Schutzwald Entlebuch: Helvetia unterstützt Pflanzung nach dem «Guggiföhn»

Mitte November 2019 wütete im Entlebuch ein Föhnsturm mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Rund 20 000 Bäume in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach wurden beschädigt. Im Rahmen ihres Schutzwald-Engagements unterstützt Helvetia die Pflanzung klimaangepasster Baumarten im Entlebuch.

Eine Trockenheit im Sommer und weitere Wetterextreme im Jahr 2019 setzten dem Schutzwald um Escholzmatt-Marbach ordentlich zu. Die Bedingungen begünstigten die Vermehrung des Borkenkäfers, der bei einer Massenvermehrung auch vermeintlich gesunde Fichten angreift. Der Schutzwald ist aber bedeutsam für die gesamte Region; er schützt Wohngebiete und andere Infrastrukturanlagen vor Naturgefahren, ist Lebensraum für eine Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, produziert Holz und dient als Naherholungsraum.

Die problematische Situation um den Schutzwald im Entlebuch ist dem Kanton Luzern bekannt, die Sturmschäden wurden beseitigt und weitere Schritte geplant. Um den Schutzwald der Gemeinde Escholzmatt-Marbach sowie Gebiete im Waldemmental wieder zu stärken, sollen die Schadenflächen durch Pflanzungen wiederhergestellt und somit langfristig die Schutzfunktion sichergestellt werden.


Klimaresistente Baumarten sorgen für zukunftsfähige Diversität

Durch den Klimawandel werden die heute keimenden Bäume bereits im mittleren Alter in einem stark veränderten Klima wachsen. Der Kanton Luzern setzt auf Naturverjüngung und stabile Mischwälder mit trockenheits- und hitzetoleranten Laub- und Nadelbäumen. An Stellen, wo sich die Naturverjüngung ungenügend oder nicht in der gewünschten Baumartenvielfalt entwickelt, wird der Bestand mit jungen Tannen, Douglasien, Waldföhren, Lärchen, Bergahornen, Buchen und weiteren Laubhölzern ergänzt. «Sturmflächen bieten uns die Chance, die Waldbestände auf das wärmer werdende Klima vorzubereiten und die Artenvielfalt zu steigern. Das wiederum fördert die Biodiversität und damit die Gesundheit des Waldes», führt Fabian Peter, Regierungsrat und Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, Kanton Luzern, die Pläne aus. Helvetia unterstützt im Rahmen ihres Schutzwald-Engagements die Bepflanzung im Schutzwald Entlebuch und spendet dazu 10 000 Bäume.

Helvetia kehrt zurück auf den Schutzwaldpfad

Bereits 2016 hat Helvetia im Rahmen ihres Schutzwald-Engagements 10 000 Bäume im Kanton Luzern gespendet. Die durch den Guggiföhn im November 2019 entstandenen Schadenflächen sind Anlass für einen weiteren Zuspruch von Baumpflanzungen durch die Schweizer Versicherung. «Schutzwälder verhindern Lawinen, stabilisieren die Hänge, bremsen abstürzende Steine und machen die Region so erst bewohnbar. Wir möchten den Schutzwald wieder fit machen und freuen uns, einen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung im Entlebuch zu leisten. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Versicherung: Schadenprävention und Unterstützung im Schadenfall gehen Hand in Hand», erklärt Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von Helvetia, das Engagement. Damit kehrt die Versicherung auch zurück auf alte Spuren, hatte sie doch bereits 2016 die Realisierung des Schutzwaldpfads Heiligkreuz in Schüpfheim unterstützt.

Für zehn Franken ein eigener Baum

Wer den Schutzwald allgemein und die Aufforstung im Entlebuch im Speziellen unterstützen oder mithelfen will, den Wald klimafit zu machen, kann für CHF 10 bei Helvetia einen Baumpass kaufen. Für jeden Pass wird ein zusätzlicher Baum in einem der unterstützten Gebiete auf einer speziell gekennzeichneten Parzelle gepflanzt. Informationen dazu und zum Schutzwald-Engagement von Helvetia sind online unter www.helvetia.ch/schutzwald verfügbar.

Mit der Schulklasse in den Schutzwald

Schutzwälder sind besonders für zukünftige Generationen von zentraler Bedeutung, dauert es doch Jahrzehnte, bis diese ihre Wirkung entfalten. Deshalb unterstützt Helvetia Patria Jeunesse Schulklassen bei Ausflügen in den Schutzwald. Durch einen Besuch werden sich die Schüler und Schülerinnen nicht nur der Funktion, sondern vor allem auch der Wichtigkeit eines solchen Schutzwaldes bewusst. Unterstützungsgesuche sind unter www.kiknet-helvetia.org/schulreisetipp-schutzwaldexkursion abrufbar.

Über die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG

Die Helvetia Gruppe ist in über 160 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, internationalen Versicherungsgruppe gewachsen. Im Heimmarkt Schweiz zählt Helvetia zu den führenden Allbranchenversicherern. Mit den zum Marktbereich Europa zusammengefassten Ländern Deutschland, Italien, Österreich und Spanien verfügt das Unternehmen über ein zweites starkes Standbein. Zudem ist Helvetia mit dem Marktbereich Specialty Markets in Frankreich und über ausgewählte Destinationen weltweit präsent. Schliesslich organisiert sie Teile ihrer Investment- und Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St.Gallen.

Helvetia ist im Leben- und im Nicht-Lebengeschäft aktiv; darüber hinaus bietet sie massgeschneiderte Specialty-Lines-Deckungen und Rückversicherungen an. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf Privatkunden sowie auf kleinen und mittleren Unternehmen bis hin zum grösseren Gewerbe. Die Gesellschaft erbringt mit rund 11 500 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 7 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 9.45 Mrd. erzielte Helvetia im Geschäftsjahr 2019 ein IFRS-Ergebnis nach Steuern von CHF 538.1 Mio. Die Namenaktien der Helvetia Holding werden an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange AG unter dem Kürzel HELN gehandelt.

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