Valmet Automotive Jahresbericht 2019: Erfolgreicher Einstieg in das Batterie-Geschäft – trotz eines schwierigen Marktumfeldes deutliche Steigerung von EBITDA und Cash Flow

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes ist es Valmet Automotive im Jahr 2019 gelungen, das Ergebnis vor Abzug von Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie den Cash Flow gegenüber dem Vorjahr deutlich zu verbessern. 2019 ist zudem die operative Rentabilität leicht gestiegen. Die jährliche Automobilproduktion erreichte mit 114.000 Fahrzeugen erneut ein Rekordvolumen.

Umsatz von 651,5 Millionen EUR, EBITDA deutlich verbessert


Der Nettoumsatz von Valmet Automotive belief sich 2019 auf EUR 651,5 Millionen (2018: 662,6 Mio EUR), 2% weniger als im Vorjahr. Das EBITDA der Gruppe verbesserte sich jedoch deutlich um 39% auf EUR 78,8 (2018: 56,9) Millionen. Darüber hinaus stieg das Betriebsergebnis der Gruppe auf 18,1 (2018: 17,8) Millionen EUR oder 2,8% des Nettoumsatzes (2018: 2,7%). Dies trotz der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Aufbau der neuen Business Line EV Systems und der Verluste im Bereich Engineering Services. Der leichte Anstieg der Rentabilität ist auf eine verbesserte operative Leistung im Fahrzeugbau und bei Dach- und Kinematiksystemen zurückzuführen. Der Verlust im Bereich Engineering Services war auf die verschlechterten Marktbedingungen und die laufende Neuausrichtung des Dienstleistungsangebots zurückzuführen. In der Business Line EV Systems resultierte der Verlust aus dem Aufbau des neuen Geschäftsbereichs und der Inbetriebnahme und dem Hochlauf der Batteriefertigung in Salo. 

Cash Flow deutlich verbessert

Der Netto-Cashflow aus der Geschäftstätigkeit hat sich mit 82,2 (2018: 39,1) Millionen EUR mehr als verdoppelt. Der Konzern-Cashflow nach Investitionen betrug 40,9 Millionen EUR (2018: -34,4). Die erhebliche Verbesserung ist auf den höheren Cashflow aus der operativen Tätigkeit, geringere Nettoinvestitionen und ein günstiges Niveau des Working Capitals am Jahresende zurückzuführen. Die planmäßig getätigten Investitionen im Fahrzeugbau betrafen vor allem Ersatzinvestitionen, Produktivität und Flexibilität. Im Laufe des Jahres wurden bedeutende Investitionen in die Batterieproduktionslinien im Werk Salo, Finnland, getätigt.

Neues Rekord-Produktionsvolumen von 114.000 Fahrzeugen erreicht

– 2019 war ein ereignisreiches Jahr für das Unternehmen. Es beinhaltete den erfolgreichen Start der neuen Business Line EV Systems mit dem Produktionsstart der ersten Großserienfertigung von Batterien für die Automobilindustrie in Salo, Finnland, und Investitionen in das Batterie-Testzentrum in Bad Friedrichshall, Deutschland. Darüber hinaus erreichte das Automobilwerk in Uusikaupunki, Finnland, trotz des volatilen Marktes in der zweiten Jahreshälfte, mit 114.000 Fahrzeugen einen weiteren Produktionsrekord. Durch unsere Produktion in Finnland sind Pkw ein führendes Exportprodukt Finnlands, sagt Jarkko Sairanen, Vorstandsvorsitzender von Valmet Automotive.

Positiver Langfrist-Ausblick

Im Jahr 2019 hat Valmet Automotive seine operative Leistung weiter verbessert und seine starke Marktposition beibehalten. Gegenwärtig gibt es Faktoren, die zu Unsicherheiten auf dem Markt führen, darunter die Coronavirus-Pandemie. Für Valmet Automotive haben die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter oberste Priorität. Auch wenn das Coronavirus kurzfristig Auswirkungen auf den Betrieb des Unternehmens haben wird, sehen wir langfristig gute Aussichten, da sich unsere finanzielle und betriebliche Leistung verbessert hat und unsere Business Lines mehrere neue langfristige Aufträge gewinnen konnten. Unser wichtigstes Kapital sind die hoch qualifizierten, agilen und innovativen Mitarbeiter, die die großen Erfolge von 2019 ermöglicht haben. Für all dies möchte ich allen Mitarbeitern von Valmet Automotive meinen Dank aussprechen, sagt Olaf Bongwald, CEO Valmet Automotive.

Jahresabschluss

Der Konzern erstellt seinen Jahresabschluss gemäss den International Financial Reporting Standards (IFRS).  Die Gruppe wendet ab 1. Januar 2019 den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 (Leasing) an. Die Übernahme des Standards IFRS 16 hatte einen erheblichen Einfluss auf die Bilanz. Bei der Einführung am 1. Januar 2019 stiegen die Nutzungsrechte in den Sachanlagen um 19,2 Millionen EUR und die Leasingverbindlichkeiten um 19,4 Millionen EUR. Die Auswirkungen auf den Betriebsgewinn im ersten Jahr betrugen 0,6 Millionen EUR, was aus einem Rückgang der Mietaufwendungen um 7,4 Millionen EUR und einem Anstieg der Abschreibungen um 6,7 Millionen EUR resultierte.

Der konsolidierte Jahresabschluss von Valmet Automotive ist auf der Website des Unternehmens verfügbar.

Über Valmet Automotive Group

Die Valmet Automotive Group ist einer der größten Fahrzeug-Auftragsfertiger der Welt, Tier-1 Systemlieferant im Bereich Roof Systems und wichtiger Entwicklungspartner für die globale Automobilindustrie. In der strategischen Weiterentwicklung fokussiert sich die Valmet Automotive Group auf Elektromobilität mit der Entwicklung und Fertigung von Batteriemodulen sowie Batteriesystemen. Die Aktivitäten in der Gruppe gliedern sich in die vier Business Lines Manufacturing, Engineering, EV Systems und Roof & Kinematic Systems. Seit der Gründung im Jahr 1968 hat Valmet Automotive im Werk in Uusikaupunki/Finnland mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge produziert. In Salo, unweit dem Werk Uusikaupunki, startete Valmet Automotive im Herbst 2019 seine erste Volumenfertigung für Batterien für die Automobilindustrie. Das Unternehmen hat Standorte in Finnland, Deutschland, Polen und Spanien. Die größten Anteilseigner an der Valmet Automotive Group sind die staatliche finnische Investmentgesellschaft Tesi und die Pontos Group mit einem Anteil von je 38,46 Prozent. 23,08 Prozent werden von der chinesischen Contemporary Amperex Technology Limited (CATL) gehalten, weltweit führender Hersteller von Batterien und Batteriezellen für Elektrofahrzeuge.

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