Frischer Wind für Ihr Zuhause – wie Sie richtig lüften

Kommt zu dieser Zeit des Jahres die Sonne wieder raus, öffnen wir instinktiv die Fenster, um die angenehme Wärme hineinzulassen und frische Luft zu atmen – doch auch zu jeder anderen Jahreszeit ist regelmäßiges Lüften unerlässlich.

Sobald im Frühling die ersten Sonnenstrahlen da sind, zieht es uns nach draußen. Wir wollen möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen und kommen erst zum Abend, wenn es kühler wird, wieder in die Wohnung – und da trifft es einen dann oft wie der Schlag ins Gesicht: das schlechte Raumklima. Am liebsten würde man wieder rückwärts rausgehen. Aber das muss nicht sein: Mit diesen Tipps zum richtigen Lüften, kommen Sie zu jeder Tageszeit wieder gerne nach Hause.

Wie entsteht schlechte Luft überhaupt? 
Beim Atmen wandelt der Mensch Sauerstoff in Kohlendioxid (CO2) um. Enthält die Luft besonders viel davon, wird sie als abgestanden empfunden, was zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche n führen kann. Zudem entsteht beispielsweise beim Kochen, Duschen oder Waschen viel Feuchtigkeit, was nicht nur die Empfindung des Raumklimas beeinträchtigt, sondern auch zu Schimmelbildung führen kann. Besonders in der Erkältungszeit können sich zudem Krankheitserreger länger in der Raumluft halten und so weiter übertragen. Weitere Ursachen für schlechte Luft können Baunässe, Haustiere und Geruchsstoffe auf Möbeln sein.


Die richtige Technik
Das wichtigste Vorweg: Richtig lüften heißt, die Fenster vollständig zu öffnen, denn in gekipptem Zustand lassen sie nicht genug Luftzirkulation zu. Die Folge: Findet kein ganzheitlicher Austausch statt, kann sich die Feuchtigkeit in Ecken oder an kalten Außenwänden halten. Sie sollten also immer stoßlüften, das heißt für einige Minuten mehrere Fenster aufmachen. Wenn möglich sollten Sie dabei Querlüften, also mithilfe gegenüberliegender Fenster Durchzug erzeugen. Es empfiehlt sich, die Innentüren währenddessen nicht zu schließen, um den Luftaustausch zu erhöhen. Im Sommer empfiehlt sich etwa 30 Minuten lang zu lüften, bei Minustemperaturen draußen reichen hingegen schon fünf Minuten, damit die Wohnräume nicht völlig auskühlen. Schalten Sie für die Dauer des Vorgangs außerdem die Heizkörper herunter, um keine Energie zu verschwenden. Entsteht schlechte Luft vor allem durch zu heiße Räume im Frühjahr oder Sommer, können Rollläden hilfreich sein. „Denken Sie bereits beim Hausbau darüber nach, Ihre Fenster mit einem Rollladensystem auszustatten“, empfiehlt Mirosław Furtan, Produktionsleiter der DRUTEX S.A. „Insbesondere bei einer großen, zur Südseite ausgerichteten Glasfront, kann sich diese Anschaffung durchaus lohnen.“ Im Übrigen lassen sich Rollläden auch an bereits vorhandenen Fenstern nachrüsten: diese werden nachträglich einfach direkt an Wand oder Fenster montiert.

Der richtige Zeitpunkt
Grundsätzlich sollten Sie Ihr Zuhause drei- bis viermal täglich lüften. So stellen Sie sicher, dass der verbrauchte Sauerstoff erneuert wird und sich Feuchtigkeit nirgends absetzt. Nutzen Sie dafür gerade im Sommer die kühlen Morgen- und Abendstunden. In Bad und Küche entstehen häufig sogenannte Feuchtespitzen, denen Sie unverzüglich durch Öffnen der Fenster entgegenwirken können. Schließen Sie dabei am besten die Innentüren, damit sich die Feuchtigkeit nicht in anderen Zimmern verteilt. Lassen Sie gleich morgens frische Luft ins Schlafzimmer, da sich hier die beim Schlafen abgegebene Feuchtigkeit sammelt. Sofern Sie ein Aquarium, viele Pflanzen oder andere Haustiere haben, die sich nachts in einem Raum befinden, sollten Sie dort am Morgen ebenfalls ausgiebig lüften.

Besitzen Sie ein Hygrometer, können Sie die Luftfeuchtigkeit daran ablesen und so den richtigen Zeitpunkt leicht bestimmen. Idealerweise liegt diese in Wohnräumen zwischen 40 und 60 Prozent – wird mehr angezeigt, ist es Zeit die Fenster zu öffnen. Haben Sie sogar auch draußen ein Hygrometer, umso besser. Lüften Sie vor allem dann, wenn die Luftfeuchtigkeit draußen niedriger ist als drinnen. Doch Vorsicht bei der Platzwahl: Das Hygrometer darf nicht in der Nähe von Fenster oder Heizung stehen, sonst kann der Wert verfälscht werden.

