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	<title>Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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	<title>Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger, Autor bei IMMITTELSTAND</title>
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		<title>Fragen zum Tag der pflegenden Angehörigen 2023</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/09/08/fragen-zum-tag-der-pflegenden-angehoerigen-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflegende Angehörige, noch sind es überwiegend Frauen, leisten Großartiges. Es fragt sich nur: Wie lange noch? Pflegende Angehörige stellen unentgeltlich zu über 84 Prozent die</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/08/fragen-zum-tag-der-pflegenden-angehoerigen-2023/" data-wpel-link="internal">Fragen zum Tag der pflegenden Angehörigen 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Pflegende Angehörige, noch sind es überwiegend Frauen, leisten Großartiges. Es fragt sich nur: Wie lange noch?</p>
<p>Pflegende Angehörige stellen unentgeltlich zu über 84 Prozent die rund um die Uhr Versorgung und Pflege von Pflegebedürftigen jeden Alters an 365 Tagen im Jahr sicher.</p>
<p>Dafür werden sie an diesem Tag erwähnt, gelobt und geehrt.</p>
<p>Die restlichen 364 Tage im Jahr wird viel von &quot;der Pflege&quot; gesprochen und geschrieben.</p>
<p>Gemeint ist damit allerdings die zwar wichtige Leistung der professionellen Pflege, die eine ambulante 365 Tage 24 Stunden Pflege und Versorgung aber nicht alleine sicherstellen kann.</p>
<p>WIR! stellen Fragen an diesem Tag:<br />
• Wann wird der Begriff &quot;pflegende/r Angehörige/r&quot; rechtssicher definiert?<br />
• Wann wird der Status von pflegenden Angehörigen auf eine rechtliche Basis gestellt? Sie als &quot;Laien&quot; zu bezeichnen wird ihrer Leistung nicht gerecht.<br />
• Wann bekommen pflegende Angehörige Rechte wie Mitsprache- und Mitbestimmungsrechte bei sie betreffenden Angelegenheiten?<br />
• Wann wird der Tätigkeitsbereich von pflegenden Angehörigen und wann werden die Rahmenbedingungen, in denen sie tätig sind, rechtlich definiert und verankert?<br />
• Können oder müssen wir Angehörigen pflegen?<br />
• Wenn immer mehr Menschen nicht pflegen können oder wollen, wer soll dann pflegen?<br />
• Wann wird konkret über eine Finanzierung der Angehörigenpflege gesprochen? Sie kann nicht immer weiter subsidiär geleistet werden um den Preis der Altersarmut.<br />
• Wer plant die Zukunft der Angehörigenpflege? Ein &quot;weiter so&quot; hat keine Zukunft.</p>
<p>Das Thema Angehörigenpflege darf nicht weiter tabuisiert oder schöngeredet werden! Es muss poltisch gehandelt werden. Und es geht auch um Geld.</p>
<p>Arbeitnehmer:innen finanzieren die Pflegeversicherung, der Rest wird aus privaten Ersparnissen bezahlt. Wenn diese aufgebraucht sind muss steuerfinanziert Hilfe zur Pflege bezahlt werden. Wie kann es sein, dass Pflegeleistungen von uns Bürger:innen solidarisch und privat finanziert werden und wir dann die restlichen Pflege- und Sorgeleistunge im (Mindestlohn-) Wert von etwa 37 Milliarden Euro (AOK Pflegereport 2016) noch zusätzlich unentgeltlich erbringen?</p>
<p>Wer hinterfragt die Sinnhaftigkeit der Gelderverwendung im Pflegebereich?<br />
Wir pflegenden Angehörigen haben viele Fragen und wir bekommen nur so wenige Antworten.</p>
<p>Unser Wunsch zum Tag der pflegenden Angehörigen:<br />
• Es sollte wieder ein &quot;Runder Tisch Angehörigenpflege&quot; auf Bundeseben mit Beteiligung von Vertretungen der Angehörigenpflege etabliert werden. 2011 gab es einen solchen Runden Tisch. Die damals versprochene Fortsetzung lässt bis heute auf sich warten. Politik muss Verantwortung für das Wohlergehen von Bürger:innen übernehmen und nach an Bedarfen orientierten Lösungen suchen.<br />
• Das Thema &quot;Angehörigenpflege&quot; muss politisch aus der Tabuecke herausgenommen und an Realtäten zukunftsorientiert behandelt werden. Dazu gehort auch, dass Pflege nicht mit &quot;Altenpflege&quot; gleichgesetzt wird. In jedem Lebensalter können wir alle Pflegebedürftig sein oder werden. In jedem Alter können wir in die Situation kommen einen Angehörigen pflegen zu wollen oder zu müssen.<br />
• Politik sollte in die Zukunft orientiert planen und handeln. Diese Blickrichtung vermissen wir.</p>
<p>Lob und Anerkennung am Tag der pflegenden Angehörigen tun zweifelsohne gut. Lob und Anerkennung allein sind aber zu wenig um die Versorgung unserer Pflegebedürftigen jeden Alters auch in Zukunft sicherstellen zu können.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger<br />
Ickstattstra&szlig;e 9<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (8143) 9926990<br />
<a href="http://www.wir-stiftung.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.wir-stiftung.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Brigitte Bührlen<br />
Telefon: +49 (8143) 9926990<br />
E-Mail: &#107;&#111;&#110;&#116;&#097;&#107;&#116;&#064;&#119;&#105;&#114;&#045;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/wir-stiftung-pflegender-angehriger/Fragen-zum-Tag-der-pflegenden-Angehoerigen-2023/boxid/959677" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/wir-stiftung-pflegender-angehriger" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/959677.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/09/08/fragen-zum-tag-der-pflegenden-angehoerigen-2023/" data-wpel-link="internal">Fragen zum Tag der pflegenden Angehörigen 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutschland braucht einen neuen Plan für die Zukunft der Angehörigenpflege!</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/08/24/deutschland-braucht-einen-neuen-plan-fuer-die-zukunft-der-angehoerigenpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 11:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenpflege]]></category>
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		<category><![CDATA[care]]></category>
