auch Bilder verarbeiten kann. Derzeit besteht FhGenie aus einer Web-Applikation mit einem Framework auf Basis der Programmiersprache Python und der JavaScript-Laufzeitumgebung Node.js und ist für Mitarbeitende nach der SSO-Authentifizierung per Smartcard einfach über den Browser erreichbar. Um Datensicherheit zu gewährleisten, wurde die Instanz in einer europäischen, Fraunhofer-eigenen Azure-Subscription – also einem abgeschlossenen Bereich innerhalb der Cloud-Plattform von Microsoft – konfiguriert.</p>
<p>Die Anfragen über den ebenfalls dediziert in der Fraunhofer-Subscription implementierten Azure OpenAI Service erfolgen per API Prompt – also einer angepassten Schnittstelle, die die Befehle an das KI-System weitergibt. Via Completion (Auto-Vervollständigen der Antworten) erhalten die Nutzenden ihre Ergebnisse. Alle eingegebenen Daten verbleiben bei der Fraunhofer-Gesellschaft und werden nicht zum Training der KI verwendet. Abgesehen von einem automatisierten Filterprogramm, das auf missbräuchliche Nutzung prüft, erfolgt keine inhaltliche Kontrolle oder Speicherung der eingegebenen Inhalte.</p>
<p>Die DSGVO-konforme Azure-OpenAI-Service-Anwendung kann derzeit mit Zustimmung des Betriebsrats Fraunhofer-weit eingesetzt werden, wobei die Zugangsberechtigungen dezentral von den IT-Verantwortlichen der einzelnen Fraunhofer-Institute und -Einrichtungen vergeben werden. Aktuelle Nutzungszahlen zeigen die Offenheit der Fraunhofer-Belegschaft für das neue Angebot: Stand heute sind bereits über 19 200 der über 30 000 Fraunhofer-Mitarbeitenden für den Dienst registriert, von denen etwa 6500 als aktive User gelten.</p>
<p><b>Vom Berichtswesen bis zum Wissensmanagement: vielfältige Anwendungsmöglichkeiten</b></p>
<p>Einsatzmöglichkeiten für den KI-Chatbot gibt es zahlreiche – in ihrer ganzen Bandbreite werden sie wohl erst in Zukunft sichtbar werden. Schon heute bietet FhGenie Fraunhofer-Mitarbeitenden nicht nur Unterstützung beim Erstellen und Verbessern von Texten und Präsentationen z.B. für interne Berichte, sondern kann auch zur schnelleren Entwicklung von Software, Prototypen oder Daten-Analyse-Scripts beitragen. Potenzial liegt auch in der Weiterentwicklung des internen Wissensmanagements, etwa in Form eines »dialogfähigen Intranets«. Forschende der Fraunhofer-Institute können den geschaffenen Experimentierraum nutzen, um schnell bereits vorhandenes Know-how zu erweitern und gemeinsam mit Kunden KI-Modelle zu testen.</p>
<p>Die jeweilige individuelle Nutzung bleibt den Usern selbst überlassen, allein personenbezogene Daten dürfen aus rechtlichen Gründen nicht mit FhGenie verarbeitet werden. »Wir befinden uns derzeit in einer Übergangs- und Experimentierphase, in der es uns wichtig war, schnell eine gut nutzbare Lösung anzubieten, um bei den rasanten technologischen Entwicklungen mit an der Spitze zu stehen«, erklärt Prof. Weber. »Natürlich gibt es noch viele offene Fragen, etwa zum Urheberrecht oder der Haftung für fehlerhafte Ergebnisse. Wir haben daher die Verantwortlichen gebeten, in ihren jeweiligen Instituten und Abteilungen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass alle Nutzenden für die Qualität der KI-generierten Ergebnisse selbst verantwortlich sind und diese überprüfen müssen.«</p>
<p><b>KI-Sprachmodelle und Fraunhofer: Access, Adapt, Advance</b></p>
<p>Zahlreiche Fraunhofer-Institute sind bereits in Initiativen und Projekten rund um die Erforschung und Anwendung von Generativer KI und Foundation Models aktiv – zu nennen ist beispielsweise das Konsortium OpenGPT-X zur Entwicklung großer europäischer KI-Sprachmodelle. Auch aus diesem Grund hat eine Taskforce des Fraunhofer-Verbunds IUK nach der Veröffentlichung von ChatGPT Handlungsempfehlungen für den Umgang mit KI-Sprachmodellen für die Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt. Die Freischaltung von FhGenie liegt dabei innerhalb der ersten Stufe eines Dreischritts aus Zugang zu (Access) sowie Anpassung (Adapt) und Weiterentwicklung (Advance) von großen KI-Modellen, wobei weitere Hersteller als Kooperationspartner für die Fraunhofer-Gesellschaft gewonnen werden sollen.</p>
<p>»Große Sprachmodelle und Generative KI ermöglichen neue Produkte und machen unsere Arbeitswelt entscheidend produktiver. Als anwendungsorientierte Forschungseinrichtung mit interdisziplinärer Aufstellung und starken Verbindungen zur Industrie verfügt die Fraunhofer-Gesellschaft über eine hervorragende Ausgangsposition, um diese Innovationen effektiv in die Praxis umzusetzen. Schon jetzt ist entsprechende Technologie bei Unternehmen – etwa der Finanz- und Gesundheitsbranche – im täglichen Einsatz und realisiert Effizienzgewinne von bis zu 50 Prozent. Mit FhGenie sorgen wir gleichzeitig dafür, dass alle bei Fraunhofer sofort und sicher diese Potenziale nutzen und für unsere Kunden und Partner erschließen können«, sagt Prof. Dr. Stefan Wrobel, stellvertretender Vorsitzender des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie und Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS. </p></div>
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                    </li>
</ul></div>
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