Motivierende Ausbildung mit Zukunft: Nachwuchs im Bereich Wasser- und Abwassertechnik profitiert von beruflichen Wettbewerben

Die Kerschensteinerschule wurde als Leistungszentrum von WorldSkills Germany zertifiziert und ist künftig Trainingsort für Teilnehmende der Weltmeisterschaft der Berufe.

Berufsschulen und Bildungszentren im Bereich Wasser- und Abwassertechnik sind aufgerufen, ebenfalls das Prinzip des „Lernens im Wettbewerb“ zur Aus- und Weiterbildung zu nutzen.

"Unsere Verpflichtung gilt der Jugend und der bestmöglichen Berufsausbildung, zum Beispiel auch durch berufliche Wettbewerbe wie den WorldSkills", sagt Wolfgang Steinle, stellvertretender Schulleiter der Kerschensteinerschule in Stuttgart. Die Schule ist unter anderem Berufsschule für umwelttechnische Berufe wie die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und Fachkraft für Abwassertechnik. Genau diese beiden Berufsbilder sind es, die bei nationalen und internationalen Berufswettbewerben hinter der Disziplin "Water Technology" stecken. Bei den WorldSkills, der Weltmeisterschaft der Berufe, kommen alle zwei Jahre die besten Fachkräfte der Welt zusammen, um sich in viertägigen harten Wettkämpfen auf höchstem Niveau zu messen. In Deutschland wird die Kerschensteinerschule künftig ein Trainingsort sein, an dem sich junge Talente intensiv auf die Wettbewerbe vorbereiten können. Hierfür wurde die Schule eigens durch die anerkannte Bildungsorganisation WorldSkills Germany als Leistungszentrum zertifiziert. Sie stellt Räumlichkeiten, Technik und Lehrkräfte zur Unterstützung für die Trainings zur Verfügung und wird das Prinzip des „Lernens im Wettbewerb“ künftig auch im Ausbildungsalltag integrieren.

Die Bedeutung des „Lernens im Wettbewerb“

Die Notwendigkeit zur Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik ist groß, wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Abwässer auf der Welt derzeit noch ungeklärt in die Natur fließen. Hinzu kommt, dass nicht nur in Deutschland ein massiver Mangel an Fachkräften in der Wasserbranche besteht. Berufliche Wettbewerbe tragen dazu bei, die Ausbildung auch in diesem Bereich attraktiver zu machen. „Das Prinzip des ‚Lernens im Wettbewerb‘ stärkt die fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen von Fachkräften nachweislich und steigert die Motivation und Freude am Beruf“, erklärt Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. Darüber hinaus ermöglichen die Wettbewerbe es, Auszubildende und junge Fachkräfte individuell zu fördern. Gleichzeitig bieten die Wettbewerbe eine hervorragende Chance, Ausbildungsberufe auf spannende Weise der Öffentlichkeit zu präsentieren, junge Menschen in der Berufsorientierungsphase auf die Vielfältigkeit auch im Bereich Wasser- und Abwassertechnik aufmerksam zu machen und dadurch schließlich Nachwuchs für die Branche zu gewinnen. Deshalb ist es der Kerschensteinerschule sowie den involvierten Partnern ein wichtiges Anliegen, weitere Berufsschulen und Bildungseinrichtungen zu motivieren, sich ebenfalls als Leistungszentren zu zertifizieren und damit die Idee der Berufswettbewerbe auch in ihren Ausbildungsalltag zu integrieren. So können zum Beispiel auch mehr Auszubildende und Unternehmen zur Teilnahme an den Water Skills Germany, die Deutsche Meisterschaft in der Disziplin „Water Technology“, motiviert werden. Der nächste Wettbewerb findet vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 auf der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien, in München statt. Interessierte Fachkräfte und Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich anzumelden.

Wichtige Partnerschaften für hervorragende Ausbildung

Die Kerschensteinerschule ist mit ihrem großen Engagement natürlich nicht allein. Es wird ergänzt durch Partnerschaften wie mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart. Als globaler WorldSkills-Partner ist Festo Hauptsponsor in der Disziplin "Water Technology", neben „Mechatronik“ und „Industrie 4.0“, und stellt Lernsysteme zur Verfügung. Darüber hinaus sorgt Nader Imani, Executive Vice President Global Education von Festo Didactic, mit seinem internationalen Netzwerk dafür, dass sich noch weitere Nationen für die Disziplin begeistern und die Anzahl an Wettkampfteilnehmerinnen und -teilnehmern weltweit erhöht werden kann. Ein weiterer Unterstützer ist die Adiro Automatisierungstechnik GmbH. Hier bringen Thomas Schwab und Hamza Lekhbizi ihre fachliche Expertise in den Bereichen Mess-Steuerung und Regelungstechnik ein und wirken auch an der Erstellung der Wettkampfaufgaben sowie der Durchführung des internationalen Wettbewerbs mit.

Berufsschulen, die Interesse an einer Zertifizierung als Leistungszentrum im Bereich „Water Technology“ haben, erhalten weitere Informationen bei WorldSkills Germany unter info@worldskillsgermany.com

Interessierte an einer Teilnahme an den „Water Skills Germany“ finden weitere Informationen auf der Website der DWA unter https://de.dwa.de/de/water-skills-berufswettbewerb.html.

Weitere Informationen zur Kerschensteinerschule finden Sie hier: https://www.kerschensteinerschule.de/

Über den WorldSkills Germany e.V.

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Deutschland ist seit 1953 Mitglied bei WorldSkills International. Vorstandsvorsitzende des WorldSkills Germany e. V. ist Andrea Zeus; Hubert Romer ist Geschäftsführer und Official Delegate. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich das Unternehmen CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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