„Design for all“ im LVR-LandesMuseum Bonn

Der Bau- und Vergabeausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat heute unter Leitung von Johannes-Jürgen Tuschen, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses, den Maßnahmen zur inklusiven und inhaltlichen Umgestaltung der Dauerausstellung im Sinne des „Designs for all“ zum zweiten Bauabschnitt im LVR-LandesMuseum Bonn empfehlend zugestimmt. Den endgültigen Beschluss fasst der Landschaftsausschuss am 28. September.

Danach können die Maßnahmen im 1. und 2. Obergeschoss umgesetzt werden. Besucherinnen und Besucher werden sich künftig in dem künstlerischen Zusammenspiel aus Raum, Botschaft und Medien in einem inklusiven, innovativen und erlebnisorientierten Museum bewegen.

Dazu gehören vor allem:


  • eine schlüssige, für alle Gäste intuitiv nachvollziehbare Dramaturgie von der frühen Menschheitsgeschichte mit dem Original des Neandertalers im Erdgeschoss über die Archäologie bis zur Kunst und Kulturgeschichte,
  • ein visuelles und taktiles Leitsystem durch das ganze Haus,
  • Leitobjekte als Orientierungspunkte mit Mitmachangeboten, die allen Gästen einen spontanen Zugang zur Geschichte der Exponate eröffnet,
  • eine ressourcenschonende Weiterverwendung vorhandener Vitrinen, Modelle und digitaler Präsentationen,
  • ein innovativer Medien-Guide zur barrierefreien Vermittlung zusätzlicher Inhalte.

„Bei den Planungen war von Beginn an das Prinzip des ‚Designs for all‘ verpflichtendes Vorbild für die Umgestaltung der kompletten Dauerausstellung. Leitsystem, Präsentations- und Vermittlungsmedien richten sich an alle Gäste – ungeachtet dessen, ob und welche Beeinträchtigungen sie haben. Das LandesMuseum Bonn muss als LVR-Museum hier eine Vorreiterrolle einnehmen“, unterstrich Tuschen.

Das LVR-LandesMuseum Bonn wird nach längerer Umbauphase zum 1. Oktober wieder seine Türen öffnen. Dann haben Gäste auch während des dann noch andauernden Umbaus Zutritt zu einigen Bereichen im Museum – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung. Interessierte können sich dann bereits einen ersten Eindruck des veränderten Museums verschaffen.

Über Landschaftsverband Rheinland

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 19.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. "Qualität für Menschen" ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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