Schimmel vermeiden
Schimmel entsteht meist in den kühleren Bereichen des Hauses. Das ist dadurch bedingt, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. So erklärt sich beispielsweise auch die Kondenswasserbildung an den Scheiben. Deshalb ist nicht nur regelmäßiges Lüften wichtig, sondern auch richtiges Heizen. Achten Sie darauf, dass kein Raum auf weniger als 16 Grad abkühlt. Hier sind besonders Fenster mit einer guten Wärmeisolierung dienlich. Hinzu kommt, dass vor allem die Dichtungen aus Silikon perfekte Bedingungen für Schimmelpilzbefall bieten. Dabei sind es doch gerade diese, die die Feuchtigkeit draußen halten sollen. „Gute Dichtungen sind das A und O“, erklärt Furtan weiter. „Kommen dadurch Nässe und Kälte herein, kann das schnell zu Schimmel führen. Deshalb verwendet DRUTEX besonders haltbare EPDM-Dichtungen auf Naturkautschukbasis. Diese sind extrem witterungsbeständig, feuchtigkeitsundurchlässig und schimmeln aufgrund ihrer geringen chemischen Reaktionsfreude nicht.“

Zum Schutz vor Schimmelbefall empfiehlt der Profi darüber hinaus Fenster mit der sogenannten „warmen Kante“. Das bedeutet, dass zwischen den Glasscheiben ein Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit als Abstandshalter fungiert – so kühlt der Scheibenrand bei kalten Außentemperaturen nicht so stark ab. Furtan erläutert: „Deshalb verwendet DRUTEX exklusiv die Swisspacer Ultimate Abstandshalter, die aus hochwertigen organischen, thermisch optimierten Materialien gefertigt sind. Zusammen mit einer gas- und wasserdampfdichten Hightech-Folie außen sorgt dies für einen zuverlässigen Schutz vor Luftfeuchtigkeit und senkt somit auch das Schimmelrisiko.“

Und noch ein Tipp: Vermeiden Sie es möglichst, Wäsche in Wohnräumen zu trocknen. Dadurch gelangt besonders viel Feuchtigkeit in die Luft, die sich wiederum an kalten Stellen absetzen kann. Falls es doch mal sein muss, kippen Sie in diesem Raum das Fenster für die Dauer des Trocknens und schließen Sie die Tür.

Smarte Lösung
Besonders komfortabel sind Smart-Home-Installationen. Diese können so programmiert werden, dass sich Ihre Fenster zu bestimmten Tageszeiten automatisch öffnen oder schließen. Damit vergessen Sie das Lüften nicht und können stets frisch durchatmen. Auch Rollläden lassen sich über ein Zeitschaltsystem steuern, um so, selbst wenn Sie nicht zu Hause sind, die Mittagssonne draußen zu halten. „Die modernen Lösungen von DRUTEX ermöglichen den Einbau intelligenter Kipp- und Schließsysteme mit MACOMotor“, fügt Furtan hinzu. „Mit diesem System lassen sich nicht nur die Fenster beim Verlassen des Hauses automatisch schließen, sie können auch mit der Heizung gekoppelt werden, sodass sie beim Öffnen eines Fensters automatisch abschaltet. Das macht Ihr Heim sicherer, spart Energie und sorgt für zusätzlichen Benutzerkomfort.“

Über DRUTEX S.A.

DRUTEX S.A. wurde 1985 als Hersteller von Maschendrahtzäunen gegründet. Das innovationsreiche Familienunternehmen setzte seinen Schwerpunkt schnell auf die Produktion von Fenstern und wird durch sein rund 50 Millionen Euro teures Europäisches Bauelementezentrum über ein Produktionspotential von bis zu 7.000 Fenstern pro Tag verfügen.

Des Weiteren entwickelt und produziert DRUTEX S.A. eigene Fensterprofile und stellt Fenster und Türen aus Holz und Aluminium sowie Brandschutztüren, Rollläden und eigenes Isolierglas her. In Deutschland verfügt das Unternehmen über ein starkes Händlernetz und bietet am Firmensitz mehr als 3.400 Mitarbeitern einen modernen und sicheren Arbeitsplatz.

Neben hoher Produktqualität überzeugt das Unternehmen durch seine einmalige Lieferzeit: DRUTEX gewährleistet die Anlieferung seiner Produkte im europäischen Ausland innerhalb von 7 Tagen, was nicht zuletzt durch die rund 300 Fahrzeuge starke Flotte erreicht wird.

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