Schlagzeugkonzert von Fazıl Say mit Martin Grubinger im Kulturpalast

Fazıl Say hat sein Concerto for Percussion eigens für Martin Grubinger geschrieben. Es kommt in diesem Konzert unter Leitung von Andris Poga zur Uraufführung. Konfrontiert wird es mit Alexander Mossolows „Eisengießerei“, einem Paradewerk des russischen Futurismus sowie mit Sergei Prokofjews Fünfter Sinfonie.

 

„Es ist unsere verdammte Pflicht, die Zuhörer zu begeistern und nicht zu sagen, ihr seid zu blöd, so konservativ. Immer heißt es: Die Leute wollen kein zeitgenössisches Stück von Wolfgang Rihm hören. Ja, warum denn nicht? … Diese großartigen Meister unserer Zeit haben denselben Einsatz und Leidenschaft von uns Musikern verdient wie Mozart, Brahms oder Bartók.“

(Martin Grubinger im Tagesspiegel)


 

Im Konzert mit der Dresdner Philharmonie widmet sich Martin Grubinger einmal mehr neuer Musik. Nachdem er bereits als Interpret bei den Uraufführungen von Fazıl Says Variations for two pianos and percussion (2013) sowie der Kantate The Bells (2014) mitwirkte, hat der Komponist nun mit dem Concerto for Persuccion ein Schlagzeugkonzert eigens für ihn geschrieben.

Die vier Sätze des energiegeladenen Concerto sind systematisch nach den jeweils aktiven Percussion-Instrumenten benannt: I. Waterphone, II. Rototoms – Timpani, III. Vibraphone – Campana und IV. Marimba – Boobams. Obwohl keine türkischen Instrumente zum Einsatz kommen, trägt vor allem der letzte Satz mit Anweisungen wie „in Istanbul gypsy style“ und „Slow Belly Dance“ erkennbar anatolische Züge.

 

Das Konzert ist ein Auftragswerk der Dresdner Philharmonie, des Sinfonieorchesters Basel und des Musikfests Bremen.

 

Im Anschluss an das Konzert am Freitagabend haben die Gäste Gelegenheit Martin Grubinger und Andris Poga in der After Concert Lounge im Gespräch zu erleben (Ort: Herkuleskeule im Kellergeschoss des Kulturpalasts).

 

Am Samstagabend kommen Teile des Konzerts im Rahmen der „8. Langen Nacht der Theater“ ab 22.00 Uhr noch einmal im Konzertsaal zur Aufführung (Tickets über den Vorverkauf der Langen Nacht).

 

Eventuelle Resttickets sind an den Abendkassen erhältlich.

Programm:

 

29. März 2019, Freitag, 19.30 Uhr

30. März 2019, Samstag, 19.30 Uhr

 

Konzertsaal

KULTURPALAST

 

Alexander Mossolow

"Eisengießerei"
Maschinenmusik für Orchester (1926/28)

 

Fazıl Say (Composer in Residence)

Konzert für Schlagzeug und Orchester (2018)

Auftragswerk der Dresdner Philharmonie

(Uraufführung)

 

Sergei Prokofiew

Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (1944)

 

 

Andris Poga, Dirigent

Martin Grubinger, Schlagzeug

Dresdner Philharmonie

 

Am 29. März ist das Publikum im Anschluss in die After Concert Lounge (Kulturpalast, Herkuleskeule) eingeladen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Dresdner Philharmonie
Schloßstraße 2
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 4866-282
Telefax: +49 (351) 4866-283
http://www.dresdnerphilharmonie.de

Ansprechpartner:
Dr. Claudia Woldt
Leitung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (351) 4866-202
Fax: +49 (351) 4866-753
E-Mail: woldt@dresdnerphilharmonie.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.