TAKKT erwartet 2021 starkes Wachstum und ein deutlich höheres Ergebnis

  • Im Jahr 2020 organischer Umsatzrückgang von 11,8 Prozent durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie
  • EBITDA bei 92,6 Millionen Euro, freier TAKKT-Cashflow steigt auf 129,8 Millionen Euro
  • TAKKT bildet drittes Segment für die Aktivitäten von Hubert und Central
  • Für 2021 erwartet die Gruppe ein organisches Wachstum zwischen sieben und zwölf Prozent und ein EBITDA in der Spanne von 100 bis 120 Millionen Euro
  • Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von insgesamt 1,10 Euro je Aktie

Im vergangenen Jahr waren die Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft eine Bewährungsprobe für die TAKKT. Dabei konnte die Gruppe jedoch auf die Erfahrungen aus vergangenen Krisen zurückgreifen und davon profitieren. TAKKT hat sehr schnell auf die Krise reagiert und die Flexibilität des Geschäftsmodells genutzt, um auf der Kostenseite mit wirksamen Maßnahmen gegenzusteuern. In Folge der Pandemie lag die organische Umsatzentwicklung 2020 insgesamt bei minus 11,8 Prozent. "Trotz des deutlichen Umsatzrückgangs und der Einmaleffekte, die unser Ergebnis insgesamt mit 8,6 Millionen Euro belasteten, konnten wir ein EBITDA von 92,6 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von 8,7 Prozent erwirtschaften. Besonders erfreulich war die deutliche Steigerung unseres freien Cashflows auf einen historischen Bestwert von 129,8 Millionen Euro", erläutert der Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann.

Auf strategischer Ebene stand 2020 die Implementierung der neuen Organisationsstruktur im Vordergrund. Mit TAKKT 4.0 will TAKKT die Gruppe kompakter aufstellen, eine stärkere Skalierung von wesentlichen unterstützenden sowie nicht-operativen Funktionen erreichen und neue Managementmethoden und Prozesse einführen. Obwohl das Thema Corona Zeit und Ressourcen gekostet hat, wurden im vergangenen Jahr gute Fortschritte bei der Umsetzung von TAKKT 4.0 erzielt. Im Segment Omnichannel Commerce richtet sich KAISER+KRAFT dabei neu aus, um mittelfristig ein stärkeres Wachstum und eine Steigerung der Effizienz zu erzielen. Und auch im Web-focused Commerce hat TAKKT umfangreiche Vorbereitungen getroffen, um neue Strukturen aufzubauen.

Hubert und Central verfolgen ein anderes Geschäftsmodell als die anderen Aktivitäten im Omnichannel Commerce. Ab Jahresbeginn 2021 bildet TAKKT daher mit Foodservice Equipment & Supplies ein drittes Segment, das diese beiden Geschäftseinheiten umfasst. Dies ermöglicht eine bessere und stärkere Integration der anderen Geschäfte innerhalb des Omnichannel Commerce, während gleichzeitig weiter an strategischen Optionen für Hubert und Central gearbeitet wird.

Mit der Entwicklung einer neuen Vision hat sich die Gruppe das Ziel gesetzt, der nachhaltigste Anbieter auf dem Markt zu sein. Nachhaltigkeit umfasst dabei nicht nur ökologische, sondern gleichermaßen auch ökonomische und soziale Komponenten. TAKKT will Kunden durch herausragende Leistungen überzeugen, verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und stark wachsen.

Die weitere Umsetzung der Transformation wird auch das laufende Geschäftsjahr maßgeblich prägen. Im Fokus steht dabei der weitere Aufbau der Segmentfunktionen im Omnichannel und Web-focused Commerce. Wichtige Faktoren für die Geschäftsentwicklung bleiben die weitere Entwicklung der Pandemie sowie Zeitpunkt und Umfang von Lockerungen oder Verschärfungen der Schutzmaßnahmen. Zu Beginn des Jahres, das im Vorjahr noch nicht von der Pandemie beeinflusst war, rechnet TAKKT mit negativen Wachstumsraten. "Ab dem zweiten Quartal erwarten wir eine deutliche Verbesserung und klar positives organisches Wachstum. Für das Gesamtjahr 2021 wollen wir ein organisches Wachstum zwischen sieben und zwölf Prozent erzielen", so Finanzvorstand Claude Tomaszewski. Das EBITDA sollte 2021 deutlich steigen. Bei dem geplanten organischen Wachstum und ohne Akquisitionen, Desinvestitionen oder weitere wesentliche Auswirkungen durch die Pandemie rechnet TAKKT für 2021 mit einem EBITDA in der Spanne von 100 bis 120 Millionen Euro.

Nach der Aussetzung der Dividende im vergangenen Jahr will TAKKT jetzt wieder an die verlässliche Dividendenpolitik der vergangenen Jahre anknüpfen. Neben der Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von 0,55 Euro soll auch die ausgesetzte Basisdividende aus dem Vorjahr von ebenfalls 0,55 Euro nachgeholt werden. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung daher die Zahlung einer Dividende in Höhe von insgesamt 1,10 Euro je Aktie vor. Dieser Vorschlag zur Dividende steht unter dem Vorbehalt, dass sich die negativen Auswirkungen der Pandemie in den Wochen bis zur Hauptversammlung nicht deutlich verstärken.

Analystenkonferenz: 29. März 2021 um 14:00 Uhr (MESZ).
Die Analystenkonferenz findet als Telefonkonferenz heute um 14 Uhr statt. Die Zugangsdaten zur Teilnahme finden Sie unter folgendem Link: www.takkt.de/event

Finanzkalender
Die Zahlen für das erste Quartal wird TAKKT am 29. April 2021 veröffentlichen.

Über die TAKKT AG

TAKKT ist in Europa und Nordamerika der führende B2B-Distanzhändler für Geschäftsausstattung. Der Konzern ist in drei Segmente unterteilt. Das Segment Omnichannel Commerce adressiert mit zahlreichen Kontaktpunkten und einem breiten Serviceangebot Firmenkunden mit komplexen Anforderungen. Das Web-focused Commerce Segment konzentriert seine Angebote vor allem über Webshops auf die weniger komplexen Anforderungen von preisbewussteren B2B-Kunden. Das Geschäftsmodell von Hubert und Central unterscheidet sich etwas von dem der anderen Aktivitäten im Omnichannel Commerce. Die beiden Gesellschaften sind im Foodservice Equipment & Supplies Segment zusammengefasst. Das Sortiment der Tochtergesellschaften umfasst über eine Million Produkte aus den Bereichen Betriebs- und Lagereinrichtung, Büromöbel, Transportverpackungen, Displayartikel, Ausrüstungsgegenstände für den Gastronomie- und Hotelmarkt sowie den Einzelhandel. Die TAKKT-Gruppe ist mit seinen Marken in mehr als 25 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und im Prime Standard der Deutschen Börse vertreten.

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