ma 2020 Audio II: Hohe Nutzung auch ohne Corona-Effekt

Die agma trägt der dynamischen Entwicklung im zunehmend konvergenten Audiomarkt Rechnung und stellt mit der ma 2020 Audio II neben der Abbildung der Gesamtleistung von Radio/Audio sowie Differenzierung von Reichweitenkerndaten nach den Empfangswegen Online-Audio und DAB+ neuerdings auch erste Kennziffern zu Podcasts zur Verfügung.

Als Konvergenzwährung für Radio und Online-Audio enthält die ma 2020 Audio II neben den klassischen Radioangeboten Reichweiten für Online-Audio-Channels und -Kombinationsangebote, Musik-Streamingdienste, User Generated Radios und Konvergenzangebote. Detaillierte Ergebnisse der insgesamt 393 abgebildeten Werbeangebote finden Sie in der beiliegenden Pressetabelle.

Jan Isenbart, Vorstand Radio/Audio der agma, kommentiert die aktuelle Lage und vorliegenden Eckdaten der Audionutzung:


„Die aktuelle ma Audio bescheinigt der Gattung Radio/Audio einmal mehr starke Nutzungswerte, die in Summe auf hohem Niveau konstant bleiben. Da in die Frühjahrserhebung bis Ende März nur zwei ‚Corona-Wochen‘ fielen, gibt es erwartungsgemäß keinen Sondereffekt in den Daten aus insgesamt 28 Erhebungswochen. Hinzu kommt, dass sich eine steigende Nutzung im Streaming-Bereich, wie sie die ma IP Audio dokumentiert hat, und ein leichter Rückgang beim Hören im Autoradio durch Lockdown und Home Office aktuell die Waage gehalten haben könnten. Die ma Audio bietet damit auch in besonders herausfordernden Zeiten eine verlässliche Planungsgrundlage für 2021.“

Olaf Lassalle, Geschäftsführer der agma, unterstreicht die Wichtigkeit und Notwendigkeit konvergenter Studien: „Die ma Audio liefert alle für die Planung benötigten Nutzungswahrscheinlichkeiten und ermöglicht neben klassischer Radioplanung eine konvergente Audioplanung auf einer einheitlichen Datenbasis. Dieser konvergente Ansatz gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird innerhalb der agma konsequent vorangetrieben, um die heutige Mediennutzung adäquat und übergreifend abzubilden.“

Aus der heutigen ma 2020 Audio II geht erstmalig hervor, dass Podcasts von 22,3 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung schon einmal genutzt wurden, wobei ein Drittel (33,5 Prozent) der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schon einmal Podcasts gehört hat.

Weitere Ergebnisse der Eckdaten zur Audionutzung:

  • Im Weitesten Hörerkreis (WHK), also in einem durchschnittlichen 4-Wochen-Zeitraum, wird analog zur ma 2020 Audio I von 93,6 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren mindestens ein klassisches und/oder Online-Audio-Angebot genutzt (Audio Total). Die Hörer bleiben ihrem Sender konstant mit mehr als vier Stunden (Verweildauer: 254 Minuten) auf hohem Niveau treu (ma 2020 Audio I: 256 Minuten).
  • Ähnlich zeigt sich dies in der Nutzung von klassischen Radio-Angeboten: Im WHK wird Radio wie zur Vor-ma von 93,4 Prozent der Bevölkerung mit einer Verweildauer von 253 Minuten genutzt (ma 2020 Audio I: 256 Minuten).
  • Die Verbreitungswege DAB+ und Online-Audio verzeichnen abermals Zuwächse im WHK: So wird über DAB+ von 17,4 Prozent (ma 2020 Audio I: 15 Prozent) und über Online-Audio von 22,3 Prozent (ma 2020 Audio I: 21,3 Prozent) der ab 14-Jährigen gehört.
  • Der Verbreitungsweg DAB+ wird insbesondere in der Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen genutzt (WHK: 20 Prozent – Vor-ma: 16,9 Prozent).
  • Die Nutzung über Online-Audio ist am höchsten in der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen (WHK 34,5 Prozent – Vor-ma: 34,1 Prozent).

Weitere Ergebnisse sind der beiliegenden Tabelle „Eckdaten der Audionutzung“ zu entnehmen.

Über Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma)

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) ist ein Zusammenschluss von mehr als 200 der bedeutendsten Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. Für die Werbewirtschaft sind die Reichweitendaten der agma die Grundlage für ihre Mediaplanungsstrategien und damit letztlich für die Verteilung der Werbegelder. Die agma erhebt regelmäßig die Reichweiten von Zeitungen und Zeitschriften, Radio / Audio und Fernsehen, der Außenwerbung sowie der Online-Medien. Mit den Daten der Media-Analyse wird im Konsens aller Beteiligten aus Medien, Agenturen und werbungtreibender Wirtschaft die Werbewährung in Deutschland bereitgestellt.

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