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		<category><![CDATA[pflegeversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[pflegezeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell ist viel von bezahlter Pflegezeit, Pflegegeld oder Familiepflegegeld für pflegende Angehörige die Rede. Die Forderungen nach einer finanziellen Anerkennung für pflegende Angehörige klingen gut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/08/24/deutschland-braucht-einen-neuen-plan-fuer-die-zukunft-der-angehoerigenpflege/" data-wpel-link="internal">Deutschland braucht einen neuen Plan für die Zukunft der Angehörigenpflege!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Aktuell ist viel von bezahlter Pflegezeit, Pflegegeld oder Familiepflegegeld für pflegende Angehörige die Rede.</p>
<p>Die Forderungen nach einer finanziellen Anerkennung für pflegende Angehörige klingen gut. Die Tücke liegt im Detail:</p>
<p>• &quot;Pflegende/r Angehörige/r&quot; ist kein definierter, kein rechtssicher verankerter Begriff.<br />
• Es gibt keine rechtlich verankerte Tätigkeitsbeschreibung.<br />
• Angehörigenpflege ist laut BGB §1618a und §1353 eine unentgeltlich zu erbringende, zivilgesellschaftliche, moralische Verpflichtung.<br />
• Das Subsidiaritätsprinzip, das der Ehrenamtlichkeit von Angehörigenpflege zu Grunde liegt, wird bislang in der Finanzierungsdiskussion weder erwähnt noch hinterfragt.</p>
<p>Angehörigenpflege wird gerne mit der gesetzlich verankerten Sorge von Eltern für ihre Kinder gleichgesetzt.</p>
<p>Elterngeld wird als Blaupause für ein &quot;Familienpflegegeld&quot; verwendet. Angehörigenpflege und Kinderbetreuung sind aber nicht vergleichbar. Die Zeit, in der Eltern sich um ihre Kinder ohne gesundheitliche Einschränkungen kümmern ist in der Regel gut absehbar.</p>
<p>Die Dauer einer Pflegesituation ist nicht vorherzusehen und kann nicht auf maximal 3 Jahre eingegrenzt werden:<br />
Eltern von kranken oder behinderten Kinder umsorgen und pflegen diese nicht selten ein Leben lang.</p>
<p>Im Erwachsenenalter kann durch Unfall oder Erkrankung ein jahre- bis jahrzehntelanger Pflegebedarf entstehen. Die Begleitung eines körperlich lange leistungsfähigen Menschen mit Demenz kann sich über viele Jahre erstrecken. Angestellte, selbständige und nicht berufstätige pflegende Angehörige haben, obwohl sie zu 84% die ambulante, häusliche Pflege sicherstellen, keinen rechtlich fundierten Anspruch auf einen finanziellen Leistungsausgleich. </p>
<p>Laut AOK Pflegereport von 2016 entspricht die unentgeltlich geleistete Angehörigenpflege einer jährlichen Wertschöpfung von 37 Milliarden Euro. Pflegende Angehörige an dieser Wertschöpfung teilhaben zu lassen, sollte selbstverständlich sein!</p>
<p>Wir erwarten von der Politik, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Angehörigenpflege reformiert werden:</p>
<p>• Es muss eine rechtliche Grundlage für Angehörigenpflege geschaffen werden. Dazu gehören die rechtssichere Definition und rechtliche Verankerung des Begriffs “pflegende Angehörige” sowie eine ebenso rechtlich verankerte Tätigkeitsbeschreibung.</p>
<p>• Nicht nur über eine Lohnersatzleistung muss nachgedacht werden, sondern vor allem über einen generellen, angemessenen finanziellen Leistungsausgleich für die Angehörigenpflege als einer wesentliche Care-Leistung in der und für die Gesellschaft.</p>
<p>• Eine an zeitgemäßen Bedarfen orientierte Neustrukturierung unseres in 12 Sozialgesetzbüchern starr versäulten Pflegesystems ist überfällig.</p>
<p>• Durch eine strukturelle Reform der Pflegeversicherung muss ein rechtssicherer Rahmen für die informelle Pflege geschaffen werden.</p>
<p>• Die Erfahrungskompetenz von pflegenden Angehörigen muss in Reformüberlegungen massgeblich mit einbezogen werden.</p>
<p>• Wir regen an, flächendeckend in allen Kommunen Pflegebeiräte analog zu Eltern- oder Seniorenbeiräten zu etablieren, um neben der professionellen auch die informelle Expertise in Beratungen mit einbringen zu können.</p>
<p>• Pflegeinteressen sollten auf Bundes- und Länderebene in jeweils nur einem Ministerium zusammengeführt werden.</p>
<p>Die Zukunft der Angehörigenpflege erscheint unter anderem auf Grund eines vorhersehbaren Mangels an &quot;Angehörigen&quot; als nicht mehr gesichert. Viele Menschen haben niemanden, der sich privat um sie kümmern könnte. Dieser Punkt ist für die angestrebte Ambulantisierung im Gesundheits- und Pflegewesen von Bedeutung. Wer soll zu Hause 7/24/365 ambulant pflegen und versorgen, wenn niemand da ist? Die Weichen für eine Zukunft der Angehörigenpflege in Deutschlande müssen dringend parteiübergreifend und an Alltags-Realitäten (!) orientiert in einer strukturellen Pflegereform neu gestellt werden: Das bestehende System ist nicht zukunftssicher!</p>
<p> </p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger<br />
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/wir-stiftung-pflegender-angehriger/Deutschland-braucht-einen-neuen-Plan-fuer-die-Zukunft-der-Angehoerigenpflege/boxid/957899" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/wir-stiftung-pflegender-angehriger" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger</a>
                    </li>
</ul></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Zukunft der Angehörigenpflege im Licht des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG)</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/06/05/zukunft-der-angehoerigenpflege-im-licht-des-pflegeunterstuetzungs-und-entlastungsgesetz-pueg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 10:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im kürzlich verabschiedeten PUEG findet man wenig konkrete Ansätze, was die Zukunft der Angehörigenpflege betrifft. Die Angehörigenpflege soll gestärkt werden. Das heisst, dass auch in</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/06/05/zukunft-der-angehoerigenpflege-im-licht-des-pflegeunterstuetzungs-und-entlastungsgesetz-pueg/" data-wpel-link="internal">Zukunft der Angehörigenpflege im Licht des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im kürzlich verabschiedeten PUEG findet man wenig konkrete Ansätze, was die Zukunft der Angehörigenpflege betrifft. Die Angehörigenpflege soll gestärkt werden. Das heisst, dass auch in Zukunft 84% der Pflege in Deutschland rund um die Uhr unentgeltlich von Angehörigen geleistet werden muss. Diese Versorgungsform soll gestärkt, aber nicht reformiert werden.</p>
