HAMBORNER REIT AG blickt auf erfolgreiche neun Monate zurück und bestätigt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020

– Positive Entwicklung des operativen Geschäfts – Anstieg der Miet- und Pachterlöse um 3,9 % und Funds from Operations (FFO) um 2,5 %

– Fortgesetzte Stabilisierung der Mieteingangsquoten auf Vorkrisenniveau


– Gesamtjahresprognose für 2020 geht weiterhin von steigenden Miet- und Pachterlösen und FFO nahezu auf hohem Vorjahresniveau aus

– Virtuelle Hauptversammlung beschließt Dividende in Höhe von 0,47 Euro je Aktie

– Hohe Akzeptanz in Bezug auf erstmaliges Angebot einer Aktiendividende – Annahmequote bei 25,7 %

GESCHÄFTSENTWICKUNG IN DEN ERSTEN NEUN MONATEN 2020

Die HAMBORNER REIT AG hat die positive Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres fortgesetzt und das dritte Quartal 2020 mit einem erneuten Umsatz- und Ergebniszuwachs abgeschlossen. Die Erlöse aus Mieten und Pachten beliefen sich in den ersten neun Monaten auf 66,2 Mio. Euro und lagen damit um 3,9 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Funds from Operations (FFO) sind um 2,5 % auf 42,3 Mio. Euro gestiegen. Der FFO je Aktie erhöhte sich entsprechend auf 0,53 Euro. Die Leerstandsquote lag im Zeitraum Januar bis September 2020 mit 1,7 % weiterhin auf äußerst niedrigem Niveau. Die Finanzsituation der Gesellschaft ist nach wie vor komfortabel. So betrug die REIT-Eigenkapitalquote zum 30. September 2020 55,8 % und der Loan to Value (LTV) 42,5 %. Der Verkehrswert des Immobilienportfolios belief sich zum Ende des dritten Quartals auf 1.626,0 Mio. Euro. Der NAV je Aktie erhöhte sich um 1,2 % auf 11,45 Euro (30. Juni 2020: 11,27 Euro).

Im Rahmen der Portfoliooptimierung, welche eine sukzessive Veräußerung innerstädtischer Einzelhandelsimmobilien vorsieht, konnte die Gesellschaft im dritten Quartal erste Erfolge erzielen und die Verträge über den Verkauf zweier Geschäftshäuser in Osnabrück und Oldenburg unterzeichnen. Die Verkaufspreise belaufen sich auf insgesamt rd. 10,5 Mio. € und lagen damit über dem Verkehrswert der beiden Objekte zum 30. Juni 2020. Bei Restbuchwerten von rd. 5,6 Mio. Euro wird sich der Buchgewinn auf rd. 4,9 Mio. Euro belaufen. Der Besitzübergang der Immobilie in Osnabrück hat bereits am 1. September 2020 stattgefunden. Das Objekt in Oldenburg wird voraussichtlich zum Jahresende 2020, spätestens jedoch im ersten Quartal 2021 in den Besitz des Käufers übergehen. Angesichts der zunehmenden Dynamik an den Transaktionsmärkten und der derzeitigen verstärkten Vermarktungsaktivitäten ist die Gesellschaft zuversichtlich, in den kommenden Monaten weitere Verkaufserfolge zu erzielen.

AKTUELLE OPERATIVE GESCHÄFTSSITUATION

Die vergangenen Monate waren von den Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie geprägt. Ungeachtet der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der damit verbundenen Auswirkungen auf einzelne Mietergruppen hat sich das Geschäftsmodell der HAMBORNER weiterhin als sehr stabil erwiesen. Nach einem kurzfristigen Rückgang der Mieteingänge im Zuge des landesweiten Lockdowns im Frühjahr konnten sich die Mieteingangsquoten zügig erholen und lagen in den Monaten Juli bis Oktober mit durchschnittlich 98,7 % bereits annähernd auf Vorkrisenniveau.

Hinsichtlich der pandemiebedingt noch ausstehenden Mietzahlungen befindet sich HAMBORNER weiterhin in einem vertrauensvollen Dialog mit den betroffenen Mietern und arbeitet intensiv an individuellen und interessengerechten Lösungen. Nach derzeitigem Stand wurden zahlreiche individuelle Vereinbarungen getroffen und in diesem Zusammenhang temporäre Mietnachlässe in Höhe von rd. 0,7 Mio. Euro gewährt. Dies entspricht einem Anteil von 0,8 % der annualisierten Mieterträge der Gesellschaft. Darüber hinaus wurden Mietstundungen in Höhe von 0,4 Mio. Euro bzw. 0,5 % der annualisierten Jahresmieten vereinbart.

