Einzug ins Ahorn-Karree verzögert sich

Unmittelbar vor dem geplanten Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner ins neue Ahorn-Karree im Dorotheenviertel Hilden wurde in den Neubauten Feuchtigkeit festgestellt. Der Einzug wird sich dadurch deutlich verzögern. An den ambitionierten Plänen für das Leuchtturmprojekt für Menschen mit schwerer Demenz ändert das aber nichts.

Kurz vorm Einzug der ersten Bewohner ins neue Ahorn-Karree im Dorotheenviertel Hilden ist eintretendes Wasser im Erdgeschoss festgestellt worden. Ursächlich sind nach ersten Erkenntnissen mangelhafte Abdichtungen. »Diese Verzögerung kurz vor Fertigstellung ist wirklich ein großes Pech«, sagt Markus Eisele, Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung. »Das Umzugsunternehmen stand schon vor der Tür.«

Jetzt wird ein neuer Zeitplan aufgestellt. »Nach der unmittelbar erfolgten Schadensbegrenzung werden wir jetzt die von unseren Experten aufgezeigten Maßnahmen bewerten«, erklärt Petra Skodzig, Finanzvorstand der Graf Recke Stiftung. »Wobei jetzt schon, nach Einschätzung aller Beteiligten, davon auszugehen ist, dass ein Einzug zum Ende dieses Jahres nicht realistisch ist.« Dabei sollen die hohen baulichen Qualitätsstandards des Ahorn-Karrees unbedingt weiterverfolgt werden. »Gerade aufgrund der besonderen Anforderungen an dieses Bauprojekt werden wir zwar einen längeren Zeitraum bis zur Inbetriebnahme der Gebäude benötigen, dann aber auch die von Anfang an geplante Qualität sicherstellen«, sagt Finanzvorstand Skodzig und betont die Priorität »Qualität vor Eile«. Die Kostenübernahme für die erforderlichen Maßnahmen sei seitens der Versicherungen bereits zugesagt.


»Wir bedauern die Verzögerungen sehr, vor allem natürlich für unsere Bewohner, ihre Angehörigen und unsere Mitarbeitenden, die sich, wie wir auch, so sehr auf den Einzug gefreut haben«, erklärt Markus Eisele. »Zum Glück treffen wir auf großes Verständnis, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im nächsten Jahr sind wir dann mit unserem Leuchtturmprojekt am Start.«

www.ahorn-karree.de 

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Die Graf Recke Stiftung ist eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands. 1822 gründete Graf von der Recke-Volmerstein ein Rettungshaus für Straßenkinder in Düsselthal. Zur Kinder- und Jugendhilfe kamen die Behindertenhilfe (1986) und die Altenhilfe (1995) hinzu. Heute besteht die Stiftung aus den Geschäftsbereichen Erziehung & Bildung samt den Förderschulen und der Graf-Recke-Kindertagesstätten gGmbH, Sozialpsychiatrie & Heilpädagogik und Wohnen & Pflege. Hinzu kommen die Tochtergesellschaften Graf Recke Pädagogik gGmbH, Region Westfalen-Lippe, und Haus Berlin gGmbH in Neumünster. Zur Stiftung gehören auch seelsorgerliche und kirchliche Angebote und die Dienstleistungstochter DiFS GmbH.

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