DW-Intendant berichtet Rundfunkrat von stark gestiegenen Nutzungszahlen und Zuteilung projektbezogener Mittel aus Konjunkturpaket der Bundesregierung

In der Sitzung des Rundfunkrats der DW am 4. September in Berlin informierte Intendant Peter Limbourg das Gremium über die gestiegenen Nutzungszahlen der DW, die mit ihren journalistischen Inhalten nun wöchentlich 249 Millionen Nutzende erreicht.

Die Online-Angebote der DW verzeichnen, wie schon im Vorjahr, den größten Nutzungszuwachs – mit einem Plus von 46 Prozent und 89 Millionen Nutzenden. Mit wöchentlich 111 Millionen Nutzenden bleibt TV weiterhin der stärkste Ausspielweg. Die Radio-Programme erreichen wöchentlich 49 Millionen Menschen.

Limbourg berichtete dem Gremium von der Zuteilung projektbezogener Mittel an die DW aus dem aktuellen Konjunkturpaket der Bundesregierung. Der Rundfunkrat zeigte sich sehr erfreut über die Zuteilung und dankte der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie ausdrücklich allen Bundestagsabgeordneten, die zu diesem Beschluss beigetragen hatten. Mit dem zweckgebundenen Betrag von 14,35 Mio. Euro kann die DW im Zeitraum 2020 bis 2023 drei beantragte Digitalprojekte realisieren.


Prälat Dr. Karl Jüsten, Vorsitzender des DW-Rundfunkrats: „Die DW kann jetzt zeitnah wichtige Projekte umsetzen, mit denen Arbeitsabläufe in Redaktionen und Technik zukunftssicher aufgestellt werden können. Durch die Konsequenzen der Pandemie sind auch die Mitarbeitenden der DW vor zusätzliche Herausforderungen gestellt und dem kann nur begegnet werden, wenn die Digitalisierung möglichst zügig vorangebracht wird.“

In einem anderen Kontext dankte der Rundfunkrat der Bundesregierung, und hier speziell dem Auswärtigen Amt, für ihren sichtbaren Einsatz für die Wahrung der Pressefreiheit in Belarus. Von dort berichten auch Mitarbeitende der DW teils unter persönlichem Risiko.

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