Konjunkturprognose: Bauwirtschaft nicht belasten

Zur heutigen Konjunktureinschätzung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, wonach bei der Bauindustrie nur noch von einem Wachstum in Höhe von 1,8 Prozent für 2020 (vormals 2,7 Prozent) und 1,5 Prozent für 2021 (vormals 2,2 Prozent) ausgegangen wird, erklärt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner: „Die Bauwirtschaft ist einer der wenigen Stabilitätsanker, die uns durch die Krise tragen. Damit die Bauinvestitionen nicht weiter sinken, braucht es ein Regulierungsmoratorium. Keine weiteren Maßnahmen, die den Bau oder den Betrieb von Immobilien belasten und erschweren. Deutschland ist auf Konjunktur- und Wachstumsmotoren angewiesen. Vorhaben wie das aktuelle Baulandmobilisierungsgesetz sind Bremsklötze auf diesem Weg. Statt Regulierungsvorhaben brauchen wir eine Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen.“
Über den ZIA Zentraler Immobilien-Ausschuss e.V.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter 28 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

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