Erste H7-LED-Nachrüstlampe überzeugt im Test

Hält die erste H7-LED-Nachrüstlampe von Osram, die als erste überhaupt eine offizielle Zulassung des Kraftfahrt-Bundesamtes erhalten hat, was sie verspricht? auto motor und sport hat die Leuchte, die derzeit in zehn Modellen von Alfa Romeo, Audi, BMW, Ford, Opel, Peugeot, Skoda und VW eingebaut werden darf, auf den Prüfstand gestellt. Ergebnis: Reichweite, Helligkeit und Ausleuchtung sind überragend. Das rechtfertigt nach Meinung der Tester auch den Preis von 130 Euro für zwei LED-Lampen, die in einem VW Polo 6R von 2016 getestet wurden.

Während billige LED-Nachrüstleuchten aus China nicht nur illegal sind, oft eine magere Lichtausbeute haben und den Gegenverkehr gefährlich blenden können, erfüllt die Night Breaker LED von Osram alle Anforderungen. Das Licht ist nicht nur deutlich heller als bei der im Testauto eingebauten H7-Halogenlampe, auch die Reichweite steigt deutlich, und die Ausleuchtung ist hervorragend. Auch die sonst bei manchen serienmäßigen LED-Scheinwerfern nervende scharfe Hell-Dunkel-Grenze gibt es bei den Osram-LEDs nicht. Im Gegenteil: Das Streulicht – wichtig etwa zum Erkennen von Verkehrsschildern – ist auffällig hell, aber nicht blendend. Osram will nun bald weitere Freigaben für mehr Fahrzeuge bei KBA erreichen. Der Markt ist riesig: Allein in Deutschland sind schätzungsweise 40 Millionen Pkw mit Halogenlicht unterwegs.


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