Teodor Currentzis dirigiert das SWR Symphonieorchester

Geigerin Patricia Kopatchinskaja ist Solistin am 24. September in der Philharmonie Essen.
Komponist Helmut Lachenmann wirkt als Sprecher in seinem eigenen Werk mit.

Nach seinem umjubelten Konzert zu Beginn dieses Jahres ist Teodor Currentzis nun erneut gemeinsam mit dem SWR Symphonieorchester in der Philharmonie Essen zu Gast: Am Donnerstag, 24. September 2020, um 20 Uhr lädt er im Alfried Krupp Saal zu einer aufregenden Entdeckungsreise vom Barock bis zur Avantgarde ein. Solistin an diesem Abend ist die Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Zwei Stücke des Komponisten und Violinvirtuosen Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644-1704) bilden dabei den Rahmen eines Programms, in deren Zentrum Helmut Lachenmann steht. Der aus Stuttgart stammende und bald 85-jährige Komponist wird selbst als Sprecher zu erleben sein, wenn sein Werk „… zwei Gefühle …“, Musik mit Leonardo, zur Aufführung kommt. Lachenmann gewidmet ist wiederum ein neues Werk von Dmitri Kourliandski (geb. 1976): Das Violinkonzert „Possible Places“ schrieb der russische Komponist als Auftragswerk des SWR, die Uraufführung findet wenige Tage vor dem Essener Konzert statt. Komplettieren wird das Programm Giacinto Scelsis (1905-1988) „Anahit“, ein lyrisches Poem über den Namen der Venus für Violine und 18 Instrumente.

Teodor Currentzis ist seit 2018 Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters sowie Gründer und künstlerischer Leiter des Orchesters musicAeterna und seines Chores. Für den gebürtigen Griechen wurde seit Anfang der 1990er Jahre Russland zur Wahlheimat, als er sein Dirigierstudium am Staatlichen Konservatorium in Sankt Petersburg bei Ilja Musin begann. Von 2004 bis 2010 war Currentzis Chefdirigent des Opernhauses und des Balletts in Nowosibirsk, von 2011 bis 2019 wirkte er als künstlerischer Leiter der Oper und des Balletts in Perm. Seit 2012 kuratiert Teodor Currentzis zudem das Diaghilew-Festival in Perm.


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