<p>Wie soll das unter den derzeitigen Rahmenbedingungen und in Anbetracht der absehbaren demografischen Entwicklung gehen? Welche Angehörigen sollen künftig pflegen? Frauen sind gut ausgebildet. Die Wirtschaft benötigt ihre Arbeitsleistung. Familienstrukturen haben sich gewandelt. Wohnorte liegen oft weit auseinander. Wie die Angehörigenpflege unter den gegebenen Bedingungen auch künftig aufrecht erhalten werden soll, wird im neuen Gesetz ebensowenig thematisiert wie die Aufteilung der Pflegearbeit zwischen Frauen und Männern und die Freiwilligkeit der Angehörigenpflege.</p>
<p>Wenn Frauen, Töchter und Partnerinnen nicht mehr pflegen können oder wollen, dann ist die gesamte pflegerische Versorgung in Deutschland in Gefahr. Der Alltag von pflegenden Angehörigen gleicht dem Treten von Hamstern in einem Hamsterrad. Es genügt nicht, das Hamsterrad des Pflege-Alltags von pflegenden Angehörigen etwas komfortabler auszugestalten und die Rahmenbedingungen etwas zu schönen. Die Zukunft der täglichen rund um die Uhr Pflege von Pflegebedürftigen jeden Alters (!) kann so in absehbarer Zeit nicht mehr sichergestellt werden Pflegende Angehörige benötigen bespielsweise: Eine rechtssichere Definition des Begriffs und des Status von &quot;pflegenden Angehörigen&quot; jeden Alters.</p>
<p>Eine Tätigkeitsbeschreibung und eine Definition der Rahmenbedingungen, unter denen informelle Sorgearbeit geleistet werden kann/soll/muss. Einen finanziellen Leistungsausgleich für die oft jahre- bis jahrzehntelange Pflege- und Sorgeleistung. Altersarmut muss vermeiden werden.</p>
<p>Bedarfsorientierte, individuelle, wohnortnahe und verfügbare Unterstützungsangebote wie besipielsweise einen Rechts-Anspruch auf Tages-, Nachtund Kurzzeitpflegeplätze.</p>
<p>Flexibel nutzbare stationäre und ambulante Angebote. Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Pflege müssen durchlässiger werden. Bereitstellung von Krisen- und Notfalltelefonen bundesweit mit schnell verfügbaren Notfallteams bei Ausfall einer Pflegeperson.</p>
<p>Nutzerorientierte digitale Unterstützungsangebote Pflegende Angehörige müssen in kommunalen Pflegebeiräten gemeinsam mit professionell Pflegenden ihre Bedarfe und die ihrer Pflegebedürftigen einbringen können. Ein besonderes Augenmerk muss auf die Pflegebedürftigen gerichtet werden, die keine Angehörigen haben, die sich um sie kümmern können oder wollen.</p>
<p>Von alledem ist im PUEG keine Rede. Wie also soll &quot;die Pflege&quot; in Zukunft gestaltet und sichergestellt werden? Welche Kinder von nicht geborenen Frauen sollen künftig Angehörige pflegen?</p>
<p>Es geht im PUEG im wesentlichen um Geldergenerierung und Gelderverteilung. Worum es nicht geht ist der &quot;Faktor Mensch&quot;. Es geht nicht um Gesprächszeiten, um Zeit für Zuwendung und Fürsorge, um Zeit für Empathie. Für diese Zeitfaktoren gibt es keinen Kostenträger, gibt es keine Refinanzierung. Auch darüber sollte nachgedacht werden. Geld pflegt nicht. Der Faktor Mensch muss mehr in den Fokus gerückt werden um in Zukunft eine menschliche Pflege sicherstellen zu können.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Offener Brief an den Bundesminister für Gesundheit, Prof. Dr. Karl Lauterbach zum Thema Angehörigenpflege</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/05/23/offener-brief-an-den-bundesminister-fuer-gesundheit-prof-dr-karl-lauterbach-zum-thema-angehoerigenpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[altersarmut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Sehr geehrter Herr Bundesminister, sehr geehrter Herr Prof. Lauterbach, als Gründerin und Vorsitzende der &#34;Wir! Stiftung pflegender Angehöriger&#34; und als jahrelang pflegende Angehörige bin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/05/23/offener-brief-an-den-bundesminister-fuer-gesundheit-prof-dr-karl-lauterbach-zum-thema-angehoerigenpflege/" data-wpel-link="internal">Offener Brief an den Bundesminister für Gesundheit, Prof. Dr. Karl Lauterbach zum Thema Angehörigenpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Sehr geehrter Herr Bundesminister,<br />
sehr geehrter Herr Prof. Lauterbach,</p>
<p>als Gründerin und Vorsitzende der &quot;Wir! Stiftung pflegender Angehöriger&quot; und als jahrelang pflegende Angehörige bin ich tief besorgt, was die vorgesehene Verabschiedung des Pflegeunterstützungs- und entlastungsgesetzes durch den deutschen Bundestag in dieser Woche angeht.</p>
<p>Details des Gesetzentwurfes wurden in Anhörungen und Stellungnahmen im Vorfeld erörtert und aus verschiedenen Blickwinkeln und Interessenlagen heraus kommentiert. Mehrheitlich stehen dabei ökonomische Erwägungen im Mittelpunkt. An Bedarfen orientierte Kriterien der Zivilgesellschaft kommen auf Grund nicht vorhandener bzw. nicht mit einbezogener Interessenvertretungen nicht zum Zug. Das ist fatal, tragen doch die Bürgerinnen und Bürger als Finanziers und informell Pflegende sowohl die Kosten als auch den größten Leistungsanteil der Pflege in Deutschland.<br />
Sie erbringen ihren Teil der Pflege- und Sorgeleistungen unentgeltlich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.</p>
<p>Laut Destatis 2021 stellt die Zivilgesellschaft jeden Alters zu 84 % die Pflege- und Sorgeleistungen für Pflegebedürftige jeden Alters ganzheitlich sicher. In dem Gesetzentwurf des PUEG werden &quot;pflegende Angehörige&quot; nur am Rande unter einigen wenigen finanziellen Aspekten berücksichtigt. Dieses Vorgehen wird weder der Bedeutung der Leistung noch den Bedarfen pflegender Angehöriger gerecht und schon gar nicht den im Koalitionsvertrag formulierten Absichten.</p>
