Fehlende Strategie: Expertenstudie zeigt Defizite im IT-Management der Finanzdienstleister auf

Finanzdienstleistungsbranche schreiben der IT die führende Rolle im Veränderungsprozess der Banken zu. Vier von Zehn bemängeln jedoch das Fehlen einer Transformationsstrategie. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Cofinpro gemeinsam mit dem IT Finanzmagazin.  

„Die Bankenwelt steht vor enormen Umbrüchen, und das IT-Management nimmt in diesem Transformationsprozess eine zentrale Rolle ein, wie die Studie zeigt“, sagt Joachim Butterweck, Senior Manager bei der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro. Der erfolgreiche Umbau zum Finanzinstitut der Zukunft erfordere jedoch eine übergeordnete Strategie. „Häufig fehlt eine einheitliche Linie. Von den Studienteilnehmern geben 41 Prozent an, dass von einer echten IT-Strategie in ihrem Unternehmen wenig zu spüren sei.“

Im Zuge der Corona-Krise haben sich die IT-Systeme der Banken als stabil und sicher erwiesen. „Insgesamt stellen die befragten Experten der im Lockdown eingesetzten Bankentechnologie ein ordentliches Zeugnis aus“, so der Cofinpro-Experte. Es gebe aber auch Raum für Verbesserungen: „Umsetzungsdefizite, Effizienzprobleme und fehlende Ressourcen gehören zu den Top-Themen, die von den Banken jetzt angegangen werden müssen.“


Die Studienergebnisse weisen auf eine Reihe von Herausforderungen hin. So verzögern beispielsweise fehlende personelle Ressourcen und Silodenken die Transformation der Finanzinstitute erheblich. „Besonders aber machen die Altsysteme den Banken zu schaffen, sie wirken wie ein Bremsklotz. Nach Überzeugung von mehr als 60 Prozent der Befragten behindern bestehende IT-Systeme eine schnelle Einführung neuer Produkte. Hier sollte dringend gegengesteuert werden“, so Butterweck.

Der Wunsch, schneller am Markt zu sein und Kundenbedürfnisse besser zu berücksichtigen, resultiert in immer mehr IT-Projekten, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Diese sind nach Überzeugung der Befragten mitverantwortlich für die Anhäufung nebeneinanderstehender Insellösungen, die zu steigender Komplexität führen und das gesamte System ausbremsen. „Zur Vermeidung einer Verlangsamung der Organisation durch vermeintlich zu viele unpriorisierte Projekte, ist ein professionelles und strukturiertes IT-Programm- bzw. Projektmanagement zwingend erforderlich“, sagt Branchenkenner Butterweck.

Wie offensiv das IT-Management innerhalb einer Organisation auftritt, wird unter den Studienteilnehmern uneinheitlich bewertet. 40 Prozent der befragten Experten attestieren den IT-Verantwortlichen, dass sie Impulse geben und Veränderungen anstoßen. 60 Prozent vertreten die Überzeugung, dass die Mehrheit lediglich umsetzt, was von ihnen verlangt wird.

Die Studienergebnisse unterstreichen die hohe Bedeutung der IT für Veränderungen in der Zukunft. Und es wird Handlungsbedarf aufgezeigt: Die Banken müssen umdenken und ihr IT-Management konsequenter an ihren strategischen und operativen Leitlinien ausrichten, damit sie den Spagat zwischen Unternehmenszielen, Regulatorik, Kundenverhalten und IT-Trends im Markt erfolgreich bewältigen.

Die komplette Studie können Sie herunterladen unter: http://www.cofinpro.de/medien/studie/it-management

Über die Cofinpro AG

Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Finanzdienstleister bei der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Zu den Kunden zählen große Privatbanken, Landesbanken und der genossenschaftliche Sektor sowie die führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften. Gegründet 2007 als mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft beschäftigt die Unternehmensberatung inzwischen mehr als 180 Bank- und Technologieexperten. Das Haus hat 2020 zum zehnten Mal in Folge vom Great Place to Work® Institut die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands erhalten.
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