Der Helgahard Cup startete trotz Coronajahr in eine neue Ära

Rasmus, Neptun und Poseidon – sie alle meinten es mehr als gut für den Helgahard Cup 2020 und für den ersten Einsatz der S/V 14 als inklusives Regattaboot.

26 „mixed“ Laser Bahias Teams, 7 S/V 14 und  drei Drachenteams kämpften bei frischen, mitunter sehr kräftigem Wind mitten in Hamburg auf der Außenalster um den Helgahard Cup 2020. Am Ende der drei actionreichen Tagen gewinnt Klaus Lahme vom NRV zusammen  mit Gesa Höpcke die zweite Auflage des Helgahard Cups in der Wertung der Laser Bahias. Zweiter wird Florian Kemper vom Lübecker Yachtclub zusammen mit Kimberley Jakusz, Platz drei sichert sich Silke Basedow vom HSC zusammen mit Bastian Seibt. . Über drei Tage waren die Teams auf den gestellten Booten in vielen kurzen Rennen in unterschiedlichsten Kombinationen gegeneinander angetreten, um dann als die besten acht das Finale auszusegeln – Lahme entschied sich gleich beim Start für die richtige Seite und lies sich seinen Vorsprung dann auch bis zum Ende des Finales direkt vorm Steg des NRV nicht mehr nehmen.

Ein bisschen anders war es bei den SV/14. Die Klasse ist ganz neu und zum ersten Mal überhaupt in Deutschland auf der Regattabahn. Auch hier durften nur gemischte Doppel an den Start gehen, allerdings nicht nur gemischt in Mann und Frau sondern zusätzlich auch gemischt in „mit Handicap“ und „ohne Handicap“.  Die Premiere auf dem Wasser übertraf die Erwartungen der Teilnehmer bei Weitem: Pioniergeist und Aufbruchstimmung markierten die ein oder andere neue Erfahrung.
Nach anfänglich segelbarem moderatem Wind, frischte dieser derart auf, dass die SV 14 zunächst vom Wasser geholt wurden. Mit eingebundenem Reff wurde das Boot aber  – wie auch die Laser Bahia – wieder handelbar, so dass  Entdeckerstimmung und Pioniergeist aus den Augen der Teilnehmer  strahlten, auch wenn der ein oder andere Einsatz doch ziemlich „schief“ auf dem Wasser daher kam. Zuverlässig geklappt hat dabei auch der erste Einsatz der neuen E Sicherungs-Boote von torqeedo.


Nach insgesamt 12 gesegelten Rennen waren alle  – Organisatoren und Teilnehmer – um viele Erfahrungen und aber vor allem auch viele Stunden Lebensglück reicher. Die erfolgreiche inklusive mixed-Premiere der SV 14 in Deutschland gewinnt am Ende  Jens Kroker zusammen mit Sabine Kroker-Hohmann vor Volker Ernst, der zusammen mit Schwimmstar Kirsten Bruhn segelte. Platz drei ersegelte sich Felix Schnor von der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne zusammen mit Frauke Neubauer. 

Dem ersten Einsatz der SV 14 auf der Regattabahn war knapp ein Jahr Planung, Konzeption und Organisation vorausgegangen. Aus der ursprünglichen Idee wuchs schnell ein Konzept mit Hand und Fuß, das weit mehr will, als „einfach“ ein neues Boot auf die Bahn zu bringen: mit den neuen SV14 will der NRV inklusives Segeln in Hamburg und in Deutschland nach vorne bringen. Zusammen mit Partnern wie zum Beispiel der Stast Hamburg Actic City, Organisationen und anderen Vereinen will der NRV eine Bühne für inklusives Segeln schaffen, um so auch im Segelsport nachhaltig was zu verändern und Inklusion nach vorne zu bringen. Verantwortung für morgen, heißt dabei die Devise. Eine wichtige Person in der konzeptionellen Entwicklung  des neuen Inklusionskonzeptes ist Heiko Kröger, der gerade die parallel in Berlin sattgefundene Deutsche Meisterschaft der ZweipunktVierer gewonnen hat und deswegen nicht am Helgahard Cup Inklusion teilnehmen konnte. 

Last but not least war der Helgahard Cup auch für die Drachen eine neue Erfahrung –  satt der eher üblichen langen und dafür wenigen Rennen,  war das Format der vielen kurzen Rennen ungewohntes Terrain für diese klassich ambitionierte Klasse:  neu, dafür spannend und von der Stimmung durchwegs positiv. Es siegte Benjamin Morgen zusammen mit Jenny und Tim Tröber vor Dieter Gast, Andreas Hengstmann und Sophie Opielok. Dritter wurde Peter Eckhardt, der zusammen mit seiner Frau Annette und Tochter Mio segelte (alle NRV).

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