<p>Eine grundlegende Reform des Pflegesystems in Deutschland ist überfällig. Per Definition wird unter &quot;Pflege&quot; professionelle Pflege verstanden. Das wird angesichts der angeführten zivilgesellschaftlichen Leistung der Realität nicht gerecht.</p>
<p>Der Begriff &quot;pflegende/r Angehörige/r&quot; bzw. der Tätigkeitsbereich der &quot;informellen Pflege&quot; muss rechtssicher definiert und gesetzlich verankert werden.</p>
<p>Die Zivilgesellschaft muss angesichts des hohen finanziellen und privaten Pflege-Einsatzes ein Mitsprache- und Kontrollrecht über die Verwendung ihrer Gelder und bei der Ausgestaltung eines bedarfsgerechten Pflegesystems erhalten. Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss an Realitäten unter Einbeziehung der Expertise von pflegenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bedarfsorientiert ausgestaltet werden.</p>
<p>Wer pflegt, muss einen angemessenen steuerfinanzierten finanziellen Leistungsausgleich erhalten. Altersarmut auf Grund von Pflegetätigkeit kann und darf keine Option sein.</p>
<p>Angehörigenpflege muss für alle Altergruppen bedarfsorientiert geregelt werden. Es macht einen Unterschied, in welchem Alter eine Krankheit oder Behinderung auftritt.</p>
<p>Es muss künftig auch dem Umstand Rechnung getragen werden, dass es keine Angehörigen gibt die pflegen können oder wollen, zudem diese oft weit entfernt wohnen.</p>
<p>Letztendlich bedarf es einer rechtlichen Klärung, ob die Zivilgesellschaft pflegen muss oder freiwillig pflegen kann.</p>
<p>Zu den vorstehenden Fragen gibt der Gesetzentwurf, den Sie am Freitag dem Parlament zur Abstimmung vorlegen, keine Antworten!<br />
Ich bitte Sie, die gestellten Fragen ernst zu nehmen und hoffe, dass sie in der Debatte bzw. in Zukunft berücksichtigt werden.</p>
<p>Das Thema &quot;Pflege&quot; ist meiner Ansicht nach ein Thema von nationaler Zukunfts-Bedeutung und würde die Einrichtung einer Enquete Kommission rechtfertigen. Denn wenn die Angehörigenpflege zusammenbricht, dann bricht die gesamte Pflege in Deutschland zusammen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>gez.<br />
Brigitte Bührlen</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger<br />
Ickstattstra&szlig;e 9<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (8143) 9926990<br />
<a href="http://www.wir-stiftung.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.wir-stiftung.org</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/wir-stiftung-pflegender-angehriger" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Die Angehörigenpflege ist kein sicheres Fundament für die Pflege in Deutschland.</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2023/05/10/die-angehoerigenpflege-ist-kein-sicheres-fundament-fuer-die-pflege-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 07:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[beruf]]></category>
		<category><![CDATA[bismarck]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[entlastungsbudget]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[linie]]></category>
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		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflegebedürftigen]]></category>
		<category><![CDATA[pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[reform]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die rund um die Uhr Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen jeden Alters wird in Deutschland zu 84 % von Angehörigen, also von der Zivilgesellschaft sichergestellt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/05/10/die-angehoerigenpflege-ist-kein-sicheres-fundament-fuer-die-pflege-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">Die Angehörigenpflege ist kein sicheres Fundament für die Pflege in Deutschland.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die rund um die Uhr Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen jeden Alters wird in Deutschland zu 84 % von Angehörigen, also von der Zivilgesellschaft sichergestellt (Destatis 2021). Diese Leistung wird unentgeltlich neben Beruf und oft eigener Familie überwiegend von Frauen erbracht. Seit Bismarck wurde das Prinzip der Subsidiarität nicht reformiert. Nicht nur die professionelle Pflege ist am Limit ihrer Leistungsmöglichkeiten. Auch die Zukunft der Angehörigenpflege kann unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr zukunftssicher gewährleistet werden.</p>
<p>Frauen sind heute überwiegend gut ausgebildet und berufstätig. Sie müssen selbst für ihre Alterssicherung sorgen. Wenn sie pflegen, dafür keinen Cent bekommen und keine Altersvorsorge betreiben können, fehlt ihnen eine finanzielle Grundlage für das eigene Alter.</p>
<p>Oft wohnen Angehörige weit entfernt und können sich um ihnen nahestehende Menschn nicht kümmern oder sie pflegen.</p>
<p>Viele Menschen haben gar keine Angehörigen, die pflegen könnten und/oder wollten.</p>
<p>Eine zukunftsorientierte Pflegepolitik muss sich an Realitäten und Bedarfen sowie an künftig zu erwartenden Fakten orientieren.</p>
<p>Die Gesetzesvorlage zum Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz, PUEG, regelt in erster Linie den ökonomischen Rahmen der professionellen Pflege. Die Angehörigenpflege wird nur am Rande erwähnt.</p>
<p>Ein dringend erforderliches Entlastungsbudget für die informelle Pflege ist nicht vorgesehen. Damit ist Angehörigen und Pflegebedürftigen die Möglichkeit genommen, den Unterstützungsbedarf individuell und selbstbestimmt zu organisieren.</p>
<p>Eine Finanzierung von sozialräumlichen Modellprojekten für die Organisation und die Sicherstellung einer bedarfsorientierten häuslichen Pflege wurde ersatzlos gestrichen.</p>
<p>Die Angehörigenpflege ist das Fundament der gesamten Pflege in Deutschland.</p>
<p>Sie ist weder finanziell abgesichert noch rechtssicher verankert.</p>
<p>Wir fordern, dass für die Angehörigenpflege von Seiten der Politik endlich ein rechtssicherer Rahmen erstellt wird.</p>