Den Mietstundungen und Mietnachlässen stehen weiterhin eine Vielzahl von Verlängerungen der jeweiligen Mietverträge gegenüber. Die nach Mieterlösen gewichtete durchschnittliche Laufzeit der betroffenen Verträge konnte hierbei um rd. 24 Monate verlängert werden. Die Stabilität der Mieterstruktur der HAMBORNER spiegelt sich ebenfalls in der bislang geringen Anzahl an Mieterinsolvenzen wider. So haben lediglich vier kleinere Mieter mit einem Anteil von lediglich 0,26 % der Jahresgesamtmiete einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

PROGNOSE 2020

Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung in den vergangenen Wochen bestätigt HAMBORNER die im Juli 2020 aktualisierte Gesamtjahresprognose und hält an Ihrer positiven Einschätzung in Bezug auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung fest. Die Gesellschaft geht weiterhin davon aus, dass die Miet- und Pachterlöse im Geschäftsjahr 2020 zwischen 87 Mio. Euro und 88 Mio. Euro (Vorjahr: 85,2 Mio. Euro) liegen werden. Das operative Ergebnis (FFO) wird sich im Geschäftsjahr voraussichtlich nahezu auf dem hohen Niveau des vergangenen Geschäftsjahres zwischen 52 Mio. Euro und 54 Mio. Euro (Vorjahr: 54,3 Mio. Euro) bewegen. Darüber hinaus geht die Gesellschaft von einem Rückgang des NAV im laufenden Geschäftsjahr aus, der sich im einstelligen Prozentbereich bewegen wird.

Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass die jüngsten Verschärfungen der pandemiebedingten Restriktionen keine wesentlichen negativen Einflüsse auf das Zahlungsverhalten bzw. die Zahlungsfähigkeit der Mieter haben. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben Effekte aus möglichen Zu- und/oder Verkäufen im restlichen Jahresverlauf.

AKTIENDIVIDENDE

Mit Zustimmung der Hauptversammlung hat die HAMBORNER REIT AG ihren Aktionären in diesem Jahr erstmals eine Aktiendividende angeboten. Aktionären, die an einer unkomplizierten Reinvestition ihrer Dividendenansprüche interessiert waren, hatten innerhalb einer ca. zweiwöchigen Bezugsfrist die Möglichkeit, zwischen einer Auszahlung der Dividende in bar oder in Form neuer HAMBORNER-Aktien zu wählen.

Im Ergebnis haben Aktionäre mit insgesamt 25,7 % der dividendenberechtigten Aktien von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und sich für den Bezug der Dividende in Form von Aktien entschieden. Auf Basis der Annahmequote wurden 861.922 neue Aktien zu einem Bezugspreis von 7,854 Euro ausgegeben. Dementsprechend erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft um rd. 1,1 % und die Aktienanzahl stieg auf 80.579.567. Damit verbleibt ein Gesamtbetrag von rd. 6,8 Mio. Euro im Unternehmen, der nunmehr für zusätzliche wertschaffende Investitionen in das Immobilienportfolio der HAMBORNER zur Verfügung steht.

"Wir freuen uns, dass sich beim erstmaligen Angebot der Aktiendividende bereits zahlreiche Aktionäre für die Aktiendividende entschieden haben. Mit Blick auf die derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterstreicht die Annahmequote das Vertrauen der Aktionäre in unser Gesellschaftmodell sowie in die künftige strategische Ausrichtung der HAMBORNER", kommentiert der Vorstandsvorsitzende Niclas Karoff.

Die vollständige Zwischenmitteilung zum dritten Quartal 2020 steht unter https://www.hamborner.de/investor-relations/finanzberichte.html zum Download zur Verfügung.

Über die HAMBORNER REIT AG

Die HAMBORNER REIT AG ist eine im SDAX gelistete Aktiengesellschaft, die ausschließlich im Immobiliensektor tätig ist und sich als Bestandshalter für renditestarke Gewerbeimmobilien positioniert. Das Unternehmen verfügt als Basis nachhaltiger Mieterträge über ein bundesweit gestreutes diversifiziertes Immobilienportfolio mit einem Gesamtwert von rd. 1,6 Mrd. Euro. Den Schwerpunkt des Bestandes bilden moderne Büroobjekte an etablierten Bürostandorten sowie Nahversorgungsimmobilien, wie großflächige Einzelhandelsobjekte, Fachmarktzentren, Baumärkte und Geschäftshäuser in zentralen Innenstadtlagen, Stadtteilzentren oder stark frequentierten Stadtrandlagen deutscher Groß- und Mittelstädte.

Die HAMBORNER REIT AG zeichnet sich durch langjährige Erfahrung im Immobilien- und Kapitalmarkt, ihre kontinuierliche und nachhaltige Dividendenpolitik sowie ihre schlanke und transparente Unternehmensstruktur aus. Die Gesellschaft ist ein Real Estate Investment Trust (REIT) und profitiert auf Gesellschaftsebene von der Befreiung von Körperschaft- und Gewerbesteuer.

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