Karl-Ulrich Templ geht in den Ruhestand

Wenn es ein Gesicht gibt, das die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) im vergangenen Vierteljahrhundert geprägt hat, dann ist es das von Karl-Ulrich Templ. 26 Jahre lang hat er als stellvertretender Direktor und Abteilungsleiter die Arbeit der LpB entscheidend mitgestaltet. Jetzt geht er in den Ruhestand.

Karl-Ulrich Templ wurde 1952 in Calw geboren. Er studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Tübingen. Am 1. August 1994 wurde der damalige Studienrat vom Stuttgarter Hölderlin-Gymnasium als neuer stellvertretender Direktor zur LpB versetzt. In den folgenden Jahren wurde er zunächst zum Oberstudienrat (1995), dann zum Studiendirektor (1997) und schließlich zum Leitenden Regierungsschuldirektor (1999) ernannt. Seit 2005 übernimmt er nebenberuflich Lehraufträge zur „Fachdidaktik der politischen Bildung“ am Institut für Politikwissenschaften der Universität Tübingen.

Als langjähriger Leiter der Abteilung „Medien und Methoden“ hat Karl-Ulrich Templ insbesondere programmatische Schwerpunkte im Online-Bereich gesetzt. Bereits in den 1990er Jahren baute er den Fachbereich „Medien“ auf und führte digitale Angebote der politischen Bildungsarbeit ein. Mit seiner innovativen Konzeption für E-Learning-Kurse legte er frühzeitig Grundlagen für aktuelle Bildungsangebote der LpB. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft „Politische Bildung Online“, in der die Zentralen für politische Bildung in Deutschland seit dem Jahr 2000 regelmäßig zusammenkommen, geht auf Karl-Ulrich Templ zurück.


Karl-Ulrich Templ prägte zahlreiche Konzeptionen und Kampagnen der LpB – von der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Islamismus über ein Qualifizierungsprojekt für bürgerschaftlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit gemeinsam mit dem Sozial- und dem Staatsministerium bis hin zur Initiative und Leitung der Erstwählerkampagne „Wählen ab 16“ zur Kommunalwahl 2014. Auch die Landesnetzwerke „Inklusive Politische Bildung“ und „Politische Bildung für und mit Menschen in prekären Lebenslagen“ initiierte er.

„Die LpB hat Karl-Ulrich Templ viel zu verdanken. Sein Engagement für die Demokratie, seine Schaffenskraft und Innovationsfreude sind für uns beispielhaft“, sagt LpB-Direktorin Sibylle Thelen. „Karl-Ulrich Templ stand und steht mit seiner ganzen Persönlichkeit für gelebte Demokratie“, ergänzt LpB-Direktor Lothar Frick. „So konnte und kann er viele dafür begeistern, sich politisch einzubringen. Er verkörpert die Anliegen und Ziele der Politischen Bildung wie nur wenige andere.“

Die Leitung der Abteilung „Medien und Methoden“ übernimmt ab 1. September der bisherige Leiter der LpB-Abteilung „Haus auf der Alb“, Professor Dr. Reinhold Weber. Die Funktion des stellvertretenden Direktors beziehungsweise der stellvertretenden Direktorin wird in den nächsten Monaten neu vergeben.

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