<p>Weiter benötigen pflegende Angehörige einen finanziellen Leistungsausgleich für ihre 24/7/365 Präsenz und Verfügbarkeit.</p>
<p>Die Gesetzesvorlage zum PUEG erfüllt diese Anforderungen nicht.</p>
<p>Fakt ist: Bricht die  Angehörigenpflege weg, dann bricht die gesamte Pflege in Deutschland zusammen. Eine an Realitäten orientierte Reform ist überfällig!</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger</div>
<p>Wir! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger, Ickstattstr.9, 80469 M&uuml;nchen https://wir-stitung.org</p>
<p>Die 2010 von Brigitte B&uuml;hrlen, langj&auml;hriger pflegende Angeh&ouml;rige, gegr&uuml;ndete &quot;WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger&quot; macht auf die Situation pflegender Angeh&ouml;riger aufmerksam.</p>
<p>Sie bietet Informationen sowohl f&uuml;r Betroffene als auch Verantwortliche und tr&auml;gt die Thematik mit Aktionen und Stellungnahmen in die &Ouml;ffentlichkeit. </p>
<p>Die Wir! Stiftung ermutigt pflegende Angeh&ouml;rige jeden Alters ihre Erfahrungen als Kompetenz selbst in Sozialr&auml;umen einzubringen und eine Lobby f&uuml;r ihre Anliegen und Bedarfe zu bilden. Motto: &quot;Hilf mir es selbst zu tun&quot; Die Stiftung baut Br&uuml;cken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik, </p>
<p>Die Wir! Stiftung ist u.a. Mitglied im<br />
&#8211; Unabh&auml;ngiger Beirat f&uuml;r die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf des BMFSFJ<br />
&#8211; B&uuml;ndnis &bdquo;Sorgearbeit Fair Teilen&ldquo;<br />
&#8211; Netzwerk &quot;Nationale Demenzstrategie&quot;<br />
&#8211; Aktionsb&uuml;ndnis f&uuml;r bedarfsgerechte Heil- und Hilfsmittelversorgung</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>WIR! Stiftung pflegender Angeh&ouml;riger<br />
Ickstattstra&szlig;e 9<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (8143) 9926990<br />
<a href="http://www.wir-stiftung.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.wir-stiftung.org</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Brigitte Bührlen<br />
Vorstand/Vorsitzende<br />
E-Mail: &#107;&#111;&#110;&#116;&#097;&#107;&#116;&#064;&#119;&#105;&#114;&#045;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-contact-item">Sohela Emami<br />
Presse<br />
Telefon: 0049-(0)8143-9926990<br />
E-Mail: &#111;&#102;&#102;&#105;&#099;&#101;&#064;&#112;&#114;&#045;&#101;&#109;&#097;&#109;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/945591.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2023/05/10/die-angehoerigenpflege-ist-kein-sicheres-fundament-fuer-die-pflege-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">Die Angehörigenpflege ist kein sicheres Fundament für die Pflege in Deutschland.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
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		<item>
		<title>NEIN zu weiterer Belastung pflegender Angehöriger durch das Tariftreuegesetz!</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/09/06/nein-zu-weiterer-belastung-pflegender-angehoeriger-durch-das-tariftreuegesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[anteil]]></category>
		<category><![CDATA[armut]]></category>
		<category><![CDATA[august]]></category>
		<category><![CDATA[beruf]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[land]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[pflegenden]]></category>
		<category><![CDATA[sorgearbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.immittelstand.de/2022/09/06/nein-zu-weiterer-belastung-pflegender-angehoeriger-durch-das-tariftreuegesetz/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Pflege in Deutschland wird zu über 80% rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr subsidiär und unentgeltlich durch pflegende Angehörige sichergestellt. Ergänzt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/09/06/nein-zu-weiterer-belastung-pflegender-angehoeriger-durch-das-tariftreuegesetz/" data-wpel-link="internal">NEIN zu weiterer Belastung pflegender Angehöriger durch das Tariftreuegesetz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Pflege in Deutschland wird zu über 80% rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr subsidiär und unentgeltlich durch pflegende Angehörige sichergestellt. Ergänzt wird diese Angehörigenpflege durch ambulante und stationäre professionelle Pflege gegen Entgelt. Das seit dem 1. August geltende Tariftreuegesetz wird die Entgelte aller Voraussicht nach so in die Höhe schnellen lassen, dass viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sie nicht mehr bezahlen können.Konsequenz wird sein, dass Angehörige, vor allem Frauen, noch mehr Zeit unentgeltlich für Angehörigenpflege investieren müssen, dass sie Beruf und Pflege noch weniger vereinbaren können und dass sie noch weniger in ihre Altersversicherung investieren können. Ihre Altersarmut ist vorprogrammiert. Ist das politisch so gewollt?</p>
<p>Pflegebedürftige und Angehörige ersten Grades finanzieren einen Großteil der Pflegekosten aus ihren privaten Ersparnissen. Mit dem Tariftreuegesetz werden diese Anteile massiv steigen. Wird damit auch eine Steigerung der gefühlten Qualität in der professionellen Pflege, die Zeit für Zuwendung und Gespräche steigen?<br />
Die Auftraggeber*innen der Pflege, die Menschen mit Pflegebedarf und ihre pflegenden Angehörigen können sich gegen massive finanzielle Mehrkosten nicht wehren. Sie können nicht überprüfen, wohin ihre Gelder gehen, welche Gewinne mit ihren Geldern gemacht werden. Sie können nicht nachvollziehen, welcher Anteil ihrer Gelder konkret für Pflege und Sorge aufgewendet wird und welcher Anteil beispielsweise in die Immobilienwirtschaft fließt. Angehörige, die unentgeltlich pflegen und damit den größten Teil der Pflege und Sorge im Land für Menschen mit Pflegebedarf jeden Alters (!) sicherstellen, haben weder Sitz noch Stimme in irgendeinem relevanten Gremium.</p>
