NORDFROST-Schwerguthalle im Containerhafen Wilhelmshaven eingeweiht

Mitte dieser Woche fand im kleinen Kreis die Einweihung der neuen Schwerguthalle statt, die dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau nun beste Bedingungen für die Verschiffung ganzer Projekte über Wilhelmshaven bietet. Gleichzeitig wurde mit der Verlegung der Schienen für den eigenen Bahnanschluss begonnen, den der NORDFROST Seehafen-Terminal im Containerhafen Wilhelmshaven jetzt erhält.

Vor zweieinhalb Jahren startete die NORDFROST mit dem Geschäftsbereich der Projektlogistik. Dabei geht es um die Gestaltung der gesamten Lieferkette und um die Organisation aller notwendigen Transporte für unterschiedlichste Anlagenteile bis hin zum überdimensionierten Schwergut, z.B. um Teile ganzer Fertigungsstraßen oder anderer komplexer Anlagen. Das Unternehmen reagierte damit auf den Marktbedarf, der deutlich wurde, als Akteure aus Maschinen- und Anlagenbau, die sich für die Verschiffung ihrer Waren über Wilhelmshaven interessierten, entsprechende Logistikdienstleistungen benötigten und anfragten. Ein wichtiger Service in diesem Zusammenhang ist die sogenannte seemäßige Verpackung, mit der die NORDFROST daraufhin interimsweise an ihrem Hafenbetrieb im Inneren Hafen von Wilhelmshaven begann. Fortan wurden hier Exportverpackungen aus Holz maßgeschneidert gebaut und Teile in die gefertigten Kisten verpackt oder Containerschlitten fachmännisch produziert, auf denen Großkomponenten für die Seereise im Container sicher fixiert werden. Nun konnte das erfahrene Team dieser Geschäftseinheit in den Containerhafen Wilhelmshaven umziehen.

Denn bereits im Juni ist dort die Fertigstellung der 8.000 qm großen Schwerlasthalle auf dem Areal des NORDFROST Seehafen-Terminal nach einer Bauzeit von elf Monaten planmäßig erfolgt. Inzwischen sind die Arbeiten rund um die Projektlogistik inklusive der seemäßigen Verpackung am neuen Standort aufgenommen worden. Hier gibt es auch viel Platz für den Stau der Packstücke in Container oder auf Flat Racks und für die Zwischenlagerung. Dafür stehen zusätzlich rund 65.000 qm Freilager zur Verfügung.


Ein Bahngleis wird zudem künftig durch die neue Schwerlasthalle hindurch laufen, so dass ankommende Teile und Komponenten künftig per Bahn direkt bis in die Halle transportiert werden können. Deckenkräne sorgen für eine einfache Entladung und leichtes Handling der Güter. Dafür verfügen alle drei Hallenschiffe über Kräne mit einer Tragkraft von aktuell bis zu 120 Tonnen. Damit ist die Anlage auch für Montagen von Teilen zu größeren Einheiten perfekt geeignet.

Die Anbindung des NORDFROST-Hafengrundstückes an das öffentliche Bahnnetz, die dafür nötig ist, ist jetzt gestartet. Die 2 km Schienenstrecke wird ab Januar 2021 betriebsbereit sein und dann entlang der gesamten Länge des 33 ha großen Hafengrundstücks zum Teil zweigleisig verlaufen. Kombinierte Verkehre mit Einbindung der Bahn können damit für jegliche Art von Gütern gestaltet werden, was das Angebot des NORDFROST Seehafen-Terminal insgesamt bereichert.

Den Start der Schienenanbindung nahm der Logistiker zum Anlass, im kleinen Rahmen zugleich die Schwerguthalle einzuweihen. Das Team der Projektlogistik wurde dazu von Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist besucht, der die neue Halle in Augenschein nahm. Die Glückwünsche der Stadt Wilhelmshaven verband er mit der Erinnerung an den Anfang des Jahres verstorbenen Unternehmer und Firmengründer Horst Bartels und seinen erfolgreichen, visionären Einsatz für die Entwicklung des Containerhafen Wilhelmshaven. „Die von ihm geplanten, neuen Möglichkeiten steigern erneut die Attraktivität des Hafens und schaffen weitere Arbeitsplätze. Der heutige Tag macht Mut!“, sagte Feist. Die optimalen Bedingungen direkt am tiefen Fahrwasser werden dazu beitragen, neue Geschäfte mit Wertschöpfung und zusätzliches Umschlagsvolumen nach Wilhelmshaven zu ziehen.

In den Bau der Schwerguthalle investierte das Familienunternehmen gut 10 Mio. Euro. Für den Bahnanschluss folgen nun weitere rund 3 Mio. Euro. Dieser wird durch die beiden oldenburgischen Bauunternehmen Ludwig Freytag sowie Stefen realisiert. Ludwig Freytag baute auch die Schwerguthalle und errichtet aktuell die weiteren, laufenden Bauprojekte auf dem Gelände des Seehafen-Terminal: Die neue, dreispurige Einfahrt auf das Gelände mit Pförtnergebäude wurde in den vergangenen Tagen fertiggestellt und bezogen. Ein neues Verwaltungsgebäude für die Administration des Terminals und ein zweiter Hygienebereich für die Verpackung von Lebensmitteln stehen kurz vor der Fertigstellung noch in diesem Jahr. Im dritten Quartal kommenden Jahres wird das Hochregallager für weitere 40.000 tiefgekühlte Palettenstellplätze in Betrieb gehen.    

Über die Nordfrost GmbH und Co. KG

Die NORDFROST, mit Hauptsitz in Schortens bei Wilhelmshaven, ist Deutschlands führender Tiefkühllogistiker und international aktiv. Das seit 1975 bestehende, familiengeführte Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz in Höhe von 430 Mio. Euro und unterhält mit 3.000 Beschäftigten in Deutschland 40 Tiefkühllagerstandorte mit einer ständig wachsenden Kapazität von aktuell 810.000 Palettenstellplätzen bzw. per Jahresende 2020 nach erfolgter Inbetriebnahme des Hochregallagers in Herne und des Neubaus in Mücke von rund 900.000 Stellplätzen. Diese bilden die Basis eines bundesweiten Sammelladungsnetzwerkes für die Feindistribution von Tiefkühlwaren. NORDFROST disponiert täglich 1.600 LKW. Diese werden deutschland- und europaweit eingesetzt bis hin zur Verteilung von Sammelladungen in allen europäischen Ländermärkten, in denen der Logistiker mit strategischen Partnern zusammenarbeitet. Höchstes Qualitätsbewusstsein, IT-Kompetenz und Nachhaltigkeit sind Kennzeichen der NORDFROST. Im Rahmen des Supply Chain Management werden Kunden aus der gesamten Lebensmittelbranche (Lebensmittelindustrie, Lebensmitteleinzelhandel, Großhandel, Im- und Export) individuelle, ganzheitliche Lösungen rund um Lagerhaltung, Transport, Handels- und Hafenlogistik geboten. In der Hafenlogistik der NORDFROST liegt der Fokus aktuell auf Wilhelmshaven. Der NORDFROST Seehafen-Terminal des Unternehmens liegt direkt in Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen und bietet maßgeschneiderte Logistikkonzepte sowohl für Tiefkühl- und frische Waren aber auch für Trockengüter wie ungekühlte Lebensmittel oder Aktionswaren bis hin zum Schwergut. Am Hafenplatz Wesel soll ebenfalls ein solches Angebot etabliert werden. Los geht es im Frühjahr 2021 mit einem eigenen Binnenschiff-Containerumschlag.

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