Leben im Alter: Pflegebedürftige benötigen dringend mehr Unterstützung

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. In diesem Jahr fällt er in eine Zeit, die auf dramatische Art und Weise verdeutlicht, dass der Pflegeberuf größtmögliche Anerkennung und Respekt verdient. Denn viele Pflegekräfte arbeiten während der Pandemie an ihrer Belastungsgrenze – und oft darüber hinaus.

Die aktuelle Lage ist jedoch nicht nur für das Pflegepersonal herausfordernd. Auch viele Pflegebedürftige leiden unter den Corona-bedingten Unsicherheiten und gesundheitlichen Risiken. So verzichten ältere Menschen aus Angst vor einer Ansteckung auf professionelle Pflegeleistungen. Oft sind gewohnte Angebote nicht immer verfügbar, sodass die häusliche Pflege neu organisiert werden muss. Das erzeugt wiederum Probleme: Einer Studie des Mainzer Marktforschungsunternehmen Cogitaris zufolge kannte über ein Drittel (33%) der Pflegebedürftigen den eigenen Medikamenten-Einnahmeplan nicht oder nur teilweise. Beinahe ein weiteres Drittel versteht ihn nicht und 36% Prozent gaben an, dass sie die täglichen Einnahmen ihrer Tabletten häufig vergessen. Das bedeutet für alle Beteiligten eine echte Zerreißprobe und nicht selten auch gravierende gesundheitliche Probleme.

Damit pflegebedürftige Menschen weiterhin sicher und selbstbestimmt im eigenen zu Hause bleiben können, ergibt sich ein steigender Bedarf an Orientierungs-, Unterstützungs- und Hilfsangeboten. Im Fokus steht dabei vor allem die medikamentöse Versorgung – auch wegen des fortschreitenden demografischen Wandels.

Die „stille Reserve“ schmilzt

Von mehr als vier Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland leben drei Viertel in den eigenen vier Wänden. Über die Hälfte davon wird ausschließlich durch Angehörige betreut. Doch auch diese „stille Reserve“ unterliegt den Effekten des demografischen Wandels und schmilzt. Den Betreuungsbedarf mit Pflegeheimen abzudecken, erscheint angesichts des Fachkräftemangels unmöglich. Aktuell fehlen bereits rund 45.000 Arbeitskräfte in der Kranken- und Altenpflege und bis 2035 könnte sich die Personallücke auf etwa 500.000 Fachkräfte belaufen. Daher werden soziale Innovationen, die eine langfristige Unterbringung älterer Menschen in den eigenen Räumlichkeiten ermöglichen, nun vermehrt von der Politik gefördert.

Vor diesem Hintergrund unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das digitale Medikamenten-Management und Versorgungssystem maja sana®. Der intelligente Dispenser des südhessischen Mittelständlers CompWare Medical sorgt dafür, dass das richtige Medikament zur richtigen Zeit in der richtigen Dosierung ausgegeben wird. maja sana® erinnert die Anwender aber nicht nur an die Einnahme, sondern bei Problemen mit der Versorgung oder Nichteinnahme werden die behandelnden Pflegedienstleister, Notdienste und Angehörigen auf Wunsch automatisch per Push-Nachricht informiert.

„Es ist offensichtlich, dass wir im Pflegebereich mehrere gravierende Probleme haben. Wesentliche Aspekte sind Sicherheit und Vertrauen bei der Medikamenteneinnahme – und hier setzt maja sana® an“, erläutert Gerd Meyer-Philippi, Geschäftsführer von CompWare Medical. „Täglich nehmen in Deutschland über zehn Millionen Menschen fünf und mehr Medikamente ein, müssen sie in der exakten Dosis einem Fach in der Tablettenbox zuordnen und zum richtigen Zeitpunkt einnehmen. Das ist nicht nur lästig, sondern auch fehleranfällig. Deswegen übernimmt diese Aufgabe bei unserem System eine maja sana® zertifizierte Apotheke. Der Apotheker sorgt dafür, dass der Dispenser auch wirklich nur die richtigen Medikamente enthält. Gleichzeitig erinnert die Gesundheits-Plattform für zu Hause an die Einnahme und gibt die richtige Arznei aus. Vermeidbare und lebensgefährliche Wechselwirkungen werden ausgeschlossen und die Betroffenen können somit länger sicher und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben“, so Gerd Meyer-Philippi.

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