<p>Ja, professionelle Pflege muss angemessen bezahlt werden. Dafür bezahlen wir Bürger*innen Beiträge in die Pflegversicherung und hohe Eigenanteilbeträge aus unseren privaten Ersparnissen. Dann ist es doch wohl das Mindeste, was pflegende Angehörige erwarten können, dass ihre Interessen mit einbezogen werden in Verhandlungen zum Thema Pflegeentgelte und Pflegerahmenbedingungen.</p>
<p>Die Stimmen von Seiten pflegender Angehöriger nach einem angemessenen finanziellen Leistungsausgleich für ihre Pflege- und Sorgearbeit werden in Zukunft lauter werden. Armut darf keine Begleitung der Anghörigenpflege sein und Altersarmut kann nicht am Ende ihrer oft jahreund jahrzehntelangen Sorgearbeit stehen.</p>
<p>Eines ist sicher: Bricht das Pflegefundament der Angehörigenpflege weg, dann bricht die gesamte Pflege in Deutschland zusammen.</p>
<p>Es ist pflegenden Angehörigen völlig unverständlich, warum ein Thema von nationaler sozialer Bedeutung in ein Wolke des politischen und gesellschaftlichen Schweigens gehüllt ist. Das muss sich ändern!</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-company">
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<div>Ansprechpartner:</div>
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---4/914568.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/09/06/nein-zu-weiterer-belastung-pflegender-angehoeriger-durch-das-tariftreuegesetz/" data-wpel-link="internal">NEIN zu weiterer Belastung pflegender Angehöriger durch das Tariftreuegesetz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Pflegende Angehörige&#8220;: Ein Thema von nationaler Tragweite!</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/05/11/pflegende-angehoerige-ein-thema-von-nationaler-tragweite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 05:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[bgb]]></category>
		<category><![CDATA[enquete]]></category>
		<category><![CDATA[familien]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kommission]]></category>
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		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[vdk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gerade veröffentlichte Umfrage des VDK stellt aktuelle Fakten zum Thema Angehörigenpflege vor. In der Studie werden viele Symptome benannt und mit beeindruckenden Statistiken belegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/05/11/pflegende-angehoerige-ein-thema-von-nationaler-tragweite/" data-wpel-link="internal">&#8222;Pflegende Angehörige&#8220;: Ein Thema von nationaler Tragweite!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die gerade veröffentlichte Umfrage des VDK stellt aktuelle Fakten zum Thema Angehörigenpflege vor. In der Studie werden viele Symptome benannt und mit beeindruckenden Statistiken belegt.<br />
Die Frage nach der Ursache für die beschriebenen Symptome und wie wir unser Pflegesystem zukunftsfähig  reformieren können bleibt offen.</p>
<p>Die Ursachen liegen in unserem seit Ende des 19. Jahrhunderts nie grundlegend reformierten Pflegesystems. Es gründet auf Ehen mit Trauschein und klarer Aufgabenaufteilung in den Familien. Männer verdienen den Lebensunterhalt, Frauen erziehen Kinder und pflegen. Wie lange noch werden wir Bürger*innen dem Anspruch unseres Systems genügen können, der allgemeinen, &quot;subsidiären&quot; Pflegeverpflichtung nachzukommen? Diese Verpflichtung ist in den §1618a und §1353 des BGB  festgeschrieben. Auf der Erfüllung dieser Paragrafen basiert zu über 80% die Pflege in Deutschland. Angehörigenpflege ist ein unentgeltlich zu leistender „Liebesdienst“, zu dem wir alle verpflichtet sind.<br />
Es ist in unserem Pflegesystem nicht vorgesehen, dass es keine Angehörigen gibt, die diese Aufgabe übernehmen  können oder wollen. Es ist nicht vorggesehen, dass Angehörige &quot;nein&quot; sagen. „Pflegende/r Angehörige/r“ ist kein rechtssicher definierter Begriff. Es gibt keine Tätigkeitsbeschreibung.</p>
<p>Die Pflegesituation in Deutschland muss als Ganzes auf den Tisch gelegt und politisch als das behandelt werden, was sie ist: Ein Thema von nationaler Tragweite!</p>
<p>Unser Pflegesystem muss den Bedarfen von Pflegebedürftigen, von professionell Pflegenden und von Angehörigen die pflegen angepasst werden. Unser Pflegesystem darf nicht vorrangig an Anbieterinteressen ausgerichtet sein. Die Ökonomisierung der Pflege muss hinterfragt und in der Folge reformiert werden.</p>
<p>Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss realitätsbezogen geregelt werden.</p>
<p>Pflege hat nichts mit Alter zu tun. Jede/r kann jederzeit in jedem Alter einen Pflegebedarf entwickeln.Angehörigepflege kann schon im Kindesalter beginnen. Die Notwendigkeit einen nahestehenden Menschen zu pflegen, kann sich jederzeit in jedem Alter ergeben.</p>
<p>Es muss grundsätzlich geklärt werden, wie die Pflege sichergestellt werden kann, wenn Angehörige künftig „nein“ sagen, sie weit entfernt wohnen oder es schlicht und einfach keine Angehörigen gibt.</p>
<p>Eine Enquete Kommission &quot;Pflege&quot; sollte auf Bundesebene gebildet werden, um fraktionsübergreifend nach zeitgemäßen, bedarfsorientierten, unbürokratischen, situationsadäquaten, und zukunftstauglichen Reform-Alternativen zu suchen.</p>
<p>Es ist allerhöchste Zeit!</p></div>
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Ickstattstra&szlig;e 9<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (8143) 9926990<br />
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<div class="pb-contact-item">Brigitte Bührlen<br />
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Wann wird Angehörigenpflege und Corona endlich ein Thema ?</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2022/01/27/wann-wird-angehoerigenpflege-und-corona-endlich-ein-thema/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 09:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[land]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[pandemie]]></category>
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		<category><![CDATA[reform]]></category>
		<category><![CDATA[stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[tests]]></category>
