Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ ist das schnellste Oberklasse-Fahrzeug auf der Nordschleife

Mit dem Modelljahr 2021, das seit September 2020 produziert wird, ist der Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,5 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 286 g/km)[1] auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings noch schneller geworden. Dank neu abgestimmter Elastokinematik und weiterer Feinschliff-Maßnahmen stellte AMG Entwicklungs-Ingenieur Demian Schaffert eine neue Rekordzeit auf und setzte damit das viertürige Coupé aus Affalterbach in der Kategorie „Oberklasse“ auf Platz eins der offiziellen Bestenliste. Dabei unterbot der frühere Rennfahrer seinen eigenen, bisherigen Rundenrekord aus dem Herbst 2018 um 2,4 Sekunden. Die offiziell gemessenen und notariell beglaubigten Werte lauten: 7:23.009 min für die 20,6 Kilometer lange Streckenvariante (Messung ohne der Geraden bei Streckenabschnitt T13) und 7:27.800 min für die 20,832 Kilometer lange Komplettstrecke (Messung mit der Geraden bei Streckenabschnitt T13). Exakt diese Variante und diese Rundenzeit listet die Nürburgring GmbH offiziell auf ihrer Homepage. Damit hat Mercedes-AMG die Krone in dieser Klasse nach nur drei Monaten überzeugend zurückerobert.

Der 470 kW (639 PS) starke Mercedes-AMG Sportwagen ging technisch serienmäßig auf Rekordjagd. Der AMG GT 63 S 4MATIC+ bringt dafür die besten Voraussetzungen mit: Seine Ausstattung umfasst fahrdynamische Highlights wie beispielsweise den vollvariablen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+, die aktive Hinterachslenkung, das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial und das Agilitätsprogramm AMG DYNAMICS. Die bei der Rekordfahrt montierten Michelin Pilot Sport Cup2-Reifen, die auch jeder Kunde optional ordern kann, ermöglichten das letzte Quäntchen Grip für optimale Traktion und kraftvolles Herausbeschleunigen aus den insgesamt 73 Kurven der „Grünen Hölle“. Das ebenso optional erhältliche und am Rekordfahrzeug montierte Aeropaket erhöht zudem die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und reduziert den cW-Wert.

„Auch, wenn ich unseren GT 63 nun schon seit einigen Jahren in der Entwicklung begleite, ist es immer wieder beeindruckend, welche weite Spreizung wir mit diesem exklusiven Fahrzeug erreichen konnten. Das gilt ganz besonders nach der kürzlich erfolgten leichten Überarbeitung. Einerseits ist das viertürige Coupé komfortabel und mit vielen intelligenten Sicherheitsfeatures für die tägliche Fahrt ausgerüstet, andererseits bietet es diese extrem hohe Fahrdynamik und Präzision, die wir nun erneut auf der anspruchsvollen Nordschleife unter Beweis stellen konnten“, so Demian Schaffert.

Dabei waren die Bedingungen auf dem extrem anspruchsvollen Kurs in der Eifel alles andere als gut, da manche Streckenabschnitte sogar noch feuchte Stellen aufwiesen. Bei Außentemperaturen von sieben und Asphalttemperaturen von zehn Grad Celsius schöpfte Schaffert das gesamte Potenzial des Spitzenmodells der viertürigen GT-Familie optimal aus. Im Fahrprogramm RACE strafft das AMG RIDE CONTROL+ Fahrwerk die Dämpferkennung gezielt, und die Lenkungskennlinie wird direkter. Das Agilitätsprogramm AMG DYNAMICS nutzt in Stellung Master zudem alle Möglichkeiten des vollvariablen Allradantriebs sowie die reaktionsschnelle Ansteuerung des elektronischen Sperrdifferentials für eine höchstmögliche Dynamik. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für den Fahrer wurde das Fahrzeug mit einem Schalensitz und Vierpunkt-Gurten ausgerüstet.

Die Rekordrunde wurde von den neutralen Experten der „wige SOLUTIONS“ präzise gemessen. Ein unabhängiger Notar beglaubigte zudem den ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeugs und die Rundenzeit. Die Rekordfahrt lässt sich über ein Video hier miterleben: http://amg4.me/GT_63_ring_lap

Hintergrund:

Warum es zwei Runden-Zeiten auf der Nürburgring-Nordschleife gibt

Die Nürburgring-Nordschleife gilt als die schwierigste Rennstrecke der Welt und wird von Mercedes-AMG in jede Neuentwicklung mit einbezogen. Eine Rekordrunde ist daher die anspruchsvollste Bewährungsprobe für die Qualitäten eines Sportwagens. Die Zeiten werden für zwei Streckenalternativen ermittelt – mit 20,6 und 20,832 Kilometern Länge.

Seit 1997 gilt die 20,6 Kilometer lange Runde als das Maß der Dinge. Das Fachmagazin sport auto aus dem Verlag Motor Presse Stuttgart fährt diese Strecke im Rahmen ihres sogenannten „Supertest“. Historisch begründet wurde die kurze Gerade an der Tribüne T13 – von dem Abzweig aus der Nordschleife zur Grand-Prix-Strecke bis zur Ausfahrt der Grand-Prix-Strecke auf die Nordschleife – nicht in die Zeitmessung mit einbezogen. Die Startlinie liegt daher in nördlicher Richtung am Ende der Tribüne T13, die Ziellinie dagegen in südlicher Richtung am Anfang der Tribüne T13. Somit wird nach dem fliegenden Start keine vollständige Runde gemessen. Die gesamte Streckenlänge beträgt 20,6 Kilometer.

Im Jahr 2019 kam die offizielle Nürburgring-Runde hinzu. Sie wurde von der Betreibergesellschaft „Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG“ eingeführt und ist 232 Meter länger, denn: Start- und Ziellinie sind hier identisch, ebenfalls am Streckenabschnitt T13, es wird also eine volle Nordschleifen-Runde von 20,832 Kilometern mit fliegendem Start gefahren und gemessen.

Für die Anerkennung beider Rekordzeiten sind zahlreiche Voraussetzungen zu erfüllen: Neben einer Zeitnahme mit geeichter Lichtschrankentechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt ebenso eine notarielle Abnahme der Fahrzeuge und der Reifen. Die Einteilung der Fahrzeugklassen basiert auf den offiziellen Kategorien des Kraftfahrtbundesamtes (KBA).

[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.

Über die Mercedes-Benz Group AG

Die Mercedes-Benz AG verantwortet das globale Geschäft von Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans mit über 173.000 Mitarbeitern weltweit. Ola Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen an, mit zukunftsweisenden Innovationen führend in den Bereichen Vernetzung, automatisiertes Fahren und bei alternativen Antrieben zu sein. Das Produktportfolio umfasst die Marken Mercedes-Benz mit den Submarken Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach und Mercedes me sowie die Marke smart und die Produkt- und Technologiemarke EQ für Elektromobilität. Die Mercedes-Benz AG gehört zu den größten Herstellern von Premium-Pkw. Im Jahr 2019 wurden nahezu 2,4 Millionen Pkw und mehr als 438.000 Vans abgesetzt. In ihren beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes-Benz AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit über 40 Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten aufgebaut. Nachhaltiges Handeln spielt in beiden Geschäftsfeldern eine entscheidende Rolle. Nachhaltigkeit bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: Kunden, Mitarbeiter, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie von Daimler. Darin übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.

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