Aufsichtsrat entscheidet gegen Engagement in Griechenland

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  • Gesellschaft sucht neue Investitionsmöglichkeiten in Wind- und Solarparks
  • ABO Wind bietet bis auf Weiteres keine ABO Invest-Aktien mehr zum Verkauf an

Der neu formierte Aufsichtsrat der ABO Invest hat sich in seiner ersten Sitzung mehrheitlich gegen ein Engagement in Griechenland ausgesprochen. Zu entscheiden war, ob ABO Invest Solarparks mit einer Leistung von 45 Megawatt erwirbt, die ABO Wind derzeit in Griechenland errichtet. Stattdessen sucht die Gesellschaft nun nach anderen Investitionsmöglichkeiten in Wind- oder Solarparks. „Angesichts der weltweit großen Nachfrage nach solchen Anlagen und der hohen Preise ist es nicht leicht Projekte zu finden, die unsere Rendite-/ Risikoerwartung erfüllen“, sagt Vorstand Dr. Jochen Ahn. Er sei gleichwohl zuversichtlich, dass dies mittelfristig gelingen werde.

In der vorherigen Besetzung stand der ABO Invest-Aufsichtsrat einer Investition in Griechenland noch positiv gegenüber. Nachdem bei der Hauptversammlung am 27. Juni zwei der fünf Mandatsträger ausgetauscht worden sind, hat sich diese Einschätzung gewandelt.


Unterdessen hat ABO Wind den Verkauf von ABO Invest-Aktien über die Börse eingestellt. In den vergangenen sieben Jahren hatte ABO Wind kontinuierlich ABO Invest-Aktien zu gleichmäßig steigenden Kurslimits angeboten. Aktuell hält ABO Wind noch 2,4 Prozent der Anteile. „Da wir die Aussichten der ABO Invest weiterhin sehr positiv sehen, haben wir den Aktienverkauf nun bis auf Weiteres eingestellt“, sagt ABO Wind-Vorstandsvorsitzender Andreas Höllinger.

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