		<category><![CDATA[versorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die WIR! Stiftung pflegender Angehöriger fordert seit Jahren mehr Aufmerksamkeit für die zu Hause pflegenden und in Heimen begleitenden Angehörigen. Sie stellen zu über 80%</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2022/01/27/wann-wird-angehoerigenpflege-und-corona-endlich-ein-thema/" data-wpel-link="internal">Wann wird Angehörigenpflege und Corona endlich ein Thema ?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die WIR! Stiftung pflegender Angehöriger fordert seit Jahren mehr Aufmerksamkeit für die zu Hause pflegenden und in Heimen begleitenden Angehörigen.</p>
<p>Sie stellen zu über 80% die ganzheitliche rund um die Uhr Versorgung von Pflegebedürftigen jeden Alters sicher. Pflegende Angehörige werden beim Thema &quot;Pflege und Corona&quot; in politischen und sonstigen Stellungnahmen in der Regel nicht erwähnt. Warum nicht? Pflegende Angehörige müssen ebenfalls vorrangigen Zugang zu PCR Tests bekommen. Sie tragen die Hauptverantwortung für besonders verletzliche Menschen jeden Alters. Angehörige müssen entsprechend ihrer unverzichtbaren Pflege- und Sorgeleistungen die finanzielle, medizinische und organisatorische Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Sie muss bedarfsorientiert und individuell gewährt werden können.</p>
<p>In der Pandemie wird deutlich, wie wichtig eine strukturelle Reform der Angehörigenpflege ist. Was ist, wenn pflegende Angehörige selbst krank werden und die Pflege nicht mehr leisten können?<br />
Wer soll künftig diese Pflege neben Berufstätigkeit und Familienversorgung leisten und sicherstellen?<br />
Und wer versorgt Menschen mit Pflegebedarf, die keine Angehörigen haben? Die Corona Pandemie macht die Schwachstellen deutlich: Unser Pflegsystem ist nicht an den Bedarfen von Pflegebedürftigen und den sie professionell oder informell Pflegenden ausgerichtet. Das muss sich ändern.</p>
<p>Eine strukturelle an Realitäten zukunftsorientierte Pflegereform ist längst überfällig. Die politisch Verantwortlichen müssen endlich handeln.</p>
<p>Wir! fordern eine der Bedeutung des Themas angemessene parteiübergreifende Behandlung der Angehörigenpflege auf Bundesebene.</p>
<p>Wenn die Angehörigenpflege zusammenbricht, dann bricht die Pflege im ganzen Land zusammen.</p></div>
<div class="pb-company">
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		<item>
		<title>Angehörigenpflege aus der Tabu-Zone!</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/11/30/angehoerigenpflege-aus-der-tabu-zone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 07:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[aussagen]]></category>
		<category><![CDATA[health]]></category>
		<category><![CDATA[https]]></category>
		<category><![CDATA[Intensivpflege]]></category>
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		<category><![CDATA[sorgearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[verhinderungspflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Koalitionsvertrag 2021-2025 wird informelle Angehörigenpflege erwähnt &#8211; Mehr nicht. Die WIR! Stiftung Pflegender Angehöriger fordert, dass die Angehörigen-Pflege endlich ihrer Bedeutung entsprechend behandelt und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/11/30/angehoerigenpflege-aus-der-tabu-zone/" data-wpel-link="internal">Angehörigenpflege aus der Tabu-Zone!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Koalitionsvertrag 2021-2025 wird informelle Angehörigenpflege erwähnt &#8211; Mehr nicht. Die WIR! Stiftung Pflegender Angehöriger fordert, dass die Angehörigen-Pflege endlich ihrer Bedeutung entsprechend behandelt und thematisiert wird. Wie kann es sein, dass die durch Pflegende Angehörige erbrachten Leistungen und ihre Bedarfe im Koalitionsvertrag nahezu keine Erwähnung finden? Ganz zu schweigen von Zukunftüberlegungen. Das muss sich ändern! Pflegende Angehörige erbringen auch während der Pandemie eine herausragende Leistung, die es verdient wertschätzende politische und gesellschaftliche Unterstützung, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhalten!<br />
Davon ist im Koalitionspapier nicht viel zu lesen. Man muss das Papier sehr genau durcharbeiten, um Punkte zu entdecken, an denen pflegender Angehöriger erwähnt werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll gestärkt werden. Wir gehen davon aus, dass damit auch die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf gemeint ist?</p>
<p>Eine Weiterentwicklung von Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz wird das Problem der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nur dann lösen, wenn die Leistungen unbürokratisch zu beantragen sind und ein finanzieller Leistungsausgleich gezahlt wird. Die Zusage, Familien dabei zu unterstützen, Erwerbs- und Sorgearbeit partnerschaftlich aufzuteilen, ist unter dem Aspekt der Gendergerechtigkeit zukunftsrelevant.</p>
<p>Steuerfinanzierte Rentenbeiträge für pflegende Angehörige sind ein richtiger Schritt in Richtung eines steuerfinanzierten Leistungsausgleichs für Sorgearbeit.</p>
<p>Eine rechtssichere Fassung der Grundlage für die 24-Stunden-Betreuung ist längst überfällig und dringend erforderlich.</p>
<p>Ein bedarfsgerechter Ausbau der Tages- und Nachtpflege sowie insbesondere der solitären Kurzzeitpflege wird seit vielen Jahren auch in Studien gefordert. Pflegende Angehörige warten auf konkrete Umsetzung.</p>
<p>Leistungen wie Kurzzeit- und Verhinderungspflege in einem unbürokratischen, transparenten und flexiblen Entlastungsbudget zusammenzufassen macht Sinn. Was dabei unter &quot;Nachweispflicht&quot; der Gelderverwendung zu verstehen ist, wird nicht klar.</p>
<p>Innovative, quartiernahe Wohnformen, die Schaffung des Berufsbildes der „Community Health Nurse“, ein Ausbau multiprofessioneller, integrierter Gesundheits- und Notfallzentren sowie die Sicherstellung einer wohnortnahen, bedarfsgerechten, ambulanten und kurzstationären Versorgung sind Vorhaben, die Angehörigenpflege entlaste können.</p>
