Regionale Mobilität: Knorr-Bremse liefert Bremssysteme für mehr als 120 Regionalbahnen von Alstom

.
▪ Knorr-Bremse und Alstom verlängern Vertrag über die Lieferung von Bremssystemen für Regionalzüge vom Typ Coradia Lint und Coradia iLint bis 2025
▪ Der Auftrag im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich umfasst Bremssysteme für 129 Züge mit Optionen auf Bremssysteme für weitere 350 Fahrzeuge
▪ Der Weltmarktführer hat bereits über 1.000 Fahrzeuge früherer Generationen des Coradia Lint mit Bremssystemen ausgerüstet – und leistet so einen Beitrag zu sicherer, effizienter und verfügbarer Mobilität im regionalen Raum

Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme sowie weitere Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, und Alstom haben ihren Rahmenvertrag über Bremssysteme für 129 Regionalbahnen der Baureihen Coradia Lint und Coradia iLint erweitert. Knorr-Bremse wird im Zuge des Vertrags bis mindestens Ende 2025 Bremssysteme vom Typ KBGM-P an Alstom liefern und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Fortführung der Coradia-Plattform.


„Die Technologien von Knorr-Bremse spielen bei der Ermöglichung von effizienten Mobilitätsangeboten auf der Schiene und optimal getakteten Verbindungen eine tragende Rolle – auch bei Überlandstrecken im regionalen Raum“, ordnet Dr. Jürgen Wilder, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Schienenfahrzeuge, den Auftrag ein. „Die Neuauflage des Vertrags ist eine Bestätigung der langjährigen Zusammenarbeit mit Alstom sowie Ausweis unseres gemeinsamen Ziels, Mobilität für immer mehr Menschen noch sicherer, verfügbarer und zuverlässiger zu gestalten.“

Der Großauftrag über 129 Züge umfasst Bremssysteme für den bewährten Regionaltriebzug Coradia Lint sowie für die emissionsfreie, durch zukunftsweisende Wasserstofftechnologie angetriebene Fahrzeugplattform Coradia iLint. Zudem beinhaltet der Vertrag Optionen auf Bremssysteme für bis zu 350 weitere Fahrzeuge. Zunächst wird Knorr-Bremse 88 Züge vom Typ Coradia Lint, darunter auch Züge mit neuster Abgasemissionsstufe Stage V sowie 41 Bahnen der Baureihe Coradia iLint mit Bremssystemen ausrüsten. Die Regionalbahnen mit bis zu 300 Sitzplätzen und Höchstgeschwindigkeiten bis zu 140 km/h werden in Deutschland sowie in Dänemark zum Einsatz kommen. Die seit 2005 serviceerprobten pneumatischen Bremssysteme vom Typ KBGM-P sind bereits in über 1.000 Regionalzügen früherer Generationen des Coradia Lint sowie in den beiden Vorserienzügen des Coradia iLint integriert.

Mark Cleobury, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, ergänzt: „Die 115-jährige Expertise von Knorr-Bremse und die über 15-jährige Kooperation mit Alstom bei der Entwicklung der Coradia Plattformen bilden eine wichtige Grundlage, um die Zukunft der Bahnbranche gemeinsam zu realisieren. Gerade im Kontext der Verkehrswende hin zu mehr Schienenverkehr leisten wir als Systemausrüster unseren Beitrag.“

Lösungen von Knorr-Bremse: Nachhaltigere Technologien für den Schienenverkehr
Im Kontext der langfristigen Reduzierung von Emissionen treibt die Schienenverkehrsbranche die Entwicklung nachhaltigerer Verkehrstechnologien an zentralen Stellschrauben voran. Auch Knorr-Bremse geht als Systempartner die entscheidenden Schritte. Das Unternehmen leistet u.a. mit intelligenten und leisen Luftbeschaffungssystemen, mit Technologien wie der verschleißfreien Wirbelstrombremse sowie mit energieeffizienten Klimasystemen einen Beitrag zur Verringerung des Energieverbrauchs sowie von CO2- und Lärmemissionen. Parallel entwickelt die Konzerntochter Kiepe Electric eine Technologie, um Dieseltriebzüge durch die Ausstattung mit Traktionsbatterien in energieeffiziente Hybridzüge umzubauen.

Flankierend unterstützt Knorr-Bremse – genau wie der Partner Alstom – durch sein Engagement in EU-Forschungsprojekten wie Shift2Rail die technologische Entwicklung nachhaltig. Zudem wurde das Jahr 2021 von der Europäischen Union symbolisch zum Jahr des Europäischen Schienenverkehrs gewählt, um die Aufmerksamkeit für die Schaffung eines umweltfreundlicheren Verkehrssystems zu steigern. In der EU existiert bereits heute ein Schienennetzwerk mit einer Länge von rund 217.000 Kilometern – und übertrifft damit die USA, China und Russland.

Über die Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse (ISIN: DE000KBX1006, Tickersymbol: KBX) ist Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Rund 29.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,9 Mrd. EUR. Seit mehr als 115 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Knorr-Bremse AG
Moosacher Straße 80
80809 München
Telefon: +49 (89) 3547-0
Telefax: +49 (89) 3547-2767
http://www.knorr-bremse.de

Ansprechpartner:
Alexandra Bufe
Head of Corporate Communications
Telefon: +49 (89) 3547-1402
E-Mail: alexandra.bufe@knorr-bremse.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel