Unternehmen gegen Plastikmüll / Start des Bremer „Bündnis für Mehrweg“

320.000 Einwegbecher werden in Deutschland stündlich verbraucht und die Menge an Verpackungsmüll ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Unternehmen im Land Bremen setzen jetzt ein Zeichen für die Reduzierung von Einwegprodukten und Verpackungen im Betrieb. Das neue Bremer „Bündnis für Mehrweg“ will ab sofort für das Thema Ressourcenschonung und Vermeidung von Plastikmüll werben. In der Handwerkskammer Bremen kamen heute Bündnismitglieder zusammen und präsentierten Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Dr. Maike Schaefer erste Maßnahmen und praktische Beispiele. Passend zum Thema wurde die Bremer Initiative Packbuddy für ihr Engagement im Bereich nachhaltiger Konsum als „Projekt Nachhaltigkeit“ 2019 von RENN.nord, den Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien, in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

„Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Trotz der vielen Vorteile führt die günstige Verfügbarkeit oft zu einem achtlosen Konsumverhalten mit negativen Auswirkungen auf Tier, Mensch und Umwelt. Mit dem ‚Bündnis für Mehrweg‘ schaffen wir mit und für Bremer Unternehmen eine Plattform, um materialintensive Verpackungen zu reduzieren, alternative Mehrweglösungen zu entwickeln und das freiwillige Engagement für einen nachhaltigen Konsum zu stärken“, erklärte Dr. Maike Schaefer bei der Veranstaltung. Dem Bündnis beitreten können Unternehmen, die eine Strategie zur Reduzierung von Einwegprodukten vorweisen können, die bereits Maßnahmen zum Verzicht auf Einwegprodukte bzw. -produktgruppen umgesetzt haben und Mehrweglösungen zum Beispiel durch Preisdifferenz unterstützen oder an Aktionen teilnehmen, die zur Reduzierung von Kunststoffen in der Umwelt beitragen.

Désirée Diering von RENN.nord erläutert, worauf es den Initiatoren vom „Bündnis für Mehrweg“ noch ankommt: „Vor allem ist uns eine umfassende, proaktive und sichtbare Information von Zulieferern, Mitarbeitenden und Kundschaft über die eigenen betrieblichen Maßnahmen wichtig. Denn nur so können neue Lösungen und die kontinuierliche Reduzierung des Plastikkonsums gewährleistet werden.“ Zu den ersten Bündnispartnerinnen zählen die Firmen Edeka Roter Sand Jens Knauer e.K., Deutsche See GmbH, SV Werder Bremen GmbH & Co KG, Stecker Konditorei Café e.K., Rehaklinik am Sendesaal, Naturkost Kontor Bremen GmbH, Allos Hof-Manufaktur GmbH, Füllerei Findorff – Unverpackt Laden Findorff – Unternehmen i.G. und die beiden Malereibetriebe Kühnast und Kurzke. Interessierte informierten sich beim heutigen Auftakttermin bereits über das „Bündnis für Mehrweg“.

Für einen neuen Umgang mit Verpackungen setzt sich auch die Bremer Initiative Packbuddy ein. Die Kampagne zielt auf ein nachhaltiges Verbraucherverhalten ab, indem durch selbstmitgebrachte Behälter beim Einkauf im Lebensmittelhandel und in der Gastronomie weniger Müll und Einwegverpackungen produziert werden. Das eigens dafür entwickelte Siegel, das in Form eines Stickers am Eingang der Läden angebracht wird, zeigt an, dass eigene Mehrwegboxen willkommen sind. In Bremen machen bereits 40 Restaurants und Imbisse als Packbuddys bei der Aktion mit. Für ihr Engagement wurde Packbuddy nun als „Projekt Nachhaltigkeit“ 2019 ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr, mit dieser Auszeichnung nicht nur eine Wertschätzung für unsere Arbeit zu erhalten, sondern darüber hinaus auch mehr Reichweite zu erlangen. Denn nur mithilfe unserer vielen Unterstützerinnen und Unterstützer können wir diese Kampagne mit Leben füllen“, so Initiator Andreas Hensinger bei der Preisverleihung. Unter dem Titel „Projekt Nachhaltigkeit“ zeichnen die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung Initiativen und Projekte aus, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen.

Das Bremer „Bündnis für Mehrweg“ wurde von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau in Zusammenarbeit mit RENN.nord, dem BUND Landesverband Bremen, der Handwerkskammer Bremen und der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen ins Leben gerufen. Bündnispartner können in Verbindung mit der Umsetzung weiterer Maßnahmen Mitglied in der „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“ werden.

www.umwelt-unternehmen.bremen.de/mehrweg-19413

„Umwelt Unternehmen“ ist eine gemeinsame Aktivität der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen und der RKW Bremen GmbH. In Kooperation mit der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven, der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, der Handwerkskammer Bremen, der Klimaschutzagentur energiekonsens und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH leistet „Umwelt Unternehmen“ einen entscheidenden Beitrag zu betrieblichen Umweltlösungen im Land Bremen.

Über die ecolo GmbH & Co. KG

Als Bremer Projektmanagement- und PR-Agentur arbeitet ecolo zu allen Themen, die sich unter dem Begriff Nachhaltigkeit zusammenfassen lassen. Dazu zählen Aktivitäten aus den Bereichen Natur- und Klimaschutz, Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität sowie betrieblicher Umweltschutz und CSR. Das auf den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen ausgerichtete Tätigkeitsfeld umfasst alle klassischen Agentur-Dienstleistungen wie auch die Konzeption und Steuerung mittel- und langfristiger Kampagnen und Projekte.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

ecolo GmbH & Co. KG
Jakobistr. 20
28195 Bremen
Telefon: +49 (421) 230011-16
Telefax: +49
http://www.ecolo-bremen.de/

Ansprechpartner:
Regan Mundhenke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (421) 230011-16
E-Mail: regan.mundhenke@ecolo-bremen.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel