Wichtiges Qualitätssiegel

„Für die Patienten und Patientinnen mit Krebserkrankungen in Südhessen ist das eine gute Nachricht“, sagt der medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Nawid Khaladj: „Das Klinikum Darmstadt ist als Onkologisches Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) zertifiziert worden. Der Zuschlag ist ein wichtiges Qualitätssiegel und ist Auszeichnung und Nachweis zugleich: Krankenhäuser, die so zertifiziert sind, sind für die Behandlungen von Krebserkrankungen besonders spezialisiert und müssen besonders hohe fachliche Anforderungen erfüllen, die von externen Fachleuten überprüft werden.“

Gesamtzertifizierung als Onkologisches Zentrum


Das Onkologische Zentrum erstreckt sich als Dachorganisation über alle zertifizierten Organkrebszentren und Schwerpunkte im Klinikum Darmstadt. Das Onkologische Zentrum, so erläutert der Zentrumsleiter Prof. Dr. Christian Weiß, Direktor des Instituts für Radioonkologie und Strahlentherapie, dürfe man sich nicht als eine einzelne Klinik oder eine Abteilung vorstellen, sondern vielmehr als eine organisatorische Vernetzung vieler Abteilungen und Kliniken am Klinikum und mit zahlreichen regionalen Partnern. „Die Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen ist Teamsport. Gemeinsam, interdisziplinär und mit dem jeweiligen Fachwissen wird in zahlreichen Tumorkonferenzen individuell für jeden Patienten die bestmögliche Therapie und Behandlungsstrategie abgestimmt: Grundlage bilden die aktuellen onkologischen Leitlinien.“

Der Ursprung der Zertifizierungen onkologischer Einrichtungen liegt in Deutschland im Jahr 2003. Damals hatten die DKG und die Deutsche Gesellschaft für Senologie eine Zertifizierung für Brustkrebs entwickelt. Die Frauenklinik am Klinikum Darmstadt erreichte diese Zertifizierung 2012. Seitdem sind viele weitere Fachgebiete, Entitäten und Organe am Klinikum Darmstadt dazugekommen. Auch das macht ein Onkologisches Zentrum aus, dass es für eine ganze Reihe von Krebsarten qualifiziert ist.

Neue Zertifizierungen und Schwerpunkte

Neu zertifiziert wurde im Rahmen der Gesamtzertifizierung das Viszeralonkologische Zentrum, das aus dem Darmkrebszentrum – unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Lorenz – und dem Pankreaszentrum besteht – geleitet von Prof. Dr. Carl Schimanski. Die Zentren Endokrine Malignome, sonstige Gastrointestinale Tumoren sind neue Schwerpunkte. Das Kopf-Hals-Tumorzentrum – unter der Leitung von Prof. Dr. Gerald Baier – befindet sich derzeit im Transit – das heißt im Übergangsstadium zur Zertifizierung seit September 2019. Weitere neue anerkannte Schwerpunkte sind die Niere mit Zentrumsleiter PD Dr. Rolf Gillitzer und Hämatologische Neoplasien mit Leiterin Prof. Dr. Helga Bernhard, die als Direktorin der Medizinischen Klinik V – Onkologie und Hämatologie  auch stellvertretende Zentrumsleiterin ist.

Diese neuen Zertifizierungen ergänzen die bestehenden: Brustkrebszentrum und Gynäkologisches Krebszentrum (beide seit 09/2012) und das Hautkrebszentrum (seit 06/2013).

Zertifizierung bestätigt besondere Spezialisierungen

„Die Zertifizierung als Onkologisches Zentrum bescheinigt uns, für die Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen eine besondere Spezialisierung. Bösartige Tumorerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Damit ist Krebs eine der schweren Erkrankungen, bei denen es sinnvoll ist, ein spezialisiertes Krankenhaus aufzusuchen, denn Krebskranke, die sich in einem spezialisierten Zentrum behandeln lassen, haben eine höhere Überlebenschance“, erläutert Prof. Dr. Helga Bernhard.

Die Qualitätskriterien werden von fachübergreifenden Expertenkommissionen erarbeitet und regelmäßig aktualisiert. Zu den Merkmalen gehören unter anderem die fachliche Qualifikation von Ärzten, Pflegepersonal und Psychologen, die Ausstattung mit medizinischen Geräten und die Organisation des Zentrums und der Kliniken. „Im Zuge der Zertifizierung konnten wir viele unserer Vorgänge effizienter gestalten, unser internes Qualitätsmanagement verbessern und Abläufe im klinischen Alltag für unsere Patienten optimieren“, berichtet der Zentrumskoordinator Christopher Kuntz.

Über alle zertifizierten Krebszentren in Deutschland, die für die Behandlung von Krebserkrankungen besonders spezialisiert sind, informiert die Weiße Liste: www.weisse-liste.de

Struktur des Onkologischen Zentrums Klinikum Darmstadt

Sprecher der Zentrumsleiter:                 Prof. Dr. Christian Weiß
Stellvertretende Zentrumsleitung:          Prof. Dr. Helga Bernhard
Zentrumskoordinator:                           Christopher Kuntz
Stellv. Zentrumskoordinatorin:               Dr. Alina Nenzel
Qualitätsmanagerin:                              Sarah-Lena Kühnlein
Zuständigkeit Krebsregister intern:        Katharina Kobs

  • Viszeralonkologisches Zentrum bestehend aus:

Darmkrebszentrum (zertifiziert seit 11/2019)
Zentrumsleiter: Prof. Dr. Dietmar Lorenz
Zentrumskoordinator: Dr. Ricarda Peine 

Pankreaskrebszentrum (Modul: zertifiziert seit 11/2019)
Zentrumsleiter: Prof. Dr. Carl C. Schimanski
Zentrumskoordinator: Dr. Frank Staib

Endokrine Malignome (Schwerpunkt seit 09/2019)
Zentrumsleitung: Prof. Dr. Dietmar Lorenz

Sonstige Gastrointestinale Tumoren (Schwerpunkt seit 09/2019)
Zentrumsleitung Prof. Dietmar Lorenz
Zentrumskoordinator: Dr. Florian Graupe

  • Brustkrebszentrum (zertifiziert seit 09/2012)

Zentrumsleiter: PD Dr. Sven Ackermann
Zentrumskoordinator: Dr. Petra Bolkenius

  • Gynäkologisches Krebszentrum (zertifiziert seit 09/2012)

Zentrumsleiter: PD Dr. Sven Ackermann
Zentrumskoordinator: Fr. Ann-Christin Kleinehollenhorst

  • Hautkrebszentrum (zertifiziert seit 06/2013)

Zentrumsleiter: PD Dr. Maurizio Podda
Zentrumskoordinatorin: Dr. Stephanie Müller

  • Kopf-Hals-Tumorzentrum (Transit: Übergangsstadium zur Zertifizierung seit 09/2019)

Zentrumsleiter: Prof. Dr. Gerald Baier
Zentrumskoordinator: Dr. Julia Brandstätter

  • Niere (als Schwerpunkt seit 09/2019)

Zentrumsleiter: PD Dr. Rolf Gillitzer
Zentrumskoordinator: Dr. Ansgar Klute

  • Hämatologische Neoplasien (Schwerpunkt seit 09/2019)

Zentrumsleiter: Prof. Dr. Helga Bernhard
Zentrumskoordinator: Dr. Ralf Kayser

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