Handball-Bundesliga: HC Erlangen lässt die Löwen stolpern

Die Arena Nürnberger Versicherung bleibt für das Top-Team der Rhein-Neckar Löwen ein hartes Pflaster. Im Topspiel des 9. Spieltags erkämpften sich die Franken in einer über 60 Minuten hochintensiven und spannenden Partie ein 29:29-Unentschieden und belohnten sich für ihre couragierte und kämpferische Leistung gegen den zweifachen Deutschen Meister aus Mannheim mit einem Punkt.

Von Anfang an ein heißes Match

Das Top-Spiel gegen die mit Nationalspielern gespickte Löwen-Mannschaft versprach von Beginn an „Spannung pur“. Der HC Erlangen startete direkt mit einem Treffer in sein Heimspiel. Der 27-jährige Quentin Minel nahm sich ein Herz und traf aus dem Rückraum zum 1:0. Die Löwen glichen aus und weil Johannes Sellin per Siebenmeter scheiterte, gingen die Löwen in der 7. Minute in Führung. In der Abwehr standen die Franken sicher, weshalb der HC Erlangen mit Druck nach vorne spielen konnte und sich in der 12. Minute die 6:5-Führung eroberte. Die 5134 Zuschauer in der Arena Nürnberger Versicherung peitschen ihr Team bedingungslos nach vorne. Im Angriff agierten die en clever und kamen mutig zum Torerfolg und fast jeder Wurf fand seinen Weg ins Tor von weltklasse Keeper Mikael Appelgren. So kam es, dass sich der fränkische Erstligist in der 16. Minute erstmals einen zwei Tore Vorsprung herausspielte, was den Gäste Trainer dazu veranlasste die Auszeit zu legen. In der darauffolgenden Überzahlsituation glich der Favorit aus Mannheim wieder zum 10:10 aus aber der HC Erlangen war in in dieser Phase trotzdem nicht zu stoppen. Sime Ivic markierte das 11:10 und weil Carsten Lichtlein im Tor der Franken stark parierte, konnte Nikolai Link auf 12:10 erhöhen. Es blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem der HC Erlangen bis zum Pausenpfiff immer die Nase vorn behielt. Fünf Sekunden vor Ende des ersten Durchgangs markierte der bis dato siebenfache Torschütze Sime Ivic den Treffer zum 17:16-Halbzeitstand.


Nach dem Seitenwechsel machte der HC Elangen dort weiter, wo er zuletzt aufhörte. In der Abwehr aggressiv aber fair, schnappten sich die Erlanger den Ball und schickten Johannes Sellin auf die Reise zum Tempogegenstoß. Im Aufbauspiel unterliefen den Hausherren jedoch zweimal hintereinander Fehler, sodass die Nationalmannschafts-Flügelzange Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki zwei mal zuschlug und den Ausgleich zum 19:19 erzielte. Es blieb eine spannende Partie in der es der zweifache Deutsche Meister schaffte, bis zur 45. Minute mit zwei Toren davon zuziehen (23:25).

Jetzt kam die Zeit der Torwarte

Auch wenn die Erlanger sich immer wieder Bälle in der Abwehr eroberten, konnten sie keinen Profit daraus ziehen und scheiterten nun zu häufig am immer stärker werdenden Andreas Palicka im Tor der Löwen. Zehn Minuten vor dem Ende schien der Favorit aus Mannheim die Partie in den Griff zu bekommen, doch drei Siebenmeter änderten das Bild: Während Sellin auf der einen Seite sicher verwandelte, scheiterte Gensheimer nun zwei Mal in Serie vom Strich am stark aufgelegten Carsten Lichtlein. Doch die Deckung der Löwen eroberte erneut den Ball und im Gegenstoß setzte Nationalspieler Uwe Gensheimer dann das 25:28.

Erlangen kämpfte mutig weiter

Wer zu diesem Zeitpunkt dachte, das dass Spiel bereits entschieden ist wurde eines besseren belehrt. Die Hausherren, die nach Meinung von Cheftrainer Adalsteinn Eyjolfsson „über 45 gut gespielt aber über 60 Minuten überragend gekämpft haben“ wollten eine Niederlage nicht in Kauf nehmen. Nikolai Link und Antonio Metzner brachten ihr Team wieder auf ein Tor heran und eine Minute vor Spielende scheiterten Andy Schmid & Co. beim Kempaversuch, sodass Johannes Sellin von Carsten Lichtlein auf die Reise zum erlösenden 29:29 geschickt wurde. Die Halle stand bis zum letzten Platz auf, als die Rhein-Neckar Löwen noch 40 Sekunden Zeit hatten zum Torerfolg zu kommen. Weil der HC Erlangen aber nicht locker ließ und sich jedem Zweikampf stellte, verloren die Gäste den Ball und der HC Erlangen hatte sogar noch einmal die Chance auf den Sieg – es blieb jedoch bei einem umjubelten 29:29-Unentschieden.

„Wir haben heute mit unglaublich viel Mut gespielt. Jeder Spieler ist über sich hinausgewachsen und jeder, der auf der Platte war ist mit 100% in seine Aktionen gegangen. Ich mache meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment für das heutige Spiel“, sagte HC-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson glücklich und zufrieden nach dem Spiel.

Jetzt kommen zwei schwere Spiele

Schon nächste Woche Sonntag reist das nächste Spitzenteam in die Arena Nürnberger Versicherungen. Gegen den SC Magdeburg will der HC Erlangen an seine starke Leistung anknüpfen und mit seinen Fans im Rücken die nächste Sensation feiern. Vorher wartet allerdings eine nicht weniger schwere Auswärtsaufgabe. Am Donnerstag sind die Erlanger beim Top-Team, dem Vierten der Tabelle, der starken MT Melsungen gefordert.

Auch der Agenturpartner, hl-studios aus Erlangen unterstützt in der aktuellen Sasion wieder den HC Erlangen. Die Werbeagentur engagiert sich seit rund zehn Jahren für den Erlanger Handballsport und ist der Spielerpate von Spielmacher und Nationalspieler Nico Büdel.

Weitere Informationen: http://www.hc-erlangen.de

Über hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation

hl-studios zählt zu den führenden Agenturen für Industriekommunikation in Deutschland. Das inhabergeführte Unternehmen wurde im Jahr 1991 gegründet und beschäftigt heute über 120 Mitarbeiter an den Standorten Erlangen und Berlin. Als Spezialist für Markt- und Innovationsführer im deutschsprachigen Raum begleitet hl-studios Innovationen in die Kommunikation. Das Portfolio des Komplettanbieters reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Public Relations, Interactive online und offline, interaktive Messemodelle, OLED-Displays, AR-/VR-Techniken, Apps, Touch-Applikationen, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

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