Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Das neue Internetdossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) behandelt Flucht und Vertreibung in der Endphase des Zweiten Weltkriegs und in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Dabei liegt der Fokus auf Deutschland und auf dem Südwesten. Die Abhandlung macht den Versuch, das damalige Geschehen einzuordnen und seine Auswirkungen, insbesondere auf das heutige Baden-Württemberg, zu beschreiben. So wird beispielsweise ausgeführt, warum der massenhafte Zustrom bei allen Verwerfungen auch als Basis des Wirtschaftswunders gelten kann.

Der freiberufliche Journalist Stefan Jehle, unter anderem für die Stuttgarter Zeitung tätig, hat das Dossier verfasst und es in acht übersichtliche Kapitel gegliedert. Dabei bietet der Teil über „Flüchtlinge und Vertriebene“ einführende „Begriffe und Zahlen als Schlüssel zum Verständnis“. Die Abschnitte zu den Themen „Wohnen“ oder „Bekannte Vertriebene“ nehmen eine landeskundliche Perspektive ein. Siedlungen oder Stadtteile werden vorgestellt, die damals entstanden sind: Stuttgart-Rot, der Bad Schönborner Stadtteil Langenbrücken, die Karlsruher Waldstadt oder Oberzell, das heute zu Ravensburg gehört. Schließlich informieren Kurzbiographien über Persönlichkeiten, die einen Fluchthintergrund haben, und in Baden-Württemberg aufgewachsen sind oder gewirkt haben; darunter der frühere Bundespräsident Horst Köhler, der ehemalige Außenminister Joschka Fischer, Robert Zollitsch, Erzbischof in Freiburg von 2003 bis 2013, die Tänzerin und frühere Primaballerina des Stuttgarter Balletts, Birgit Keil, die Künstler Otto Herbert Hajek und Markus Lüpertz oder die Entertainer Alfred Biolek und Harald Schmidt.

Das Dossier steht im Internet ab sofort unter http://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/fluechtlinge_vertriebene.html


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