<p>Wir halten es für wichtig, Menschen in jedem Alter zu ermöglichen, selbstbestimmt in ihrem frei gewählten Umfeld leben zu können.</p>
<p>Die freie Wahl des Wohnorts sowie die Evaluierung und Nachsteuerung des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (IPReG) bei einer intensivpflegerischen Versorgung von beatmungsabhängigen Menschen unterstützen wir ausdrücklich!</p>
<p>In der stationären Pflege sollen die Eigenanteile weiter abgesenkt, begrenzt und planbar gemacht, sowie die Ausbildungskostenumlage aus den Eigenanteilen herausgenommen werden. Diese Regelung betrifft rechtlich bevollmächtigte Angehörige wenn sie sich mit den finanziellen Folgen für ihre Angehörigen zu befassen haben.</p>
<p>Was unter einer &quot;moderaten Anhebung der Beiträge zur Sozialen Pflegeversicherung&quot; für Alle zu verstehen ist, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Menschen mit Pflegebedarf werden zu über 80 % von Angehörigen zu Hause gepflegt, versorgt und begleitet . Es muss künftig selbstverständlich sein, dass pflegende Angehörige ihre Bedarfe und Forderungen im Gemeinsamen Bundesausschuss selbst vertreten können. Dafür müssen sie Sitz und Stimme bekommen. Ihre Lobbybildung muss kommunal, regional und bundesweit unterstützt werden!</p>
<p>Die künftige Koalition verpflichtet sich in ihrem Koalitionspapier, dem Wohle aller Bürgerinnen und Bürger dienen zu wollen. Jede und Jeder soll das eigene Leben frei und selbstbestimmt gestalten können. Leistung soll anerkannt und Arbeit gerecht bezahlt werden müssen. Die WIR! Stiftung Pflegender Angehöriger fordert, dass diese Aussagen künftig auch vollumfänglich für pflegende Angehörige gelten.</p>
<p>Die Angehörigenpflege muss aus der Tabuzone herausgeholt und gleichberechtigt an PflegeZukunftskonzepten und an allen “die Pflege” betreffenden Fragen beteiligt werden!</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema Angehörigenpflege:</p>
<p>Kommentar der WIR! Stiftung zum Koalitionsvertrag<br />
<a href="https://www.wir-stiftung.org/forum/sites/default/files/media/211125_Kommentar_WIR%21_Koalitionsvertrag%20.pdf" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.wir-stiftung.org/&#8230;</a></p>
<p>“WIR! Manifest für eine menschliche Pflege”<br />
<a href="https://www.wir-stiftung.org/sites/default/files/media/WIR%21%20Manifest%202021.pdf" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.wir-stiftung.org/&#8230;</a></p>
<p> </p></div>
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		<title>Angehörigenpflege ist die Basis der Pflege in Deutschland</title>
		<link>https://www.immittelstand.de/2021/11/15/angehoerigenpflege-ist-die-basis-der-pflege-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma WIR! Stiftung pflegender Angehöriger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 08:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[häuslicher]]></category>
		<category><![CDATA[kommunen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schweigen mag oft sinnvoll sein. Nicht aber wenn es um die Existenz und die Zukunft von Menschen geht, die zu Hause einen Angehörigen pflegen: Angehörigenpflege</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.immittelstand.de/2021/11/15/angehoerigenpflege-ist-die-basis-der-pflege-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">Angehörigenpflege ist die Basis der Pflege in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.immittelstand.de" data-wpel-link="internal">IMMITTELSTAND</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Schweigen mag oft sinnvoll sein. Nicht aber wenn es um die Existenz und die Zukunft von Menschen geht, die zu Hause einen Angehörigen pflegen: Angehörigenpflege ist DIE Basis der Pflege in Deutschland.</p>
<p>Politik, Pflegewirtschaft und Pflegewissenschaft wissen das. Es gibt keinerlei Erkenntnisprobleme.<br />
Was fehlt ist eine realitäts- und zukunftsorientierte Strategie zur Sicherstellung der Pflege in Deutschland.</p>
<p>Wie lange soll noch über die Tasache geschwiegen werden, dass &quot;die Pflege&quot; in Deutschland zu weit über 80 % von uns Bürgerinnen und Bürgern unentgeltlich &quot;so nebenher&quot; geleistet wird? Professionelle Berufsausübung ist die eine, die rund um die Uhr Erbringung von privater häuslicher Pflege-und Sorgeleistungen die andere Seite der Pflege. Pflege muss endlich an den individuellen Bedarfen der Pflegebedürftigen jeden Alters und der sie informell und professionell Pflegenden orientiert erbracht werden können. Buchstaben auf dem Papier und Verwaltungsvorschriften pflegen nicht! Unsere Pflegebedürftigkeit darf nicht in erster Linie unter finanziellen Aspekten gesehen werden, unser Pflegebedarf darf nicht Mittel zur Geldgenerierung sein! Wo werden die Bedarfe und die Erfahrungen Pflegender Angehöriger aufgenommen? Der Lebensalltag von informell Pflegenden muss an den Realtäten des 21. Jahrhunderts orientiert politisch wahrgenommen und geregelt werden.</p>
<p>Wo ist die Schnittstelle zur Politik, wo haben Vertretungen von Pflegenden Angehörigen Sitz und Stimme?<br />
Es reicht nicht aus, dass &quot;für&quot; und &quot;über&quot; sie geschrieben, gesprochen und entschieden wird. Stellungnahmen und Absichtserklärungen auf dem Papier sind zu wenig, sie verändern nichts am erlebten und gelebten Pflegealltag von Angehörigen.</p>
<p>Wir brauchen Pflegebeiräte in allen Kommunen, die mit an Runden Tischen sitzen und gleichberechtigt in alle, die Pflege betreffenden Entscheidungen mit einbezogen werden. Wir können uns Regelungen vorbei an den alltäglichen Bedarfen von Bürgerinnen und Bürgern nicht länger leisten!</p>
<p>Die WIR! Stiftung Pflegender Angehöriger fordert, dass in den Koalitionsverhandlungen eindeutige, zukunftsrelevante Regelungen für eine -auch finanzielle- Aufwertung und eine relevante Einbeziehung der Angehörigenpflege beim Thema &quot;Pflege&quot;getroffen werden!</p></div>
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